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John Malcom White Stout

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der John Malcom Serie, welche von Eichbaum für die Rewe Gruppe gebraut wird und in ihren Märkten sowie den dazugehörigen Penny Läden erhältlich ist. Doch was ist bitte ein White Stout? Ich gehe mal davon aus, das hier versucht wird ein Bier im Stoutstyle mit hellem Malz zu brauen. Doch ob das schmecken kann? Der Alkoholgehalt beläuft sich jedenfalls auf 7,6%.

Zur Optik: Ein goldenes, leicht trübes Bier. Es hat eine ordentlichen schön weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht spritzig, ein wenig hat es etwas von Birne und Apfel. Dazu kommt eine ganz leichte Brombeere. Apfel und Birne sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es erstaunlich hopfig-bitter mit einer schön fruchtigen Note die aus grünen Apfel und einem leichtem Ananas Einfluss besteht. Ansonsten ist es ein recht ausgewogenes Bier, bei dem der Hopfen aber nicht so gut dosiert wirkt und teilweise ein wenig alt daherkommt. Im Abgang ist es marginal ein ticken zu bitter und die Kohlensäure ist hier zu hoch.

Zum Fazit: Nichts spektakuläres, aber auch nichts was wehtut. Was gut ist wie die Fruchtaromen von Apfel und co. Wird leider durch einen schlechten Hopfen und Kohlensäureeinsatz wieder pulverisiert. Ich gebe hier 3 Sterne.

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Ustersbacher Urhell

Im heutigen zweiten Biertest habe ich wieder ein Bier der Ustersbacher Brauerei im Test. Verkostet wird von ihr mit dem Urhell ein klassisches bayerisch Helles. Der Alkoholgehalt liegt bei 4.9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht süßlich in der Nase mit getreidigen Noten. Ansonsten ist es eher geruchsneutral. Dazu kommt etwas Honigsüße

Zum Geschmack: Ein süßlicher Antrunk, der im Abgang dieses getreidig süßliche Aroma hinterlässt und somit Lust auf den nächsten Schluck macht. Es ist sehr erfrischend, aber auch ein wenig pappig.  Im weiteren Trinkverlauf ist es nicht besonders speziell. Es ist eher sogar ein wenig zu süß im Abgang. Es prickelt etwas leicht am Gaumen.

Zum Fazit: Ein ganz gut trinkbares Helles Bier. Es ist unspektakulär aber trinkbar und erfrischend. ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Bruch Landbier

Für mein heutiges Bier muss ich mich bei einem Kumpel fürs Beschaffen bedanken. Es führt mich dabei ins Saarland zur Bruch Brauerei die sich in der Landeshauptstadt Saarbrücken befindet. Die Ursprünge des Betriebes gehen dabei zurück bis ins Jahre 1702. Auch meine heutiges Testobjekt das Landbier 1702 trägt diese Zahl im Namen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Man hat ein rötlich beeriges Aroma. Es riecht leicht röstig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem beerige bis röstige Noten dazukommen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier das süffig ist. Die leicht röstige, karamellige Note schwingt leicht mit, ist aber nicht unbedingt stark präsent.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier, welches ich als gut trinkbar erachte. Es ist aber ein wenig unspektakulär und für ein dunkles Bier sind die Röstnoten zu schwach. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Timmermans Kriek Lambic

In meinem heutigen Test geht es nach Itterbeek, welches sich im unmittelbaren Einzugsgebiet der belgischen Hauptstadt Brüssel befindet. Die Ursprünge der Brauerei lassen sich bis ins Jahre 1702 zurückverfolgen. Damit ist sie eine der ältesten Brauereien in Belgien. Die Brauerei war ab 1911 in besitz der Familie Timmermans die ihr auch den Namen verliehen. Sie verkauften jedoch 1993 ihre Mehrheitsanteile an den Bierhändler John Martin. Spezialisiert ist die Brauerei auf das für die Brüsseler Gegend typische Lambic Bier. Im Test habe ich heute das Kriek Lambic, ein Lambic welches mit Sauerkirschen verfeinert wurde. Im Gegensatz zu Radlern oder anderen Biermischgetränken werden bei Fruchtlambics die Früchte bzw. das Fruchtmus schon während des Brauvorgangs zum Bier gegeben und nicht erst mit dem fertigen Bier vermischt. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei 4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist süßlich und natürlich nach Kirsche aber nicht unbedingt nach Sauerkirsche. Es wirkt leicht aromatisiert. Ein ganz wenig kommt das Bier durch.

