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Autenrieder dunkles Weizen

Ein dunkles Weizenbier der Schlossbrauerei Autenried ist das nächste Bier, welches auf meiner Testagenda steht. Der Alkoholgehalt des Getränks liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und zugleich auch leicht schokoladiges Bier. Es hat etwas leicht fruchtiges, welches den Geruch abrundet.

Zum Geschmack: Es hat einen wirklich sehr guten Mix aus fruchtigen und schokoladigen Noten. Im ersten Eindruck entstehen fruchtige, sehr reife Noten, die ein gewisse Säure im Gepäck haben. Eventuell erinnern mich diese an reife Kirschen, aber auch Zwetschgen. Dazu kommt dann im Abgang ein schokoladiges Aroma, dass sich weit in den Nachgang ausbreitet. Auch im weiteren Trinkverlauf begeistert dieses Bier mit diesem ungewöhnliche Zusammenspiel meinen Gaumen.

Zum Fazit: Ein rundum gelungenes dunkles Weizenbier das mich vollkommen überzeugt hat. Ich kann hier guten Gewissens die volle Punktzahl von 5 Sternen vergeben.

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Crafty Brewing Company Irish Stout

Die Crafty Brewing Biere, sind nun schon seit längerer Zeit immer mal wieder beim Discounter Lidl erhältlich. Wie ich bereits in einem früheren Artikel erwähnt habe steckt hinter den Crafty Bieren die Rye River Brewery, die ihren Sitz in Celbridge in Irland hat. Bisher habe ich von diesen Bieren erst das Irish Lager verkostet und so folgt mit dem Irish Stout nun eine Sorte, die durch Guinness irisches Bier in der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr röstige, getreidige Note habe ich in der Nase. Dazu kommt aber auch ein ordentliche süßliche Note, die in die Richtung von Schokolade geht. Man hat den Eindruck von Bitterschokolade. Dazu kommt noch Lakritze

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Mix aus röstigen, aber auch herben Tönen. Die herben Noten sind aber eher im Antrunk dabei, wenn dann im Abgang so richtig die röstig-getreidgen Noten die Oberhand übernehmen. Es wirkt sehr trocken im Mund. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher röstig-bitter mit einem gute Hopfengeschmack. Es fehlt so ein wenig das cremige und süßliches kommt auch so gut wie gar nicht vor.

Zum Fazit: Ein trocken-bitteres Stout. Das auch im Nachgang dieses Mundgefühl hinterlässt. Es fehlt ihm etwas die Cremigkeit, jedoch muss dies nicht zwingend bei Stouts vorhanden sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ansonsten ein gutes Stout ist.

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Baumburger Märzen Spezial

Aus dem Süden der Republik vom Kloster Baumburg kommt nun mein nächstes Testbier, das Märzen Spezial. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,6%.

Zur Optik: Das Bier hat wie ich finde eine ganz ganz leichte Trübung, ist von dunkelgoldener Farbe und hat einen leicht bräunlichen Stich. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein süßlich brotiges Aroma, bei dem man ganz leicht die Hefe herausriecht.

Zum Geschmack: Ein urig würziges Bier, bei dem zum einen eine gute getreidige Note mitspielt, die aber gut vom Hopfen abgerundet wird, der eine dezente leichte Herbe versprüht und mit etwas harzigen Tönen versehen ist. Am Gaumen ist der Hopfen irgendwie fast schon zu dominant und für eine Märzen könnte mir das Malz hier deutlich mehr durchkommen. Der Körper ist aber dennoch kräftig und bei den bitteren Noten spielt nicht der hopfen, sondern auch der alkohol eine Rolle.

Zum Fazit. Für ein wirklich gutes Märzen ist mir dieses Bier etwas zu bitter. Ja es hat Charakter aber die Bittere wirkt nicht nur gewollt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sterne.

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Flensburger Gold

Das Flensburger Gold erinnert mich von der Aufmachung irgendwie an das Bier selben Namens, welches von Becks gebraut wird. Gut im Gegensatz zu Becks ist das Flensburger in einer Bügelflasche zu finden, jedoch sind beide in der für Bier recht untypischen Weißglasflasche abgefüllt. Auch die Beschreibung als sehr helle, milde Alternative zum sonst aus dem Hause geläufigen, bitteren Pils finde ich identisch. Ob das Flensburger dabei eine geschmackvolle Alternative zum Bremer Produkt darstellt, wird sich nun im folgenden Test zeigen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein grob getreidiges Aroma, das dennoch eine leichte Hopfennote mitbringt die es auch nicht versteckt. Süßlich getreidiges kommt nur leicht durch.

