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Franz Hefeweizen

Von der Brauerei Franz aus Rastatt kommt mit dem Hefeweizen mein heutiges erstes Testbier. Die 1842 gegründete Brauerei befindet sich direkt an der Murg und gehört heute den selben Besitzern, die auch Hatz-Moninger und Palmbräu ihr Eigen nennen. Das Hefeweizen das ich nun heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist naturtrüb.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig, vor allem eine sehr schöne Bananenote hat man in der Nase. Dazu ist es natürlich leicht getreidig. Die bananigen Noten sind sehr frisch und noch mit guten kräutrigen Noten versehen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein Bier, das wirklich sehr fruchtig rüberkommt und vor allem durch seinen Mix aus Weizennoten mit im Abgang kurzen Anklängen leicht herber Töne und dann sehr guten fruchtigen Noten mint Bananen und leichten Birnen im Aroma, aber auch Vanille schmecke ich heraus.

Zum Fazit. Ein sehr gutes Weizen, dem ich hier fast schon geneigt bin die Höchstnote zu geben und was ich heute auch einfach einmal mache. Ich gebe daher einfach eine Wertung von 5 Sternen.

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Boxer Old

Auch für den nächsten Test verschlägt es mich in die Schweiz und auch hier geht ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen. Es geht in die französische Schweiz nach Lausanne. 1960 wurde hier die Brasserie Boxer gegründet, die sich nach der gleichnamigen Hunderasse benannt hat. 2012 zog die Brauerei nach Yverdon, wo sie heute ihren sitz hat. Der Gründer der Brauerei war ein erklärter Gegner des Schweizer Bierkartelles, welches fast 60 Jahre bestand und über den Schweizer Bierbrauerverein den Biermarkt so sehr regulierte das der Gründer dagegen vorgehen wollte. Das Boxer Old ist der Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, kerniges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr getreidiges, aber auch leicht toastiges Bier, das dieses Aroma dann auch vermittelt. Der Nachgang fällt eher recht lasch aus. Im weiteren Trinkevrauf ist es ein Bier, das erfrischend ist und bei dem die Kohlensäure schön am Gaumen prickelt. Im weiteren Trinkverlauf kommt aber ein leicht metallisches Aroma, das irgendwie mineralisch aber auch leicht künstlich wirkt noch hinzu.

Zum Fazit: Ein ganz gut zu trinkendes und auch wirklich erfrischendes Lager. Es hat aber gegen Ende leider die etwas metallischen Noten. So kommt es nur auf 3 Sterne.

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Migi Bräu Naturtrüb

Ein weiterer Test bei dem ich für die Besorgung bei meinem treuen Bierspender bedanken muss führt mich in die Schweiz zur Migi Bräu. Deren naturtrüb ist es was sich nun als nächstes meinem kritischen Gaumen unterziehen muss. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma das ich hier vernehme. Es wirkt etwas hefig und auch sonst sehr kernig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch eher süßliches bis sogar zuckriges Bier mit ganz leichter Hopfennote im Abgang. Es ist mir etwas zu süß und das hefige ist bisweilen etwas unangenehm. Das zieht sich leider auch im weiteren trinkverlauf etwas durch den Trinkgenuss.

Zum Fazit: So recht überzeugend ist dieses Bier leider nicht. Vor allem ist es einfach zu süß. So gibt es nur 2 Sterne.

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Primus Vycepni Svetle

Eine im eher unteren Preissegment angesiedelte Biermarke ist die tschechische Marke Primus die von der berühmten Pilsener Brauerei gebraut und vertrieben wird. Mit einem Alkoholgehalt von 4,2% ist es wie viele tschechische Vertreter ein eher leichtes Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit einer leichten Note von Hopfen der grasig wirkt und leicht metallisch. aber auch etwas pappiges hat.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck wirkt komisch. Es hat zum einen eine künstliche Süße, die irgendwo zwischen zuckrig und nach Mais schmeckt. Auf der anderen Seite ist es aber auch herb und bitter. Im Nachgang ist das Geschmacksaroma sehr schnell verflogen. Auch im weiteren Trinkverlauf bietet das Bier nicht wirklich etwas Besonderes. Es hat zwar nicht mehr ganz so diese ekligen Aromen im Einstieg, ist jedoch wirklich nicht besonders spektakulär und sehr dünn.

Zum Fazit: Nun ja was will man sagen. Es wird im weiteren Trinkverlauf zwar besser, aber ein wirkliches trinkvergnügen ist dieses Bier bei weitem nicht. So gebe ich ihm folgerichtig auch nur 1 Stern. Nicht mal für einen günstigen Suff taugt dieses Bier.

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Autenrieder Zwickl

Von der Autenrieder Schlossbrauerei gibt es heute das Zwickl das ich verkosten werde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, orangenes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hefig-zitroniges Aroma gemischt mit etwas Getreidenoten.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es schön teigig mit Zitrusnoten und das zieht sich auch weiter im Geschmack. Im Abgang wird es dann etwas präziser. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus passables Bier mit einer schönen teigig-süßlichen Note. Diese zieht sich bis zum Ende des Geschmacks durch.

