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Augustiner Pils

Augustiner und Pils, das sind zwei Begriffe die der geneigte Biertrinker im ersten Moment überhaupt nicht zusammenbringen würde. Hauptsächlich für seine Lagerbiere bekannt, gibt es von der Augustiner Brauerei aber auch noch eine Reihe anderer Biersorten, so zum Beispiel auch ein Pils. Der Alkoholgehalt des Bieres ist mit 5,6% für ein Pils auch außergewöhnlich hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist floral-fruchtig. Man hat sehr schöne blumige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein florales und auch schön grasiges Bier, das am Gaumen ganz dezent bitter ist. Es ist im ersten Eindruck für ein Pils mild, aber hat dafür wie gesagt schön harmonisch florale Noten und diese hängen auch lange nach. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr florales, kaum bitteres Bier. Es zieht sich bis in den Abgang mit dann einer etwas grasig trockenen Bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnliches, dafür aber sehr harmonisches und florales Pils. Für seinen Alkoholgehalt ist es im Körper trotzdem mild und erfrischend. Ich finde es ein wirklich gutes Bier und empfehle es allen, die auch Mal etwas anderes von Augustiner probieren möchten, 4 Sterne.

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Maso Alto Ruspante Pale Ale

In meinem heutigen ersten Biertest geht es italienische Trentino. Im dortigen Örtchen Lavis befindet sich die kleine Mikrobrauerei Maso Alto. Die Brauerei selbst ist auf dem Nahe zum Ort gelegenen Pressano in einem kleinen Bauernhof beheimatet. Die Biere selbst werden alle ausschließlich nach Bio Richtlinien gebraut, wobei die Rohstoffe größtenteils aus eigenem Anbau sind. Auch mein heutiges Testobjekt, das Ruspante, ist so ein Bier. Stilistisch ist es ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein aromatisches, getreidiges Aroma in der Nase. Es sind neben den hopfigen Noten auch deutlich brotige Getreidenoten wahrnehmbar. Ich nehme eine leichte Melone bzw. Wassermelone sowie etwas Litschi wahr. Dazu noch Granatapfel und etwas leicht karamelliges, das an einen Bratapfel erinenrt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das fruchtig aromatische Noten in sich vereint. Im Abgang wird es dann dezent bitter, bleibt aber aromatisch und nur leicht trocken. Es hat dabei in den Backen immer etwas von Nektar. Dazu kommen die getreidgen Noten, die auch etwas ganz leichtes von Kakao haben. Vor allem im Antrunk hat man dezent obstige Noten, die sich aber dann mit dem Malz verbinden und etwas auflösen, bevor man dann im Abgang etwas herbe Noten am Gaumen hat. Das Mundgefühl ist aber voll und leicht saftig sogar.

Zum Fazit: Eine etwas brotigeres Pale Ale, bei dem der Hopfen aber definitiv nicht zu kurz kommt. Dazu wirkt das ganze sehr urig und bodenständig und auch etwas rustikal, was ganz gut zu seiner Herkunft passt. Für mich ist diese Sache recht stimmig und 4 Sterne wert.

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Nittenauer Five o’Clock

Die Hopfenkreuzfahrt des Brauhauses Nittenau geht weiter. Nachdem ich bereits 3 Biere der Serie verkostet haben entführt uns der 4 Teil, das Five o’Clock nun nach England. Im ansonsten zu seinen Vorgängern identischen Bier wurde dieses Mal als besondere Hopfensorte die englische Züchtung Bramling Cross verwendet. Der Alkoholgehalt liegt unverändert bei 7,5%.

Zur Optik:  Ein oranges, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma. Es riecht auch ganz leicht nach Honig. Man hat Apfel und Pfirsich in der Nase. Dazu Noten des Malzes.

Zum Geschmack: Ein fruchtig, milder Einstieg, der dann in ein leicht bitteres Hopfenaroma am Gaumen übergeht. Im Nachgang hat man dann ein süßlich fruchtiges Aroma. Man hat immer einen Eindruck von Honig, aber auch von Apfelsine und Pfirsich. Dazu kommt ein wenig Apfel. Jedoch wechseln sich diese Aromen auch mit bitter grasigen Hopfennoten ab, die aber perfekt abgestimmt sind und weder zu mild noch zu kratzig herb wirken.

Zum Fazit: Ein fruchtig kräftiges Lagerbier mit einer sehr gut angepassten Hopfenbittere. Vor allem die Apfel- und Pfirsichnoten wissen zu überzeugen. Hier kann ich guten Gewissens eine Punktzahl von 4 Sternen vergeben, die knapp an der Höchstpunktzahl vorbeischrammt.

