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Meckatzer Weissgold

Das Meckatzer Weissgold, von der Brauerei auch als Allgäuer Sonntagsbier beworben macht sich auf mein nächstes Testobjekt zu werden. In etwa ein untergäriges Lagerbier, ist das Bier aufgrund seines ausgewogenen harmonisches Geschmacks laut Website eine eigene Biersorte, da es sich nicht eindeutig einer bestimmten Sorte zuordnen lässt. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,2%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches Aroma habe ich in der Nase mit etwas brotigen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein mild getreidiges Bier im Geschmack. Ich habe ein Bier mit einem schönen milden Aroma und es prickelt leicht am Gaumen. Der Hopfen ist dezent sorgt aber dafür, das das Bier eine angenehme Würze hat. Es ist ein Bier mit einem malzigen Körper, dazu ist es süffig und hat eine leicht herbe Note am Gaumen die verhindert das es zu malzig und zu süß wirkt.

Zum Fazit: Ja es wirkt harmonisch und vor allem aber auch mild im Geschmack. Es ist mir tatsächlich noch einen Ticken zu mild auch wenn es ein sauber gebrautes und gut trinkbares Bier ist. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Starnberger Hell

Helle sind absolut im Trend. Überall erfreut sich die urbayrische Biersorte großer Beliebtheit. und wenn dann noch ein See im Biernamen auftaucht ist die Euphorie gar nicht mehr zu bremsen und die Vermarkter reiben sich die Hände. Gefühlt hat jeder See in Oberbayer sein eigenes Bier und so ist es kaum verwunderlich das es auch ein Starnberger Bier gibt. Florian Struth, der Mann hinter dem Brauhaus dachte sich 2016 wohl auch, was der Tegernsee und der Chiemsee erfolgreich hinbekommen haben, das sollte doch erst recht am Starnberger See möglich sein, der im Rest der Republik wohl hauptsächlich als Wohn- und Freizeitresidenz der bayerischen und deutschen Prominenz bekannt ist. Das Brauhaus bietet aktuell 4 Sorten an das Hell ist eines davon und wird heute von mir verköstigt werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen Schaum.

Zum Geruch: Ein typischer Helles Geruch. Es riecht leicht malzig, ein wenig brotig mit süßlichen Noten. Dazu etwas harzig.

Zum Geschmack: Ein herrlich frisches und süffiges Bier, welches bis auf ein leichtes Prickeln am Gaumen aber zugleich aber auch keine großen geschmacklichen Akzente setzt und sehr zurückhaltend agiert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr trinkbares Bier mit einer gewissen Malzsüße, aber sonst eher unauffällig im Geschmack ohne große Würze.

Zum Fazit: Ein frisches und süffiges Bier. Es ist mir aber etwas zu unauffällig. Daher reicht es ganz knapp nur zu 3 Sternen.

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Kaiser Latz Hirsch

Von der Kaiser Brauerei aus Geislingen gibt es etwas neues. Nachdem unter dem Label Brauer Edition bereits das Gölsch, ein Geislingen Kölsch, erschienen ist, hat man mit dem Latz Hirsch nun ein zweites nachgelegt. Das von Brauer Lothar Glauner inszenierte Bier ist stilistisch laut Etikett ein obergäriger Bock, also ein Weizenbock. Alkoholtechnisch hat es dementsprechend auch ordentliche 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein etwas nach Mandarine riechendes Aroma. Man hat noch etwas Pflaume. und leicht alkoholische Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem doch halbwegs aromatischen Mundgefühl. Es hat hefige Noten. Diese sind auch etwas obstig. Es ist aber irgendwie ist es geschmacklich nicht so aussagekräftig. Man hat so eine gewisse sehr reife Banane im Geschmack, aber auch alkoholisch ist dieses Bier

Zum Fazit: Ein Bier, das man trinken kann, aber gerade für den Stil des Weizenbocks, erachte ich es als doch eher durchschnittlich. Hier hätte ich mir mehr Aromenvielfalt erwartet. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Waldhaus Marylin

