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Pietra Blanche Colomba

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein Bier von der französischen Mittelmeerinsel Korsika. Auch hier muss ich mich bei zwei Freunden für die Bierspende bedanken. Von der Brasserie Pietra, von der ich schon das IPA hatte, gibt es auch ein Witbier, nämlich das Blanche Colomba. Ganz in der Tradition belgischer Wits stehend wurden auch hier zum brauen Kräuter verwendet, allerdings solche die typisch für Korsika sind und dort wild wachsen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräutriges Bier mit Zitronen und Orangen Aroma. Es hat etwas von Zimt und Anis in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr gewöhnungsbedürftiges Aroma. Es hat zum einen diese getreidigen, weizigen Noten. Auf der anderen Seite hat man aber auch Gewürze, die man so eher in der Weihnachtszeit verorten würde. Es hat eine Anis und vor allem eine ausgeprägte Zimtnote. Im weiteren Trinkverlauf hat man am Gaumen auch ein herbe kräutrige Note, bei der auch der Hopfen etwas zu spüren ist.

Zum Fazit: Ein für den ungeübten Gaumen sehr gewöhnungsbedürftiges Bier und auch ich habe mit den kräutrigen Aromen so meine Schwierigkeiten. Ich gebe dem Gebräu daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Crafty Brewing Company Irish Lager

Im heutigen Biertest möchte ich mal wieder ein Bier verkosten, das viele von euch dadurch kennen werden, das es seit einiger Zeit immer ab und zu bei Lidl erhältlich ist. Die Rede ist von den Bieren der sogenannten Crafty Brewing Company. Bei den Bieren soll es sich laut Etikett um  typisch irische Biere bzw. Bierstile handeln, wobei ich eher sagen möchte, das es sich um typisch britische Bierstile handelt. Auch wenn es die Crafty Brewing Company so in echt gar nicht gibt, so werden die Bier doch tatsächlich in Irland gebraut. Sie werden nämlich der Rye River Brauerei, einem Betrieb aus Celbridge hergestellt. Bekannt dürfte diese Brauerei vor allem durch ihre Bierlinie McGargles sein, die auch in Deutschland recht gut erhältlich sind. Verkosten möchte ich heute das Irish Lager, wobei sich mir nicht so genau erschließt was an diesen bzw. an Legerbier überhaupt so typisch irisch sein soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier. Es hat einen sehr ordentliches weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiger Geruch. Dieser schwebt über dem kompletten Geruchskonstrukt. Ich finde man hat etwas Melone in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat ein fruchtig herbes Bier. Es hat im Abgang einen sehr Hopfenbetonten Geschmack, der sich auch bis in den Nachgang durchzieht. Er ist auf der einen Seite herb, aber nicht zu bitter, sodass er durchaus sehr gut genießbar ist. Mir ist es fast schon ein wenig zu herb. Im Antrunk ist es leicht brotig, was vor Allem auch am Gaumen hängen bleibt. Der Hauptgeschmack bleibt aber vom Hopfen betont. Im Nachgang hat man so einen ganz komischen teigigen Geschmack, der sich am Gaumen festsetzt gegen Ende.

Zum Fazit: Ein hopfigeres, herberes Lager, was seine Sache aber ganz solide macht. Für den Preis sicherlich ein guter Deal, wenn es auch Nichts spektakuläres oder gar super craftiges ist. Ich gebe herfür 3 Sterne.

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Leikeim Pils

Im heutigen Biertest gib tes ein Bier von der Brauerei Leikeim, eine der größten Brauereien Oberfrankens. Die 1887 gegründete Brauerei stößt pro Jahr um die 300.00 Hektoliter aus. Das Pils welches ich heut verkoste ist eine der Standardsorten der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein grünlich, erdiges Aroma, welches man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses erdige und doch sehr süßliche Aroma. Mir fehlt hier der Hopfen für ein Pils, auch wenn es irgendwie urig wirkt. Die Kohlensäure ist gut dosiert und prickelt schön. Gegen Mitte lässt die Süße ein wenig nach und es wird komisch mineralisch herb.  Ein immer wiederkehrendes, leicht süßliches Aroma ist schon zu erkennen. Es wirkt insgesamt etwas pappig. Das Bier hat schon eine gewissen Geschmack und ist auch kantig, jedoch als Pils überhaupt nicht wahrnehmbar, da der Hopfengeschmack gar nicht durchkommt.

Zum Fazit: Ein recht solides Pils, das aber irgendwie nicht als solches zu erkennen ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da man es ansonsten halbwegs trinken kann.

