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Früh Kölsch

Darf es zur Abwechslung mal ein Kölsch sein, aber unbedingt. Eines der bekanntesten Kölsch Biere, nämlich das Früh Kölsch hat heute den Weg zu mir in mein Glas gefunden. Gegründet im Jahre 1904 ist das Früh Brauhaus für eine traditionelle Brauerei noch recht jung. Noch heute hat die Brauerei, die von Peter Josef früh gegründete wurde ihren Sitz in den markanten Gebäuden in unmittelbarer Domnähe, wenngleich diese heute hauptsächlich gastronomische genutzt werden und der eigentliche Brauvorgang in einer größeren Brauerei außerhalb der Innenstadt stattfindet. Bekanntestes und nach wie vor einziges Bier der Brauerei ist das Kölsch mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidige Noten, die ins leicht süßliche gehen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist getreidig, aber irgendwie auch leicht bitter säuerlich. Es wirkt nicht ganz frisch. Es ist dann im weiteren Trinkverlauf schnell sehr süßlich ohne großen Gegenpol. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt es irgendwie halbwegs frisch, aber es hat immer diesen leicht säuerlichen Beigeschmack. Der Hopfen kommt auch nicht so wirklich zum Zuge.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Bier wahrlich nicht, Ich finde es einfach nicht süffig und unausgewogen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Störtebeker Baltik Lager

Das Baltik Lager der Störtebeker Brauerei ist das nächste Bier auf meinem Testradar. Von der Braumanufaktur aus Stralsund habe ich ja schon das ein oder andere Bier verkostet und so habe ich mit dem Baltik Lager nun ein Märzenbier vor mir stehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes bis eventuell ganz leicht trübes Bier. Es ist platingold bis bernsteinfarben. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidges Aroma. Es hat Anflüge, die ins karmellige oder in Richtung Lebkuchen und Biskuit gehen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein getreidiges Bier mit einem dann vor allem in Nachgang immer stärker werdenden Aroma, das an Biskuit und Karamell erinnert. Auch Lebkuchen ist dabei. Ergänzt wird das ganz von würzigen leicht herbbitteren Hopfenaromen. So hat man wirklich den Eindruck von Lebkuchen mit bitter kräutrigen Wintergewürzen. Im weiteren Trinkverlauf nimmt dieses Aroma leider ab und das Bier wird etwas generischer. Das Aroma verschwindet jedoch nie ganz.

Zum Fazit: Ein schönes Märzen mit einer wunderbaren Mischung an Lebkuchen und Biskuit. Es wird gegen Ende etwas schwäche im Großen und Ganzen überzeugt dieses Bier aber vollends. Das gibt 4 Sterne.

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Weiherer Urstöffla

Da es so viele von ihnen gibt kommt man einfach fast nicht umhin nicht mindestens einmal pro Veröffentlichungstag auch ein fränkisches Bier mit dabei zu haben. Das Urstöffla der Brauerei Kundmüller aus Weiher ist ein untergäriges dunkles Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%. Zusätzlich wurde es in Bioqualität gebraut

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum, der außerdem nur 1 cm breit ist.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und röstiges Aroma. Es hat aber auch etwas leicht beeriges.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, mit einer herb röstigen Note am Gaumen. Es ist eher hart im ersten Mundgefühl und die Kohlensäure kratzt etwas. Es ist ein sehr uriges und auch leicht milchig/cremiges Bier mit einer etwas schokoladigen Note im Geschmack. Dabei ist es aber auch kantig und etwas röstig mit beerigen Noten. Es bleit auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr lebendiges Bier, bei dem die Kohlensure deutlich präsent ist. Kernig ist es, urig und hat Kanten. Es hat etwas röstiges und auch ein leicht cremiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ein uriges Bier das genau das mitbringt wa sman sich von einem fränkischen Bier erwartet. Ich gebe dem Bier eine Wertung von guten 4 Sternen.

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Camba Lady in Red

Lady in Red nach diesem Weltbekannten Hit des irischen Sängers Chris de Burgh ist auch das Bier Nummer 37 der Camba Braumeisteredition benannt. Das Lady steht aber auch für die beiden Brauerinnen Birgit Zakel und Karin Borchers, die sich für dieses Bier verantwortlich zeigen. heraus kam eben jenes schlanke Rotbier mit einem Alkoholgehalt von erfrischenden 4,3%.

Zur Optik: Ein trübes rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein beeriges Aroma mit leichtem Erdbeer Touch. Aber auch tropische Noten kommen im Geshcmacksboquet dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das einen doch guten Einstieg hat, vor allem doch für seine röstigen Note, die sehr zurückhaltend sind. Ein sehr obstiges Aroma hat Beere ist vorhanden, aber fast schon auch tropischen Einflüssen die reichlich vorhanden sind. Im weiteren Trinkverlauf ist es nicht mehr ganz so fruchtig und sogar eher noch ein wenig herb, hat aber ein schöne Mundgefühl. Dazu ist es schlank im Körper.

Zum Fazit: Ein nettes Rotbier, dem man es auch nicht zwingend anmerkt das es leichter ist als übliche Biere. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Krombacher Weizen Dunkel

Wer denkt die Krombacher Brauerei würde nur ihr Pils brauen der irrt gewaltig, den von der Kreuztaler Brauerei aus dem Siegerland gibt es z.B. auch Weizenbiere und davon auch eine dunkle Version. Lange nicht beworben und damit auch den meisten nicht bekannt ist das Bier inzwischen aber auch auf der Website zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein schwarzbraunes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Ein leicht hefiges, aber ansonsten recht neutrales Bier. Ein bisschen süßlich ist es noch.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein recht neutrales Bier im ersten Eindruck. Es hat im Abgang sogar ganz leicht röstige Noten. Man schmeckt auch die getreidigen Weizennoten, die hier ganz gut umgesetzt wurden. Ansonsten ist dieses Bier für ein dunkles Weizen recht gut. Es ist überraschend röstig und im Abgang sogar ein wenig herb.