Zum Fazit: Ein schönes teigiges Kellerbier. Manchen dürfte es eventuell etwas zu hefig und schlammig sein, mich überzeugt es aber und so bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Tucher Pilsner

Von der Nürnberger Traditionsmarke Tucher gibt es im folgenden Test das Pilsner, eines der Aushängeschilder des Betriebs. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig karamelliges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch recht süßlich und vor allem teigig. Auch gegen Ende hat es eine ein teigiges Mundgefühl, das bis in den Nachgang bestehen bleibt. Für ein Pils fehlt mir auch im weiteren Trinkverlauf vor allem die Hopfennote. Es ist irgendwie nichtssagend und wenn dann malzig süßlich.

Zum Fazit: Mei so richtig überzeugend ist das Tucher Pils wirklich nicht. Es hat einfach an viele Stellen Momente die für mich nicht so recht passen. das gibt eine Wertung von 2 Sternen.

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Schweiger 1516 bayerisch Hell

Zum 500 jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots 2016 hat die oberbayerische Brauerei Schweiger ein klassisches bayerisches Helles auf den Markt gebracht. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und ganz leicht süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Es schmeckt frisch und leicht süßlich. Auf der anderen Seite ist es dazu auch noch sehr erfrischend. Es hat aber im ersten Eindruck keine besonderen Geschmacksmomente. Ein Bier, welches in gewisser Weise ein prickeln verursacht, aber dennoch eher ganz zurückhaltend ist.

Zum Fazit: Naja es ist ein ordentliches Helles, aber ich hatte schon bessere Helle. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Wurmhöringer Premium Märzen

Für den nächsten Test geht es zu unseren Nachbarn nach Österreich. Unmittelbar an der deutschen Grenze in Altheim im Innviertel befindet sich die Wurmhöringer Brauerei. Die 1633 erstmals erwähnte Privatbrauerei befand sich lange Zeit unmittelbar direkt am Marktplatz der Stadt und ist die einzige Brauerei der Stadt die heute noch aktiv ist. Das klassische österreichische Märzenbier ist es auch, welches heute von mir verkostet wird. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotig und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein recht unspektakuläres Bier, welches im ersten Eindruck sogar etwas herb im Abgang ist. Man hat einen nicht so süßlich malzigen Geschmack. Es ist sehr mineralisch. Immer mal wieder ist es mir ein wenig zu bitter, wenn nicht sogar alkoholisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht unspektakuläres Bier. Es ist aber sehr frisch und erfrischend,. Generell tendiert es zum wässrigen, hat aber eine kleine leicht süßlich getreidige Note, die sich so am Gaumen festsetzt.

Zum Fazit: Das recht mineralische trübt etwas den Geschmack. Es ist ansonsten unspektakulär aber wirkt frisch und erfrischend. Nach Abwägung aller für und wieder lande ich hier bei 3 Sternen.

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Kaiser Sägböckle

Das Sägböckle der Kaiserbrauerei ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Familie Kumpf, Edeka Daiber und der Stadt Wangen. Gewidmet ist das Bier den Bürger von Wangen im Kreis Göppingen die im Volksmund auch als Sägebockreiter bezeichnet werden. Dies beruht auf einer Legende, die besagt das jeder der es schafft auf einem Sägebock auf den Wangener Marktplatz zu reiten ein Fass Bier bekommt. Ob das tatsächlich schon einmal der Fall war kann ich nicht beurteilen, jedenfalls ist das Bier ein Keller Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange-goldenes Bier. Der Schaum ist eher flukativ.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit brotigen und schrotigen Noten. Ein sehr uriges Aroma mit Kellernoten die leicht muffig sind. Aber auch ganz leichte hefige Noten mit etwas zitrus sidn vorhanden.

Zum Geschmack: Ein hefiges, leicht karamelliges Aroma. Ein sehr uriges Geschmackserlebnis, bei dem auch im weiteren Trinkverlauf diese karamelligen Noten im Vordergrund stehen. Diese setzen sich am Gaumen fest und sind fast schon ein wenig penetrant. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und macht das Bier spritzig. Im Abgang bleibt es weiterhin hefig karamellig und ist etwas brotig. Dies tritt aber vor allem im Nachgang ein im Abgang ist es etwas zu penetrant.

Zum Fazit: Ein uriges Kellerbier, das mir aber manchmal etwas zu urig und etwas muffig schmeckt. Es könnte noch etwas ausbalancierter sein. Ich gebe dem Bier eine wertung von 3 Sternen

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Giengener Spezial

Von der Giengener Schlüsselbrauerei habe ich mit dem Spezial nun noch dem Klassiker des Betriebes im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, süßliches Aroma. Man hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geschmack: Ein prickelnder Antrunk mit einer guten Kohlensäure, die perfekt mit den süßlichen Getreidenoten harmoniert. Dadurch wird das Bier nicht zu süß. Ein sehr süffiges Bier, bei welchem im Abgang eine kurze, leichte Hopfenbittere den Malzgeschmak abrundet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eigentlich ein gut trinkbares Bier. Gegen Ende lässt ein wenig die Süße nach.

Zum Fazit: Ein doch ganz gut trinkbares Bier. Es hat schöne Malznoten und ist etwas süßlich. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.