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Distelhäuser Märzen

Seit ein paar Tagen ist März und was wird im März getrunken? Richtig Märzenbier und deshalb gibt es heute ein Märzen im Test. Ausgesucht habe ich mir das Märzen der Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim. Seit 1811 existiert die Brauerei bereits und seit 1876 ist sie schon in Besitz der Familie Bauer. Der Alkoholgehalt beträgt 5,6%.

Zur Optik: Ein mattgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich malziges Bier. Es ist einfach ein wenig kernig im Geruch.

Zum Geschmack: Ein würziges und frisches Bier. Es wirkt sehr bekömmlich. Die Kohlensäure prickelt ganz in Ordnung und am Gaumen hat man leicht herbe Noten des Hopfens. Es ist irgendwie ein wenig wässrig im Geschmack, trotz des Alkoholgehalts. Insgesamt ist es aber ein würziges und süßliches Bier, bei dem ein wenig die Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Komponenten fehlt. Mal sind es herbere Hopfennoten und mal eher ein wenig süßlichere Akzente.

Zum Fazit: Ein abwechslungsreiches Bier, das so seine Höhen und Tiefen hat. Mir ist es in gewissen Punkten zu unausgewogen. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Wasseralfinger Spezial

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier aus der Region. Es gibt ein Bier von einer relativ kleinen Regionalbrauerei aus Wasseralfingen bei Aalen. Die dortige Löwenbrauerei existiert bereits seit 1864. Verkosten werde ich heute das bekannteste Bier der Brauerei, das Spezial. Der Alkoholgehalt des Exportbieres beträgt 5,2%.

Zur Optik: Das Bier hat eine kräftige goldene Farbe. Es ist klar filtriert und hat einen mittelgroßen weißen Schaum.

Zum Geruch: Geruchlich ist es nicht so intensiv. Es ist ein ganz leichter feinmalziger, getreidig süßer Geruch. Dazu kommen leichte Noten von Birnen und es wirkt irgendwie ein wneig parfümig.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, das im ersten Eindruck überaschend hopfig daherkommt. Es schmeckt wirklich sehr frisch. Man hat einen Malzton, der eine gutes getreidiges Gerüst bildet und der dann im Ab- und im Nachgang süße Noten im Mund lässt. Leider wirkt alles irgendwie auch ein wenig parfümig, jedoch hat man vor allem im Mittelteil und am Gaumen auch sehr schöne grasige und florale Hopfennoten, die vor sich vor allem in der Backengegend im Mund ausbreiten. Die Kohlensäure ist optimal dosiert und lässt es weder flach noch sprudelig wirken. Auch gegen Ende verliert das Bier recht wenig von seiner Frische und Vollmundigkeiteit. Lediglich der Hopfen ist mir ein wenig zu dominant. Allgemein muss man sagen, dass ich mir bei diesem Bier noch ein bisschen mehr vom Malz gewünscht hätte. Jedoch ist es trotz allem ein tolles Export. Auch eine leichte Fruchtigkeit und Noten von Biskuit und leichtem Karamell sind vorhanden.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Exportbier, das bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler wirklich gut zu trinken ist. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Berliner Berg California Wheat

Der heutige Biertest führt uns dieses mal wieder in die Bundeshauptstadt Berlin. Dort gibt es seit 2015 eine weitere kleine aber feine Craftbeerbrauerei, die sich Berliner Berg nennt. Bis jetzt werden die Biere der Brauerei noch von der Schlossbrauerei Hohenthann gebraut, jedoch wird in absehbarer Zeit die eigene Brauerei in Neukeölln in Betrieb gehen und die Biere dann dort produzieren. Verkosten möchte ich heute das California Wheat Ale, eine Art Weizenbier mit amerikanischem und australischem Aromahopfen. Der Alkoholgehalt des Bieres beträgt 4,5%.

Zur Optik: EIn naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht fruchtig mit einer tropischen Komponente die an Melone, eventuell noch leicht Zitrone erinnert. Ansonsten riecht es sehr trocken.

Zum Geschmack: Ein sehr schlankes Bier, welches im ersten Eindruck geschmacklich jetzt mit Aromen um sich wirft. Es bleibt dabei aber ein dennoch harmonisches Bier mit einer leichten Spritzgkeit, bei der auch ein ganz klein wenig die Weizennoten durchkommen. Dominant ist hier aber der Hopfen, der sehr trocken daherkommt und mit seiner Bittere aufwartet. Es ist sehr erfrischend und macht wirklich Lust auf den nächsten schluck.