Aus dem Hause Waldhaus kommen neben den bekannten Standartsorten auch immer wieder Sondersude. So zum Beispiel auch mein heutiges Bier die Marylin. Der Name des Bieres leitet sich von der Hopfensorte Monroe ab, die nach der berühmten gleichnamigen Schauspielerin benannt ist, deren Vorname eben Marylin war. Stilistisch handelt es sich beim Bier um ein Single Hop IPA, bei dem eben ausschließlich jener Monroe Hopfen verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma. Es ist aber au gut etwas des getreidiges riechbar

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das einen etwas prickelnden Einstieg hat und dann durchaus in einen etwas brotigen Nachgang übergeht. Es schmeckt irgendwie etwas komisch und passt mir nicht so recht. Es hat etwas beeriges, aber auch eine malzige und fast leicht pappige Note. Es wirkt irgendwie etwas zu voluminös im Geschmack ohne richtig en gewisse Richtung vorzugeben. Rote Beeren sind auf jeden Fall vorhanden, jedoch nicht immer eindeutig schmeckbar.

Zum Fazit: So restlos überzeugt bin ich von dieser Komposition nicht. Da hatte ich auch aus de selben Hause schon viel viel bessere Craftbiere. Ich finde es nicht richtig ausbalanciert. Das gibt eine Wertung von 3 Sternen.

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Franziskaner Helles

Helles und Franziskaner? Irgendwas stimmt da doch nicht. Die eigentlich für ihre Weissbiere bekannte Marke Franziskaner hat nach dem Kellerbier mit dem Hellen nun auch ein zweites untergäriges Bier am Start. Man versucht nun offenbar auch auf den stark wachsenden Trend des bayerischen Hellen aufzuspringen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, helles Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, süßliches Aroma, welches man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ein würzig mildes Aroma mit einer feinen Getreidenote. Die Kohlensäure prickelt sehr strak auf der Zunge und nimmt doch sehr viel des Biergeschmack am Anfang des Trinkerlebnisses. Nachdem die Kohlensäure abklingt ist es eigentlich ein sehr gut trinkbares Bier, welches sehr süffig ist und eine gewissen Getreidegeschmack mit sich bringt, der eine leichte Süße mitbringt, aber nur ganz süßlich. Es ist sehr süffig.

Zum Fazit: Ja man kann dieses Helle ohne Probleme trinken, jedoch ist es um in höhere Sphären zu gelange etwas zu generisch. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Cluss Export

Von der ehemaligen Brauerei Cluss aus Heilbronn hatte ich schon das Kellerpils im Test. Mit dem Export folgt nun das 2 Bier, welches Dinkelacker von der Marke Cluss noch produziert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar Filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma ansonsten kommt nicht viel rüber.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein getreidig süßliches Bier, welches im Abgang leicht prickelt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier. Es ist recht wässrig mit einer gewissen Malzsüße, die aber dennoch ständig bestehen bleibt. Insgesamt finde ich es sehr süffig. Auch gegen Ende ist es ein recht rundes Trinkerlebnis, jedoch nichts spektakuläres.

Zum Fazit: Ein recht unspektakuläres Bier. Es ist solide zu trinken, aber nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Schmucker Odenwälder hell

Aus dem Odenwald stammt das nächste Bier, welches ich mir genauer unter die Lupe nehmen werde. Von der Schmucker Brauerei von der schon das ein oder andere Bier durch meinen Test gegangen ist kommt nun das Odenwälder Hell. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotige Noten, aber auch etwas fruchtige und etwas karamellige Noten wie ich finde. Es hat etwas von kandierten Äpfeln.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigen sich die ersten Geschmackeindrücke. Man hat brotige und karamellige Noten, aber im Nachgang ist es im ersten Eindruck doch sehr mau und es wird dann auch wässrig. Die Kohlensäure ist recht moderat gestaltet und ab und an vermisst man sie auch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein kernig getreidiges Bier mit einer gewissen getreidigen Noten und ordentlich karamelligen Tönen im Abgang.

Zum Fazit: Ja ein kernig und getreidiges Bier, das mit schönen karamelligen Noten überzeugt. Es ist aber von der Kohlensäure dann zu lasch und so gibt es 3 Sterne.

