Veröffentlicht in 3-Sterne

Liefmans Fruitesse on the Rocks

Biere mit Fruchtgeschmack aus Belgien sind keinesfalls mit den hierzulande üblichen Radlern oder anderen Biermischgetränken zu vergleichen, denn belgische Fruchtbiere basieren oft auf einem Lambik oder anderem belgischen Sauerbier und werden während der Gärung mit entsprechend püriertem Obst, oder ganz traditionell sogar noch mit frischen nahezu ganzen Früchten vermengt. Eine der wirklich sehr bekannten und traditionsreichsten Brauereien in diesem Segment ist die Brauerei Liefmans aus Oudenaarde, die bereits seit dem Jahre 1679 existiert. Seit 2008 ist die Brauerei, nachdem sie zuvor Teil der Brauerei Riva war, nun Teil von Duvel Moortgat, braut aber immer noch in den über 300 Jahre alten historischen Brauereigebäuden, welche direkt am Ufer der Schelde stehen. Neben den klassischen Sauerbieren hat man mit dem Fruitesse on the Rocks auch ein Bier entwickelt, welches als klassischer Aperitif beworben wird und sich besonders gut mit Eis, eben on the Rocks, genießen lässt. Ganze 5 verschiedene Obstsorten wurde hier verwendete um eine besonders erfrischenden und fruchtigen Geschmack zu kreieren. Mit einem Alkoholgehalt von 3,8% ist es zudem nicht zu stark.

Zur Optik: Ein dunkelrotes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr süßlich nach Kirschen riechendes Bier. Man riecht ordentlich den Fruchtzucker & zusätzlich noch andere Beeren wie Erdbeere und Himbeere.

Zum Geschmack: Ein sehr säuerliches Bier, bei dem man ganz ordentlich die Sauerkirsche herausschmeckt, aber auch die anderen oben erwähnten beeren schwingen mit. Die Säure wirkt gepaart mit den Fruchtnoten udn einer wirklich gut eingestellten Kohlensäure sehr erfrischend. Bisweilen ist der Fruchtgeschmack aber etwas künstlich.

Zum Fazit: Wenn man eine solche Art „Bier“ mag ist es wirklich nicht schlecht. Für mich schmeckt das ein bisschen zu künstlich, dennoch ist es wirklich erfrischend und irgendwie auch recht lecker. Von mir gibt es 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Delirium Nocturnum

Da heute Abend bei der WM Spanien und Belgien gegen den Ball treten gibt es im folgenden Test wieder ein Bier aus der Heimat der Roten Teufel. Von den durch ihren rosa Elefanten weltbekannten Delirium Bieren der Brouwerij Huyghe gibt es heute mit dem Nocturnum nun die dunkle Version. Genau wie das Tremens liegt auch hier der Alkoholgehalt bei 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr braunes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: lakritze, Dörrobst, Toffee, Datteln und andere Trockenfrüchte kommen in die Nase.

Zum Geschmack: Man hat hier ein sehr intensives Bier mit schönen Lakritznoten, aber auch einem herben Abgang, dem intensive Kakaonoten im Nachgang folgen. Dazu kommen auch Noten von Dörrobst wie Dattel und Rosine, die noch mitwirken. Der Alkohol ist wärmend und mit einer leichten Bittere versehen, die an Zartbitterschokolade erinnert. Störend ist das die Karbonisierung nicht zum Bier passt und teilweise etwas zu viel ist für ein dunkles Starkbier. So wirkt es fast schon etwas spritzig. Deswegen können sich die tollen Intensiven Aromen nicht vollständig entfalten.

Zum Fazit: Wenn die Kohlensäure besser eingestellt wäre würde das Bier von mir die Höchstwertung bekommen. So reicht es zu sehr guten 4 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Gruut Inferno

