Veröffentlicht in 3-Sterne

Jenlain IPA

Im heutigen Biertest widme ich mich wieder einem Bier aus dem Norden Frankreichs. Ich werde dabei ein Bier der Marke Jenlain verkosten, welche in der gleichnamigen Ortschaft von der Brasserie Duyck gebraut wird. Besonders bekannt für ihr Ambree, ist bei Jenlain auch ein IPA im Sortiment zu finden. Genau dieses möchte ich im heutigen Test auch verkosten. Der Aloholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum,

Zum Geruch: Es ist doch eher geruchsneutral und eigentlich nichts so recht besonderes.

Zum Geschmack: Ein sehr spritzig Bier und ein sehr herbes Mundgefühl, was sich hier im ersten Eindruck auftut. Man hat in der Mundhöhle leichte Honignoten. Es hat teilweise wirklich sehr ausgeprägte und bittere Noten, die ein wenig an Zitrus erinnern.

Zum Fazit: Für mich ist ein eher durchschnittliches IPA. Ja es ist ordentlich bitter und herb, was man von einem IPA erwarten sollte, aber sonst gibt es nicht viel her. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen

Veröffentlicht in 4-Sterne

St. Austell Proper Job

Für mein heutiges Testbier wage ich den Sprung über den Ärmelkanal nach Großbritannien. Es geht nach Cornwall zur St. Austells Brewery, welche nach der gleichnamigen Ortschaft benannt ist. Die Geschichte der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1851, als sie von Walter Hicks gegründet wurde. Der Proper Job, den ich heute verkoste ist ein IPA nach britischem Vorbild, sprich es ist nicht ganz so stark wie die IPAs die man hierzulande kennt. Der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch nur bei 5,5% angesetzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine schöne Mandarinennote hat das Bier wie ich finde. Dazu kommt Orange. aber auch etwas vom Malz kommt durch. Es ist in jedem Fall sehr fruchtig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man wie ich finde im Antrunk auch diese schöne Mandarinen/Orangen-Kombi auf der Zunge, bevor es danach am Gaumen spürbar herber wird. Es ist aber eine moderate Herbe und im Nachgang wechselt sich dieser mit den Obstnoten ab. Der Hopfen am Gaumen ist definitiv herb und lässt auch das Mundegfühl trocken wirken. Insesgamt sorgt aber ein runder  Malzkörper dafür, das es nicht zu herb wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist im Antrunk eher obstiger und ich finde der bittere Geschmack legt sich zugunsten der Süße etwas. Auch gegen Ende ist es ein harmonisches Bier mit nur einem leicht hopfigen, bitteren Aroma.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes IPA, das vor allem durch seine gut ausbalancierten Geschmacksnuancen punkten kann. Freilich ist es nicht schwach, doch obwohl es im Alkoholgehalt im Vergleich zu anderen IPAs moderater zugeht schmeckt man hier keinen Unterschied. Mir ist es 4 Sterne wert, da ich weiß das da noch was geht, auch aus der selben Brauerei.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Stone Neverending Haze

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal straight in die USA zu Stone Brewing nach Kalifornien, von der auch schon das ein oder andere Bier hier verkostet wurde. Dieses Mal widme ich mich dem Neverending Haze einem Hazy IPA. Bei diesem wurde die zurzeit besonders angesagte norwegische Kveik Hefe verwendet, die selbst einen hohen Eigengeschmack mitbringt. Der Alkoholgehalt dieses Bieres ist sehr moderat und liegt bei 4%.

Zur Optik : ein naturtrübes, oranges Bier. Der Schaum ist einigermaßen beständig.

Zum Geruch : Ein wie ich finde eher zurückhaltender Geruch, bei dem sich nicht so viel sagen lässt. Leicht Fruchtnoten lassen sich erkennen.