Zum Geschmack: Im Antrunk prickelt es auf der Zunge. In der Mitte ist es süßlich und im Abgang dann ein wenig säuerlich. Am Gaumen prickelt es zunächst, bevor es dann im Nachgang wieder süßlich wird. Im Rachen hat man sogar ein wenig malzige Noten, während sich auf der Zunge eine gewisse Malzsüße festsetzt.  Das Bier kommt aber nicht so richtig durch und es erinnert doch eher an Kirschsaft.

Zum Fazit: Ein Bier, das auf jeden Fall natürlich und nicht künstlich wirkt. Es ist authentisch, jedoch könnte es noch ein wenig säuerlicher sein. Auch kommt das Lambic nicht so recht durch. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, aber erachte es als sehr erfrischend.

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Hersbrucker Dampfsud

Heute habe ich in meinem Test ein Bier aus der im Nürnberger Land gelegenen Stadt Hersbruck. Von einem Hopfenanbaugebiet umgeben, finden sich in der Stadt also beste Voraussetzungen um eine Brauerei zu betreiben. Das dachten sich auch die Bürger der Stadt und so gründeten sie im Jahre 1920 um den Brauersohn Hans Deinlein die Bürgerbräu Hersbruck, welche inzwischen komplett in Familienbesitz ist. Der Dampfsud, den ich vor mir stehen habe ist ein Dunkles, wie es zur damaligen Zeit üblicherweise getrunken wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein rötlich-braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, leicht beeriges Aroma. Etwas vanilliges mache ich zusätzlich aus.

Zum Geschmack: Ein röstiges Bier mit beerigen Noten und auch einer guten würze. Die Kohlensäurekonzentration ist sehr hoch. Im Abgang kommt zudem eine gute Hopfennote. Es ist es zunächst etwas wässrig, bevor dann eine röstige Note durchkommt. Gegen Ende wird das Bier etwas klebrig und verliert auch seine Spritzigkeit. Auch wenn durch das Zurückgehen der Kohlensäure der andere Geschmack durchkommt, ist es doch ein wenig zu klebrig/süßlich.

Zum Fazit: Schade, nach einem starken Einstieg wird es mir leider etwas zu klebrig und so zieht sich die zweite Hälfte des Biergenusses. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Gusswerk Brotbier

Heute ist der Welternährungstag und da Bier ja bekanntlich zumindest in Bayern ein Grundnahrungsmittel ist bietet sich ein Biertest natürlich an. Des Weiteren ist die Geschichte des Bieres auch unmittelbar mit der Geschichte des Brotes verbunden, das im Grunde genommen aus fast den selben Zutaten besteht. Das erste Bier soll auch durch Zufall durch ein vergessenes Laib Brot das dann vergärte bei den Summerern entstanden sein. Daher wird es heute ein Brotbier geben, welches von der österreichischen Gusswerk Brauerei gebraut wird. Bei diesem Bier wird das Malz zum Teil durch Bio-Brotwaren der Interspar Bäckerei ersetzt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, orangenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotig, süßliches Aroma hat man hier in der Nase. Einzig die etwas zu süßlichen Noten stören den brotigen Geruch.

Zum Geschmack: Eine sehr prickelnde Kohlensäure fällt hier auf jeden Fall auf. Im Abgang ist es sehr süßlich, aber nicht so richtig brotig. Die getreidgen Aromen sind eindeutig dominant. Es ist teilweise leicht karamellig, aber mir fehlt hier vor allem der Hopfen. Er klingt mit leicht grasigen Noten an, aber viel zu wenig wenn ich ehrlich bin.

Zum Fazit: Man schmeckt das bei diesem Bier die getreidigen und brotigen Noten ganz klar im Vordergrund stehen. Diese werden auch gut umgesetzt, jedoch sind sie mir dann schlussendlich etwas zu voluminös. Es fehlt hier ein Gegenpart durch den Hopfen. ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Rosen Pils

Mein heutiger Test führt mich ins thüringsche Städtchen Pößneck. Ein großes Danke geht dabei an einen Kumpel, der mir das Bier von dort mitgebracht hat. Die in der Stadt ansässige Rosenbrauerei kann auf eine Geschichte bis ins Jahre 1866 zurückblicken. Mit Ausnahme der Verstaatlichung während der DDR-Zeit ist die Brauerei seit über 130 Jahren in Besitz der Familie Wagner. Das Pils ist in gewisser Weise das Referenzprodukt der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender, leicht brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr schlankes Bier, das im Körper eher wenig präsent ist. Es hängt am Gaumen etwas nach, jedoch mit einer süßlichen Note. Es ist ein erfrischendes Pils, das im Abgang aber auch getreidge Noten freisetzt und die hopfigen Noten sind nicht wirklich präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Pils, bei dem ich nicht so recht den Hopfen durchschmecke.

