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Weihenstephaner/Sierra nevada Braupakt

Im Jahre 2017 hat sich die Brauerei Weihenstephan zusammen mit den Craftbeer Pionieren von Sierra Nevada ins Sudhaus gewagt und einen Gemeinschaftssud eingebraut. Herausgekommen ist daraus der Braupakt, ein wie könnte es anders sein, Weissbier, welches mit amerikanischem Aromahopfen verfeinert wurde. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6%.

Zur Optik: Ein sattes orange hat dieses Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig nach Hefe. Es wechselt ab zwischen etwas herben und fruchtigen Noten. Man hat die typische Banane, sie kommt jedoch spritziger daher. Dazu Orange und Mandarine die den Geschmack abrunden.

Zum Geschmack: Es ist hopfig frisch mit einer im Abgang doch noch recht dezent auftretenden Fruchtnote. Es erinnert mich aber eher an  Orange/Mandarine als an Banane. Im Abgang finde ich es dann ein wenig arg hopfig und trocken. Es schmeckt dann leider nicht mehr so leicht und passt für mich nicht so gut mit den immer wieder durchdringenden getreidigen Noten zusammen. Man schmeckt deutlich, dass es sich um ein Weizenbier handelt, denn vor allem das getreidge kommt auch im weiteren Trinkverlauf durch. Jedoch wird es dann nur herb und eine letzte Fruchtigkeit kommt nicht so ganz durch.

Zum Fazit: Ein netter Versuch, aber für ein Weizenbier ist es mir definitiv zu trocken und zu herb. Diese Noten passen einfach nicht so recht zu den doch ganz guten Getreidearomen, die es körnig machen. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Grosswald Urweizen

Mein heutiger Biertest führt mich ins Saarland zur Grosswald Brauerei. Zunächst einmal vielen Dank an einen Freund der mir dieses Bier beschafft hat. Die Brauerei hat ihren Sitz in Heusweilerer und befindet sich seit ihrer Gründung im Jahre 1860 in Besitz der Familie Bauer. Das Urweizen, welches ich heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum, der aber schnell verschwindet.

Zum Geruch: Man hat eine gute bananige Note in der Nase. Ansonsten ist es eher Geruchsarm.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das würzig und aromatisch ist. Der Antrunk ist recht sprudelig, bevor man dann am Gaumen eine leichte Bananennote hat. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und prickelt sehr lange im Geschmack bis zum Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf hält es sich diese Geschmacksaromatik bei.

Zum Fazit: Ein Weizen, das man ganz gut trinken kann. Es ist aber insgesamt sehr unspektakulär und wahrlich nichts besonderes. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Kiara Blonde

Im heutigen Test habe ich noch einmal ein Bier aus Korsika im Programm, bei dem ich mich bei zwei Freunden bedanken muss die mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht haben. Das Bier ist das zweite Bier der Brasserie Kiara, von der ich vor einiger Zeit schon das Blanche im Test hatte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, oranges Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Etwas getreidige und erdige Aromen hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit spritzig bitteren Noten, bei dem es auch im Abgang sehr bitter und hopfenherb zu geht. Dazwischen kommen leichte Malznoten und etwas, was an Orange und Zitrone erinnert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier mit nicht wirklich viel überraschenden Geschmäckern.

Zum Fazit: Ein recht unspektakuläres Blonde Bier, das alles mitbringt, was man sich von einem Bier dieser Sorte erwartet. Es ist jedoch alles ein wenig in einer abgespeckten Form vorhanden. Ich gebe dem Bier 3 Sterne. 

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Tucher Kristallweizen

Zu später Stunde gibt es heute noch einen zweiten Biertest und zwar dieses Mal nach einiger Zeit wieder ein Kristallweizen. Es kommt heute von der Tucher Brauerei aus Nürnberg und hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit ganz leichten Zitrusnote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein wie ich finde spritziges Bier, das auch aber ordentliche getridge Noten, bei denen die typschen Weizenaromen durchkommen. Es hält sich bis in den Abgang und wird auch etwas hopfig, das aber nur ganz leicht. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein spritziges Bier mit einer gewissen herben Note, die ab und an leicht an Zitrus erinnert.