Zum Fazit: Ein doch überraschend gutes dunkles Weizen, dem man auf jeden Fall seinen röstigen Anteil anschmeckt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von knappen 4 Sternen.

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Krug Bockbier

Die Tage werden wieder kürzer es wird dunkler. Jetzt beginnt wieder die Zeit der stärkeren Bier der Bockbier bis im nächsten Jahr wieder die Knospen sprießen. Dieses Mal habe ich den Bock der Brauerei Krug aus Breiteslau im Angebot, der auf einen Alkoholgehalt von 6,8% kommt.

Zur Optik: Ein klares dunkelgoldenes Bier mit einem ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit leicht alkoholische Note in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner runder erster Eindruck hinterlässt dieses Bier. Im Abgang hat man eine schöne Süße, die schon fast ein wenig einen fruchtigen Touch annimmt. Man hat leicht den Eindruck von Birne und Traube. Es ist grundsätzlich eine schönes Malzbett und auch ein sehr schönes Mundgefühl. Es prickelt im Abgang leicht auf der Zunge.

Zum Fazit: Eines der besseren hellen Böcke die ich bisher hatte. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Sölsch

Nach Sölden verschlägt mich mein nächster Biertest und auch hier geht zunächst einmal ein besonderer Dank an zwei Freunde fürs mitbringen des Bieres raus. Das Sölsch ist ein Produkt der Bäckelar Brewery, einer noch jungen Craftbeerbrauerei aus dem beliebten Skiort in Tirol. Grgündet 2020 kann man sich beim Apre Ski neben den bekannten Biere nun eben auch mit dem Sölsch eines vor Ort gebrauten Bieres bedienen. Stilistisch handelt es sich um ein untergäriges Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma, das aber auch leicht teigige Noten der Hefe hat. Dazu kommt eine dezente Fruchtnote, die eventuell in Richtung Streuobst geht wie ich finde.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das durchaus im Antrunk etwas prickelt und eine dezente Hopfennote hat, die etwas am Gaumen prickelt. Es wirkt urig und hat eine Hopfenkante die etwas am Gaumen hängen bleibt. Obendrein wirkt dieses ganze Gebräu sehr erfrischend. Es hat dazu einen etwas bitteren Beigeschmack des Hopfens der aber aromatisch wirkt und leicht grasige und auch feine Fruchtaromen hat. Der Körper ist schlank gehalten und hält sich weitestgehend im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein dezent gehopftes aromatisches Lager, das sehr frisch und süffig wirkt. Ich findes es wirklich gut mit etwas mehr Aroma als übliche Lager. So gibt es von mit 4 Sterne.

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Steiner Hell

In Oberbayern liegt die Schlossbrauerei Stein von der ich schon einmal ein Bier im Test hatte. Mit dem Steiner Hell kommt nun ein weiteres hinzu. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, frisches Aroma. Es ist leicht getreidig.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Bier mit einem leicht süßlichem Grundaroma. Im Abgang ist es leicht kernig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr süffig und frisch. Die leichte Malzsüße vereint sich sehr gut mit der leicht prickelnden Kohlensäure. Das Bier ist sehr süffige Angelegenheit.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes und vor allem süffiges Helles. Es ist eventuell ein bisschen schnörkellos aber das macht bei einem Hellen nicht unbedingt etwas. Es ist dennoch nie wässrig und recht kernig. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Der Hirschbräu Doppelhirsch

Der nächste Test führt mich ins Allgäu nach Sonthofen zur Hirschbrauerei der Familie Höss. Mit dem Doppelhirsch habe ich dort nun einen dunklen Bock im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein nussbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der leicht röstig angehaucht ist.

Zum Geruch: Ein sehr nussiges Aroma in der Nase, aber auch sehr nach Toffee und Lakritze riecht es. Man hat auch ein wenig röstige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr intensives Bier, mit zunächst aufallend nussigen Aromen. Es ist aber auch sehr süßlich und das malzige kommt sehr deutlich zum Vorschein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr würzig und wohlschmeckend und hat immer so einen süßlichen an Lakritze erinnernden Geschmack.

Zum Fazit: Ein gutes und intensives Bockbier. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen. 

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Gaildorfer Spezial Dunkel

Aus Gaildorf von der Brauerei Häberlein stammt das nächste Bierfabrikat, das sich in mein Glas ergießen wird. Das beliebte Spezial gibt es nämlich auch in einer dunklen Variante und genau diese unterzieht sich nun meinem kritischen Gaumen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein getreidiger, leicht röstiger Geschmack. Man hat leicht schokoladige Noten. Es schmeckt intensiver und sehr brotig.

Zum Geschmack: Ein brotiger Geschmack, der aber von schokoladigen Noten assistiert wird. Auch im weitern Trinkverlauf ist es leicht schokoladig. Dennoch ist es recht gut trinkbar und auch im Nachgang hat man gewisse getreidige Tendenzen erkennbar. Doch es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr gut trinkbares Bier.

Zum Fazit: Ein gutes dunkles, das hier und da noch ein paar kleine schwächen hat. Es ist eher brotig als süßlich. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.