Zum Fazit: Ein geschmacklich eher dezentes Bier, das aber super erfischend und angenehm zu trinken ist. Im Sommer sehr zu empfehlen. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Birra della Granda SpirituAle

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal ein Bier aus dem Weinland Italien. Denn auch im sonst biertechnisch eher mauen Italien gibt es seit 20 Jahren immer mehr Craftbeerbrauereien. Dabei ist Italien auch einer der Vorreiter in Sachen Craftbeer in Europa und dort waren IPAs schon salonfähig, als man in Deutschland noch gar nicht wusste was das ist. Von einer der vielen kleinen Brauerien werde ich heute ein Bier der Birrificio della Granda verkosten. Die Brauerei befindet sich in Lagnasco im Piemont in der Nähe von Turin. Der Betrieb wurde von 5 Kumpels gegründet und befindet sich auf einer Farm, auf welcher die Rohstoffe für das Bier teilweise selbst angebaut werden. Aus dem Sortiment möchte ich heute das SpirituAle verkosten. Das SpirituAle ist ein Tripel Bier mit einem Alkoholgehalt von 8,0%.

Zur Optik: Naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma. Es ist jedoch überraschend zurückhaltend.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck vermittelt eine gewisse Herbe, aber sonst ist doch eher nicht besonders viel an Geschmacksnuancen zu erschmecken. Auch im weiteren Trinkervelauf ist es ein Bier, dem man seine Alkoholgehalt überhaupt nicht anschmeckt und das gefährlich leicht wirkt. Es ist vor allem sehr getreidig und wirkt dann auch ziemlich spirtzig.

Zum Fazit: Ein interessantes Bier, welches mir aber einfach nicht genug an Substanz mitbringt. Es ist ansonsten wirklich gut trinkbar und an merkt ihm seinen Alkoholgehalt überhaupt nicht an. Ich gebe hierfür 3 Sterne, da es bei diesem Bierstil bessere gibt und auch abwechslungsreichere.

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Autenrieder Schlossbräu Porter

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Schlossbrauerei Autenried. Unter dem Label Schlossbräu bringt die Autenrieder Brauerei Bierspezialitäten heraus, die nicht alltäglichen Sorten entsprechen. So auch mein heutiges Objekt, den Schlossbräu Porter. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 6,8%.

Zur Optik: Ein ist ein tiefschwarzes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr röstige Kaffeenoten. Diese wirken in der Nase soagr fast schon ein wenig cremig. Man könnte meinen man trinkt eine Tasse Milchkaffee.

Zum Geschmack: Es ist ein sehr spezielles Bier, das den Eindruck aus dem Geruch bestätig. Ein zunächst kaffeeartig anmutendes Bier, welches eine leichte Toffeenote aufweist. Es schmeckt ähnlich dieser Kaffeepralinen. Es ist wie ich finde von der Kohlensäure etwas zu hoch dosiert und es könnte etwas bitterer sein. Mir ist es hier ein wenig zu süß, aber die Kaffeenote ist wirklich gut getroffen.

Zum Fazit: Ein schon reht guter Porter, der aber hier und da noch ein wenig Mängel aufweist. Vor allem was die Kohlensäure und die Süße angeht gibt es noch nachholbedarf. Das Bier hat 4 Sterne.

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Schönbuch Weizenbock

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier der Braumanufaktur Schönbuch aus Böblingen. Aus ihrer breiten Palette an Bierspezialitäten hat es dieses mal der Weizenbock in den Test geschafft. Da momentan wieder die Starkbierzeit ist passt dieses Bier ganz gut ins Programm. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 7,2%.

Zur Optik: Ein oranges, sehr trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht nach reifen Bananen und Pflaumen. Insgesamt wirkt es sehr reif und fruchtig, dazu hat man noch die getreidigen Weizennoten, die aber doch frisch wirken.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im Mundgefühl zunächst diese getreidigen Aromen, die es auch dominieren. Dazu ist es auch leicht alkoholisch, jedoch nur ganz marginal bitter. Die fruchtigen Aromen schwingen auch mit, jedoch immer nur etwas am Rande. Die Pflaume kommt am ehesten durch. Im weiteren Trinkverlauf kommen die fruchtigen reifen Noten deutlich weiter zum Zug, jedoch hätte ich mir noch deutlich intensivere Noten erhofft, speziell von der Fruchtigkeit. Von den Röstaromen, die auf dem Etikett stehen schmecke ich auch nichts. Auf der anderen Seite muss man zugute halten, das es bei weitem nicht zu süß ist.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittlicher Weizenbock, der seine guten und schlechten Momente hat. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Heubacher Big Mama

Im heutigen Biertest gibt es mal einen richtigen Kracher. Stolze 11,5% hat mein heutiges Testobjekt die Big Mama aus dem Hause Heubacher. Bei der Big Mama handelt es sich stilistisch um einen Barleywine der mit amerikanischer Alehefe vergoren wurde.