Zum Geschmack : Ein trockenes und bitteres India Pale Ale, das aber eine saftige leicht nach Steinobst schmeckende Note hat. Diese hängt sich im Kern auch ganz gut am Gaumen fest. Der Abgang hingegen ist sehr trocken und lechzt nach dem nächsten Schluck. Der Körper ist entsprechend eher leicht und auch sonst hat man ein harzig fruchtiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ich finde das Bier nicht ganz so hazy und für meinen Geschmack könnte es durchaus mehr Geschmacksvolumen haben. Für den Sommer eine wirklich sehr gute Erfrischung, die auch ordentlich prickelt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne

Veröffentlicht in 5-Sterne

Brewdog New England IPA

Im heutigen Biertest habe ich dieses Mal wieder ein zur Zeit angesagtes New England IPA im Test. Durch ihren obstig saftigen Geschmack sind NEIPAs ein idealer Durstlöscher für heiße Sommertage. Das haben sich auch die Jungs von Brewdog gedacht und zusammen mit Cloudwater aus Manchester ein neues New England IPA auf den Markt gebracht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein orangenes, sehr cremiges IPA. Es hat eine ganz ordentliche weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Es riecht wirklich sehr sehr fruchtig dieses Bier. Man hat Noten von Grapefruit, Nektarine, Passionsfrucht und Mango

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr sehr saftiges und fruchtiges Mundgefühl, das nur ganz leicht bittere Noten im Abgang hat. Diese Textur hat etwas von einem Fruchtnektar, bei dem etwas Kohlensäure dabei ist und bei dem es ein bisschen herb bitterer am Gaumen wird. Ist ist ein sehr angenehmes, fruchtiges Bier, das einen bunten Strauß an Früchten wie etwas Limette, Mango, Ananas und Melone sowie etwas Pfirsich bereit hält. Gegen Ende ist nicht mehr ganz so saftig wie im Einstig und es wird dann dementsprechend auch etwas herber am Gaumen. Dennoch verliert es nie seine wunderbare Fruchtigkeit.

Zum Fazit: Ein wie ich finde wirklich sehr sehr gutes Bier, wenn man auf saftige und fruchtige IPAs steht. Für die, die es eher herb mögen mag hier etwas fehlen, mir hat es aber super geschmeckt. Ich gebe herfür auch die Höchstnote von 5 Sternen da für mich alles vorhanden ist, was diesen Bierstil auszeichnet.

Veröffentlicht in 2-Sterne

John Malcom IPA

Auch die Rewe Gruppe respektive deren Discount Tochter Penny haben hin und wie Craftbiere ihrer Eigenmarke John Malcom im Sortiment. Eines davon ist das IPA mit einem Alkoholgehalt von nur 5,8%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Bier. Es hat eine ordentliche weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Es Riecht recht rocken, leicht malzig und ein wenig grasig. Sonst hat man nichts auffälliges.

Zum Geschmack: Ganz komischer teiger Geschmack, der einem im ersten Schluck im Abgang abgeht. Dieser verschwindet dannach und dann hat man ein typisches IPA. Im Antrunk ist es ganz leicht fruchtig/beerig mit ein wenig Apfelsine, während dann im Abgang alsbald die Bittere einsetzt. Die Bittere ist zunächst im Hals leicht kratzig, bevor sie dann im Abgang plötzlich fast ganz verschwindet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier eine Mischung aus einem wie ich finde recht schönen leicht süßlichem Malzbett und einem viel zu bitteren Hopfen. Außerdem wirkt das Wasser echt hart was dem Bier nicht so gut Tut.

