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Post Weiler Doppelmärzen

Im zweiten Test geht es zur Brauerei Post nach Weiler im Allgäu. Aus dem dortigen Sortiment habe ich mit dem Doppelmärzen eine echte Rarität vor mir stehen. Doppelmärzen ist an sich keine eigene Sorte sonder im Prinzip einfach nur eine etwas andere Bezeichnung für einen Bock, welches das Bier auch stilistisch ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis rötliches Bier. Der Schaum ist leider nicht so üppig.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma mit aber auch einer gewissen Süße die ins fruchtige geht. Es riecht nach reifen Äpfeln.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein intensives getreidiges Bier. Im Gegensatz dazu hat es aber eine ordentliche Süße, die sich mit kandierten bis reifen Äpfeln deckt. Es hat ein doch gut ausgeprägtes karamelliges Aroma. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus intensives Bier, waches aber nach etwas mehr Geschmacksprofil aufweisen könnte. Man muss aber auch sagen, das es keine alkoholischen Note hat und für seinen Alkoholghalt doch recht süffig ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr süffiger und runder Bock, der mir persönlich aber etwas zu flach ist für ein Bier dieser Stilrichtung. Ich hatte mir von dem Bier noch etwas mehr versprochen aber für sehr gute 3 Sterne reicht es allemal.

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Baumburger Josefine

Jetzt wird’s wieder richtig stark. Im folgenden Test wird von mir die Baumburger Josefine, ein Starkbier mit satten 12% Alkohol verkostet. Stilistisch handelt es sich um einen Eisbock, anderes wäre dieser Alkoholgehalt auch schwer zu erreichen. Die Basis dafür bildet in diesem Fall ein dunkler Bock und dementsprechend ist auch die Farbe des nun folgenden Bieres.

Zur Optik: Ein wie zu erwartendes tiefbraunes Bier. Es naturtrüb und hat einen mittleren bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives Malzaroma mit feinen gtreidigen Noten. Es hat ein intensives süßmalziges Arorma. Aber auch eine leicht alkoholische Note.

Zum Geschmack: Auch hier sind es im ersten Eindruck eher zunächst einmal bittere Noten, die alkoholisch inspiriert sind. Diese verschwinden jedoch alsbald und hinterlassen einen relativ harmonischen Nachgeschmack mit schönen süßlichen Noten, die teils etwas milchig sind. Auch im weitere trinkverlauf wird es ein Mix aus Bier und brotigen Getreidenoten. Im Mund bleiben sehr schöne röstige Noten und vor allem ein wunderbares Kakaoaroma, das im Abgang lang nachhallt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes Bier, das trotz aller Geschmacksvielfalt ein paar kleine Nuancen enthält die mir nicht so schmecken. Vor allem ist es mir ein wenig zu alkoholisch. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ladenburger Weizenbock Hell

Da der Karfreitag mit der Kreuzigung Jesu sozusagen den Höhepunkt der Fastenzeit darstellt nehme ich dies als Anlass noch einmal einen schönen Bock aus der Region zu verkosten. Mit dem Weizenbock von der Ladenburger Brauerei aus Neuler hab ich nun heute einen vielfach ausgezeichneten Vertreter seines Bierstils im Glas. Der unter anderen Goldmedaillen beim Europen Beer Star sowie den World Beer Cup und zahlreiche Silbermedaillen gewann. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Der Schaum ist zunächst recht weiß und beständig. Verschwindet dann aber recht schnell wieder.

Zum Geruch: Ein sehr reifes Bier mit dementsprechend reifen Fruchtaromen, aber auch leicht alkoholisch ist es in der Nase. Dörrobst, reife Pflaumen und vor allem Banane ist in der Nase wahrnehmbar

Zum Geschmack: Ein recht rundes geschmacksvergnügen mit ein wenig alkoholischen Noten. Es hat aber auch die intensiven fruchtigen Noten, die ein Weizenbock mit sich bringt. Es könnte für meinen Geschmack jedoch noch ein kleines bisschen intensiver sein was die Fruchtaromatik angeht. Ansonsten ist alles vorhanden was von einem Weizenbock erwartet reifen Bananen und Pflaumen, dazu gesellt sich Dörrobst und auch etwa Karamelliges.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von4 Sternen, da es hier und da noch ein paar kleine Schwächen hat aber ansonsten voll überzeugt und dann man durchaus weiterempfehlen kann.

