Veröffentlicht in 4-Sterne

Poppels a Sunny State of Mind

A Sunny State of Mind, bei diesen doch größtenteils trüben, dunklen letzten Tagen bleibt einem oft gar nichts anderes übrig, als zumindest im Kopf etwas die Sonne scheinen zu lassen um sich selbst auf wärmere Gedanken zu bringen. Dieses Motto hat auch mein folgendes Testbier, welches aus Schweden von der Poppels Bryggeri stammt, die sich mit dunklen Tagen wohl noch besser auskennen als wir Stilistisch handelt sich es bei dem Bier um eine Berliner Weisse, der zusätzlich noch Apfelsinen beigemischt wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr säuerlich fruchtiges Aroma. Man riecht Quitte, Apfelsine und grüner Apfel dazu kommt etwas kräutriges.

Zum Geschmack: Auch hier ist der erste Eindruck sehr sauer. Er ist aber nicht so extrem sauer, das es einem den Mund zusammenzieht, sondern wirkt dabei auf eine gewisse Weise sehr erfrischend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein fruchtig-säuerliches Bier. Ich schmecke jedoch nicht wirklich die Vanille raus, die darin enthalten sein soll.

Zum Fazit: Ein Bier, das wirklich sehr sehr sauer ist. Diese Säure wirkt aber sehr natürlich und keines Falls künstlich. Man muss das mögen, gerade im Sommer kann das aber auch sehr erfrischend sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Hopfmeister Costa Rican Road Trip

Auf einen Road Trip nach Costa Rica nimmt mich Marc Gallo mit seinem Brauprojekt Hopfmeister im nun folgenden Test. Ein Frühstück wie auf dr Peninsula de Osa verspricht die Brauerei auf ihrer Website, aufgrund der tropischen Fruchtaromen des Bieres. Alkoholtechnisch kommt das American Pale Ale auf einen Wert von 6,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Litschi und Mango und anderen tropischen Früchten. Auch etwas nektarartiges/saftiges hat das Bier.

Zum Geschmack: Ich habe auch im ersten Eindruck ein wirklich sehr fruchtiges Bier im Geschmack. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure und es kommen etwas bitteraromatische Hopfennoten, bevor es dann in Richtung Abgang im Rachen und Halsbereich fruchtiger wird und sich diese auch in der Mundhöhle ein wenig durchzieht. Man hat hierbei ein Potpourri an tropischen Aromen wie Grapefruit und Mango.

Zum Fazit. 4 Sterne hat sich dieses Bier wirklich verdient. Es ist spritzig-bitter und auch die Fruchtaromatik kommt nicht zu kurz, für eine höhere Wertung müsste es dann doch noch etwas fruchtiger sein.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Weiherer Hopferla

Ein fränkisch-amerikanische Kooperation ist mein folgendes Testbier. Es handelt sich hier um einen Gemeinschaftssud der Weiherer Brauerei Kundmüller und Fat Hats Brewery aus Ohio. Das daraus entstandene Produkt, das Hopferla ist ein West Coast IPA, das auf einen Alkoholgehalt von 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein fruchtiges Aroma habe ich in der Nase bei dem mir zunächst leicht tropische Noten in die Nase gelangen. Ich habe Maracuja und Mango in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich Fruchtaromen, die auch im Nachgang im Mund bleiben. Gepaart sind sie aber mit etwas bitteren Noten, die sich dann im Nachgang immer mehr durchsetzen und sich zunächst recht gut mit den Fruchtnoten paaren. Wenn es sich im weiteren Trinkverlauf einspielt ist es ein bitterfruchtiges Aroma, das aber durchaus mit einer recht harmonischen harzig-fruchtigen Bittere ankommt. Der Malzkörper ist präsent und untersetzt den Gesamteindruck.

