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Apostelbräu Bavarian Spelt Ale

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Apostelbräu aus Hauzenberg. Bei meinem heutigen Testbier dem Spelt Ale handelt es sich ganz brauereitypisch um ein Bier bei dem auch alternative Getreidesorten verwendet wurden, in diesem Fall Dinkel. Der Alkoholgehalt des strong Ales liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig, getreidiges Aroma. Man riecht auf der einen Seite dieses gereidige, leicht röstige Aroma. Auf der anderen Seite etwas fruchtiges obstiges.

Zum Geschmack: Auch hier sind es diese röstigen getreidigen Aromen im Antrunk. Man schmeckt das es etwas anderes als Gerste ist und man hat dieses urige Dinkelaroma. Es schwingt immer eine leichte Süße mit, die durchaus auch fruchtiger Natur ist. Insgesamt ist diese Süße vor allem im hinteren Teil der Zunge zu finden. Sie wird aber immer wieder von röstg-getredidigen noten abgelöst.

Zum Fazit: Ein durchaus etwas anderes Ale, bei dem jedoch mir der getreidige Aspekt zu sehr im Vordergrund steht. Vielleicht soll das Bier aber auch genau das sein. ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Corsendonk Tempelier

In meinem heutigen Test habe ich mit dem Tempelier von Corsendonk wieder ein Bier unserer belgischen Nachbarn im Test. Die Marke Corsendonk nimmt Bezug auf ein ehemaliges Augustinerkloster in Oud-Turnhout. Gebraut werden die Biere von der Brasserie du Bocq, die die Idee zu den Corsendonk Bieren auf Initiative von Jef Keersmaekers umsetzt. Jef Keersmaekers ist der Enkel des Gründers der eigentlichen ehemaligen Corsendonk Brauerei, der die Biermarke seit 1982 wieder aufleben lässt. Das Tempelier nimmt, wie man auch auf dem Etikett erkennen kann Bezug, auf die Kreuzritter, ohne das jedoch ein tieferer Sinn dahinter stecken würde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier mit einer rötlichen Farbe. Es hat dazu einen sehr schönen weißen Schaum on top.

Zum Geruch: Es riecht zum einen nach Gewürzen, aber auch nach etwas säuerlichen Früchten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man noch keinen besonders aufdringlichen Geschmack. Die Kohlensäurekonzentration ist sehr hoch. Insgesamt hat es einen leicht kräutrig- würziges Aroma . Im Abgang ist es zunächst leicht kräutrig, bevor dann eine malzige bis süßliche Note einsetzt, die sogar etwas schokoladiges in sich hat. Gegen Ende wird es auch nicht spektakulärer, denn es fehlt dem Bier einfach etwas an Geschmacksfülle. Außer im Nach- bzw. Abgang entfaltet das Bier nicht so viel Geschmack. Leicht erinnert es an Kakaobohnen.

Zum Fazit: Das Etikett finde ich in diesem Fall etwas spektakulärer als das Bier selbst. Hier hatte ich schon gehaltvollere und aromatischere Biere aus Belgien. So gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Fischers Stiftungsbräu Hell

Erdinger und Helles? Auf den ersten Blick scheint das nicht zu passen, gibt sich die Brauerei doch in der Öffentlichkeit als die Weissbierbrauerei schlechthin. Jedoch gibt es von Erdinger, wenn auch nicht unter eigenem Label ein Helles, nämlich das Stiftungsbräu Hell der ehemaligen Brauerei Fischer die ebenfalls in Erding ansässig war. Die Fischer Stiftungsbräu hat eine Tradition die bis ins Jahre 1691 zurückreicht. Stiftungsbräu heißt sie deshalb, weil der Besitzer Friedrich Fischer keinen Nachfolger hatte und die Brauerei nach seinem Tod in eine Stiftung überführte. Aktiv ist die Brauerei bis ins Jahre 1991 gewesen, als sie mit dem modernen Biermarkt nicht mehr mithalten kann und von der Erdinger Weißbräu übernommen wird. Seither wird das Helle beim Weißbräu gebraut und ergänzt so die Weißbierpalette um diese urbayerische Biersorte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der aber nur eine ganz kleine Haube hat.

Zum Geruch: Es riecht getreidig-brotig und sehr grobkörnig. Dazu kommt ein leicht schrotiges Aroma. Es riecht sehr urig würzig evtl. auch leicht karamellig.

Zum Geschmack: Ein sehr spritziges Bier. Es schmeckt aber vor allem im Mittelteil nicht so richtig frisch und leicht metallisch. Das leicht metallische ist aber nur im ersten Eindruck so. Danach wird es süßlich, fast schon ein wenig zu süßlich. Dies bleibt auch im Nachgang im Mund erhalten. Am Gaumen prickelt es ganz kurz. Ansonsten ist das Bier recht mild und geschmacklich unauffällig.

Zum Fazit: Ein Helles, das weder Fisch noch Fleisch ist. Bis auf ein paar süßliche Noten hat es nicht sonderlich viel zu bieten. Unspektakulär und 3 Sterne.