Zum Fazit: Ein IPA, was man durchaus trinken kann, jedoch gibt es viele kleine Mängel. Auf der einen Seite ist es etwas zu bitter, auf der anderen Seite ist auch das Wasser etwas zu hart. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Jopen Hop Zij Met Ons

Hopfen sei mit uns, unter diesem Motte steht mein heutiger Biertest. Warum nun das werdet ihr euch sich fragen? Nun ja, denn ins Deutsche übersetzt bedeutet der Name meines heutigen Testbieres genau das. Man kann sich also denken, dass bei diesem Bier der Hopfen im Vordergrund steht und genau das sollte bei einem IPA auch der Fall sein. Dennoch ist es in diesem Fall nicht ganz richtig, denn die Besonderheit bei diesem Bier liegt auf dem Malz, genauer gesagt auf dem glutenfreien Malz. Hergestellt wird dieses glutenfreie IPA von der Brauerei Jopen aus dem niederländischen Haarlem. Warum der außergewöhnliche Name des Bieres dennoch Sinn ergibt, mag der Tatsache geschuldet sein, das sich der Betrieb in einer alten Kirche befindet, die 2010 zur Brauerei umfunktioniert wurde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,0%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, oranges Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig und hat auch leicht tropische Einflüsse, diese sind aber eher marginal. Man hat etwas Grapefruit, Orange, Mandarine und Ananas.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein wenig bitter und man hat aber auch saftige Noten. Es ist leicht bitter am Gaumen und prickelt schön. Es ist aber auch trotz allem doch sehr dezent. Es ist erstaunlich herb am Gaumen, wenn auch gekonnt dezent sodass es nicht bitter wird sonder eher in die harzige Richtung geht. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein florales Bier mit dezenten Fruchtaromen, die sich mit dem Malz sehr harmonisch präsentieren.

Zum Fazit: Ein IPA, welches nicht viel zu bemängeln hat. Es ist harzig und bitter und bleibt sich dieser Linie treu. Mir fehlen fruchtige Noten, wobei das bei diesem IPA vielleicht gar nicht gewollt ist. Von mit gibt es sehr gute 4 Sterne für dieses Bier. 

Veröffentlicht in 4-Sterne

Heidelberger Brückenaff

Mein heutiges Testobjekt führt mich nach Heidelberg und ist dem legendären Brückenaffen gewidmet. Der Heidelberger Brückenaff ist eine Skulptur, deren Geschichte bis ins 15 Jahrhundert zurückreicht. Der Affe befindet sich seither mit einiger Unterbrechung auf der alten Brücke, die direkt in die Altstadt führt. In seiner langen Geschichte wurde der Affe mehrmals zerstört, bis er nun seine heutige Form, eine Bronzestatue von 1977, erreicht hat. Ihm zu ehren hat die Heidelberger Brauerei ein eigenes Bier auf den Markt gebracht, das ein IPA mit einem Alkoholgehalt von 6,7% sein soll.

Zur Optik: Ein orangenes Bier mit einer ausgeprägten Trübung. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Malzige Noten hat man in der Nase, die vor allem am Anfang im Geruch bleiben. Daneben hat man aber auch fruchtige Einflüsse, die leicht nach Ananas und Pfirsich riechen. Sie sind jedoch nicht so stark ausgeprägt.

Zum Geschmack: Es ist feinmalzig und leicht fruchtig. Ich meine im Abgang sogar kurz etwas röstiges wahrgenommen zu haben. ansonsten hat man ein leicht beeriges Mundgefühl und der Abgang ist leicht trocken im Hals. Nach den ersten 2 Schlücken kommt der Hopfen. Es wirkt sehr ölig und ätherisch. Es ist ein Mix aus bitteren und leicht beerigen Aromen, die mit Ananas und Pfirsich kombiniert sind. Insgesamt ist die Bittere aber sehr moderat und doch sehr zurückhaltend.

Zum Fazit: Ich finde es ein wirklich sehr gutes Bier, Es ist ganz gut trinkbar und bringt alles mit was ein gut trinkbares IPA auszeichnet. Zur Spitzenklasse fehlt allerdings noch etwas. Ich gebe 4 Sterne für dieses Bier.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kehrwieder Kreativbrauerei Arania

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg. Aus ihrer Shipa Serie gibt es dieses Mal das Arania. Es handelt sich hierbei um ein Single Hop IPA, bei dem oben stehende Hopfensorte im Vordergrund steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen leichten rötlichen Stich. Der Schaum ist nur ca. 1cm breit.