Im Mittelalter, lange vor dem Erlass des deutschen Reinheitsgebotes, war es verbreitet, anstatt des Hopfens eine Art Kräutermischung zur Würzung der Biere zu benutzen. Dieses sogenannte Grut konnte je nach Region und Jahreszeit die unterschiedlichsten Kräuter enthalten. Da der Hopfen aber das Bier länger haltbar machte und insgesamt auch besser schmeckte konnte er sich irgendwann durchsetzen. Zudem wurden teils gifte oder stark berauschende Substanzen beigemischt, was letztendlich zum Erlass des Reinheitsgebots führte. Die Stadsbrouwerij aus Gent möchte jedoch mit ihren Bieren wieder an diese alte mittelalterliche Tradition anknüpfen und wirbt damit keinen Hopfen für ihre Biere zu verwenden. Stattdessen wird mit einer speziellen Krautmischung aus mittelalterlichen Bieren gebraut. Mit dem Inferno habe ich direkt das stärkste Bier, das stilistisch in Richtung eines Tripels geht, im Test. Der Alkoholgehalt liegt entsprechend auch bei 9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fileschichtiges Bier mit getreidiger Geruch. Aber auch Honig, Kandiszucker und eine gute Portion Kräuter kann ich riechen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus sehr kräftig und geschmacklich intensiv ist, aber dennoch trotz seines Alkoholgehalts nicht zu schwer wirkt. Den Alkohol schmeckt man tatsächlich kaum heraus. Es bringt eine angenehme bittere mit und kräutrige, würzige Noten im Abgang. Im Gegensatz zum Malz sind die Kräuternoten aber nur dezent und bestimme nicht den Geschmack. Hier zeigt sich ein süßmalziges Aroma, gepaart mit etwas Lebkuchen, was wohl auch von der Kräutermischung kommt und Honig sowie Kandiszucker. Die Kohlensäure ist doch eher hoch dosiert und macht das Bier sehr spritzig. Eine leichte Säure und Zitrusnoten runden den Geschmack ab.

Zum Fazit: Wirklich interessant und spannend. Durch den fehlenden Hopfen ist es zwar etwas weniger Herb, jedoch gibt es durchaus auch Biere mit Hopfen die einen ähnlichen kräutrigen Geschmack erzeugen. Insgesamt sehr gut ausbalanciert und für mich auch die Höchstwertung von 5 Sternen wert.

Veröffentlicht in 4-Sterne

DuPont Biere de Miel

Ein belgisches Bier mit Honig, Akazienhonig habe ich in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das Biere de Miel von der Brasserei Dupont und wer des französischen mächtig ist, wird schon am Namen erkennan, dass es sich hier eben um ein mit Honig gebrautes handelt. Wie für Belgien üblich, wurde aber auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart und so beläuft sich dieser auch hier auf satte 8%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat nicht besonders viel Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Der Honig ist natürlich auch im Geruch vorhanden und dazu ist es auch noch etwas hefig und leicht fruchtig.

Zum Geschmack. Es ist ein Bier, bei dem man den Honig deutlich herausschmeckt. Dieser verbindet sich gut mit einem Malzgeschmack und dies ist auch im Abgang so. Es hat darüber hinaus noch sehr kräutrige Hopfennoten und erinnert geschmacklich und vom Mundgefühl an Kräuterbonbons. Der Körper ist kräftig und unterstützt den Geschmack.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein kräftiges und vollmundiges Bier, bei dem man den Honig deutlich schmeckt der gut mit den kräutrigen Hopfennoten zusammenpasst. Ein etwas spezielles Bier, jedoch auch etwas nicht alltägliches.

Veröffentlicht in 4-Sterne

de Ryck Arend Tripel

Vor längerer Zeit hatte ich bereits schon einmal ein Arend Bier der belgischen Brauerei de Ryck vorgestellt, nämlich das Blond. Dort erkläre ich auch die Geschichte hinter dem Namen und der Brauerei. Wer sich also dafür interessiert, dem empfehle ich noch einmal diesen Beitrag zu lesen. Ich komme hier jedenfalls direkt zum Bier und dieses wird heute eben nun das Arend Tripel sein. Sortentypisch sind belgische Tripelbiere im Alkoholgehalt recht stark, weshalb auch dieses Bier mit beachtlichen 8% daherkommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangefarbenes Bier. Es hat eher nur recht wenig Schaum.