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Bräustübl India Pale Ale

Für meinen heutigen ersten Biertest geht es dieses Mal ins südhessische Darmstadt. Die Darmstädter Privatbrauerei, die ihre Biere unter dem Namen Bräustübl vertreibt ist eine der beiden großen Brauereien der Stadt. Darüber hinaus hat die Brauerei auch drei Craftbeere im Sortiment. Eines davon ist das India Pale Ale, , die bei Craftbeerkennern so beliebte Sorte. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein orangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig aromatischer Geruch ohne zu bitter zu wirken. Es hat aber nur leichte fruchtige Noten, die etwas an Kiwi und Ananas erinnern.

Zum Geschmack: Ein fruchtiges, aber auch etwas malziges Aroma hat man im Mund. Überflogen wird das Ganze von einem hopfig spritzigen Aroma. Es ist vor allem im Abgang sehr harzig. Im weiteren Trinkverlauf lässt das fruchtige nach, und es wird eher bitter und trocken aber auch die harzigen Noten bleiben präsent.

Zum Fazit: Ein spritziges IPA, das sehr schöne harzige Noten hat. Die Fruchtnoten klingen imemr mal wieder an jedoch schmecke ich den Mandarina Bavaria Hopfen nicht so explizit raus wie bei ähnlichen Bieren. Mir kommt hier die Fruchtigkeit etwas zu kurz. Das gibt 3 Sterne.

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Hacker Pschorr Münchner Dunkel

In meinem heutigen Test gibt es dieses Mal ein Bier der Münchner Traditionsmarke Hacker Pschorr. München mag bekannt sein für seine Hellen Biere, jedoch ist das ursprünglichste aller Münchner Biersorten das Dunkle. Deshalb widme ich mich heute dieser Sorte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein schokobraunes, trübes Bier. Der Schaum ist weiß mit einem röstigem Einfluss.

Zum Geruch: Röstige Malznoten sind in der Nase. Dazu kommt etwas ordentlich brotiges, was an Brotkruste erinnert. Man könnte sogar meinen das etwas Schokolade durchdringt.

Zum Geschmack: Ein im Nachtrunk sehr röstiges Bier. Man hat sofort bis in etwa der Höhe des Gaumen röstige Aromen auf der Zunge, die dann im Abgang leider ein wenig nachlassen. Das Bier ist eher von der körnigen würzigeren Sorte und nicht so süß, was dem Geschmack durchaus zu Gute kommt. Im Abgang ist es dann ein wenig herb, jedoch lässt das Bier im weiteren Trinkverlauf ein wenig nach. Ihm fehlt so etwas wie das letzte Stück an richtig intensivem Geschmack.

Zum Fazit: Ein kerniges Dunkles, dem aber noch ein Schuss Geschmack fehlt. Es könnte noch etwas cremiger oder süßliche sein. Von mir erhält es eine Wertung von 3 Sternen.

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Yankee & Kraut Apotheose

Im heutigen Test gibt es wieder ein Bier der Bayerisch-Amerikansichen Braukonnektion von Yankee & Kraut. Mit dem Apotheose habe ich dabei ein IPA vor mir stehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, aber auch herbes Aroma mit eher in die beerige Richtung gehenden Noten, der Hopfen wirkt etwas grasig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr herb ist und auch im Abgang gewisse Hopfennoten parat hält die bitter sind. Man hat aber auch gleichzeitig einen wunderbar harmonischen Körper der zum Bier passt und es kräftig wirken lässt. Dazu kommen etwas fruchtige Noten, die aber nur ganz leicht sind. Auch im weiteren Trikverlauf ist es ein eher bitteres Bier, das seine Fruchtigkeit nicht so entfaltet und gegen Ende aber eher schlapp wird.

Zum Fazit: Ein solides, aber eher durchschnittliches IPA. Es hat seine guten Seiten mit fruchtigen Noten im Einstieg, aber es lässt dann doch sehr nach. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen. 

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St. Feuillien Belgian Coast IPA

Im heutigen Test habe ich wieder etwas aus dem Bierland Belgien. Es geht in die wallonische Stadt La Roeulx. Dort befindet sich die Brauerei St. Feuillien, die nach einem gleichnamigen irischen heiligen benannt ist. Dieser Heilige hat in sofern einen Bezug zur Region, da er in der Gegend um die heutige Stadt ermordet wurde. Die Brauerei aber entstand viel viel später und wurde erst 1873 von den Friarts gegründet. Sie sind auch heute immer noch Eigentümer der Brauerei und führen sie schon in vierter Generation. Meine heutiges Testbier ist das Belgian Coast IPA, welches

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht sehr deutlich Mandarine und Orange. Es ist sehr fruchtig und auch leicht bitter.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und auch aromatisch mit eben benannter Orange und Mandarine. Je länger man den Geschmack im Mund behält, desto bitterer wird es am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas bitterer und ist nur noch in Ansätzen so fruchtig wie im Einstieg. Es ist sehr trocken im Abgang und wird immer bitterer. Die Bittere hat aber einen gewissen aromatischen Einschlag.