Zum Fazit: Ein gutes IPA, aber speziell von der Weiherer Brauerei hatte ich noch eine Reihe noch besserer Biere. Dennoch hat man auch hier eine IPA von hervorragender Qualität bei dem es aber knapp nicht für die Spitzenposition reicht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Superfreunde the future looks bright

Ein Black IPA ist das the future looks bright IPA der Superfreunde aus Hamburg. Diese wird nun heute den Weg in mein Glas finden und kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunschwarzes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig mit gewissen schokoladigen Noten in der Nase. Man hat eine deutliche Kaffeenote und auch etwas beeriges.

Zum Geschmack. Es ist im ersten Eindruck ein sehr sehr röstiges Bier, das im Abgang leicht süßlich wird und Schokonoten in Richtung Nachgang verbreitetet. Es bahnt sich ein Wechselspiel zwischen röst- und süßlichen Noten an. Dabei hat es auch eine gewisse herbe übrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein hopfig herbes, aber auch röstiges Bier mit einer gewissen aromatischen Note.

Zum Fazit: Ein leckeres Brown Ale mit der gewissen röstigen Note. Es ist aber nichts was absolut heraussticht und einen ins staunen versetzt. Ich gebe hier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schönbuch Hefeweizen Dunkel

Das nächste Testbier steuert die Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen bei. Ich widme mich heute dem dunklen Weizen, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik: Ein braunes, trübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum mit einem etwas bräunlichen Einschlag.

Zum Geruch: Einen typischen Weizengeruch hat man in der Nase. Dazu einen leichten Geruch nach Banane, die jedoch sehr reif wirkt. Schokolade hat man ganz ganz leicht in der Nase.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem vor allem im ersten Schluck sehr schön die Kaffee und leicht herben Kakaonoten auf sich aufmerksam machen. Es ist nicht so süßlich, sondern hat wirklich eher Anklänge von Kakaopulver. Dieses Bier ist im Antrunk ein wenig flach, jedoch kommt sobald das Bier am Gaumen ist die Kakaonote die sich wie oben beschrieben anbahnt hinzu.

Zum Fazit: Ein schönes dunkles Weizen das reife Banane und vor allem eine sehr schöne Kakaonote hat. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Sierra Nevada Dankfull IPA

Das Dankfull IPA, der bekannten Craftbrauer von Sierra Nevada aus den USA ist das nächste Bier, welches sich meinem kritischen Gaumen unterziehen darf. Das Dankfull ist ein West Coast IPA, mit dessen erlös Non-Profit Organisationen unterstützt werden, die sich soziale und ökologische Zwecke engagieren. Alkoholtechnisch liegt es bei 7,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein Bier mit einem kräutrig fruchtigen und ganz leicht tropischen Aroma. Es erinnert nur entfernt etwas an Melone.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem bitteraromatischen Abgang, der sehr serh grasig wirkt. Es hat auch ganz leicht harzige Anflüge. Der Nachgang bliebt lange im Mundgefühl hängen. Es ist aber auch in gewisser Weise etwas trocken im Abgang. Es ist dazu im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit bitter grasiger Note im Abgang.

Zum Fazit: Ein überzeugendes Bier mit schöner bitter-grasigen Note. Es ist auch etwas trocken im Abgang, aber dennoch nicht zu bitter. Es überzeugt schlussendlich und hat sich so eine Wertung von 4 Sternen verdient.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Welde No. 1

Die Biere der Weldebrauerei sind wohl den meisten aufgrund ihrer außergewöhnlichen Flaschenform ein Begriff. Aber auch der Inhalt lässt durchaus aufhorchen. Das Pils No. 1 ist das wohl bekannteste Bier der badischen Braumanufaktur und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr blumig und hopfig in der Nase, besticht aber vor allem durch diese wunderbare Blumigkeit.

Zum Geschmack: Auch hier ergibt sich ein wirklich sehr perfekter Pilscharakter. Ein Pils, welches eher auf der blumig aromatischen Seite unterwegs ist. Es ist nicht so hopfig bitter, sondern bedient sich eher den blumigen Noten des Hopfens. Es könnte noch ein klein wenig mehr prickeln.

