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Waldhaus Diplom Pils

Zum Abschluss der Woche habe ich nun noch heute das Diplom Pils von Waldhaus im Test. Laut Website erhielt dieses Bier seinen Namen und damit auch sein Diplom 1975 durch den damaligen Brauereichef Hilmar Schmid der mit dem Bier seinen Wissensdurst stillte. Da es aber auch bisher 56 Preise erhielt, hat sich das Bier diesen akademischen Titel durchaus verdient. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr aromatisches, florales Aroma was man hier in der Nase hat.  Es riecht leicht süßlich, aber nicht malzig-süß, sondern eher fruchtig süß. Es erinnert ganz leicht an Traube oder Aprikose wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch hier bewährt sich der florale, leicht fruchtig angehaucht Charakter. Das Pils wirkt sehr frisch, ohne das die Süße aufdringlich wirkt. Auf der anderen Seite ist die Herbe bzw. die Bittere nur sehr marginal und prickelt vor allem im Antrunk und ein wenig am Gaumen, während sie sich im Nachgang und Abgang eigentlich relativ zurückhält. Trotzdem hält dieser harmonische Geschmack an und bietet bis zum Ende ein wunderbares Pils Erlebnis.

Zum Fazit: Für Pilstrinker wie mich, die eher auf die blumig-aromatischen Biere anstatt der norddeutsch-herbe Variante stehen, gibt es wohl kaum ein besseres Pils. Man schmeckt den Aromahopfen wirklich sehr gut heraus. Daher gebe ich dafür auch 5 Sterne. Diplom verdient.

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Spalter Premium Pils No 1

Im heutigen zweiten Biertest wage ich einen Ausflug in Splater Hopfenland zur Stadtbrauerei Spalt. Mit dem heimischen Hopfen aus dem brauereieigenen Hopfengarten wird auch mein heutiges Testbier, das Pils No. 1 gebraut. Der Akoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotig, hopfiges Aroma. Es ist nicht süßlich, aber doch finde ich das das Getreide etwas mehr im Vordergrund wahrnehmbar ist. Der Hopfen schwimmt aber auch mit.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es eher dezent und dann kommt im weiteren trinverlauf schon auch der Hopfen durch, der mit einer gewissen Herbe den Gaumen in Beschlag nimmt. Im Nachgang wechselt er sich dann mit sogar leicht karamelligen, getreidgen und malzigen Note im Geschmack ab, wobei es dabei nebenher sogar eine leicht harzige Komponente gibt. Es ist ein ein sehr aromatisches Bier mit einer wirklich ganz guten fruchtig-blumigen Hopfennote. Es könnte aber hier und da noch echt ein wenig bitterer sein.

Zum Fazit: Ein Pils, bei dem der Hopfen auf jeden Fall vorhanden ist, jedoch eher in einer etwas milderen und aromatischeren Form. Es ist dabei nicht unbedingt ein Pils von der herberen Sorte und auch das Getreide ist deutlich wahrnehmbar. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Autenrieder Pilsner

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Schlossbrauerei aus Autenried. Aus dem Sortiment der Brauerei möchte ich das klassische Pilsner verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig süßliches Aroma. Man hat ein süßgetreidigs Aroma mit leicht blumigen Hopfennoten.

Zum Geschmack: Es ist süßmlazig mit einer gewissen Hopfenaromatik. Der Nachgang ist aber eher fein der von  einer dezenten Malzsüße dominiert wird. Auch die Kohlensäure ist bei Weitem nicht richtig intensiv. Man schmeckt eine ganz kleine hopfige Blumigkeit herraus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher geschmacksneutrales Bier ohne besondere Highlights zu setzten. Die leichten geschmacklichen Anklänge sind aber grundsätzlich sehr harmonisch. Es bleibt bis zum Schluss nichts besonderes.

Zum Fazit: Ein nicht wirklich spektakuläres Pils, das geschmacjlich überhaupt keine Highlights setzt. Es ist aber süffig, leicht und erfrischend. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

 

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Leikeim Pils

Im heutigen Biertest gib tes ein Bier von der Brauerei Leikeim, eine der größten Brauereien Oberfrankens. Die 1887 gegründete Brauerei stößt pro Jahr um die 300.00 Hektoliter aus. Das Pils welches ich heut verkoste ist eine der Standardsorten der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein grünlich, erdiges Aroma, welches man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses erdige und doch sehr süßliche Aroma. Mir fehlt hier der Hopfen für ein Pils, auch wenn es irgendwie urig wirkt. Die Kohlensäure ist gut dosiert und prickelt schön. Gegen Mitte lässt die Süße ein wenig nach und es wird komisch mineralisch herb.  Ein immer wiederkehrendes, leicht süßliches Aroma ist schon zu erkennen. Es wirkt insgesamt etwas pappig. Das Bier hat schon eine gewissen Geschmack und ist auch kantig, jedoch als Pils überhaupt nicht wahrnehmbar, da der Hopfengeschmack gar nicht durchkommt.

