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Stuttgarter Hofbräu Volksfestbier

Gerade würde wieder das Stuttgarter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen laufen, doch wegen Corona fällt es dieses Jahr aus. Das Bier zum Fest gibt’s aber trotzdem und Stuttgarter Hofbräu ist eine von 3 Stuttgarter Biermarken die mit einem eigenes dafür gebrauten Bier auf dem Wasen vertreten sind. Das Märzenbier, das nun vor mir steht hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Das klar filtrierte Bier hat eine sehr schöne Schaumkrone, die sich sogar noch über dem Glas auftürmt und trotzdem stabil ist.

Zum Geruch: Ein sehr intensives Malzaroma. Aber auch die alkoholische Note kommt ein bisschen durch. Es riecht trotzdem auch sehr würzig. Ansonsten überwiegen die brotigen und leicht süßlichen Malznoten.

Zum Geschmack: Zunächst einmal fällt der doch arg alkoholische Geschmack des Bieres auf. Der Hopfen kommt auch durch und man hat harzige und leicht grasige Aromen in der Gaumengegend. Es wirkt auf mich ein wenig künstlich und das Malz kommt doch eher ganz rau rüber. Aber im Großen und Ganzen ist dieses Bier durchaus sehr genießbar. Insgesamt ist es ein sehr würziges Bier. Der leicht bittere und harzige Eindruck des Hopfens bleibt auch im weiteren Trinkverlauf erhalten und lenkt ein wenig von dem eher schwachen Malzgeschmack ab. Dieser könnte intensiver und süffiger sein, wenngleich das Bier sehr frisch wirkt.

Zum Fazit: Ein durchschnittliches Bier, das ich aber nicht unbedingt haben muss. Man kann es trinken, wenn es nichts anderes gibt, aber ob man es unbedingt haben muss ist die andere Frage. In jedem Fall ist es aber genießbar und bekommt so 3 Sterne.

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Van Honsebrouck Brigand

Mein heutiger Biertest geht ins belgische Ingelmunster zur Kasteel Brouwerij van Honsebrouck. Gegründet wurde sie 1900 von Emiel van Honsebrouck und ist heute noch immer in Familienbesitz. Der Name und der Bogenschütze auf dem Etikett meines heutigen Testbieres Brigand, sind eine Hommage an die Aufständischen die sich gegen die französische Besetzung im Jahre 1798 auflehnten. Stilistisch handelt es sich um ein Tripel bzw. ein strong Blonde Ale. Der Alkoholgehalt liegt auch dementsprechend bei 9%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensiv fruchtiges Aroma. Es hat eine deutliche Honignote. Es hat für mich auch etwas von Melone und einen Zitrustouch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein erfrischendes Bier, das einen leicht bitteren Abgang hat, aber nur ganz leicht. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr aromatisches Bier, mit einer schönen getreidigen Honignote, die am Gaumen hängt, die aber auch mit einer bitteren Hopfennote gefüttert wird und etwas harziges hat, was am Gaumen hängt und kräutrig wirkt. Es wirkt im weiteren Trinkverlauf ein wenig lasch. Mir fehlt vor allem die Kohlensäure. Es ist dann ein gegen Ende doch recht schwerfälliges Bier, das auch nicht unbedingt süffig ist. Durch die fehlende Kohlensäure ist es dann aber auch ein wenig zu süßlich und die kräturige Note wird ein wenig penetrant.

Zum Fazit: Ein Bier, das mir im Einstieg sehr gut gefällt. Gegen Ende ist es aber nicht mehr so bekömmlich, da mir vor allem die Kohlensäure fehlt. So erreicht es dann leider nur 3 Sterne.

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Reindler Landbier

Der folgende Test führt mich ins Mittelfränkische Leutershausen. Im dortigen Stadtteil Jochsberg hat die Brauerei Reindler ihren Sitz, die Produzent meines heutigen Testobjekts ist. Die Brauerei geht auf das Jahre 1663 und die Schlossherren von Jochsberg zurück die Gründer des Betriebes waren. 1706 aber wurde die Brauerei schon privatisiert und ist nach mehreren Besitzerwechseln seit 1822 in Besitz der Familie Reindler. Verkosten möchte ich nun das Landbier der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, welches leicht verbrannt riecht. Dazu kommen auch ein wenig erdige Töne.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, mit einem Aroma, dass vor allem mit getreidigen Noten im Abgang zu überzeugen weist. Es ist sehr süßlich und hat gewisse Honignoten. Ein wenig erinnert es auch an Kandiszucker. Man hat einen teilweise gerstigen Geschmack und es ist mir bisweilen zu süßlich, aber das wird ganz gut überspielt. Es ist insgesamt  eine würzige Angelegenheit, die diesen typisch fränkischen zuckrigen und erdigen Aromen durch einen guten Einsatz der Kohlensäure im Mittelteil gut zu kaschieren weiß, sodass im Abgang nur leicht zuckrige Noten überbleiben.