Zum Fazit: Ein wunderbar aromatisches Pils, das ich allen empfehlen kann, die auf diese Art Pils stehen. Mir schmeckt dies sehr und ich gebe hier auch gerne eine Wertung von guten 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Vilser Tiroler Dunkel

Nach Österreich, genauer gesagt nach Tirol geht es bei meinem nächsten Biertest. Direkt an der deutschen grenze im Örtchen Vils gibt es die Vilser Bergbräu die seit 2013 die Jahrhunderte alte Brautradition im Ort fortsetzt. Das Tiroler Dunkel ist dabei das heutige Bier meiner Wahl. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum der sehr flukativ ist.

Zum Geschmack: Ein röstiges und brotgetreidiges Aroma hat man in der Nase. Das brotige dominiert aber.

Zum Geruch: Geschmacklich hat man auch hier ein brotig süßliches Aroma mit gewissen nussigen Noten im Abgang. Vor allem in den Backen hat man auch ganz leichte Kaffeennoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Eindruck und verleiht ein schönes Aroma an brotigen Noten mit einem gewissen nussig Touch.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein wirklich gutes dunkles Bier mit einer feinen Getreidenote. Das gibt von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Stone Tropic of Thunder

Stilistisch ist das Tropic of Thunder laut Beschreibung ein Lagerbier, jedoch hat es dafür mit einem Alkoholgehalt von 5,8% für diese Sorte schon einen hohen Alkoholwert. Gebraut wird das Ganze von der Stone Brewing Company aus San Diego USA.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum, der aber schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein tropisches Aroma, das nach Melone, Ananas, Maracuja und Mango riecht. Vor allem Mango und Maracuja mache ich aus.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das wirklich sehr fruchtig ist, aber auch in der Mitte einen ordentlichen Malzkörper hat. Ich schmecke eine deutliche Note die an Ananas und eine leichte Melone sowie Kiwi erinnert. Es prickelt am Gaumen leicht, jedoch fehlt mir hier dann etwas eine Bitterkeit die noch etwas mehr sein könnte und das Bier voll und ganz harmonisch zu machen.

Zum Fazit: ein gutes Bier, das von mir aber wegen der beschriebenen Probleme etwas an Abzug bekommt. Ich gebe dem Ganzen eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Baarer Höllbier dunkel

Für das Bier, welches mir meinen heutigen Trip in die Schweiz beschert, muss ich mich zunächst einmal bei meinem treuen Bierspender fürs besorgen bedanken. Ich darf zum ersten Mal ein Bier der Marke Baarer verkosten, dass aus einer Brauerei in der gleichnamiger Schweizer Stadt stammt. Baar ist eine Stadt im Kanton Zug in der Zentralschweiz, sprich im deutschsprachigen Teil. 1862 gegründet, hat die Brauerei schon einige Jahre auf dem Buckel. Aus dem Sortiment des Bieres mit dem markanten Zwerg im Logo gibt es für mich heute das Höllbier, ein klassisches Dunkles Münchner Brauart. Alkoholmäßig liegt es bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein cremig milchiges Aroma habe ich in der Nase. Es wirkt sehr sehr cremig .

Zum Geschmack: Hier bestätigen sich die cremigen, leicht milchigen Noten. Sie sind röstig, aber nur dezent. Im Abgang bleibt dieses dezente Aroma mit getreidigen und vor allem diesen dezent cremig milchigen Noten bestehen. Es erinnert so irgendwie etwas an einen Milchkaffee. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das diese schönen cremigen Noten beibehält und cremig ist. Es hat eine gewisse Süße, ist aber nicht zu aufdringlich.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles, das vor allem durch seine Cremigkeit zu überzeugen weiß. Mir hat dieses Bier sehr gut geschmeckt und so bekommt es für mich eine Wertung von 4 Sternen.