Zum Fazit: Ein recht solides Pils, das aber irgendwie nicht als solches zu erkennen ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da man es ansonsten halbwegs trinken kann.

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Watzdorfer 1411 Festpils

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal wieder nach Thüringen zur Watzdorfer Brauerei von der neulich schon das Burg Pils im Test war. Ich muss mich hierbei erst einmal bei meinem Kumpel für die Beschaffung bedanken, der mir mir dieses Bier wie auch einige Andere aus Thüringen mitgebracht hat. Das 1411 Festpils welches ich verkosten möchte trägt das Ursprungsjahr der Brauerei im Namen, das mit aromatischen Hopfensorten eingebraut wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, getreidiges Aroma. Es ist dezent hopfig und etwas fruchtig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es eher getreidig und nur dezent hopfig am Gaumen. Es ist sehr sehr prickelnd und hat eine doch relativ präsenten Körper. Es ist würzig, hat aber auch eine blumige Note, ist aber doch auch getreidig frisch. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher harmonisch/fruchtiges Bier mit nur einer dezenten Hopfenbittere.

Zum Fazit: Nachdem mich die letzten Biere aus Thüringen nicht so überzeugt haben bin ich von diesem Bier wirklich überzeugt. Es ist zwar nicht typisch pilsig aber sehr harmonisch und fruchtig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Stuttgarter Hofbräu Herren Pils

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier von Stuttgarter Hofbräu. Es handelt sich dabei um das Herren Pils einen absoluten Klassiker der Brauerei. Mit einem Alkoholgehalt von 4,8% ist es auch hier im Pilsbereich anzusiedeln.

Zur Optik: Ein goldenes Bier. Es ist klar filtriert und der Schaum kann sich sehen lassen.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, das sogar ein wenige florale und grasige Noten hat. Es wirkt aber auch ein wenig parfümig.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr herbes Bier mit einem wirklich sehr feinen Hopfenaroma. Jedoch ist der Abgang wirklich parfümig. Es hat einen harzigen Geschmack am Gaumen. Also das ist schon ein echtes Pils, bei dem der parfümige Geschmack dann auch nach dem ersten Eindruck weitestgehend verschwindet. Stattdessen hat man im Nachgang nun einen leicht süßlichen Malzton am Gaumen. Die Hopfennoten beschränken sich hauptsächlich auf den Antrunk und den Abgamg. Am Gaumen bekommt der Hopfen jedoch dann einen Schub der Kohlensäuren, sodass eine sprudelnde Bittere am Gaumen ensteht, die nicht ganz so angenehm ist, sondern fast schon ein bisschen kratzig.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein doch einigermaßen ansprechendes Pils. Es ist herb und hat Charakter, der Körper ist dabei gewohnt schlank. Es ist spritzig, jedoch sprudelt es mir ein wenig zu sehr. Ich gebe dem Ganzen gute 3 Sterne, da der Hopfen für mich noch aromatischer sein könnte.

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Schwaben Bräu Pilsener

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal ein Bier der Marke Schwaben Bräu. Eher untypisch für die Marke wird das Pilsener nicht in einer Bügelflasche sondern mit einem Kronkorkenverschluss. Der Alkoholbetrag beträgt 4,9%.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes. hellgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr flukativ aber in Ordnung.

Zum Geruch: Man hat ein grasiges Hopfenaroma. Dazu ganz leichte Malzaromen

Zum Geschmack: Für ein Pils ist es gar nicht mal so hopfig.Es wirkt auf mich eher leicht süßmalzig. Insgesamt ist es aber doch erst einmal recht nichtssagend dieses Bier. Im Abgang kommt der Hopfen leicht durch, jedoch auch hier nur ganz marginal. Nach wie vor ist das Malz überraschend dominant und das bleibt auch so im weiteren Trinkverlauf. Das Bier ist eher dünn und so nicht wirklich überzeugend.

Zum Fazit: Für mich ein recht unspektakuläres Bier, welches daher auch recht schnell abgearbeitet ist. Für mich reicht es hier dann auch nur für 2 Sterne.

