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Hofbräuhus Traunstein Helles

In meinem heutigen Test werde ich ein Helles der Hofbräu aus Traunstein zum verkosten. Den Namen Hofbräu hat die Brauerei, da sie vom bayerischen Herzog Maximilian 1 gegründet wurde und für die Staatskasse Bier herstellte. 1806 trennte sich der bayerische Staat von der Brauerei und nach mehreren Besitzerwechseln gelangte sie in 1896 in die Hände der Familie Sailer, die sich noch heute um die Geschicke der Brauerei kümmert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr frisches, leicht getreidiges Bier. Ein bisschen habe ich Honignoten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr frisches Helles mit einer ganz leichten süßmalzigen Note, die sich langsam im Mundraum ausbreitet. Es ist ein sehr klassischer Geschmack für ein Helles. Eventuell ist es ein bisschen klebrig auf der Zunge. Zudem prickelt es ganz leicht und man merkt das etwas hopfen vorhanden ist. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann etwas herber und irgendwie ist es mir dann ein wenig zu derb im Geschmack. Es verliert seine Leichtigkeit und das leicht süßliche Aroma.

Zum Fazit: Schade! Im Einstig habe ich hier ein wirklich gutes Helles, das jedoch im weiteren Trinkverlauf geschmacklich nachlässt und dann nicht mehr so ganz überzeugen kann. Ich kann dem Bier aber dennoch eine Wertung von 3 Sternen geben, da man es auf jeden Fall gut genießen kann.

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Paderborner Pilgerbier

Zum heutigen Sonntag wird es in meinem Test mit dem Paderborner Pilgerbier ein wenig christlich. Paderborn ist als Bischofssitz mit Dom eine seit Jahrhunderten katholisch geprägte Stadt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass so mancher Pilgerweg durch die Stadt führt. Diesen Umstand nahm sich die Paderborner Brauerei nun zum Anlass, ein Pilgerbier auf den Markt zu bringen, das stilistisch ein naturtrübes Landbier bzw. einfach ein Kellerbier sein soll. Bedanken muss ich mich für dieses Bier mal wieder bei einem sehr guten Freund der mir dieses Bier zum Testen mitgebracht hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht hefiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das gewisse herbe Noten hat und im Abgang dann ein wenig süßlich ist. Es ist ein Bier, das geschmacklich etwas durchaus hefiges hat, dieses aber noch gekonnt zurückhält, bevor sich diese Nuance immer mehr durchsetzt und mir dann auch etwas zu viel wird. Es ist aber leicht herb am Gaumen, aber nur sehr dezent.

Zum Fazit: Ein sehr von der Hefe geprägtes die Bier, die mir in machen Fällen hier etwas zu sehr den Geschmack dominiert und schon fast ein wenig schlammig wirkt. So kann ich dem Bier nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Der Hirschbräu Allgäuer Hüttenbier

Für meinen heutigen zweiten Test gehe ich wieder in Richtung süden ins beschauliche Allgäu. Es geht dabei genauer gesagt nach Sonthofen in den bayerischen Teil der Region. Dort ist die Hirschbrauerei beheimatet und zwar schon seit dem Jahre 1657. Seit 1859 ist sie in Besitz der Familie Höss, die die Brauerei immer weiter ausbaute. Mit dem Allgäuer Hüttenbier möchte ich dabei ein Exportbier verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr frisches Bier. Es hat einen leichten brotigen Charakter.

Zum Geschmack: Ein süßliches Bier, bei dem aber vor allem im Abgang auch ein wenig das etwas grobmalzige Aroma durchkommt. Es ist ein sehr kerniges und im Geschmack uriges Bier. Es kommt mir aber insgesamt ein wenig zu süß daher, da vor allem die Kohlensäure fehlt und nach dem Antrunk abrupt verschwindet. Vor allem im Nachgang verbleibt eine unangenehme Süße im Mund. Im Antrunk ist es manchmal ein wenig zu spritzig.

Zum Fazit: Ein Bier das nicht besonders spektakulär ist. Es ist eine doch recht austauschbares Bier, das zwar nicht wirklich schlecht ist, aber keinen besonderen Charakter hat. Es bekommt somit eine Wertung von 3 Sternen.

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Schoppe Cafe Cubano

Heute gibt es im Test wieder ein Bier von der Schoppe Bräu aus der Bundeshauptstadt Berlin. Das Imperial Stout hört auf den Namen Cubano, da man bei brauen des Bieres auch Kaffeebohnen und Rum, zwei für die Karibikinsel typische Produkte, verwendete. Der Alkoholgehalt liegt bei stolzen 9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges und nach Kaffee riechendes Bier. Es hat aber auch gewisse schokoladige Anklänge.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer ausgeprägten Röstnote, die aber im Abgang eher in richtig milchige Noten übergeht und dann leicht schokoladig ist. Es hat etwas von Zartbitterschokolade. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein kaffeartiges Bier. Es ist ein sehr komplexes Bier, das hier und da einen Tick zu alkoholisch ist. Vor allem die Kaffeenoten sind sehr dominant und überdecken den anderen Geschmack.

