Veröffentlicht in 3-Sterne

Corsendonk Tempelier

In meinem heutigen Test habe ich mit dem Tempelier von Corsendonk wieder ein Bier unserer belgischen Nachbarn im Test. Die Marke Corsendonk nimmt Bezug auf ein ehemaliges Augustinerkloster in Oud-Turnhout. Gebraut werden die Biere von der Brasserie du Bocq, die die Idee zu den Corsendonk Bieren auf Initiative von Jef Keersmaekers umsetzt. Jef Keersmaekers ist der Enkel des Gründers der eigentlichen ehemaligen Corsendonk Brauerei, der die Biermarke seit 1982 wieder aufleben lässt. Das Tempelier nimmt, wie man auch auf dem Etikett erkennen kann Bezug, auf die Kreuzritter, ohne das jedoch ein tieferer Sinn dahinter stecken würde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein leicht trübes Bier mit einer rötlichen Farbe. Es hat dazu einen sehr schönen weißen Schaum on top.

Zum Geruch: Es riecht zum einen nach Gewürzen, aber auch nach etwas säuerlichen Früchten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man noch keinen besonders aufdringlichen Geschmack. Die Kohlensäurekonzentration ist sehr hoch. Insgesamt hat es einen leicht kräutrig- würziges Aroma . Im Abgang ist es zunächst leicht kräutrig, bevor dann eine malzige bis süßliche Note einsetzt, die sogar etwas schokoladiges in sich hat. Gegen Ende wird es auch nicht spektakulärer, denn es fehlt dem Bier einfach etwas an Geschmacksfülle. Außer im Nach- bzw. Abgang entfaltet das Bier nicht so viel Geschmack. Leicht erinnert es an Kakaobohnen.

Zum Fazit: Das Etikett finde ich in diesem Fall etwas spektakulärer als das Bier selbst. Hier hatte ich schon gehaltvollere und aromatischere Biere aus Belgien. So gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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