Zum Fazit: Ein ganz solides Kristallweizen, dass aber nichts besonderes ist. Es ist sehr spritziges Bier mit ordentlichen Getreidenoten, die im wesentlichen auch beständig sind. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Duvel Tripel Hoped Citra

Für meinen heutigen Biertest muss ich mich zunächst einmal bei zwei Freunden bedanken die mir dieses Bier mitgebracht haben. Es geht dabei nach Belgien zur Duvel Brauerei, die mit ihrer Tripel Hop Serie Biere brauen, welche bis auf den Hopfen jedes mal gleich sind. Das Bier wird dabei bis auf die dritte Hopfensorte jedes Mal exakt gleich eingebraut, dieser variiert jedoch jedes Mal aufs neue. Bei meinem heutigen Testobjekt steht dabei der Citrahopfen im Fokus. Der Alkoholgehalt liegt bei 9,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht erwartungsgemäß sehr zitrusartig, aber auch ordentliche kräutrige Noten hat man.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man diese zitrusartigen Noten, die im Antrunk noch fruchtig daherkommen, bevor sie im Abgang dann auch bitter und vor allem auch säuerlicher werden. Diese Zitrusstruktur zieht sich durch den ganzen Trinkverlauf, wenngleich das Bier sonst nicht so viel hergibt. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und macht das Bier sehr spritzig.

Zum Fazit: Ein Bier, das bis auf die Zitrusaromen nicht so wahnsinnig viel hergibt. Diese sind aber sehr gut umgesetzt und machen das Bier ganz gut trinkbar. Von mir gibt es hierfür 3 Sterne.

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Söhnstetter Weizenbock

In meinem heutigen zweiten Biertest möchte ich ein Bier der Söhnstetter Hirschbrauerei verkosten. Verkosten möchte ich dabei mit dem Weizenbock ein Bier, das jedes Jahr ab Mitte September zu haben ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Eine hellbraune Farbe hat dieses Bier. Der üppige Schaum hat aber keine leicht dunklere Farbe.

Zum Geruch: Intensive Weizenaromen hat man in der Nase. Es hat schokoladige und bananige Einflüsse in der Nase. Man könnte also von einer Schokobane sprechen. Desweiteren hat man auch andere Fruchtaromen von Pflaume und Waldbeeren vornehmlich Brombeere in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat das muss man festhalten im Abgang auch wieder die Eindrücke der Schokobanane wiederkehren. Den Alkohol schmeckt man leider auch raus und so hat man eine leicht Alkoholische Note, die den ersten Geschmackseindruck ein wenig trübt. Er hinterlässt zusammen mit dem Hopfen eine bittere Note auf der Zunge. Es wirkt auf der einen Seite auch leicht cremig. Positiv an diesem Weizenbock ist auch, dass er nicht so hefig und schlammig wirkt und auch die Kohlensäure ist gut gestaltet. Man hat immer wieder auch leichte Fruchteinflüsse, die sich vor allem auf Pflaumen oder Bananen beziehen.

Zum Fazit; Ein Bier das seine Schattenseiten hat, auch wenn man sehr gute Obstnoten hat. Mich stört aber die alkoholische Note schon massiv. So kann ich dem Bier leider nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Jenlain IPA

Im heutigen Biertest widme ich mich wieder einem Bier aus dem Norden Frankreichs. Ich werde dabei ein Bier der Marke Jenlain verkosten, welche in der gleichnamigen Ortschaft von der Brasserie Duyck gebraut wird. Besonders bekannt für ihr Ambree, ist bei Jenlain auch ein IPA im Sortiment zu finden. Genau dieses möchte ich im heutigen Test auch verkosten. Der Aloholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum,

Zum Geruch: Es ist doch eher geruchsneutral und eigentlich nichts so recht besonderes.

Zum Geschmack: Ein sehr spritzig Bier und ein sehr herbes Mundgefühl, was sich hier im ersten Eindruck auftut. Man hat in der Mundhöhle leichte Honignoten. Es hat teilweise wirklich sehr ausgeprägte und bittere Noten, die ein wenig an Zitrus erinnern.

