Veröffentlicht in 3-Sterne

Welde Bourbon Barrel Bock

Im heutigen Biertest gibt es zur Abwechslung dieses Mal etwas fassgereiftes und zwar den Bourbon Barrel Bock der Weldebrauerei. Genauer gesagt ist der Bourbon Barrel Bock sogar ein Cuvee, da nur ein Drittel des Bieres in Bourbonfässern gereift ist, die anderen beiden Drittel haben die 3 monatige Lagerzeit nämlich in Rum- und Tequilafässern verbracht. Nach dem Verschneiden entsteht so ein Bockcuvee mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der erste Eindruck ist holzig und auch leicht torfig .Dazu kommen getreidge Noten und Dörrobst.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck prickelt es leicht in den Backen, aber man schmeckt auf jeden Fall die holzigen und leicht vanilligen Fassnoten heraus. Ich könnte dabei aber nicht sagen das man sie einem bestimmten Fass zuordnen könnte Geschweige denn 3 unterschiedliche Fassnuancen wahrnimmt. Es ist dabei auch mit den getreiogen Noten des Bieres sehr harmonisch. Im Ab und Nachgang bleibt vor allem die leicht holzigen und vanilligen Noten am Gaumen. Die Kohlensäure ist entsprechend eher zurückhaltend

Zum Fazit: Der Name und die Beschreibung des Bieres klingen deutlich schillernder als es letztlich ist. Man schmeckt die Fassnoten und diese sind auch harmonisch zu den anderen Nuancen des Bieres, jedoch ist es bei Weitem nicht so komplex wie andere fassgereifte Biere. Für Einsteiger in dieses Thema aber durchaus lohnenswert. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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