Zum Fazit: Mir ist dieses Bier ein bisschen zu eindimensional auf den Kaffee ausgelegt er ist schon sehr dominant und nicht immer rund. Dennoch ein komplexes Bier von dem ich aber mehr erwartet hätte. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Zwiefalter Benedictus

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier der Zwiefalter Brauerei im Test. Mit dem Benedictus verkoste ich dieses Mal ein besonderes Spezialbier, den Benedictus. Der Benedictus ist ein Weizendoppelbock, der zusätzlich noch im Eisbockverfahren ausgereift wurde. Es handelt sich somit um einen Weizeneisbock. Der Alkoholgehalt ist mit 8% auch dementsprechend hoch.

Zur Optik: Ein schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und der weiße Schaum ist wirklich sehr üppig. Zusätzlich hat der Schaum leicht cremefarbene Einflüsse.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver Geruch. Es riecht nach Pflaume, Schokolade, Nelke und hat natürlich auch die typische Banane. Jedoch wirkt diese sehr reif und dadurch das es einen Hauch von Schokolade hat, wird sie zur Schokobanane. Zusätzlich hat es noch ganz leichte Noten von Marzipan und Vanille.

Zum Geschmack: Eine sehr schokoladige Note, die vor allem im Nachgang durchkommt. Schön vermischt sie sich mit der Pflaume. Diese Kakaonote weiß durchaus zu überzeugen. Leider ist die alkoholische Note auch deutlich zu schmecken. Sie sorgt für einen unangenehmen bitteren Nebengeschmack. Insgesamt ist es ein sehr intensives Bier, jedoch könnte vor allem im Antrunk etwas mehr Geschmack vorhanden sein.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr interessantes Bier. Ich finde die Beschreibung aber ein wenig spannender als das Bier tatsächlich ist. Es hat wirklich sehr intensive Obstnoten und auch eine schöne Schokonote, jedoch ist mir die Alkoholnote zu intensiv. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sterne aber sehr guten.

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Alpirsbacher Kloster Weisse

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus den Mauern des Alpirsbacher Klosters. Ich widme mich dabei heute der Kloster Weisse, die einen Alkoholgehalt von 5,5% besitzt.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier mit einer extremen Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Ein sehr bananiges, aber zugleich auch hefiges Aroma. Dazu hat man Aromen die nach Plätzchen und reifen Äpfeln riechen. Dazu kommt noch Vanille, Nelke und Pflaume.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Weizen, das vor allem zunächst durch intensive Hefearomen besticht. Die Banane ist zunächst nur ganz leicht vorhanden, dafür aber eine gute Portion Vanille und hefige Noten. Im weiteren Trinkverlauf kommen auch die Weizennoten und auch etwas herbere Anklänge des Hopfens schwingen immer wieder durch. Insgesamt wirkt mir dieses Hefeweizen aber ein wenig zu schlammig und hefig.

Zum Fazit: Ein eher kräftiges und hefig malziges Weizen. Mir ist die Hefe hier ein bisschen zu dominant und das schadet auch ein wenig der bekömmlichkeit. Definitiv eher ein Weizen für den Genuss als zum zechen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Neumarkter Lammsbräu Edel Hell

In meinem heutigen zweiten Biertest gibt es ein Bier einer der größten Bio Brauereien am Markt. Die Neumarkter Lammsbräu erkannte nämlich bereits 1986 das Potential von nach Bio Richtlinien gebrauten Bieren. Dies war so erfolgreich, dass sie seit 1995 ausschließlich Bio Biere produziert. Mehrere Preise hat die Brauerei inzwischen für ihr nachhaltiges Unternehmenskonzept erhalten. Auch das Edel Hell, welches ich heute verkoste ist ein Biobier und hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßgetreidiger Geruch. Die Süße ist dominant im Geschmack. Dazu kommen leicht karamellige Noten.

Zum Geschmack: Ein kernig getreidiges Bier, das aber auch einen ordentlichen Schuss Hopfen im Geschmack dabei hat. Vor allem im Abgang ist es leicht herb, aber so, dass es ein Geschmacksträger ist und nicht unangenehm am Gaumen kratzt. Auf der anderen Seite ist es mir fast schon ein wenig zu hopfenbetont für ein Helles. Das Problem daran ist, das der Hopfen nicht fruchtig ist sondern eher klassisch herb/blumig. Das Getreide ist der Hauptträger des Geschmacks des Bieres und dementsprechend ist das Bier auch sehr kernig und würzig.

Zum Fazit: Ein wirklich würziges Bier, bei dem Hopfen aber etwas stört. Es ist sehr kernig und urig, aber nicht so weich und rund wie ein typisches Helles. So gibt es von mir summa Summarum 3 Sterne.