Zum Fazit: Für mich ist ein eher durchschnittliches IPA. Ja es ist ordentlich bitter und herb, was man von einem IPA erwarten sollte, aber sonst gibt es nicht viel her. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen

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Rügener Inselbrauerei Insel Saison

Nachdem gesten ein belgisches Saison verkostet wurde, will ich mich heute einmal einer deutschen Interpretation dieses Bierstils widmen und zwar der, von der Rügener Inselbrauerei. Der Alkoholgehalt ist mit 5,6% eher dezent gehalten.

Zur Optik: Ein orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit einem schönen Geruch nach orangen und mit leichten Zitrusansätzen. Eine wirklich sehr schöne Fruchtigkeit, die man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr hefig, aber es ist auch frisch und weich im Mund. Man hat einen schönen orangigen Geschmack, der angenehm fruchtig ist. Es ist jedoch nicht so richtig spritzig wie bei einem Saison und diese Spritzigkeit klingt für mich nur ganz leicht am Anfang an. Man hat noch etwas Nelke im Abgang und es wirkt ganz leicht bitter. Der Körper ist vorhanden, insgesamt aber eher schlank gehalten.

Zum Fazit: Ja man hat auf jeden Fall Noten von Kräutern und auch etwas obstiges ist dabei. Mir persönlich fehlt aber die Spritzigkeit die man bei diesem Bierstil erwartet. So kann ich hierfür nur 3 Sterne vergeben.

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Budels Batavier

Mein heutiger Biertets führt mich wieder in die Niederlande. Es geht ins Brabant nach Budel einer Ortschaft in der Nähe von Eindhoven. Dort hat mit der Budelse Brouwerij eine echte Traditionsbrauerei ihren Sitz. Seit 1870 wird dort schon gebraut. Als eine der wenigen niederländischen Traditionsbrauereien hat sie die Jahre überstanden und befindet sich auch heute noch in Familienhand. Mein heutiges Testobjekt wird dabei der Batavier sein. Beim Batavier handelt es sich um ein Amberbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und zugleich auch leicht süßlich im Geruch. Es hat etwas toffeeartiges und riecht auch leicht holzig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es röstig, aber ohne zu süßlich zu sein. Es hat einen sehr nussigen und dabei aber auch getreidige Noten. Es prickelt leicht. Es ist aber auch leicht hopfig am Gaumen. Der Nachgeschmack bleibt holzig und nussig, ist jedoch dezent mild. Es ist ab und an im Gaumen etwas zu prickelnd und gegen Ende wird es zu toastig.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr gut ausbalanciertes dunkles Bier. Man hat toastige aber auch röstige und leicht hopfige Noten. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 4 Sterne.

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Spalter Premium Pils No 1

Im heutigen zweiten Biertest wage ich einen Ausflug in Splater Hopfenland zur Stadtbrauerei Spalt. Mit dem heimischen Hopfen aus dem brauereieigenen Hopfengarten wird auch mein heutiges Testbier, das Pils No. 1 gebraut. Der Akoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotig, hopfiges Aroma. Es ist nicht süßlich, aber doch finde ich das das Getreide etwas mehr im Vordergrund wahrnehmbar ist. Der Hopfen schwimmt aber auch mit.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es eher dezent und dann kommt im weiteren trinverlauf schon auch der Hopfen durch, der mit einer gewissen Herbe den Gaumen in Beschlag nimmt. Im Nachgang wechselt er sich dann mit sogar leicht karamelligen, getreidgen und malzigen Note im Geschmack ab, wobei es dabei nebenher sogar eine leicht harzige Komponente gibt. Es ist ein ein sehr aromatisches Bier mit einer wirklich ganz guten fruchtig-blumigen Hopfennote. Es könnte aber hier und da noch echt ein wenig bitterer sein.

Zum Fazit: Ein Pils, bei dem der Hopfen auf jeden Fall vorhanden ist, jedoch eher in einer etwas milderen und aromatischeren Form. Es ist dabei nicht unbedingt ein Pils von der herberen Sorte und auch das Getreide ist deutlich wahrnehmbar. Ich gebe hierfür 3 Sterne.