Zum Fazit: Ein Bier von dem ich sagen muss, das es gerade im Vergleich mit anderen fränkischen Landbieren leider etwas abfällt. teilweise ist es etwas zu süßlich, zu gurkig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hanscraft Bayerisch Nizza Melon Special

Das Bayerish Nizza von Hanscraft aus Aschaffenburg darf sich wohl zu recht als eines der beliebtesten Craftbiere Deutschlands bezeichnen. Hanscraft waren dabei auch eine derjenigen, die das Thema Craftbeer in Deutschland überhaupt erst populär machten. Vom Bayerisch Nizza gibt es nun auch eine Melon Special Version des ursprünglichen Wheat Pale Ales mit einem Alkoholgehalt von 5,3%. Hier ist die Rezeptur des Originals zusätzlich mit der Hopfensorte Hüll Melon verfeinert worden.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen eher flachen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leichte Melone, aber auch einen Hauch von Mandarine hat man in der Nase. Zusätzlich kommt eine leichte Kräuternote in die Nase.

Zum Geschmack: Eine zunächst einmal auffällig spritziges Bier mit einer dezent bitteren Hopfennote. Die Melone ist nur marginal herausschmeckbar, aber sie ist erkennbar . Leider ordnet sie sich ein wenig zu stark dem getreidigen Weizenaroma unter. Auch im weiteren Trinkverlauf gibt das Bier vor allem durch die Kohlensäure etwas her und bleibt spritzig. Insgesamt ist es mir aber dennoch ein wenig zu geschmackslos.

Zum Fazit: Im vergleich zum Original schmecke ich nur einen ganz marginalen Unterschied der Melone. Ansonsten ist es gewohnt spritzig, aber auch etwas flach. ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Calanda Glatsch

Für meinen heutigen zweiten Biertest geht es dieses Mal wieder in die Schweiz. Vielen Dank hierfür schon einmal an einen Kumpel fürs besorgen. Dabei gibt es ein Bier der Marke Calanda die aus Chur stammt. Ihre Ursprünge reichen zurück bis ins Jahre 1780. Nach mehreren Fusion gehört die Brauerei inzwischen seit 1993 zum Heineken Konzern. Das Glatsch, welches ich heute verkosten möchte ist nach der Rätoromanischen Bezeichnung für Eis benannt. Das Lagerbier wird dementsprechend bei besonders eiskalten Temperaturen gereift. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Bier. Es riecht leiht nach Mais.

Zum Geschmack: Ein leicht getreidiges Bier, das am Gaumen eine ordentliche Kante zeigt. Es ist sehr urig am Gaumen. Aber es ist ein nur bedingt würziges Bier, jedoch schwingt ein Beigeschmack mit, der das Bier nicht so recht bekömmlich macht.

Zum Fazit: Nichts besonderes. Es ist mild, aber hat auch einen etwas komischen Beigeschmack. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Altenmünster Winterbier

Am Wochenende gab es mit dem ersten Schneefall den ersten Wintereinbruch dieses Herbstes. Grund genug also für mich mal wieder ein Winterbier zu verkosten. Das Winterbier der Marke Altenmüntser ist dabei passenderweis ab jetzt auch wieder erhältlich. Der Alkoholgehalt des in einer sehr schönen Reliefflasche verpackten Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Aroma. Ansonsten kommt nicht bei mir nicht viel rüber. Eventuell ist es noch etwas nussig.

Zum Geschmack: Ein leicht röstiges und lakritzartiges Aroma. Es hat aber auch etwas nussiges im Abgang. Vor allem im Abgang kommen auch leichte grobgetreidge Noten die an ein dunkles Brot erinnern. Diese Noten werden durch eine ganz leichte Schokosüße flankioert. Es hat einen gewissen herben Charakter und dieser harmoniert auch ganz gut mit den bisweilen röstig anklingenden getreidigen Noten, sodass es nicht zu schmierig wirkt. Ich finde es aber insgesamt betrachtet zu schwach.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Winterbier, das im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen als dunkle Variante daherkommt. Ich finde es jetzt aber nicht so besonders spektakulär und deshalb gebe ich dem Bier auch nur 3 Sterne.

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Fuhrmanns Citra Pale Ale

In meinem heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus der Fuhrmanns Reihe von Kärners Gasthausbrauerei im Test. Verkostet wird das Citra Pale Ale, bei dem der namensgebende Aromahopfen Citra im Fokus steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes, Bier mit schönem weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht zitronig bitter mit einer leicht grasigen Note. Dazu kommt etwas Orange und Mandarine.