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Nattheimer Schwarzer Ochs

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal erneut ein Bier der Nattheimer Ochsenbrauerei im Test.. Verkosten möchte ich mit dem Schwarzen Ochs ein dunkles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr brotiges Aroma. Es ist getreidg und leicht röstig.

Zum Geschmack: Ein röstiges und schokoladiges Aroma mache ich im ersten Eindruck aus. Es hat so etwas leicht milchiges am Gaumen. Man schmeckt leicht röstige Noten, sodass man auf jeden Fall von einem dunklen Bier sprechen kann. Es hat einen leicht milchig-süßlichen Nachgeschmack am Gaumen.

Zum Fazit: Ein ordentliches dunkles Bier, mit einem milchig schokoladigen Aroma. Es hat keine störenden Nebengeräusche und gibt ein rundes Bild ab, wenngleich es noch etwas spanender sein könnte. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Budweiser Budvar Original

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Budweiser Original Czech Lager einen richtigen tschechischen Klassiker. Budweiser mag vielen als die allesbeherrschende US Amerikanische Biermarke, als Hasssymbol sämtlicher Craftbeerliebhaber bekannt sein, jedoch kommt das Original aus der gleichnamigen Stadt in Tschechen. Das Bier von dort war im 19 Jahrhundert so bekannt, das Anheuser Busch sein Flaggschiff nach ihm benannte. Deshalb streitet sich die Brauerei auch bis heute mit Anheuser Busch um die Namensrechte des Budweiser Bieres, was auch ein Grund dafür ist, das die amerikanische Version in der EU relativ selten und wenn dann nur unter dem Namen Bud anzutreffen ist, da das tschechische Original eine geschützte geographische Angabe ist. Das original ein Bier nach Pilsner Brauart hat eine Alkoholgehalt von 5&.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, mit einer doch sehr floralen Note.

Zum Geschmack: Ein blumiges Aroma mit getreidig harzigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein doch recht aromatisches Bier mit einer schönen hopfig-getreidigen Note. Es ist dabei sehr gut trinkbar und süffig. Die Hopfennote ist dabei sehr aromatisch und gut zu trinken. Gegen Ende wird es etwas mineralischer, aber insgesamt bleibt es eins sehr harmonischer Trinkgernuss mit eventuell etwas metallischen Noten.

Zum Fazit: Für tschechische Verhältnisse ist es relativ kräftig, jedoch missfallen mir ein wenig die metallische Noten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Sander DreiKornBock

Heute habe ich im ersten Test ein Bier der Sander Brauerei Sander aus Worms. Beim Testobjekt handelt es sich dabei um einen besonderen Weizenbock, welcher mit drei verschiedenen Getreidesorten, nämlich Weizen, Dinkel und Emmer gebraut wurde. Der Alkoholgehalt des Bieres beträgt 7%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist leicht trüb. Der Schaum ist ca. 3 cm breit.

Zum Geruch: Man hat einen süßmalzigen Geruch, der aber deutliche Einflüsse des Hopfens enthält. Außerdem ist eine rauchige Note, die ein wenig an Schinken erinnert enthalten.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher Antrunk, mit einen malzigen und vor allem rauchigem Abgang. Man hat schöne, leicht süßliche Noten im Mund. Es schmeckt vor allem nach diesen leicht weizigen Getreidenoten. Die immer widerkehrenden leicht rauchigen Noten lassen jedoch im Verlauf des Trinkens nach. Leicht fruchtige Noten von Beeren hat man außerdem dabei. Man schmeckt bei den getreidigen Nuancen deutlich heraus, dass hier nicht nur einen Malzart verwendet wurde. Zudem ist das Bier leicht bitter. Somit ist es ein wirklich vielschichtiges Bier.

Zum Fazit: Ein wie ich finde abwechslungsreicher und etwas anderer Weizenbock. Man hat Fruchtnoten und auch ein rauchiges Aroma ist vorhanden. ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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du Bocq Blanche de Namur

Mit dem Blanche de Namur habe ich heute eines der bekanntesten belgischen Witbiere im Test. Gebraut wird das Bier von der Brasserie du Bocq aus dem wallonischen Purnode. Die Brauerei du Bocq braut seit 1949 gewerblich Bier, nachdem sie zuvor schon einige Jahre genutzt wurde um die Arbeiter des angeschlossenen Bauernhofs zu versorgen. Das Bier selbst ist nach der Provinz Namur benannt in welchem die Brauerei liegt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein hellgebes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr nach Orangen duftendes Aroma. Aber auch den Weizen bzw. das getreidige kommt durch.

