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St. Georgen Bräu Heller Bock

Zur Optik: Bernsteinfarbenes helles Bier. Klar filtriert, heller schaumd er sich langam zusammenzieht.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig/karamellig. Dazu kommen leicht fruchtigen Aromen von reifen Äpfeln und Pflaumen

Zum Geschmack: Es riecht sehr geschmacksintensiv. Man hat brotige Noten, die sich mit karamelligen und leicht hopfig bitteren Noten vermischen. Es sind sehr karamellige Noten die dieser Bock hat und der dadurch nicht zu süß wirkt. Außerdem kommen leicht harzige Noten des Hopfens in diesem Bock vor. Im Abgang ist es ein wenig herb durch den Hopfen, der jedoch ein wenig von der Kohlensäure überspielt wird. Im Nachgang hat man dann wieder schöne karanmellige Noten, die sich mit dem Hopfen vermischen und so ein wirklich rundes Geschmacksprofil erzeugen. Die Malzaromen sind mit sehr brotigen Tönen veredelt. Auch gegen Ende bleibt der Bock gut trinkbar und besticht vor allem durch seine Hopfenaromen.

Zum Fazit: Was soll ich sagen, ein heller Bock bei dem ich wirklich fast nichts zu bemängeln habe. Die Kohlensäure könnte eine kleinen Ticken niedriger sein. Dennoch möchte ich hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen vergeben.

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Steambrew German Red

Im heutigen Beitrag habe ich wieder ein Bier aus der Steambrew Reihe im Test, welche von Eichbaum für den Discounter Lidl hergestellt wird. Auf der dazugehörigen Website wird zwar zu jedem Bier eine Geschichte erzählt, jedoch möchte ich euch diese an den Haaren herbeigezogenen Märchen ersparen. Das German Red jedenfalls ist nicht wie viele denken ein red Ale, sondern ein roter Bock, sprich ein stärker eingebrautes Rotbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rot-kastanienfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, röstiges Aroma gepaart mit alkoholischen Noten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es doch die alkoholische Note, die irgendwie dominant im Geschmack bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf werden die alkoholischen Noten dann etwas weniger und man hat eher noch die rötlich-getreidgen Noten, die irgendwie auch etwas milchiges an sich haben. Gegen Ende wird es dann eher wieder etwas bitterer und alkoholischer.

Zum Fazit: Für mich kein wirklich gutes Bier. Mir kommt hier vor allem die alkoholische Note viel zu stark durch. Sie behindert den Geschmack so sehr, dass es wirklich störend ist. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Ayinger Celebrator

Im heutige zweiten Biertest möchte ich mich dieses Mal an den Celebrator Doppelbock der Ayinger Brauerei wagen. Dieser bereits vielfach ausgezeichnete Doppelbock bringt einen Alkoholgehalt von 6,7% mit sich.

Zur Optik: Ein tiefdunkles Bier. Es hat eine sehr schwarze Farbe. Der Schaum ist leicht bräunlich und feinporig.

Zum Geruch: Man hat eine sehr röstige Textur. Es riecht intensiv nach Toffee und Lakritze. Das Röstmalz ist sehr gut umgesetzt.

Zum Geschmack: Ich hätte mir insgesamt ein wenig mehr Geschmack von diesem Bier versprochen. Es ist aber ein guter Bock, der einen schönen Toffeeartigen Abgnag mit sich bringt. Dieses torfige, röstige ist vor allem im Abgang sehr gut getroffen und auch im Nachgang hallt dieses Bier sehr gut nach, sodass man ein röstiges Mundgefühl hat. Im Antrunk könnte es aber etwas mehr Geschmacksvolumen sein, denn dort hält sich das Bier geschmacklich doch sehr zurück. Es hat eine sehr schöne Süße, die jedoch fast ein wenig zu süß ist. Jedoch wird die Süße fast ganz gut dann von dieser gewissen herbe im Abgang abgelöst. Diese bitterherben Töne haben aber bisweilen auch einen leicht alkoholischen Touch. Die Kohlensäure ist gut dosiert.