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Ratsherrn New Era Dry Hopped Pilsner

Im folgenden Biertest geht es dieses mal wieder nach Hamburg zur Ratsherrn Brauerei, die mit ihrer New Era Serie zeigen wollen was mit dem klassischen Bierstil Pilsner so alles möglich sein kann. Eines dieser Biere, das dry hopped Pilsner hat es heute zu mir in den Test geschafft. Im Gegensatz zu einem normalen Pilsner wurde das dry hopped Pilsner, während der Lagerung kaltgehopft, sodass es nicht nur bei der Hopfengabe während dem Kochen bleibt. Der Alkoholgehalt liegt bei für ein Pils typischen 4,9%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtiges, leicht tropisches und hefiges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist recht fruchtig und zugleich auch prickelnd. Vor allem im Abgang ist es dann etwas herber und wird trockener. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein grasig fruchtiges Bier. Es bleibt jedoch vor allem im grasigen Bereich, auch wenn sich hier und da einmal süße fruchtige Noten auftun.

Zum Fazit: Ich finde es ein wirklich gut schmeckendes Pilsner, das vor allem durch dieses grasige fruchtige überzeugt. Wer eher auf kantig-herbe Pilsner steht ist hier eventuell nicht unbedingt aufgehobenen. Mir hat es geschmeckt und so gebe ich dem Bier 4 Sterne.

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Keiler Landpils

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal nach Franken genauer gesagt nach Lohr im Spessart. Eigentlich geht es jedoch nach Würzburg, denn die Lohrer Brauerei, die die Keiler Biere ursprünglich braute wurde 2001 von der Würzburger Hofbräu übernommen. Seit 2012 werden die Biere nun bei der Würzburger Hofbräu gebraut. Die ursprüngliche Brauerei wurde geschlossen, der Brauereigasthof aber zu einer Gasthofbrauerei umgebaut. Aus dem Keiler Sortiment möchte ich heute das Landpils verkosten mit einem Aloholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen brotig urigen Geruch mit den leicht grünlichen und zuckrigen Aromen.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck ein sehr uriges Bier mit brotig getreidigen Noten. Im Abgang ist es dann leicht süßlich. Der Hopfen kommt noch nicht so richtig durch. Die Kohlensäure ist am Anfang dafür sehr präsent. Man schmeckt schon, dass es ein Pils sein soll, da es spritziger ist und durchaus auch versucht herb zu sein. Jeodoch ist es immer nur am Rande herb und versucht sich mit mineralischen Noten am Gaumen festzuszeten. Ich finde es erinnert eher an einen Sprudel mit leicht süßlichen Noten. Auch gegen Ende ändert sich der Geschmack nicht so richtig.

Zum Fazit: Also ich werde mit dem Bier nicht so richtig warm. Ich finde es überhaupt nicht pilsmäßig und so bleibt für mich vieles auf der Strecke. Da es aber halbwegs genießbar ist gebe ich dem Bier 2 Sterne.

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Wulle Pils

Von der Stuttgarter Kultmarke Wulle gibt es etwas Neues und zwar gibt es neben dem Vollbier nun ein Pils. Nachdem es vor ein paar Jahren schon einmal das Wulle Weizen gab, welches inzwischen aber eingestellt ist, wagt Dinkelacker mit dem Pils nun erneut einen Versuch die erfolgreiche Wullefamilie um eine Sorte zu ergänzen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,3% ist es schon ein kräftiges Pils.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, matt bis dunkelgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Man hat eine würzige Hopfennote, die aber eher derb daherkommt. Dazu kommt auch die getreidige Note durch.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein sehr uriges Bier, das mich zunächst nicht an ein typisches Pils erinnert. Mir fällt vor allem auf das der Körper deutliche kräftiger ist als man das von herkömmlichen Pilsbieren gewohnt ist. Er ist nicht schlank und ach im Nachgang noch sehr präsent. Dennoch ist das Bier nicht von Malztönen dominiert und diese klinge nur am Rande an. Der Hopfen ist sehr würzig gestaltet und nur dezent bitter. Eine gewisse Malzsüße kann das Bier aber im weiteren Trinkverlauf nicht leugnen und erst im Nachgang setzt sich der Hopfen wirklich nachhaltig durch. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein eher kräftigeres Pils das aber durchaus auch kantig wirkt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Pils, gerade weil es nicht so leicht ist, sondern auch einen Körper hat. Es ist urig, dafür aber nicht süffig oder spritzig. Der Hopfen kommt wie das Bier unangepasster und nicht geradlinig daher. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne