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Schönramer hell

Beim heutigen Biertest muss ich mich zunächst einmal für die Beschaffung des heutigen Testobjekts bedanken. Ein sehr guter Freund hat mir dieses Bier aus der Münchner Umgebung mitgebracht. Es handelt sich um das Schönramer Hell der gleichnamigen Brauerei in Schönram in Oberbayern. Die Brauerei, die 2014 einen World Beer Cup für das beste Pils der Welt gewann, schon seit 1780. Ihr bekanntestes Bier ist aber das Helle, ein klassisches bayrisches Helles. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes helles Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig frisches Bier. Es hat ein süßmalziges Aroma und wirkt insgesamt süß, etwas getreidig und hier und da irgendwie ein wenig mineralisch.

Zum Geschmack: Sehr frisches Bier. Es schmeckt süßgetreidig und hinterlässt ein gutes weiches Mundgefühl. Der erste Geschmackseindruck ist zwar bis auf diese leichte Süße noch eher zurückhaltend und mild, dennoch wirkt es auf den ersten Blick sehr süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher mildes Bier mit einer Note, die zwar nicht so richtig süßlich ist, dennoch aber eine typisch malzige Note mit enem leichten Honigaroma hat. Nach der anfänglichen Zurückhaltung entfaltet das Bier immer mehr sein Geschmacksprofil und die getreidigen Noten kommen durch. Sehr überzeugend ist außerdem das es nie zu süßlich wird und daher immer sehr bekömmlich schemckt.

Zum Fazit: Ein sehr frisches Bier, das nicht zu süß aber auch nicht zu wässrig ist. Einzig die Kohlensäure könnte ein bisschen mehr sein und das Bier noch zusätzlich etwas beleben. Kurz gefasst aber ein sehr gutes  Helles, welches mir 4 Sterne wert ist. Klasse.

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Simon Weissbier

Der Oktober ist Vorbei und der November hat Einzug gehalten. Es geht nun schnurstracks auf Weihnachten zu. Um dem nun drohenden Weihnachtsstress ein wenig zu entfliehen, eignet sich dafür natürlich bestens der Genuss einer leckeren Bierspezialität. Die heutige ist mal wieder eine fränkische Bierspezialität aus Lauf an der Pegnitz, in der Nähe von Nürnberg. Es ist das Weißbier der Brauerei Simon. Kurios hierbei, die Brauerei Simon als eigentliches eigenständiges Brauhaus ist noch gar nicht so alt wie viele andere Brauereien der Region. Erst seit 1957 braut die Brauerei ihre Biere an einer eigenen Braustätte. Davor wurde abwechselnd in Kommunbräuhäusern gebraut, in der jeder brauen konnte, dessen Haus ein Braurecht besaß. Das Weißbier hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen wirklich ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr eigenwilliger Geruch, mit schöner Banane und etwas beerigem in der Nase. Insgesamt sehr fruchtig.

Zum Geschmack: Sehr prickelndes Bier, mit einer fruchtigen, zugleich aber auch bittern Herbe. Fast schon zitronige Noten  die da leicht durchkommen und leicht säuerlich angehaucht sind. Im Abgang am Gaumen, sind dann ein wenig Vanillenoten am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses leicht säuerliche immer irgendwie bestehen und das Bier wirkt irgendwie nicht richtig frisch bzw. abgelaufen.

Zum Fazit: Bis auf dieses leicht säuerliche ein wirklich gutes Wießbier. Dies schwingt zwar immer ein wenig mit ist aber nicht so richtig störend. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Hummel Leonhardi Bock

So langsam kommen die kalten Tage und es geht steil auf die Adventszeit zu. Das heißt es beginnt für die Bierkenner die Saison vieler Bock und Festbiere. Da auch ich ein Freund dieser Spezialitäten bin und mich jedes Jahr aufs neue auf diese Zeit freue, gibt es im heutigen Test mal wieder einen Bock. Ausgesucht habe ich mir den Leonhardi Bock. Ein saisonales Bier der Brauerei Hummel, aus dem fränkischen Merkendorf. Es ist erhältlich von Anfang November bis 3 König und besitzt stolze 7,5% Alkohol.

Zur Optik:  Bernsteinfarbenes bis kupfergoldenes Bier. Es ist klar filtriert mit einem schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Malzig, aber auch leicht alkoholischer Geruch. Sehr ölig und ätherisch.

Zum Geschmack: Im Abgang fällt zunächst einmal eine recht herbe Note auf, die auch ein wenig alkoholisch schmeckt. Insgesamt fast schon zu alkoholisch dieses Bier. Ansonsten ist vom Malz nicht so wirklich viel zu schmecken. Diese störende alkoholische Note nimmt dem Bier insgesamt leider viel vom Geschmack.