Zum Fazit: Ein wirklich gut trinkbares gschmackiges Bier. Es hat einen ausgeprägtes Verhältnis von herberen und süßlichen Noten, aber insgesamt fehlt mir etwas die Geschmackstiefe. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Welde Bourbon Barrel Bock

Im heutigen Biertest gibt es zur Abwechslung dieses Mal etwas fassgereiftes und zwar den Bourbon Barrel Bock der Weldebrauerei. Genauer gesagt ist der Bourbon Barrel Bock sogar ein Cuvee, da nur ein Drittel des Bieres in Bourbonfässern gereift ist, die anderen beiden Drittel haben die 3 monatige Lagerzeit nämlich in Rum- und Tequilafässern verbracht. Nach dem Verschneiden entsteht so ein Bockcuvee mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der erste Eindruck ist holzig und auch leicht torfig .Dazu kommen getreidge Noten und Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck prickelt es leicht in den Backen, aber man schmeckt auf jeden Fall die holzigen und leicht vanilligen Fassnoten heraus. Ich könnte dabei aber nicht sagen das man sie einem bestimmten Fass zuordnen könnte Geschweige denn 3 unterschiedliche Fassnuancen wahrnimmt. Es ist dabei auch mit den getreiogen Noten des Bieres sehr harmonisch. Im Ab und Nachgang bleibt vor allem die leicht holzigen und vanilligen Noten am Gaumen. Die Kohlensäure ist entsprechend eher zurückhaltend

Zum Fazit: Der Name und die Beschreibung des Bieres klingen deutlich schillernder als es letztlich ist. Man schmeckt die Fassnoten und diese sind auch harmonisch zu den anderen Nuancen des Bieres, jedoch ist es bei Weitem nicht so komplex wie andere fassgereifte Biere. Für Einsteiger in dieses Thema aber durchaus lohnenswert. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Fürst Carl Josefi Bock

Bei meinem heutigen zweiten Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei meinem treuen Spender für dieses Bier bedanken, das ich nun verkosten werde. Es führt uns dieses Mal zur Schlossbrauerei Ellingen in Franken, die ihre Bier unter dem Namen Fürst Carl vertreibt. Dabei stellt sich natürlich die Frage: “ Wer war eigentlich dieser Fürst Carl?“ Nun ja ein gewisser Carl Philipp Fürst von Wrede erhielt 1815 das Schloss Ellingen, auf deren Gelände sich die Brauerei befindet als Lehen von Max 1. Joseph von Bayern. Seither befindeen sich Schloss und Brauerei in Besitz der Fürsten von Wrede, deren Erstgeborene seit jeher auf den Namen Carl getauft werden. Daher also der Name Fürst Carl. Das Bier welches ich verkosten werde ist der Josefi Bock, der nach dem heiligen Josef benannt ist. Eigentlich ein Fastenbock möchte ich dieses Starkbier mit einem Alkoholgehalt von 7,5% dennoch heute präsentieren.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz passablen Schaum für einen Bock.

Zum Geruch: Ein leicht alkoholisches Aroma hat das Bier. Es hat aber auch  etwas teigiges und etwas von Dörrobst und ist leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch karamelliges, aber auch alkoholisches Bier im Antrunk vor allem merkt man seine Stärke wenn es leicht alkoholisch bitter wird. Es zieht sich dann aber auch durch bis in den Abgang. Diese karamellige und auch nach Dörrobst schmeckende Süße passt eigentlich ganz gut. Die Kohlensäure ist hier nur ganz leicht präsent. Es ist ein Bier, welches eher auf der malzigen Seite zuhause ist.

Zum Fazit: Ein schon sehr schwerer und karmaellig bis lakritzartiger Bock. Mir ist das insgesamt ein bisschen zu schwer und dem Bier würde ein wenig Kohlensäure gut tun. So gibt es von mir nur 3 Sterne. 