Zum Geruch: Ein hopfiger, leicht fruchtiger Geruch. Man riecht leicht Melone und Traube. Auch ein wenig Mandrine und Orange schwingt mit im Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes Bier, dass von Anfang an aber auch ein wenig ölig wirkt. Es ist ein sehr ausgeprägtes Zitrusaroma in diesem Bier vorhanden, das muss man auf jeden Fall festhalten. Es ist wirklich von Anfang bis Ende durch eine gute Spur Bitterkeit gekennzeichnet. Man schmeckt aber auch das Malz mit seinen süßmalzigen Bett deutlich durch.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich hervorragendes IPA, das schöne Zitrusnoten, aber auch saftige, grasige Aromen versprüht. Dazu kommt eine dezente Bitterkeit, die das Ganze abrundet. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Yankee & Kraut Dry Humor

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier der beiden Jungs von Yankee & Kraut aus Ingolsstadt. Beim dry Humor handelt es sich um ein Brut IPA, also einer hochvergorenen Variante des IPAs, das es noch etwas sektartig erscheinen lässt und eher bitter und trocken schmeckt. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht, nach Ananas und hat gleichzeitig auch noch etwas sektartiges, traubiges in der Nase. Dazu mache ich noch Mandarine und etwas Pfirsich aus.

Zum Geschmack: Ein im Antrunk recht trockenes Bier, entfaltet es doch im Abgang eine sehr fruchtiges Aroma. Man schmeckt hier eindeutig die Noten von Mandarine durch. Aber auch Birne und Pfirsich sind sehr gut heraus zu schmecken. Es hat im Nachgang diese angekündigte Trockenheit und ist etwas spritzig, jedoch erinnert es nicht so direkt an Sekt. Es ist doch eher fruchtig und man muss tief in den Nachgang gehen um sektartiges zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es im Antrunk harmonisch und im Abgang dann doch recht trocken.

Zum Fazit: Ein Bier, das überraschenderweise fruchtiger ist als gedacht. Ich finde es gar nicht so trocken und bitter wie beschrieben. Mir hat es aber dennoch geschmeckt und so gebe ich hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Cuvee des Trolls

Der 3 Teil meiner Belgientour verschlägt mich heute wieder in den französischen Teil Belgiens. Die Brauerei Dubuisson, von der mein heutiges Testbier Cuvee des Trolls stammt ist sogar die älteste Brauerei der Wallonie. Sie existiert bereits seit 1769. Das Cuvee des Trolls ist dabei noch ein recht junges Bier, das erst im Jahre 2000 auf den Markt kam. Das Bier geht selbst stilistisch in die Richtung der Pale Ales und IPAs und hat seinen Fokus klar auf dem Hopfen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,0%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelorangenes Bier. Es hat eine sehr passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht zitronige und orangige Notes , etwas Kräuter und Hopfennoten. Ansonsten recht Geruchsneutral.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr spritziges und zugleich auch sehr fruchtigs Bier. Es hat teilweise Anflüge von Beeren und etwas leicht tropischem. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier das wie ich sehr nach Apfel schmeckt. Aber auch noten von Zitrusfrüchten und Orange bleiben nicht auf der strecke. Es hat allgemein ein sehr harziges und kräutriges Mundgefühl und der Hopfen steht klar im Fokus.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich ansprechendes Bier, das mich doch sehr überzeugt hat. Es ist wirklich sehr erfrischend und dabei auch noch vor allem durch seine kräutrigen Hopfennoten überzeugend. Der Fokus liegt hier geschmacklich klar auf dem Hopfen. Von mir gibts hierfür 4 Sterne.