Zum Geruch: Ein harzig kräutriger Geruch mit Pinie und getreidgenen Nuancen, sowie Wildhonig

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr frisch und lebendig durch die Kohlensäure, aber auch getreidig und im Abgang mit einer ordentlich harzigen Bittere. Leicht schmeckt es auch nach Weizenmalz. . Der Abgang wird aber auch von einer langen Malzsüße begleitet. Insgesamt prickelt die Kohlensäure sehr und passt gut zum Bier. Man hat aber auch Noten von Wildhonig und eine harzige Hopfenbittere im Abgang, die bis zum Schluss bestehen bleibt.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein interessantes und würziges Bier mit schöner knackig harziger Hopfenbittere.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Affligem Blond

Belgisch wird es nun in meinem nächsten Biertest, wobei man eher sagen könnte, das es sich um eine niederländisch belgisches Bier handelt, denn die Marke Affligem ist inzwischen im Portfolio von Heineken gelandet, welche die Biere von der Brauerei Alken in Belgien brauen lässt. Ursprünglich in der gleichnamigen Brauerei selbst gebraut, wurde das Bier ab den 1950er Jahren zunächst von der Brauerei Hertog und ab 1970 dann von der Brauerei de Smedt gebraut. Nachdem die Produktion in der Brauerei de Smedt, welche 2000 von Heineken übernommen wurde, nach und nach zurückgefahren wurde, wird das Bier seit 2022 nun vollständig bei der Brauerei Alken gebraut. Im folgenden Test verkoste ich nun das Affligem Blond, dass einen Alkoholgehalt von 6,8% hat.

Zur Optik: Ein trübes, leicht goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit obstigen Noten die an Apfel aber auch leicht an Birne erinnern. Es hat dazu etwas Pfirsich und eine kräutrige Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer eher herben Note die am Gaumen hängt. Der Hopfen zeigt hier ein deutlich kräutriges Aroma. Es ist somit schon ganz gut bitter am Gaumen. Dennoch hat das Bier hier einen durchaus sehr süßlichen Abgang. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier dass diese Geschmacksnoten des ersten Eindrucks bestätigt. Der Körper zeigt eine gewisse Kräftigkeit. Diese hält sich aber im Rahmen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist durchaus kräftig und hat auch geschmacklich etwas zu bieten. Gegenüber anderen belgischen Bieren hängt es, was die Intensität des Geschmacks angeht aber schon zurück.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Duvel 666

Die Zahl 666 steht im biblischen Sinne betrachtet für das Böse, den Antichristen oder kurz den Teufel und da ist es auch nicht weiter verwunderlich das die Brauerei Duvel (deutsch für Teufel) ein Bier mi dem Namen 666 herausbringt. Die 666 stehen dabei nicht nur für die Verbindung zum Teufel, sondern auch für den Alkoholgehalt von 6,66%. Außerdem wurden 6 verschiedene Hopfensorten benutzt.

Zur Optik: Ein naturtrüber, bernsteinfarbener Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein Bier mit einer sehr sehr ausgeprägten Zitrusnote in der Nase. Es hat wie ich finde etwas von Kräuterbonbons, diese sind wirklich deutlich zu riechen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus bitterfruchtigen Aroma. Es hat im Abgang etwas süßliche Nuancen. Besonders ansprechend ist ein etwas herberer Abgang, der such eine gewisse Fruchtigkeit zulässt. Im Nachgang entfaltet sich dann vor allem bis hoch in die Backen so ein fruchtig kräturegs Aroma, dass einen sehr schönen leichten Zitrus oder Orangeneinfluss hinterlässt und für eine gewisse Säure sorgt. Geschmacklich sind aber vor allem Mandarine und Kräuter dominant.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 5 Sternen. Ein wirklich rundum gelungenes Bier und eines der besseren aus Belgien. Schöne Fruchtigkeit trifft hier auf knackig kräutrigen Hopfen bei einem durchaus präsenten Körper.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Dubuisson Bush Ambree

Nich weniger als das angeblich stärkste Bier Belgiens werde ich nun im nächsten Beitrag verkosten, denn laut eigenen angeben handelt es sich beim Bush Ambree der Brauerei Dubuisson mit einem Alkoholgehalt von satten 12% nicht nur um das stärkste Bier Belgiens, sondern auch um eines der stärksten Biere weltweit. Ich bin wirklich gespannt auf dieses Bier, welches erstmals 1933 gebraut wurde und damit als absoluter Klassiker unter den belgischen Starkbieren gilt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes bis bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Geruchsaroma. Kräuter, Trockenobst, Kandiszucker und Wildhonig kommen in die Nase. Auch der Alkohol kitzelt hier die Nasenspitze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es hier würzig mit obstigen Noten. Die Kohlensäure ist für diesen Alkoholgehalt sehr lebendig und lässt mich fast schon an einen Sekt erinnern. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem doch sehr fruchtigen runden Aroma und zeigt eine dezent obstige Säure. Natürlich hat man einen voluminösen mächtigen Körper, die Kohlensäure lässt das aber dennoch recht süffig und nicht zu schwer erscheinen. Der Alkohol macht sich durch eine durchaus ausgeprägte Bittere bemerkbar, die bisweilen schon an Schnaps erinnert und recht unangenehm ist. Auch leichte Noten von Kräutern und Wildhonig schmecke ich.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist nicht so komplex wie gedacht und vor allem die alkoholischen Noten stören. Dennoch hat man schöne Fruchtnoten die überzeugen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Paljas Bruin