Zum Geschmack: Ein Bier das mild, aber doch erstaunlich getreidg ist. Im ersten Eindruck habe ich den Hopfen nicht so wahrgenommen. Das Mundgefühl ist wässrig. Am Gaumen hängt aber etwas getreidiges, ja leicht erdiges nach. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das geschmacklich zwar ein gewissen Volumen hat, jedoch aber insgesamt recht unspektakulär. Es ist durchaus ein Bier, welches kernig und getreidig ist und dabei durch den Hopfen auch noch eine gewisse Würzigkeit bekommt.

Zum Fazit: Nichts besonders spektakuläres, aber dennoch auch ohne Geschmack. Im Gegensatz zur Bremer Version hat es also ein gewisses Aroma zu bieten und bekommt von mir 3 Sterne.

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Tettnanger Coronator dunkel

Was lässt sich in diesen Zeiten wohl besser Trinken als einen Bock der auf den Namen Coronator hört. Mit dem zurzeit grassierenden Virus hat das Bier aber überhaupt nichts gemein, viel mehr ist Corona, das lateinische Wort für Krone. Da der Hersteller des Bieres die Brauerei Krone aus Tettnang am Bodensee ist, dürfte die Namensherkunft also nun geklärt sein und ich kann zu Test übergehen. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes tiefschwarzes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr intensives Aroma. Man hat röstige Noten die durchkommen und in Nuancen an Kaffee erinnern. Dazu kommt eine sehr schöne Toffeenote die auch an Kaffekonfekt erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer sehr schönen Aromatik. Es hat schöne röstmalzige Texturen, die im Abgang etwas trocken wirken, aber sehr lange im Nachgang hängen bleiben. Mir gefällt vor allem die Nuance, die im Nachgang beim Bier hängen bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich guter, dunkler Bock mit kräftigem Körper, aber den Alkoholgehalt schmeckt man nicht so wirklich. Ich finde es einen gelungen Bock, der vor allem mit Röstnoten punkten kann. Ich gebe hier gute 4 Sterne.

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Bavik Export

Normalerweise zeichnet sich ein Export im Vergleich zu einem Pils nicht nur durch weniger Hopfengabe und einen dadurch milderen Geschmack aus, sondern hat in der Regel auch einen höheren Alkoholgehalt. Nicht so aber das Bavik Export, der belgischen Brauerei de Brabandere. Im Vergleich zum Pils aus dem selben Hause, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat, kommt das Export nämlich nur auf 5% und wird auf der Website auch als eine etwas mildere Version des Super Pils beschrieben. Nun denn. Ich widme mich heute dennoch diesem Bier und ob es sich hier nun ein Pils oder was auch immer handelt möchte ich nun herausfinden.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht brotig und getreidig in der Nase. Ansonsten ist es unauffällig.

Zum Geschmack: Ein Bier, das getreidig und auch hopfig ist. Es ist relativ leicht im Körper, aber es wirkt sehr erfrischend. Es ist auch im weiteren trinkverlauf ein sehr nichtssagendes Bier, bei dem ab und an mal eine etwas hopfige Kante anschlägt, die aber wenn dann eher etwas mineralisch wirkt und Bitterkeit nur entfernt andeutet.

Zum Fazit: Nun zu diesem Bier ist alles gesagt. Es ist nicht besonders komplex und anspruchsvoll, aber erfrischend und sehr gut trinkbar. Es hat keine Fehlaromen oder komischen Nebengeschmäcker, aber auch keinerlei Highlights. Ein Pils ist es für mich nicht, sondern ein solides Lager, das sich stabile 3 Sterne verdient.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Franz Pils