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Bitburger Triple Hop’d Lager

Bitburger und Craftbeer, das sind zwei Sachen die man auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenbringt. Jedoch ist die Bitbuger Gruppe mit ihrer Marke Craftwerk schon seit Jahren erfolgreich in diesem Segment vertreten. Ihr neuestes Bier ist aber eine Kooperation ihrer deutschlandweiten Stammmarke mit dem kalifornischen Cratbeerriesen Sierra Nevada. Nachdem aus dieser Brauereifreundschaft 2019 bereits in Kalifornien ein Festbier gebraut wurde, war es nun Zeit für einen Gegenbesuch. Herausgekommen ist dabei das Triple Hop’d Lager, bei dem zum einen die amerikanischen Hopfensorten Centennial und Chinook sowie der deutsche Casacde Hopfen verwendet wurden. Grundlage bildete der weithin bekannte Bitburger Siegelhopfen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Es ist ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum, der aber nicht zu übermächtig ist.

Zum Geruch: ich rieche vor allem sehr sehr grasige Noten, die sich in der Nase breit machen. Dazu geht es in die Richtung Grapefruit, Orange und Mandarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, bei dem sehr stark die Grapefruit mit ihren bitteren und leicht säuerlichen Aromen im Vordergrund steht. Es hat auch eine dezente, sowie bestimmt herbe Note am Gaumen. Es hat auf der Zunge auch diese Fruchtigkeit, die eben an Orange und Blutorange erinnert, die aber irgendwie etwas künstlich wirkt. Es hat alles in allem eine saftige Wirkung, wobei am gaumen auch etwas bitteres entsteht. Es ist im Nachgang leider auch eher wässrig aber auch getreidg , sodass es nicht zu trocken wirkt. Im weiteren Trinkverlauf finde ich, das es geschmacklich etwas abnimmt.

Zum Fazit: Ein schon wirklich gut trinkbares Bier, aber ich habe mir da doch noch etwas mehr erwartet. Die Fruchtnoten und ähnliches sind ganz nett, es ist aber doch weit davon entfernt etwas einzigartiges zu sein. Man kann es aber sehr gut trinken. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Überquell Lieblings Imperial Lager

Im heutigen Biertest habe ich wieder ein Bier von Überquell aus Hamburg mit im Gepäck. Dabei möchte ich heute das Lieblings Imperial Lager verkosten. Das Wort Imperial lässt darauf schließen das es sich um einen recht starken Vertreter seiner Zunft handelt. Auch wenn es sich in Anführungszeichen dabei nur um 5,6% handelt so ist dies für ein Lager schon recht hoch.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes, oranges Bier.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma, das ansonsten noch florale Noten hat

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch sehr fruchtig und gar nicht wie angenommen sehr auf die Malznoten fokussiert. Im Abgang vor allem wird es hier und da ganz kurz auch mal herber und man hat auch leicht alkoholische Noten die im Geschmack mit dabei sind. Freilich begleiten einen diese doch eher herberen Hopfennoten auch im weiteren Trinkverlauf bis zum Ende und treten vor allem im Abgang auf. Mir ist es aber dabei auch einfach zu alkoholisch. Der Malzkörper ist im Mund und vor allem im Mundgefühl präsent. macht sich geschmacklich jedoch nicht so sehr bemerkbar. Es sind eher die fruchtigen Noten von Pfirsich und Pflaume die präsenter sind und den Geschmack dominieren.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da es schon noch an einigen Ecken Mängel für mich gibt. Vor allem der etwas penetrante und zu starke alkoholische Abgang stört mich ein wenig. Ansonsten hat man gute Fruchtnoten die mit dem Malzkörper harmonieren. 

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Löwenbräu Buttenheim Bartholomäus

Heute wird es festlich, zumindest wenn es nach meinem heutigen Testbier geht, denn der Bartholomäus von der Löwenbräu aus Buttenheim ist seines Zeichens ein Festmärzen. Benannt nach gleichnamigem Apostel hat es ansonsten wenig mit jenem gemeinsam, da es ganzjährig gebraut und nicht etwa nur zu besonderen Anlässen erhältlich ist. Der Alkoholgehalt ist mit 5,0% für ein Festmärzen eher moderat.

Zur Optik: Ein altgoldenes Bier. Es ist klar filtriert. Schaum ist aber keiner vorhanden.

Zum Geruch: Man hat sehr brotige Noten. Es erinnert an Brotrinde und grob geschrotenes Landbrot. Sehr körnig und getreidig.