Zur Optik. Ein naturtrübes, schwarzes Bier mit braunem Stich. Es hat keinen Schaum, was bei diesem Alkoholgehalt auch nicht verwunderlich ist.

Zum Geruch: Auf der einen Seite hat man leicht alkoholische Einflüsse, auf der anderen ein aber auch ein sehr intensives malziges Konstrukt mit klaren Toffee noten. dazu sehr schöne Biskuitnoten.

Zum Geschmack: Ein sehr alkoholischer bitterer Geschmack bestimmt den ersten Eindruck, dieser wird aber auch unterstützt von Kakaonoten, Biskuitnoten und etwas Kaffee dazu könnte man noch an Rum denken. Zusätzliche erschmecke ich vielleicht noch etwas Tabak. man hat einen wirklich sehr schönen Kakaogschmack, welcher mit Tabak gemixt ist. Auch im weiteren Trinkverauf bleibt es ein sehr komplexes Bier, welches doch irgendwie ein wenig zu bitter ist. Das alkoholische schwingt immer mehr mit, wenn auch für diesen Alkoholgehalt nicht zu problematisch. Vor allem der Nachgang besticht durch seine schokoladige Süße.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr schweres Bier, an welches man sich rantasten muss und welches einem im ersten Moment ein wenig umhaut. Es ist aber sehr komplex und wenn man die alkoholischen Noten einmal ausblendet hat man ein wirklich spannendes Bier. Ich gebe hierfür volle 5 Sterne.

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Schönramer Saphir Bock

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der oberbayerischen Brauerei Schönram. Schönramer stellt neben ihren klassischen Bieren auch eine reihe an Craftbiere her und waren damit eine der Pioniere in Deutschland. Da Momentan Fasten und damit Starkbierzeit ist möchte ich heute den Saphir Bock vorstellen. Das besondere an diesem Bock ist wie der Name schon sagt die Verwendung des Aromahopfens Saphir. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note mit aber auch fruchtigen Aromen, von reifen einheimischen Früchten sowie von Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist etwas bitter, was vor allem der Hopfen bewerkstelligt, aber auch ein wenig der Alkohol. Im Nachgang wird es dann süßlicher und dann kommen der grüne Apfel und die Birne. In den Backen prickelt es. Es ist für einen Bock doch sehr bitter aber vor allem hopfig bitter. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann nicht mehr so spektakulär. Es ist dann doch eher süßlich und malzig mit einer gewissen hopfigen Note. Für einen hellen Bock ist es schön, dass es nicht so schwer süßmalzig ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr ansprechender und gehaltvoller Bock, der mir aber insgesamt eine Spur zu bitter ist. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Kehrwieder Sonoma

Im heutigen Biertest geht es mal wieder in den hohen Norden in die Hansestadt Hamburg. Es steht dieses mal mit dem Sonoma ein Brut IPA auf dem Programm. Brut deshalb, weil es trocken sein und an einen Champagner erinnern soll. Mit 8,5% Alkohol ist es zudem auch nicht ohne.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig und sprizig mit Noten von Orange und Mandarine.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es etwas herb und auch im Nachgang wirkt es dann doch sehr tocken in den ersten Schlücken. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es sehr trocken und erinnert an Sekt bzw. Champagner. Man hat eine leichte Fruchtigkeit, die tatsächlich an Trauben erinnert. Das Bier bewährt sich bis zum Ende als dieses sektartige und wirkt auf der einen Seite trocken, aber auch dennoch dezent fruchtig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Brauerzeugniss, dass vor allem durch seine Trockenheit zu überzeugen weiß. Der Alkohol ist verdeckt und auch die Fruchtigkeit kommt durch. Mir könnte es persönlich noch etwas fruchtiger sein. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Gold Ochsen Kristallweizen

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier von Gold Ochsen aus Ulm. Aus dem Sortiment der Brauerei, von der schon das ein oder andere im Test war gibt es dieses mal das Kristallweizen. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und eine schöne weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Es ist getreidig frisch, mit einer gewissen brotigen Note. Man riecht schön die Weizenaromen.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck getreidig prickelnd mit einer gewissen Zitrusnote. Es prickelt vor allem im Abgang und ist dabei sogar leicht säuerlich. Mir ist es aber fast ein wenig zu säuerlich und irgendwie hat man eine leicht unangenehmen Nachgeschmack. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf sehr prickelnd, mir hierbei fast schon ein wenig zu prickelnd. Die zitronigen Aromen sind da auch ein wenig zu säuerlich vor allem im Abgang.

Zum Fazit: Ein Kristallweizen, das mich im ersten Eindruck nicht wirklich überzeugt. Es hat hier und da mal Ansätze die ganz in Ordnung sind, aber insgesamt hatte ich hier schon viel überzeugendere Biere dieser Art. Ich werde hierfür auch nur 2 Sterne vergeben.