Zum Fazit: Schade, hatte ein wenig mehr von diesem Bier erwartet aber die alkoholische Note ist mir hier zu dominant und so ist es auch nicht wirklich bekömmlich. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Benediktiner Hell

Zum einläuten des Wochenendes gibt es mal wieder einen Biertest. Was passt da besser als ein unkompliziertes Helles um einen der letzten sonnigen Tage im Jahr zu genießen. Das Helle, welches sich im Test befindet, ist das Benediktiner Hell. Ursprünglich eine Marke der Ettaler Klosterbrauerei, wird die Marke Benediktiner seit ein paar Jahren, von der Bitburger Brauereigruppe vertrieben und von der zu ihr gehörigen Licher Brauerei in Hessen gebraut. Wenngleich die Ettaler Klosterbrauerei weiterhin unabhängig ihre Biere unter der Marke Ettaler braut, so erkannte Bitburger wohl das Potential der Marke Benediktiner und vertreibt diese deutschlandweit, in einer Kooperative mit der Ettaler Klosterbrauerei, als original bayerisches Kloster- und Qualitätsbier. Insofern ist das Bier in gewisser Weise eigentlich eine kleine Mogelpackung, da nicht mehr wirklich viel ursprünglich bayerisches, geschweige den klösterliches in ihm steckt. Man muss aber dazu sagen, das diese Kooperation auch auf Initiative des Ettaler Klosters zurückgeht, da diese in ihrer eigenen Brauerei nicht genug Kapazitäten hatte um die Nachfrage nach Benediktiner zu befriedigen. Nun bin ich also mal gespannt, ob diese hessisch/bayerische Kombination an Klassiker wie das Augusitiner heranreicht. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Klar filtriertes Bier. Es ist golden und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Es ist eher auf der kernigen Schiene, als im süßen Bereich zu Hause. Dazu kommt ein leicht karamelliges Aroma.

Zum Geschmack: Dieses Bier hat einen sehr prägnanten, getreidigen, aber irgendwie auch leicht seifigen Nachgeschmack, der sich sofort einprägt. Dieser klingt aber nur kurz an. Insgesamt hat das Bier einen getreidigen Grundton, der von einer gewissen Malzsüße untermalt wird. Die Kohlensäure ist nur marginal vorhanden und das Bier recht süffig. Es könnte hier einfach noch ein wenig mehr prickeln, sodass es noch erfrischender wäre.

Zum Fazit: Ein ganz solides Helles, welches aber leider mit Nichten an die original bayerischen Klassiker hinreicht. Außerdem hat es ein paar unschöne Beigeschmäcker. Dennoch ganz gut trinkbar. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Vulkan Porter

Zum Ausklang des Wochenendes gibt es zur späten Stunde nochmal einen Biertest im Programm. In diesem Biertest wird es dieses mal wieder ein wenig craftig, den die Sorte die verkostet wird ist eher nicht so eine typisch Deutsche, sondern eher ein Englische Biersorte. Es handelt sich um ein Porterbier. Diese Biersorte verdankt ihren Namen den englischen Hafenarbeitern in London, die dieses Bier gerne konsumierten. Beim klassischen englischen Porter handelt es sich hierbei um ein obergäriges dunkles Bier. Er ist in anderer Form aber auch in anderen Gegenden verwurzelt. Hauptsächlich in Hansestädten ist er bekannt, die über die Handelsbeziehungen in Kontakt mit eben jener englischen Biersorte kamen. Nun aber zum Biertest. Verkostet wird heute der Porter der Vulkanbrauerei, die wie der Name vermuten lässt sich in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz befindet. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,0%.

Zur Optik: Schwarzes Gebräu, das sehr trüb wirkt. Der Schaum hat eine braune Färbung, ist aber dennoch sehr stabil.

Zum Geruch: Sehr intensiver röstiges Aroma, dass einem da in die Nase fliegt. Aber auch eine deutliche Lakritzspur ist zu riechen. Diese röstigen Kaffeenoten sind aber am dominantesten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist leider erstaunlich wässrig. Jedoch hat dieses Bier im weiteren Trinkverlauf dann doch einen ordentlichen Kaffeeton, der durch die leicht herben Noten authentisch wirkt. Im weiteren Verlauf kommen diese Kaffenoten immer besser zum Tragen und lassen den etwas wässrigen Einstieg sehr schnell vergessen.