Zum Geschmack: Ein sehr spitziges Bier mit einer ordentlichen Hopfennote. Im Abgang und vor allem im Nachgang kommen leicht süßliche Noten mit Honig und Getreide durch. Die weizigen Noten stechen sehr heraus, aber auch die Orangenschale wurde ein wenig herausgearbeitet. Auch im weitern Trinkverlauf kommen die getreidigen Noten mit dem süßlichen Honigaroma durch, welches sich gerade gegen Ende sehr betont.

Zum Fazit: Ein interessantes, spritziges Witbier, das ich als sehr erfrischend empfinde. Daher gibt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Freistil Lust now Pale Ale

Im heutigen Biertest hab ich ein Bier aus Tübingen im Test. Nicht wirklich als Bierstadt bekannt, gibt es seit 2017 wieder eine kleine Brauerei in der Universitätsstadt. Das Lust now, benannt nach einem Tübinger Stadtteil, ist ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat fruchtige Noten, die an Kiwi und Papaya erinnern. Dazu kommen noch etwas andere tropische Fruchtnoten ala Maracuja.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck wirklich eine Fruchtbombe. Man hat eine sehr schöne Kiwinote, die mit Maracuja ergänzt wird. Die Noten bleiben sehr lange im Mundraum erhalten, bevor  im Nachgang leicht bittere und trockenere Noten übernehmen. Im weiteren Trinkverauf wird es etwas herber, jedoch bleibt eine gewisse Fruchtigkeit immer bestehen auch im Nachgang.

Zum Fazit: Nach diesem schönen fruchtigen-grasigen Einstig wird der Hopfen etwas herber. Mir schmeckt dieses Bier wirklich sehr gut und ich empfinde es als erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Störtebeker Bernsteinweizen

Muss Weizen denn immer aus Bayern kommen? Ich finde nicht. Ich habe mir gedacht, zum morgigen Tag der Einheit gibt es wohl nichts verbindenderes als eine urbayerische Biersorte die im Osten Deutschlands gebraut wird. Dabei handelt es sich um das Bernsteinweizen der Störtebeker Braumanufaktur aus dem schönen Stralsund. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier dominiert ein etwas hefiges Aroma. Dazu kommt neben dem bananigen, das aber nicht so mit anderen Früchten daher kommt, auch noch eine Portoin Vanille. Dazu finde ich es auch leicht kräutrig.

Zum Geschmack: Hier hat ist es ein etwas komplexerer Geschmack, der auch im ersten Eindruck aus verschieden Richtungen besteht. Da ist zum einen das Malz und das getreidige, das einen ganz klar süßlichen Nachgeschmack übrig lässt. Dabei spielt auch die Banane eine rolle. Speziell am Anfang und am Gaumen kommen aber auch ein wenig derbe Noten hinzu, die eher kernig sind. Dazu spielt wie oben schon erwähnt die Vanille eine ordentliche rolle. Die Kohlensäure prickelt vor allem im Antrunk und Mittelteil am Gaumen. Insgesamt ist es ein kräftiges und sehr charakterstarkes Weizen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein guter Mix aus süßlichen und etwas kernigen Noten. Ab und an ist es auch ein wenig herb und hat gewisse Noten von Honig bzw. Wildhonig.

Zum Fazit: Mich hat dieses Weizen wirklich überzeugt und es ist ein Beweis dafür, das man auch im Osten Weizen brauen kann. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Löwenpils

Heute gibt es wieder ein Bier aus Aalen von der Löwenbrauerei im Test. Das Pils der Brauerei ist schon fast eine Besonderheit, da der Hopfen hier nicht nur während des Brauvorgangs, sondern auch noch einmal während der Lagerung ins Bier gegeben wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, sogar nach tropischen Einflüssen riechendes Bier. Man hat noch gewisse Einflüsse von Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Hier hat man auch einen grundlegend leicht fruchtigen Hopfenton, der aber auch Raum für bitter angehauchte und grasige Noten zulässt. Im Abgang ist es dann noch leicht spritzig, wenngleich es im Nachgang dann leider ein wenig nachlässt. Insgesamt ist es mir aber noch ein wenig zu intensiv und vom Hopfencharakter eher süddeutsch, sodass es  noch etwas herber sein könnte.

Zum Fazit: Ein interessantes Pils, das etwas für aromatisch veranlagte Pilstrinker ist. Wer etwas herberes sucht ist hier eher auf verlorenem Posten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es ein etwas anderes Pils ist.