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Brewdog Indie

Im heutigen Test gibt es wieder ein Bier der schottischen Craftbeergiganten von Brewedog. Mit dem Indie hat es dieses mal nicht wie man vermuten mag ein IPA, sondern ein Pale Ale in den Test geschafft. Das indie steht für independent, was die Unabhängigkeit Brewdogs von den großen Bierkonzernen betonen soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leichte Melonennote. Ansonsten kommt etwas Getreide durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein sehr leichtes und doch eher getreidig dominiertes Bier im Körper mit ganz leichten Anflügen von Melone. Im Abgang ist es etwas getreidg bitter.  Auch im weiteren Trinkverlauf ist es im Antrunk durchaus fruchtig, jedoch kommt dann im Abgang immer mehr das getreidige zum tragen. Es bleibt aber nie nur getreidig, da man immer irgendwie eine Note von Melone und Apfel im Mund hat.

Zum Fazit: Es ist ein eher dezentes und  Pale Ale und so wie von Brewdog beabsichtigt eher ein Bier für Einsteiger, als für diejenigen die auf der Suche nach Hopfenbomben sind. Dennoch ein Bier mit einer gewissen Fruchtaromatik, welches man schön zwischendurch trinken kann, ohne das es zu schwer auf den Kopf schlägt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Nördlinger Ankerbräu Rieser Landbier

Heute habe ich wieder ein Bier aus der Kategorie Ursprungsbrauerei gibt es nicht mehr im Test. Es handelt sich hierbei um ein Bier der ehemaligen Ankerbrauerei aus Nördlingen, welche bedauerlicherweise im Jahren 2016 schließen musste. Grund hierfür war das der Brauereistandort in der Altstadt veraltet war und die Kosten für einen Neubau finanziell nicht tragbar waren. So entschloss man sich daraufhin das brauen in Nördlingen einzustellen und das brauen der Biere von nun an dem benachbarten Fürst Wallerstein Brauhaus zu überlassen. So ist wenigstens der fortbestand der Marke Ankerbräu gesichert. So auch des Rieser Landbieres, welches ich heute verkoste. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Eine Schaumentwicklung ist leider so gut wie nicht vorhanden

Zum Geruch: Ein brotiger, süßmalziger Geruch. Ansonsten kann man dazu leider nicht viel sagen.

Zum Geschmack: Ein feines, süßmalziges Bier mit schönen Honigaromen. Es wirkt jedoch fast zu süß. Hier fehlt es ein wenig die Kohlensäure. Der Hopfen ist eigentlich gar nicht vorhanden, beziehungsweise taucht dieser nicht auf. Es hat einen leicht erdigen Geschmack. Jedoch hat dieses Bier hauptsächlich einen malzigen Geschmack, bei dem man klar die Gerste herausschmeckt. Gegen Ende nimmt die Kohlensäure dann zu und es wird spritziger. Eigentlich ist es ein sehr harmonischer Mix aus Malz und Kohlensäure der gut trinkbar ist, jedoch ist es mir persönlich zu süß und der Hopfen fehlt auch gegen Ende immer noch.

Zum Fazit: Ich finde es ein durchschnittliches Helles, bei dem man nicht viel falsch machen kann, das einen aber auch nicht sonderlich vom Hocker haut. Daher gibt es hier eine Wertung von 3 Sternen.

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HBH Lisbeth

Im heutigen Test habe ich mit der Lisbeth von HBH Hohmanns Brauhaus aus Fulda ein Pils im Test. Der Alkoholgehalt dieses kaltgehopften Pilsbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es hat einen recht schnell flüchtigen Schaum. Es ist nicht filtriert.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtig grasiger Geruch. Man hat dazu noch eine ordentlich brotig-hefige Getreidenote. Das getreidige überwiegt und wird durch leicht fruchtige Akzente, die leicht zitronigen Charakter haben beeinflusst.

Zum Geschmack: Ein schön bitterer, hopfiger erster Eindruck. Vor allem im Nachgang bleibt eine bittere Zitrusnote auf der Zunge. Im Abgang ist so eine leichte Fruchtigkeit, die ein wenig an Melone erinnert. Die getreidige Note kommt sehr gut zum tragen. Das Bier zirkuliert schön im Mund. Der Hopfen ist mir aber ein wenig zu bitter und es wirkt auch nicht unbedingt weich im Mundgefühl, sondern eher hart. Die Hopfenbittere hat aber sehr zitronige Noten und ist wirklich spritzig. Auch die Kohlensäure muss man hierbei positiv erwähnen, da sie keineswegs störend wirkt. Im weiteren Trinkverlauf wird die bittere ein wenig moderater und lässt so auch Spielraum für die brotigen Getreidenoten.

Zum Fazit: Ein Pils mit einer guten Portion hopfenbittere. Jedoch ist die Bittere etwas zu dominant. So gibt es hier eine Wertung von 3 Sternen.