Mal wieder etwas aus Belgien habe ich im nächsten Beitrag. Das Paljas Bruin der Brauerei De Leite soll es dieses Mal sein. Von der Marke Paljas hatte ich vor einigen Jahren schon das Blonde vorgestellt, nun wage ich mich heute also an sein dunkles Pendant. Das obergärige Bier wurde in der Flasche nachvergoren und mit sowohl vier verschiedenen dunklen Gerstenmalzsorten, als auch vier verschiedenen Hopfensorten gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum mit bräunlichen Akzenten.

Zum Geruch: Ein sehr karamellig süßliches Bier mit Toffeearomen. Es riecht sehr zuckrig süß. außerdem hat es noch Lakritznoten und etwas Kaffee.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein süßliches Bier mit cremigem Mundgefühl. Es hat schokoladige Noten mit milchigen Einflüssen. auf der anderen Seite ist es aber doch auch sehr sehr süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süßliches Bier. Im Abgang zeigt sich sowohl eine gewisse Röstaromatik als auch eine leichte Säure, die irgendwie an Kirschen bzw. Sauerkirsche erinnert. Der Körper ist eher mittel ausgeprägt und der Hopfen sorgt für leichte Kräuternoten am Gaumen.

Zum Fazit: Ein vielschichtiges, in meinen Augen aber vor allem doch sehr süßes, für mich zu süßes Bier. Ich kann es schlecht einordnen, würde dem Bier aber eine Wertung von 3 Sternen geben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Van Steenberge Piraat

Nicht nur in der Karibik gab es Piraten, auch an der Fasnet läuft man mit Sicherheit wieder dem ein oder anderen Freibeuter über den Weg. Für alle die sich überlegen, ob sie sich dieses Jahr in ein solches Kostüm werfen wollen, habe ich im folgenden Test das passende Bier. Den der „Piraat“ ist auch ein belgischer Starkbierklassiker der Brouwerij van Steenberge aus Evergem. Da Piraten bekanntlich gerne Rum und andere starke Getränke konsumierten, wird auch bei diesem Bier nicht am Alkohol gespart, weshalb es das Bier auf einen Alkoholgehalt von satten 10,5% bringt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat Noten von Wildhonig, Kräutern, Kandiszucker riechen. Auch etwas reife Fruchtaromen kann ich in der Nase finden.

Zum Geschmack: Schon im ersten Eindruck ist es für mich ein geschmacklich sehr intensives und vollmundiges Bier. Es hat einen süßlich, zuckrigen Abgang, der ein bisschen Kandiszucker in Kombination mit dem bitter-kräutrigen Hopfen aber auch an Kräuterbonbons erinnert. Aber auch an sehr reife Früchte, gerade in Richtung roter Beeren lassen sich schmecken. Ein großes Aber hat das Bier allerdings, denn mir ist es vor allem im Abgang viel zu süß und teilweise schon zuckrig und so entseht auch ein etwas klebriger Eindruck am Gaumen. Positiv ist, dass es überhaupt nicht alkoholisch schmeckt, auch wenn man natürlich die Schwere des kräftigen Malzkörpers spürt und das Bier auch etwas wärmendes hat. So zwigen sich der Körper vor asllem auch in den süßen Malzaromen, gegen die der Hopfen nicht ganz ankommt, auch wenn dieser eine gute Portion bitterer Kräuternoten ins Bier bringt. Die Kohlensäure sorgt auch dafür dass es dennoch auch eine gewisse Spritzigkeit aufweist, auch wenn diese hier im Vergleich zu einem Tripel schon etwas zurückgenommen ist.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges und auch komplexes Bier. Mir ist es aber vor allem im Nachgang einfach doch viel zu süß, was dann irgendwo auch einfach unangenehm ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.