Zum Fazit: Ein IPA, das ganz in Ordnung ist, jedoch überhaupt nichts spektakuläres darstellt. Ich kann dem Bier so nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Meckatzer Hell

Im heutigen Test habe ich ein Bier der Löwenbrauerei aus Meckatz im Allgäu. Das Meckatzer Hell gibt es zwar erst seit ein paar Jahren, jedoch hat es sich innerhalb kürzester Zeit eine große Fangemeinde, auch außerhalb des Allgäus, aufgebaut. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist nicht wirklich üppig und verschwindet relativ schnell wieder.

Zum Geruch: Eine getreidig malzige Note mit leichten fruchtigen Einflüssen von Birne und grünem Apfel. Wie ich finde ist es sogar leicht säuerlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist dieses Bier recht neutral. Vor allem finde ich das die Kohlensäure recht hoch dosiert ist und dadurch jeglichen Geschmack überdeckt. Es wirkt so auch zunächst nicht richtig bekömmlich, da es mir für ein Helles ein wenig zu sprudelt, was einen oft aufstoßen lässt. Im weiteren Trinkverlauf gewinnt dieses Bier  an Substanz, bleibt jedoch in seiner Grundform recht charakterlos. Hier und da ist einmal ein Hauch von Malz zu erkennen aber ansonsten ist es recht wässrig. Die anfangs zu hoch dosierte Kohlensäure ist mittlerweile recht r zurückgegangen und so wird das Bier deutlich angenehmer. Ein feine Malzsüße mit einer leichten Honignote ist nun vorhanden und bleibt bis zum Ende bestehen.

Zum Fazit: Ich finde es ein schlussendlich doch ein recht ordentliches Helles, wenn die Kohlensaure verschwindet. Ich kann mir ankreiden lassen, das es bei meinem Test eventuell 1-2 Grad zu warm war und es kälter dann noch bekömmlicher ist. Eventuell muss ich das in einem Nachtrag noch korrigieren. So gibt es aber auf jeden Fall 3 Sterne. Es hat zwar seine schwächen, aber Potential ist vorhanden.

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Grünbaum Hefepils

Heute habe ich wieder ein Bier einer Brauerei im Test, die es auch schon länger nicht mehr gibt. Nach einem schleichenden Niedergang gab die Aalener Grünbaum Brauerei im Jahre 2011 schließlich komplett auf. Nachdem die Heubacher Brauerei ab 2003 schon schrittweise die Produktion der Grünbaumbiere übernommen hat, übernahm sie nun die Markenrechte komplett. Das Hefepils ist das einzige was von der Grünbaum Brauerei noch übrig geblieben ist, wobei die denkmalgeschützten Brauereigebäude auf dem Aalener Galgenberg auch weiterhin erhalten werden und in einen Wohnungsneubau integriert werden. Das Hefepils hat einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr helles Bier. Ein Art strohige Farbe besitzt das Gebräu

Zum Geruch: Es ist recht geruchsneutral. Es riecht leicht hefig und karamellig. Dazu ein wenig teigig.

Zum Geschmack: Ein sehr spärlich besetzter Geschmack. Es kommt zwar vor allem im Abgang ein wenig der Hopfen durch, aber insgesamt ist es im ersten Eindruck recht flach. Dafür sprudelt es sehr und ist recht spritzig. Auf der Zunge prickelt der Hopfen ein wenig, dennoch ist vor allem vom Malz weiterhin recht wenig im Spiel. Auch am Ende schmeckt man den Hopfen noch deutlich, jedoch ist die bestehende Problematik weiterhin vorhanden.

Zum Fazit: Es ist nun mal ein Pils und der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch schlank. Es mag einigermaßen spritzig sein, jedoch fehlt dem Bier einfach etwas an Körper. Von mir erhält es eine Wertung von 3 Sternen.

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Baisinger Teufele

In meinem heutigen Test habe ich dieses Mal ein Bier der Baisinger Braumanufaktur. Das Teufele, welches ich heute verkoste, ist ein untergäriges Lagerbier, das mit seinem praktischen Bügelverschluss besonders auch unterwegs zum Wandern oder mit Freunden auf Festen genossen werden kann. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen großen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr frisch. Man hat feine getreidige Noten. Ganz leichte Einflüsse von Pfirsich und Birne habe ich.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist recht mild. Es hat ein sehr feines Mundgefühl. Die Kunst dieses Bieres ist, das es trotz seiner Milde nicht total wässrig wirkt. Sicherlich lässt der Geschmack vor allem im Nachgang stark nach bzw. ist gar nicht vorhanden, jedoch hat man im Antrunk und im Mittelteil einen Geschmack vom Malzbett, das eine ganz dezente Süße in den Geschmack einbringt. Da die Kohlensäure reichlich vorhanden ist, lässt es das Bier sehr spritzig wirken. Jedoch wirkt das Bier auf der anderen Seite auch ein wenig pappig.

Zum Fazit: Ein Bier, das wirklich recht unspektakulär ist. Als Partybier kann man es wohl ganz gut in größeren Mengen genießen, auch ohne das es einen dabei direkt erwischt. Aber als reines Genussbier am Abend ist mir das dann aber doch zu wenig. Ich gebe hierfür eine Wertung von 3 Sternen.