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Hochdorfer Weizen Kristall

Ein Kristallweizen zu meinem Test steuert die Hochdorfer Kronenbrauerei aus dem gleichnamigen Nagolder Stadtteil bei. Mit einem Alkoholgehalt von 5% ist es eher noch sogar schlank und spritzig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht weizig frisch mit einer gewissen zitronig fruchtigen Note. Eine ganz leichte Banane lässt sich am Rande noch erschmecken.

Zum Geschmack: Auch hier hat man einen Mix aus süßlichen und bitterlich säuerlichen Noten. Die süßlichen Noten sind hier vor allem am Anfang vertreten, bevor sie dann von einem Anflug säuerlicher Noten abgelöst werden. Im Nachgang sind jedoch wieder süßliche Noten im Geschnmacksprofil vorhanden. Es bleibt auch im weiteren Trinkerlauf eher bei diesen Weizenoten und leicht süßlichen Aromen. Ztronige Bittere hat man gar nicht. Dennoch ist es sehr erfrischend und vor allem bekömmlich.

Zum Fazit: Ja es ist erfrischend und bekömmlich mir fehlt hier aber auch dennoch etwas an Geschmack. Ich gebe dem Bier abschließend eine Wertung von 3 Sternen.

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Superfreunde Set your goals

Von den Superfreunden habe ich mit dem Set Your Goals heute ein Double Dry Hopped IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangefarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch. Man riecht Orange, Grapefurit und eine ordentliche Mandarine. Dazu kommt etwas sehr tropisches dazu, eventuell in Richtung Ananas oder Wassermelone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk noch etwas verhalten, jedoch kommt dann in Richtung Abgang eine immer größer werdende Fruchtnote mit etwas Zitrusbitterhopfen und auch tropischen Einflüssen. Im Abgang setzt sich dann etwas fruchtige Noten mit einem tropischen Touch, die etwas an Ananas und Kiwi erinnern. Eine Grapefruit ist auch mit dabei. Es könnte mir für meinen Geschmack noch etwas fruchtiger sein. Die Fruchtigkeit kommt zwar durch und harmoniert sehr gut mit der harzigen Aromatik, jedoch ist es mir nicht intensiv genug.

Zum Fazit: Ein gutes IPA, wenn man es jedoch in Relation zu anderen IPAs stellt, ist dieses Bier trotz der beschriebenen Noten etwas zu schwach. Das reicht bei mir für 3 Sterne.

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Lederer Pils

Die Lederer Brauerei ist eine ehemalig Nürnberger Bierbrauerei von der heute leider nur noch das Pils als Marke gebraut von Tucher übrig geblieben ist. Bekannt ist die Brauerei vor für ihr Markenzeichen, welches ein hierzulande eher untypisches Krokodil im Firmenlogo ziert. Das Gelände der Brauerei wurde nach der Verlegung des Braubetriebs zu Tucher in ein gastronomische Objekt namens Lederer Kulturbrauerei umgewandelt, welches inzwischen seit 2019 auch schon wieder Geschichte ist und nun einem Wohnneubau weichen soll. Die Kultmarke mit dem Krokodil gibt es aber dennoch nach wie vor und das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger Geruch. Dazu kommt ein leicht fruchtig blumiger Geruch. Außerdem riecht es leicht säuerlich und hefig.

Zum Geschmack: Ein vor allem im Abgang recht hopfig-herbes Bier. Auch im Nachgang klingt es noch ganz leicht nach im unteren tTeil des Rachens. Ein Bier, das wirklich sehr von seiner Herbheit profitiert. Es ist ein sehr angenehmes Pils welches dennoch nicht zu herb ist aber auch nicht zu leicht. Der Hopfen ist sehr gut herauszuschmecken und auch nicht zu schwach. Es ist evtl. gegen Ende sogar wieder ein wenig zu mild und könnte vom Körper her etwas mehr bringen.

Zum Fazit: Ein angenehmes sehr passables Pils mit guter Hopfennote, das reicht bei mir für 3 Sterne.