Zum Fazit: Für mich ein eher nichtssagendes, aber erfrischendes Pils. Mir fehlt aber eindeutig die Durchschlagskraft des Hopfens. Daher gibt es von mir auch nur 3 Sterne.

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Superfreunde Monumental Pale Ale

Heute habe ich wieder ein Bier der Superfreunde aus Hamburg im Test. Es handelt sich dabei um das Monumental Pale Ale, ein klassisches bitterfruchtiges Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein helloranges, mitteltrübes Bier. Es hat eine ordentliche Schaumhaube.

Zum Geruch: Es ist leicht fruchtig in der Nase. Man hat schöne Noten von Traube und etwas Litschi. Außerdem noch Papaya und eventuell Ananas in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist leicht herb mit Anflügen von leichter Fruchtigkeit. Im Geschmack ist es aber leider bei Weitem nicht so fruchtig wie im Geruch. Es ist eher leicht herb mit einer gewissen Süße. Die Fruchtigkeit spielt zwar mit und man hat so einen grundlegen fruchtigen Ton im Mund, der auch in den Nachgang übergeht. Dieser paart sich am Gaumen bisweilen aber immer wieder mit trockenen hopfig herben Tönen und hat keine Chance sich gegen diese durchzusetzten.

Zum Fazit: Ein klassisches harzig-hopfiges Pale Ale, von dem ich mir aber aufgrund des Geruches etwas mehr versprochen hätte. Sicherlich ist es ein recht gutes Pale Ale, ich bin aber etwas enttäuscht aufgrund der zu schwachen Fruchtigkeit. So gibt es von mir sehr gute 3 Sterne.

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Apostelbräu Farmhouse

Mein heutiges Testbier führt mich nach Niederbayern in die Gegend von Passau. In der dort gelegenen Stadt Hauzenberg befindet sich die Apostelbräu, welche inzwischen einem größeren Publikum durch ihre Biere mit alternativen Getreidesorten bekannt ist. Sie war die erste Brauerei ein Deutschland, die alte Getreidesorten wie Dinkel und Emmer wieder zum Brauen verwendete. Neben diesen Bieren hat die Brauerei aber auch einige Ales und anderes in ihrem Sortiment zu bieten. Eines davon ist das Farmhouse Ale, bei dem auch mehrere Getreidesorten wie Dinkel, Gerste, Emmer und Weizen verwendet wurden. Der Alkoholgehalt beträgt 5 %.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist eher geruchsneutral. Man hat eine leichte Orangennote.

Zum Geschmack: Ein recht säuerliches, aber auch recht grobschrotiges Bier. Insgesamt ist es im ersten Eindruck jedoch geschmacklich recht neutral und schwach. Es prickelt leicht auf der Zunge und ist dabei etwas säuerlich im Abgang.. Nach dem Antrinken prickelt es schon und man schmeckt in Anklängen den leicht säuerlichen, fruchtigen aber auch zitronigen Saison Charakter, jedoch überdeckt die Kohlensäuere zu sehr den Charakter.

Zum Fazit: Ein Bier für alle die jenigen die es mögen, wenn sich ein uriger brotiger Charakter mit einer leichten Säure und etwas Fruchtigkeit vermengt. Mir ist es an dieser Stelle etwas zu säuerlich und die Kohlensäure zu aufdringlich. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Veldensteiner Vollbier Hell

Im heutigen zweiten Biertest wird dieses Mal wieder ein Helles verkostet . Gebraut wird das ganze von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz. Das Vollbier Hell ist ein typisches Helles mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier mit einer wirklich ansprechenden Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein gerstenlastiger Getreidegeruch macht sich in der Nase breit. Es riecht sehr nach grüner Gerste und hat ein bisschen diesen typisch-fränkischen Lagergeruch, der leicht zuckrig ist.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr frisch und hat leicht karamellige Anklänge. Es hat ein sehr weiches Mundgefühl. Es ist ein wirklich sehr süffiges Bier, das ich ohne große Nebengeräusche gut trinken lässt. Es hat in der Backengegend im Abgang leicht störende Getreidenoten, die ein wenig muffig und nicht gut durchgemälzt schmecken. Aber ansonsten kann man bei diesem Bier wenig sagen. Dieses leicht karamellige macht dieses Bier wirklich zu einem abwechslungsreichen Genusserlebnis.

Zum Fazit: Ein ausgeglichenes Bier, das zum einen mit den leicht karamelligen Noten ein wirkliches Highlight hat. Auf der anderen Seite hat man aber auch die leicht muffigen Kellernoten. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.