Zum Fazit: Ein soldies und ordentliches Gebräu, welches auch wirklich sehr schöne Kaffeenoten aufweist. Insgesamt ist es mir aber ein wenig zu eindimensional auf diese ausgerichtet. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Augustiner Weissbier

Heute ist Bayernwahl. Passend dazu gibt es daher heute ein Bier aus Bayern. Es stammt natürlich aus der Landeshauptsadt München, in der sich die politischen Geschicke des Freistaats abspielen. Produziert wird es von der einzigen noch privat geführten Münchner Großbrauerei, der Augustiner Bräu . Diese, vor allem durch ihren Edelstoff bekannte Brauerei, stellt auch ein Weißbier her, welches ich heute testen werde. Mal Schauen ob auch dieses Bier so überzeugt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Naturtrübes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher geruchsneutral in der Nase. Leichte Banane und etwas weizig getreidig.

Zum Geschmack: Ein Bier, dass nicht so rund wirkt in den ersten Schlücken. Es ist weizig und hat ein wenig hefige Noten im Abgang. Es ist ab und zu ein wenig kernig. Ansonsten ist es aber nicht besonders auffällig und im Nachgang hat man ein wenig Noten die nicht so recht passen und ein wenig alkoholisch wirken.

Zum Fazit: Ein ziemlich langweiliges und unspektakuläres Bier man kann es zwar trinken, aber da gibt es deutlich bessere Weißbiere. Ich bleibe dann doch eher beim Edelstoff. 3 Sterne.

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Sternquell Pils

Da gestern der Tag der deutschen Einheit war, geht es im heutigen Biertest in den Osten der Republik. Es geht ins Vogtland, einer sächsischen Region an de grenze zu Bayern bzw. Franken. Dort in der größten Stadt der Region, nämlich in Plauen, hat die Sternquell Brauerei ihren Sitz. Seit der Reprivatisierung 1990 zur Kulmbacher Brauereigruppe gehörend, existiert dieser Betrieb schon seit 1857. Getestet wird heute das Flaggschiff der Brauerei, das Pils. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen, mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Leicht hopfig und blumig. Dazu leichte malzige Noten. Irgendwie auch ein wenig gurkig.

Zum Geschmack: Leicht hopfiger und bitterer Einstieg ins Bier mit einer gewissen Hopfennote im Abgang. Das Grundaroma bestimmt sich aber eher durch ein wenig süßliche Malznoten, die vor allem im Nachgang ein wenig im Gaumen und in der Rachengegend nachhallen. Die Kohlensäure prickelt ordentlich und kratzt sogar ein wenig am Gaumen. Es fehlt einfach ein wenig an entscheidender Hopfenherbe. Diese ist mir insgesamt zu gefällig und zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier für Pilsliebhaber die es eher mild mögen. Mir fehlt hier einfach die entscheidende Portion Hopfen bzw. einfach ein herber Geschmack um dieses Bier abzurunden. Eher Durchschnitt und nicht besonderes. Eigentlich auch nicht so richtig ein Pils. Hierfür gebe ich leider nur 2 Sterne.

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Schimpf Weizenbock

Zum Wochenausklang gibt es noch einmal einen Biertest. Diesmal geht es wieder nach Remmingsheim, im Landkreis Tübingen gelegen. Dort befindet sich die Brauerei Schimpf, von der schon das eine oder andere Bier im Test war. Diesmal widme ich mich einem eher selteneren Bier der Brauerei, dem Weizenbock. Diese Starkbier Spezialität ist nur während der dunkleren Jahreszeit verfügbar und dürfte demnächst wieder in den Läden stehen. Daher schon mal vorab eine Kostprobe dieses Bieres. Stattliche 7,8% Alkohol bringt dieses Bier mit.

Zur Optik: Hellbraunes bis kastanienfarbenes Bier mit einem leicht rötlichen Stich. Es ist trüb und der Schaum leicht cremfarben.

Zum Geruch: Nach reifen Früchten, Birne und Pflaume. Zusätzlich noch ganz leichter Geruch von Milchschokolade. Noch ein wenig Beeren sind vorhanden.

Zum Geschmack: Hier gibt sich ein leicht anderes Bild. Über allem schwebt immer diese leichte Hauch von Milchschokolade, der immer wieder von anderen Geschmacksnuancen ergänzt wird. Im Abgang sogar eine feine bittere Note, die den Geschmack abrundet. Etwas störend sind etwas zu süß wirkende Fruchtnoten in der Gaumengegend, die fast schon ein wenig zuckrig wirken und so einen leicht störenden Nebengeschmack verursachen. Die Fruchtigkeit enthält die bei Weizenbieren oft vorkommende Banane, hier aber in reiferer Form. Zusätzlich hat man noch eine beerige Nase. Was sehr positiv ist, ist das der Alkohol gar nicht zu schmecken ist und somit auch nicht negativ auffällt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr runder Weizenbock, der zwar nicht das gelbe vom Ei ist und von dem es in seiner Zunft sicherlich noch deutlich bessere, aber auch viel viel schlechtere gibt. Dennoch ein wirklich gut gelungenes Gebräu, das mir 4 Sterne wert ist.