Zum Geschmack: Ein brotiges Bier mit einem leicht karamelligen Charakter. Im Abgang spürt man leicht bittere Hopfennoten im Rachen. Es hat sogar einen leicht fruchtigen Charakter, der an Apfel oder Birne erinnert. Zusätzlich ist es aber auch ein wenig alkoholisch. Der Hopfen kommt aber immer nur marginal durch. Mal ist er da, mal nicht. Die Kohlensäure ist mir für ein Festmärzen zu stark.

Zum Fazit: Ich werde aus dem Bier nicht schlau. Es ist auf der einen Seite alkoholisch trotz des geringen Alkoholgehalt und auf der anderen Seite ist es aber auch karamellig und fruchtig. Ich gebe dem Bier somit eine Wertung von 3 Sternen.

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Landgang Goldgräber

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal in die Hansestadt Hamburg zur Landgang Brauerei, vormals Hoppebräu. Diese produziert unter anderem auch seit neustem den Goldgräber, ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt beträgt 5,2%.

Zur Optik : Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma mit getreidiger Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches eher sprudelt und gewisse bittere Noten des Hopfens enthält. Es ist auch etwas fruchtig jedoch ist es hier bei diesem Brauprodukt vor allem die Kohlensäure, die den Ton angibt. So werden leider viele Geschmacksnuancen überdeckt. Der Malzkörper ist präsent und man kann ihn in Anklängen auch schmecken.

Zum Fazit: Ein solides nettes Pale Ale, mehr aber auch dann nicht. Es ist wirklich gut trinkbar, aber bei weitem Nichts besonderes oder eine Geschmacksexplosion. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Hofbräu Dunkel

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal ein Bier aus der bayerischen Landeshauptstadt. Hofbräu, weltweit bekannt für sein Hofbräuhaus ist eine von 2 Brauereien die in Besitz des bayerischen Staates sind. Das Dunkel, welches ich heute verkosten möchte hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Der Schaum ist leicht bräunlich angehaucht.

Zum Geruch: Ein getreidiges, brotiges Aroma. Dazu kommt ein wenig ein grünliches Aroma, mit diesen etwas erdigen Tönen. Es riecht ganz leicht nach Kakao.

Zum Geschmack: Hier hat man im ersten Eindruck ein recht flaches Geschmackskonstrunkt. Im Abgang hat man etwas Hopfen am Gaumen und röstige, sehr an Schwarzbrot erinnernde Noten. Es wird alles flankiert von einer gewissen Süße. Die leicht erdigen und grünlichen Töne die man im Geruch hat kommen nur ganz leicht im Antrunk durch. Im Mundgefühl hat man süßliche Noten und am Gaumen ist es bisweilen eine ordentliche Spur hopfig.

Zum Fazit: Es ist als Dunkles Bier einigermaßen passabel, jedoch für mich nicht vollends überzeugend. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Superfreunde Bad Weather

Mein heutiges Testbier hört auf den Namen Bad Weather und passt somit zu den verregneten letzten Tagen, wobei die Abkühlung nach dem zuvor sehr hitzigen Wetter vielen vermutlich sehr gelegen kam. Das Bad Weather ist ein Lager, welches von den Superfreunden aus Hamburg relauncht wurde Der Alkoholgehalt liegt bei luftigen 4,9%.

Zur Optik : Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch : Man hat Orangennoten. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack : Im ersten Eindruck ist es im Einstieg bitter und im Abgang wird es aber dann auch ein wenig leicht und spritzig. Es ist ein frisches feuchtes und grasig hopfiges Bier. Man hat schöne strohige Malznoten und auch sonst ist das Mundgefühl sehr leicht und der Körper eher dezent zurückhaltend. 

Zum Fazit: Ein Bier, welches sich sehr schön trinken lässt ohne besonders kompliziert zu sein. Es ist erfrischend, locker und süffig. Ich gebe ihn 3 Sterne mit Tendenz nach oben.

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Inselbrauerei Baltic Stout

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal wieder in den hohen Norden der Republik auf die größte deutsche Insel nach Rügen. Von der sich dort befindlichen Inselbrauerei möchte ich heute das Baltic Stout mit einem Alkoholgehalt von 7,5% verkosten.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es hat einen mittleren, leicht röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma, welches in Ansätzen an starken Kaffee erinnert.

Zum Geschmack: Ein sehr intensives Kaffeearoma. Es wirkt sehr ausgereift. Der Abgang ist auf der einen Seite mit röstigen Kaffeenoten versetzt, jedoch hat man auch Einflüsse von leicht süßlichen Noten, die an Toffee erinnern. Es wirkt urig und derb, aber nicht zu schrotig.

Zum Fazit: Ein eher trockenes und nur leicht süßliches Stout. Mir fehlt hier einfach etwas an Geschmack. So reicht es dann leider auch nur für 3 Sterne.