Zum Geschmack: Im Antrunk kommt einem eine ordentliche Note der Zitrone entgegen, die mit einer angenehmen säuere ausgestattet ist. Im Abgang ist es dann eher mild mit orangigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es mild fruchtig. Ein Limette sorgt dann für eine angenehme Säure.

Zum Fazit: Ein angenehmes Pale Ale, das eine schöne Zitrone mitbringt und das man wirklich ganz entspannt trinken kann. Es ist aber auch ein kleines bisschen unspektakulär wie ich finde. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Malteser Weizen Kristall

Heute habe ich in meinem zweiten Biertest wieder ein Gebräu von Stuttgarter Hofbräu im Sortiment. Es handelt sich dabei um ein Weizenbier, die bei Stuttgarter Hofbräu unter dem Namen Malteser verkauft werden. Der Name stammt von der ehemaligen Malteserbrauerei aus Amberg, deren Markenname die Brauerei von der Bischohhofsbrauerei aus Regensburg in Lizenz verwendet. Von den drei Weizenbieren widme ich mich heute dem Kristall, das einen Alkoholgehalt von 5% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum. Die Farbe ist golden.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Es riecht nur ganz leicht spritzig und etwas riecht man den Weizen .Dazu kommt etwas Zitrone.

Zum Geschmack: Ein sehr spritziges und zugleich auch säuerliches Bier. Man schmeckt deutlich zitronige Noten. Vor allem im Abgang ist es sehr spritzig. Im Nachgang hat man noch eine spur bitter und saurer Noten am Gaumen. Das weizig-getreidige kommt eher weniger durch und es ist schon eindeutig eher auf der Bitterseite zuhause.

Zum Fazit: Für mich ist es ein durchschnittliches Weizen, das mir auch ein bisschen zu säuerlich ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Steamworks Killer Cucumber Ale

Im heutigen Biertest wird es gurkig, denn beim folgenden Testbier wurden zum brauen tatsächlich auch Gurken mitverwendet. Hergestellt wird das Ganze von der kanadischen Steamworks Brewery. Der Alkoholgehalt dieses obergärigen Bieres liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes. trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Auf der einen Seite hat man sehr süßliche Noten, aber auch die Gurke kommt ganz leicht durch. Dazu geht es in Richtung eines beerigen Aroma in etrwa Richtung Himbeere und Erdbeere.

Zum Geschmack: Es ist sehr sehr süßlich und beschert im ersten Eindruck die sehr sehr beerigen und blütigen Noten, man wirklich den Eindruck von Himbeere und Erdbeere und im Nachgang gesellt sich auch noch die Gurke ein wenig dazu. Es wirkt auf mich vor allem dann im Nachgang sogar ein wenig penetrant künstlich süßlich. Auch gegen Ende ist es ein gewöhnungsbedürftiges Bier, wobei es, wenn die Süße nachlässt und die Kohlensäure durchkommt durchaus trinkbar ist. Vor allem an den Geschmack von Gurke, der unverkennbar wahrnehmbar ist muss man sich gewöhnen. Er ist jedoch so eingebaut das er nicht penetrant ist oder das Bier dominiert.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es seine Licht und Schattenseiten hat. An den Geschmack von Gurke muss man sich gewöhnen und er ist eigentlich auch gar nicht meins, für jemanden der das mag ist sie aber gut eingebunden.

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Veltins Helles Pülleken

Von Veltins gibt es etwas neues und zwar etwas Helles. Das Pülleken, wie das Bier heißt steht umgangssprachlich für ein kleines Bierfläschchen und genau in so einer kommt das Bier auch daher. Das Pülleken soll dabei einen Mittelweg zwischen Hellem und Pils darstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%. Bevor ich mit der Bewertung starte, möchte ich noch bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives, brotiges Aroma vernehme ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein getreidges Bier, das brotige Aromen hat, die sich bis in den Abgang durchziehen. Sie wirken auf mich aber im ersten Eindruck nicht sonderlich bekömmlich. Es ist ein sehr getreidiges Bier, das teilweise im Gaumen auch karamellige Anflüge zeigt, die sich doch recht lange am Gaumen halten. Der Hopfen kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz in diesem Bier.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier, das klar ein Helles sein soll. Es ist mild und auch sehr süffig. Ich muss sagen die getreidigen Noten sind einigermaßen gut getroffen, jedoch ist das Bier nicht unbedingt bekömmlich, da die getreidigen Noten keinen richtigen Gegenpol haben. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.