Veröffentlicht in 3-Sterne

Benediktiner Hell

Zum einläuten des Wochenendes gibt es mal wieder einen Biertest. Was passt da besser als ein unkompliziertes Helles um einen der letzten sonnigen Tage im Jahr zu genießen. Das Helle, welches sich im Test befindet, ist das Benediktiner Hell. Ursprünglich eine Marke der Ettaler Klosterbrauerei, wird die Marke Benediktiner seit ein paar Jahren, von der Bitburger Brauereigruppe vertrieben und von der zu ihr gehörigen Licher Brauerei in Hessen gebraut. Wenngleich die Ettaler Klosterbrauerei weiterhin unabhängig ihre Biere unter der Marke Ettaler braut, so erkannte Bitburger wohl das Potential der Marke Benediktiner und vertreibt diese deutschlandweit, in einer Kooperative mit der Ettaler Klosterbrauerei, als original bayerisches Kloster- und Qualitätsbier. Insofern ist das Bier in gewisser Weise eigentlich eine kleine Mogelpackung, da nicht mehr wirklich viel ursprünglich bayerisches, geschweige den klösterliches in ihm steckt. Man muss aber dazu sagen, das diese Kooperation auch auf Initiative des Ettaler Klosters zurückgeht, da diese in ihrer eigenen Brauerei nicht genug Kapazitäten hatte um die Nachfrage nach Benediktiner zu befriedigen. Nun bin ich also mal gespannt, ob diese hessisch/bayerische Kombination an Klassiker wie das Augusitiner heranreicht. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Klar filtriertes Bier. Es ist golden und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Es ist eher auf der kernigen Schiene, als im süßen Bereich zu Hause. Dazu kommt ein leicht karamelliges Aroma.

Zum Geschmack: Dieses Bier hat einen sehr prägnanten, getreidigen, aber irgendwie auch leicht seifigen Nachgeschmack, der sich sofort einprägt. Dieser klingt aber nur kurz an. Insgesamt hat das Bier einen getreidigen Grundton, der von einer gewissen Malzsüße untermalt wird. Die Kohlensäure ist nur marginal vorhanden und das Bier recht süffig. Es könnte hier einfach noch ein wenig mehr prickeln, sodass es noch erfrischender wäre.

Zum Fazit: Ein ganz solides Helles, welches aber leider mit Nichten an die original bayerischen Klassiker hinreicht. Außerdem hat es ein paar unschöne Beigeschmäcker. Dennoch ganz gut trinkbar. Hierfür gibts 3 Sterne.

2 Kommentare zu „Benediktiner Hell

  1. je nun.
    Bier ist, wie alles was schmecken könnte/tut, letztlich in allererster Linie Geschacksache(!), mit anderen Worten, wenns passt, passts.
    Sogenannte große Namen sind da vollkommen irrelevant. Weil jeder „Test“, der sich von Namen beeindruckt zeigt, von vornherein als unerheblich geoutet ist. Immer!
    Insofern machte eig. nur ein echter Blindtest Sinn, wenn man schon einen Test macht. Also Konzentration aufs rein wesentliche: Tulpe. Geruch,Geschmack. Das geht nur in neutralem Glas – ohne Kenntnis des Kontexts (= alles MarketingGesabbel etc. bitte komplett ausblenden. und v.a.: jemand anderes gibt den Schenk!). Alles andere ist kein wirklicher Test, daher eig. unbrauchbar, sorry.
    Und gemessen daran ist das Ben.-hell nicht das schlechteste, absolut nicht.
    🙂

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    1. Da gebe ich ihnen absolut recht Bier ist geschmackssache und meine tests sind somit auch nur meine persönliche subjektive Meinung. Mir geht es hierbei auch hauptsächlich darum meine Liebe zum Getränk mit anderen dene es genau so geht zu teilen, und vor allem auf die Vielfalt des produktes bier und seiner unterschiedlichen hersteller hinzuweisen und darzustellen. Der Test ist dabei nur eine darstellung von dem was ich schmecke und soll keines falls eine allgemeingültige Sichtweise darstellen. ich mache das ganze auch komplett unabhängig für mich selbst ohne dabei mit irgendwelchen herstellern in verbindung zu stehen

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