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Stiegl Original Stieglbock

Im heutigen Biertest geht’s über die österreichische Grenze Nach Salzburg zur Stieglbrauerei. Von dieser widme ich mich, passend zur Fastenzeit dem original Stieglbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr malziges Bier, welches zugleich aber auch gewisse alkoholische Noten aufweisen lässt und leicht in der Nase brennt. Man hat eine sehr intensive süßmalzige Note.

Zum Geschmack: Ein im Antrunk sehr getreidig anmutendes Bier, welches dann in eher bittere bis alkoholisch angehauchte Noten übergeht. Es hat im Antrunk eine leichte Malzsüße, die aber komischer Weise teilweise nicht so stark aufschlägt. Im anderen Moment aber sind aber leider wider die alkoholischen nOten zu dominant.

Zum Fazit: Ein kräftiger Bock, bei dem mir aber leider die alkoholischen Noten etwas zu dominant sind. so gibt es für den Stieglbock nur 3 Sterne.

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Pyraser Ultra

In meinem heutigen Biertest habe ich dieses Mal den Ultra von Pyraser einen zur Vorweihnachtszeit passenden Doppelbock, der mit 8,3% auch besonders stark ausfällt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keine besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und karamelliges Aroma. Es ist ein bisschen röstig und auch etwas alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches karamellig und zugleich auch sehr brotig ist. Es ist sehr bekömmlich und auch kröftig. Man hat etwas kandiertes wie ich finde. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein vor allem sehr karamamellig angehauchtes Bier mit sehr schönen brotigen Noten, die zu gefallen wissen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da ich es für eine wirklich empfehlenswerten udn klasse Bock halte den man immer mal wieder trinken kann.

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Schimpf Bockbier

Fastenzeit heißt auch Starkbier bzw. Bockbierzeit. So auch bei der Brauerei Schimpf die u. A. für diese Zeit ihren Bock brauen. Das Starkbier hat einen Alkoholgehalt von 7,2%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes klares Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch, der einem zuerst in die Nase schwebt. Ein sehr süßfruchtiger Geruch, der schon fast ein wenig tropisch ist. Wenn man länger rieht kommen ei wenig brotige Noten durch.

Zum Geschmack: Ein herb süßen Bier. Vor allem im Nachgang kommt ein wenig Fruchtzucker durch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Bier dann bitterer und fast schon ein wenig herb. Vor allem im Abgang spielt jetzt auch eine alkoholische Note mit, die fast schon ein wenig störend schmeckt. Jedoch kommen diese alkoholischen Noten nicht immer durch und lassen so dem harmonischen Geschmack des Bieres mehr zum tragen kommen. Das Wechselspiel zwischen bitteren und süßlichen Aromen finde ich in diesem Bier wirklich gut gelungen.

Zum Fazit: Ein guter Bock, der jedoch Abzug für die etwas alkoholische Noten erhält. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Krautheimer Dunkler Bock

Im heutigen zweiten Biertest geht es an die Vlkacher Mainschleife zur Brauerei Friedrich Düll nach Krautheim. Aus dem Sortiment verkoste ich nun den dunklen Bock im Test der einen Alkoholgehalt von 7,8% im Gepäck hat.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes Bier. Es hat einen mittleren weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein ordentliche Note aus karamnelligen und röstigen Noten die man hier in der Nase hat

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es recht süßlich und kramellig, bevor im Abgang die her getreidigen Noten durchschlagen. Man hat so einen Mix aus süßlichen Noten mit einem ordentlichen brotigen Ton. Es hat so einen leichten Nougaton.  Man hat eine sehr stark ausgeprägt süßliche, leicht zuckrige bzw. schokoladige Note die sich im Mundraum festsetzt und Lust auf den nächsten Schluck macht. Vor allem dieses schokoladigen Noten machen richtig Lust auf das Bier.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen da ich es für einen wirklich guten Bock halte. Es ist mir lediglich etwas zu süßlich.