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Apoldaer Festbock

Für meinen heutigen Biertest muss ich mich erst einmal bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier aus Thüringen mitgebracht. Damit habe ich nun auch schon das Zeil meines heuten Biertest verraten, nämlich den Freistaat Thüringen. Es geht nach Apolda zur dortigen Vereinsbrauerei. Apolda selbst befindet sich zwischen Weimar und Jena. Die Stadt Apolda kann auf eine bewegte Braugeschichte zurückblicken, die schließlich im Jahre 1887 mit der Vereinigung der beiden Brauereien Karl Küschner und Gebrüder Bohring ihren vorläufigen Höhenpunkt findet, als daraus die heutigen Vereinsbrauerei Apolda hervorgeht. Auch die Apoladaer brauerei konnte der Verstaatlichung durch die DDR nicht entgehen, konnte jedoch nach der Wende erfolgreich privatisiert werden und befindet sich heute wieder in Familienhand. Die Brauerei selbst ist laut eigenen Angaben die größte, sich in Thüringer Hand befindliche Brauerei. Aus ihrem umfangreichen Sortiment möchte ich heute den Festbock verkosten, der einen Alkoholgehalt von 6,5% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfabrenes Bier. es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr karamellig im Geruch. Man hat deutlich getreidige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auf der einen Seite aromatisch ist, bei dem aber auch gleich bittere und alkoholische Noten durchkommen. Es ist somit leider schnell vorbei mit den guten Getreidenoten und vor allem der Nachgang wirkt doch sehr alkoholisch. Dies ändert sich leider auch im weiteren Trinkverlauf nicht.

Zum Fazit: Leider ist mir das Bier viel zu alkoholisch, vor allem der Abgang ist schon fast penetrant. Da es aber eine relativ gute Malznote hat, lasse ich mich hier für 2 Sterne erweichen.

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Rhaner 1776 Oak Aged Bock

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal in den bayerischen Wald zu Rhaner Brauerei. Diese stellt neben ihrem Standardsortiment auch die ein oder andere Craftbeerspezialität her. Eins davon ist der 1776 Oak Aged Bock. !776 steht dabei für das Jahr in dem Jakub Bruckmayer, der Stammvater der heutigen Brauerfamilie die Brauerei erwirbt. Da das Jahr 1776 zugleich auch das Jahr der amerikanischen Unabhängigkeit ist entschlossen sich die Brauer einen Bock zu kreieren, der in amerikanischen Eichenfässern gelagert wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 8,2%.

Zur Optik: Ein schwarzbraunes Bier. Es hat leider keinen besonders großen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hölzernes Aroma das man da in der Nase hat. Das Fass kommt definitiv durch. Zusätzlich hat man noch Mokka und das röstige, aber auch alkoholische Noten sind natürlich vorhanden.

Zum Geschmack: Irgendwie hab ich mit von diesem Bier etwas mehr Tiefgang erwartet. Man hat schon ganz klar die hölzernen Fassnoten. aber dem Bier fehlt einfach jegliche Kohlensaure bzw. auch der hopfen. Man kann erwarten das bei einer solcher Art von Bier, die Kohlensäure nicht besonders präsent ist, aber das sie gänzlich fehlt mhh. Was dem Bier wirklich sehr gut zu Gesicht steht ist, das alkoholische Noten eigentlich gar nicht zu schmecken sind, sondern man ein schönes Aromenbett von Mokka, Schokalde und röstigen Noten hat.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier nicht so ganz. Da hatte ich schon vielschichtigere und besser komponierte Fasslagerungen. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Fuhrmanns Galaxy Bock

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal wieder nach Hessen. Dort möchte ich euch die Marke Fuhrmanns vorstellen, die von der Gastahusbrauerei Kärrners in Bad Orb produziert werden Bad Orb ist eine Kurstadt im Spessart die sich ungefähr in der Mitte zwischen Frankfurt und Fulda an der Grenze zu Bayern befindet. Von Fuhrmanns gibt es insgesamt 5 Biere, von denen ich heute den Galaxy Bock vorstellen möchte. Der Fokus liegt bei diesem Bier auf dem australischen Galaxy Hopfen, der hier ausschließlich zum Brauen verwendet wurde. Der Alkoholgehalt von 7% ist auch eines Bockbiers würdig.