Die Brauerei Franz ist eine 1842 von Josef Franz in Rastatt gegründete Brauerei. Neben dem großen Hofbräuhaus Hatz war sie jahrelang nur die Nummer 2 in der Stadt und auch heute noch ist die Marke sehr auf den regionalen Markt fokussiert. Nach der Fusion von Hatz mit Moninger und der Produktionsverlagerung nach Karlsruhe, ist sie die einzige noch aktive Brauerei der Stadt. Bis ins Jahre 2015 blieb die Brauerei in Familienbesitz, ehe sie von der Scheidtweiler Gruppe übernommen wurde zu der kurioserweise inzwischen auch die Brauerei Hatz Moninger gehört. Unter dem Dach von Scheidtweiler sind nun also schlussendlich beide Rastatter Marken vereint, wobei Franz nach wie vor in Rastatt braut. Das Pils ist eines der beliebtesten Biere der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr sehr hopfig und blumig-grasig in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein sehr hopfenbetontes Bier mit einer deutlichen Hopfennote am Gaumen, die auch bis in den Nachgeschmack anhält. Man hat dazu noch einen gewissen leicht blumigen/floralen Eindruck. Im weitern Trinkverlauf wird es etwas flacher und es schleichen sich süßlichere und malzige Noten ein. Dennoch ist es insgesamt ordentlich herb ohne dabei aber nur auf die Hopfenherbe beschränkt zu sein.

Zum Fazit: Ja man hat ein gut herbes Bier, bei dem der Hopfen eine ordentlichen Rolle spielt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Grohe Hell

Ein Bier der Darmstädter Kultmarke Grohe führt mich für den nächsten Biertest ins südliche Hessen. Dieses Mal darf es aus dem Sortiment des Braubetriebs das Helle sein. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist eher geruchsneutral. Nur ganze leicht getreidige Noten mache ich in der Nase aus.

Zum Geschmack: Ein recht würziges Bier, das im ersten Eindruck zunächst nicht so über die Süße kommt, sondern eher ein kerniges und kantiges Bier darstellt. In der Backengegend ist es ein wenig herb, im Nachgang hingegen ein wenig muffig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr spritziges Bier, welches vor allem am Gaumen eine gewisse Hopfigheit aufweist, Diese ist ein wenig herb, aber nicht bitter und verleiht dem Bier insgesamt einen milden Grundton.

Zum Fazit: Ein mild würziges Bier, wie es sich für ein schönes Helles gehört. Es ist nicht süß, sondern eher kernig und sprudelig, dafür aber sehr erfrischend. Alles in Allem ist es mild, ohne aber geschmacklos oder wässrig zu sein. Mich überzeugt das und ich gebe hierfür gute 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Isar Kindl Weissbier

Das Schmanckerl des Münchner Bierprojekts Isar Kindl hat sich schon vor einiger Zeit in mein Glas geschlichen und der dazugehörige Beitrag kann jederzeit auf meinem Blog nachgelesen werden. Heute dreht sich aber alles um das Weissbier aus dem selben Hause und so werde ich die folgenden Zeilen dieser obergärigen Bierspezialität widmen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und ist naturtrüb.

Zum Geruch: Man hat sehr bananige und hefige Aromen, die man hier in der Nase hat. Dazu kommt noch ein schönes Vanillearoma und etwas kräutrig-estriges.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches und spritziges Weißbier, das im Mund wie ich finde eine gewisse Cremigkeit hat. Im zweiten und dritten Schluck hat es dann eine gewisse Kernigkeit und ist etwas herb am Gaumen. Im Abgang ist es aber wie auch insgesamt etwas zu leicht und geschmacksneutral. Mir fehlt hier ein wenig die Banane, die bei dieser Spritzigkeit leider etwas zu kurz kommt.

Zum Fazit: Ein spritzig kräutriges Weißbier das aber etwas tiefgründigeren Geschmack vermissen lässt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Reindler Dunkel

Von der fränkischen Brauerei Reindler aus Jochsberg-Leutershausen habe ich heute ein Dunkles im Test. Alkoholtechnisch liege ich hier bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes braunrotes Bier. Auch der Schaum ist leicht bräunlich angehaucht und in durchaus ansehnlich.

Zum Geruch: Es ist leicht süßlich im Geruch. Am Rande kommen leise brotige Noten durch. Der süßmalzige, leicht karamellge Duft dominiert dominiert aber den Geruch.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Geschmack, der sehr karamellig ist und wie ich finde an Werthers original Bonbons erinnert. Das ist ein wirklich sehr überraschendes Aroma was man hier im Munde hat. In den Backen hat man ein ganz klein wenig malzige Noten. Es ist ein sehr sehr karamnelliges Aroma, das im Abgang in leicht brotige Noten übergeht. Dieser karamellige Beigeschmack, der vor allem im Antrunk durchkommt weis wirklich sehr gut zu gefallen.

Zum Fazit: Ein wohlschmeckendes dunkles Bier, bei dem ich vor allem durch die karamelligen Noten überrascht bin. Ich kann diesem Bier daher getrost eine gute Wertung von 4 Sternen verpassen.