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Gruthaus Honigbock

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Gruthaus Brauerei aus Münster. Von der Brauerei die bekannt für ihre etwas außergewöhnlichen Bier ist werde ich heute den Honigbock verkosten. Dieser ist mit einem ordentlichen Alkoholgehalt von 8% ausgestattet.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgodenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat süßliche Noten. Der Honig ist klar zu riechen, aber auch das malzige kommt durch.

Zum Geschmack: Ein sehr schönes Honigroma. Das grundlegende Aroma bleibt von der Honignote bestimmt und hat auch im Nachgang dieses spezielle Aroma in der Rachengegend. Es ist wirklich ein sehr intensives Honigaroma, das an einen schönen Wildhonig erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eine Symbiose zwischen Malz und Honig. Der Hopfen kommt nicht so richtig durch. Auf der anderen Seite hat man aber auch keine alkoholischen Noten.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnliches bier, bei dem sich aber die Noten des Honigs und des Malzes perfekt ergänzen. Ich kann dafür eine Wertung von 4 Sternen vergeben.

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Munich Brew Mafia Anniversator

Neues Jahr neues Bier. Für den ersten Testbericht des Jahres habe ich mir heute den Anniversator der Munich Brew Mafia ausgesucht. Der Name Ator-lässt darauf schließen, das es sich bei diesem Bier um einen Doppelbock handelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßgetreidiger Geruch. Es riecht nach Toffee und etwas reifen Früchten. Dazu kommt eine Spur Röstnoten.

Zum Geschmack: Ein sehr bitterer alkoholischer Eindruck entsteht beim Genuss dieses Bieres. Vor allem der Nachgang bleibt richtig bitter. Im weiteren Trinkverlauf geht die bittere deutlich zurück und der Biergenuss gestaltet sich angenehmer. Man hat eher die süßlichen Aromen, die dann auch im Abgang länger hängen bleiben.

Zum Fazit: Ein wirklich bitterer und herber Bock, bei dem die Herbe aber nicht nur vom Hopfen kommt. Das Bier fängt sich aber nach Anlaufschwierigkeiten deutlich und so bekommt es vo mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Brand Sylvester

Silvester der letzte Tag des Jahres, schon wieder ist ein Jahr ins Land gezogen, das für die meisten wohl gar nicht schnell genug hätte vorbei sein können. Im hoffen das sich die Welt im Laufe des nächsten Jahres wieder einigermaßen normalisiert, wird heute bis Mitternacht noch einmal das ein oder andere Glas gekippt, wenn auch in anderem Rahmen als sonst. Was gibt es dabei besseres als ein Bier zu trinken, das den selben Namen trägt, wie dieser letzte Tag eines jeden Jahres. Der Brand Sylvester ist ein dunkler Bock, den die niederländische Brauerei jedes Jahr für die kalten Monate braut. Der Alkoholgehalt ist mit 7,5% auch durchaus üppig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keine besonderen Schaum

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und getredig, sogar ganz leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht bitteres und alkoholisches Bier. Es ist aber davor vor allem im Abgang und Nachgang süßlich und bockbiertypisch. Jedoch hat diese üppige Süße keinen so wirklichen Kontrast. Man hat etwas von reifen Äpfeln, im weiteren Trinkverlauf wird es ein bisschen herber, zumindest im Antrunk. Der Nachgang bleibt süßlicher, auch wenn der Geschmack etwas abnimmt.

Zum Fazit: Ein relativ solider Bock, der mir aber einfach ein wenig zu süß ist. Wenn es dazu noch einen Kontrastpunkt gäbe wäre das Bier perfekt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

Zum Abschluss möchte ich mich hiermit noch einmal bei allen Lesern, Hörern, Gönnern, Bierspendern und all denjenigen, die den Blog über das Jahr in egal welcher Form begleitet und unterstützt haben recht herzlich bedanken. Ich wünsche ein frohes neues Jahr, auf das es nächstes Jahr wieder mehr Gelegenheiten gibt gemeinsam anzustoßen. Prost Neujahr!