Zur Optik: Man hat ein leicht trübes, rotes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schöne tropische Note, die vor allem in die Maracuja Richtung geht. Aber auch etwas Litschi mischt sich in die Nase.

Zum Geschmack: Man hat hier zunächst einmal die hopfigen Noten die dominant sind und die grundlegende Ausrichtung des Bieres bestimmen. Hierbei geht es dann auch in die tropische Richtung mit Maracuja und der Litschi. Das alles geschieht aber auf der Basis eines wuchtigen Getreidekörpers. Im Abgang ist es dann sogar ein wenig herb und der Hopfen spielt etwas von seiner Bitterkeit aus.

Zum Fazit: Es ist definitiv ein etwas anderer Bock, der mir aber sehr gut geschmeckt hat. Vor allem die Kombination von intensiven Malznoten mit schönen Fruchtnoten finde ich wirklich sehr gelungen. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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The Musketeers Ride a Bull

Im heutigen Biertest verschlägt es uns dieses Mal wieder über die Grenze zu unseren belgischen Nachbarn. Die Brauerei von der ich heute ein Bier verkosten werde ist dabei noch vergleichsweise jung. 1999 erst wurde die Brauerei The Musketeers von 4 Ingenieuren gegründet, für die Bier bisher nicht mehr als nur ein Hobby war. Aus der Bucket List Series der Brauerei, in welcher besondere und limitierte Biere erscheinen möchte ich heute den Ride a Bull verkosten, seines Zeichens ein Bockbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, schokobraunes bis rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier ist es ein ausgeglichenes Bier mit einem relativ neutralen Geruch. Es ist dabei etwas getreidig,

Zum Geschmack: Im ersten eindruck ist es leicht gedrteidug und etwas röstig. Ansonsten ist es meinem Empfinden nach ein recht neutrales Bier, auch was den Alkoholgehalt anbelangt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus aromatisches Bier, bei dem der röstige Charackter aber bestehen bleibt. Der Körper ist sehr kräftig und präsent, ohne aber zu sehr aufzufallen.

Zum Fazit: Ein doch eher unspektakuläres Bier, das auf der einen Seite zwar für einen Bock recht rund und auch alkoholisch nicht besonders auffällig ist, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langweilig. So lande ich schlussendlich bei 3 Sternen.

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ABK Belli Bock

Im heutigen zweiten Biertest gibt es ein Bier, bei dem ich mich zunächst einmal bei einm Kumpel bedanken muss, der mir dieses Bier mitgebracht hat, welches in einer Mixbox aus hellen Böcken enthalten war. Es handelt sich hierbei um den Belli Bock von der Aktienbrauerei aus Kaufbeuren. Die Wurzeln der Brauerei reichen angeblich bis ins Jahre 1308 zurück, als sie zum ersten Mal erwähnt wurde. Obwohl die Brauerei bereits seit 1799 in Besitz der Familie Walch ist wurde sie 1885 zur Aktiengesellschaft, deren Aktien bis heute an der Münchner Börse gehandelt werden. Seit dem Jahr 2000 durchlebte die Brauerei turbulente Zeiten, was zu einem mehrfachen Wechsel der Aktienmehrheit führte, welche inzwischen bei US Amerikanischen Investoren liegt. Der Belli Bock, mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Es ist klar filtriert und dunkelgolden. Man hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr intensiven Malzgeruch und Noten von Apfel und Birne. Es riecht sehr süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr aromatisches Bier. Es ist dabei süßlich und auch karamellig. Man hat obstige Noten am Gaumen, die auch lange nachhallen. Es hat ein recht kerniges Aroma. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßliches Bier mit einer ausgeglichenen malzig süßlichen Note, die zwar sehr süßlich ist, aber noch den Absprung schaft bevor es zu süßlich wird, sondern eher etwas obstig bleibt. Alkoholische Noten mache ich gar nicht aus.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr guter heller Bock und für mich einer der besten die ich bisher von diesem Stil hatte. Dieses schön obstige nicht zu malzig süßliche Aroma gepaart mit der fehlenden Alkoholbittere macht ihn sehr gut trinkbar. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.