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HirschBrauerei Honer Hirsch Helles

Helles ist im Trend. Viele Brauerei außerhalb Altbayerns bringen zurzeit nach und nach Biere, die dann auch häufig als Bayerisch Helles oder Helles Lagerbier deklariert werden, auf den Markt. Oftmals sind diese dann ziemlich oldschool mit einem Retroetikett versehen in der klassischen Euroflasche abgefüllt, wie sie der Bierliebhaber von den bayerischen Klassikern wie Augustiner oder Tegernseer her kennt. So auch geschehen bei der Hirschbrauerei Honer aus dem württembergischen Wurmlingen bei Tuttlingen. Seit 2017 nun im Sortiment der Brauerei, wird diese auf Retro getrimmte Bierspezialität, stilecht mit einem alten Mercedes Lieferwagen vermarktet. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Klares goldenes Bier. Weißer sprudeliger Schaum, der jedoch sehr grobporig ist.

Zum Geruch: Malzig frisches Bier. Jedoch sehr leicht und mild im Geruch.

Zum Geschmack: Sehr süffiges und getreidiges Bier. Wirklich sehr würzig. Einen Hang zum etwas süßlichen mache ich aus, jedoch gleicht das die Kohlensäure bisweilen aus. Im Abgang leider ein wenig eine metallische Note. Im Antrunk ist es sehr sprudelig und so wird der Geschmack leider ein wenig überdeckt. Bis auf diesen leider etwas penetranten metallischen Nachgeschmack ein wirklich süffiges Helles. Schlank und mild aber dennoch nicht zu wässrig gibt es sich auch im weiteren Trinkverlauf, wenn die Kohlensäure ein wenig abklingt. Hier und da kommt mir das Malz aber zu süß vor, vor in der Zweiten hälfte des Bieres.

Zum Fazit: Ein Bier bei dem man hin und her gerissen ist. Auf der einen Seite schön süffig und dezent würzig. Auf der anderen Seite fast schon ein bisschen zu viel Süße und ein etwas unangenehmer Beigeschmack. Abzüge und Pluspunkte halten sich hier die Waage. Gut gekühlt sicherlich ein Zechbier. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Löwenbräu Oktoberfest

O’Zapft is. Seit 12 Uhr läuft wieder die Münchner Wiesn. Dieses Jahr zum mittlerweile schon 185. mal. 2 Schläge hat der Münchner Oberbürgermeister Dieter Renner benötigt, um das erste Fass anzustechen. Seither fließen für die nächsten 15 tage wieder etliche Liter Bier durch die Kehlend er durstigen Festbesucher. Bis zu 11,50 Kostet die Maß dieses Jahr und damit ist der Bierpreis auch dieses mal wieder gestiegen. Doch wie gut ist das Bier, dass es so einen Preis rechtfertigt. Eines der 6 Oktoberfestbiere ist jedenfalls heute passend dazu im Test. Mal schauen, ob es diesem Preis dann auch nur annähernd gerecht wird. Es ist dieses mal das Bier der Münchner Löwenbräu. Es hat stolze 6,1% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgodenes Bier. Der weiße Schaum ist leider nicht sehr beständig.

Zum Geruch: Getreidige Noten, mit leicht süßlichen Einflüssen. Insgesamt gibt das Bier aber sonst nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein eher leicht alkoholisches Bier, welches im ersten Geschmackseindruck eher schwerfällig wirkt. Es schmeckt irgendwie nicht frisch und irgendwie gurkig und leicht ledrig. Es schmeckt sehr herb alkoholisch und somit nicht so wirklich süffig. Auch im weitern Trinkverlauf wird es nicht besser und schmeckt dann eher noch ein wenig schal.

Zum Fazit: Gut ich habe das Bier jetzt hier aus der Flasche getrunken und vom Fass frisch von der Brauerei mag es noch einmal besser schmecken, aber mich überzeugt es gar nicht. Zu viele komische Beigeschmäcker verderben den Genuss. Mir wäre so ein Bier dieser Preis nicht wert. Von mir gibts hier leider nur 1 Stern.