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Braufactum Clan

Mit dem Clan habe ich nun ein Bier der Marke Braufactum im Test. Braufactum ist ein Produkt bzw. eine Marke von Deutschlands größter Brauereigruppe Radeberger und war eine der ersten, die das Thema Craftbeer im deutschen Raum bekannt machten. Inzwischen haben bekanntermaßen viele nachgezogen und das Thema Craftbeer ist wenn man so will auch im breiten Mainstream angekommen. Das Clan ist ein Scotch Ale, mit einem Alkoholgehalt von 6,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, aber auch lakritziges und toffeeartiges Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr herb röstig und sogar auch leicht torfig im Abgang. Es geht dabei wirklich röstig erdige Richtung. Im weiteren Trinkverlauf wird es mir dann teilweise etwas zu süßlich und diese torfig rauchigen Noten geraten etwas in den Hintergrund.

Zum Fazit: Ein solides und ordentliches Scotch Ale, bei dem ich vor allem die trofigen Noten im Antrunk sehr überzeugend finde. jedoch lässt das ganze im weiteren Trinkverlauf etwas nach. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Moinette Brune

Auf einen Test nach Belgien lautet das Motto meiner nächsten Verköstigung. Dieses Mal geht es in die Wallonie nach Tourpes zu Brasserie Dupont. Der Name der Moinette Biere, von denen ich heute das Brune verkoste leitet sich vom Wort Moene, was Sumpf bedeutet und darauf zurückzuführen ist, das die Gegend um die Brauerei sehr sumpfig ist. Alkoholtechnisch geht es hier wie bei so vielen belgischen Bieren sehr hoch zu und kommt dementsprechend auf 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein zuckrig brotiges Aroma mit leichten getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck brotig getreidges Aroma mit dann im Abgang sogar leicht an Kaffee erinnernden Noten die kurz aufblitzen. Auch im Nachgang sind diese hin und wieder im Mundgefühl präsent. Es bleibt ein sehr uriges Vergnügen mit abwechselnden Noten von eher wässrigen Aroma und schokoladig süßlichen Noten. Das Bier hat einen leicht säuerliche, aber auch extrem nussigen Nachgeschmack, der an Haselnusschokolade erinnert. Zusätzlich wirkt der Nachgang auf mich extrem trocken und ein klein wenig pappig.

Zum Fazit: Ein extrem vielfältiges und sehr komplexes Bier. man muss es wirklich mögen wie dieses Bier komponiert ist. Ich komme nicht ganz so auf einen grünen Zweig da es mir an manchen Stellen dann doch zu wild ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hoepfner Kellerweizen

Das Kellerweizen der Karlsruher Brauerei Hoepfner ist das nächste Bier das von mir verkostet wird. Das dunkles Weizenbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen nicht wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges, nach reifem Obst riechendes Bier.

Zum Geschmack: Im Geschmack ist es ein Bier, das sich wie ich finde eher zurückhält. Es ist ein Bier bei dem im weiteren Trinkverlauf dann schön etwas schokoladigere Noten durchkommen, die dann leicht herb am Gaumen ihre kreise ziehen. Es fällt auf, dass bei diesem Bier die Kohlensäure sehr hoch dosiert ist, das es zum einen sehr spritzig, nimmt auf der anderen Seite aber auch leider viel Raum für Geschmacksentfaltung.

Zum Fazit. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Man hat hier ein solides dunkles Weizenbier, nicht mehr aber auch nicht weniger.

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Tucher Christkindlesmarktbier

Während immer mehr Weihnachtsmärkte aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden findet der Nürnberger Christkindlesmarkt nach wie vor statt. Die Fürther/Nürnberger Brauerei Tucher liefert hierfür auch das passende Bier, das man im Ernstfall auch bequem zuhause trinken kann. Der Alkoholgehalt diese Festbieres bringt es immerhin auf ordentliche 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma hat man in der Nase. Es sind vor allem die süßlichen Noten dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man auch hier ein brotig getreidiges Bier mit einer würzig süßlichen Note. Es erinnert tatsächlich etwas an die bekannten Nürnberger Lebkuchen. Im ersten Eindruck ist es zudem überhaupt nicht bitter und der Hopfen, wie auch der Alkohol sind gar nicht zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier mit einer guten Getreidestruktur die weder zu süß noch zu würzig ist. Der Malzkörper ist wirklich gut ausbalanciert.

Zum Fazit: Ich möchte dem Bier eine Wertung von 3 Sternen geben. Sicherlich hat es einen schön malzigen und kräftigen Körper, es ist jedoch bisweilen etwas schal und der würzige Gegenpart fehlt etwas. Dennoch schön, dass man ihm seinen Alkoholgehalt nicht anschmeckt.

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Veldensteiner Kräusen Helles

Von der Marke Veldensteiner habe ich heute das Kräusen Hell. Die Besonderheit des Bieres ist, das bei diesem Bier die jahrhundertealte Tradition des Aufkräusens angewandt wird, sprich dass das fast fertig vergorene Bier mit spritzigen Jungbier vermengt wird. Alkoholtechnisch liegt diese fränkische Braukreation bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes sehr helles Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches und auch grünlich leicht zuckriges Aroma habe ich in der Nase man hat noch leicht hefige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier im Antrunk süßlich und der Geschmack hängt auch im Nachgang nach. Es kommt jedoch auch noch etwas hefiges dazu, was an der Zunge klebt. Das grünlich süßlich kommt immer wider mal durch, vor allem im Antrunk, jedoch ist es durch die Kohlensäure relativ im Zaun gehalten.

Zum Fazit: Es ist ein doch sehr uriges Bier, das grundsätzlich sehr süffig ist. So ein bisschen komisch schmeckt es aber dennoch. So gebe ich eine Wertung von 3 Sternen.

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Sierra Nevada Wild Little Thing

Der nächste Test führt mich in die USA, zur weltbekannten Craftbeerbrauerei von Sierra Nevada. Mit dem Wild Little Thing habe ich ein Sour Ale im Test das zusätzlich noch mit Guavensaft, Hibiskusblüten und natürlichem Erdbeeraroma gebraut wurde. Es geht in die Richtung der klassischen belgischen Vorbilder, die ja ähnlich mit Obssorten spielen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein in die pinke Richtung gehendes Bier mit einem ordentliche weißen Schaum der auch einen leichten pinken Anstrich hat. Es ist naturtrüb.

Zum Geruch: Man reicht säurliche Fruchtnoten von Himbeere und vor allem Erdbeere. Es hat etwas einer Fruchtbowle, da man auch trockenes Aroma das an Sekt erinnert reicht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich der Geschmack nach einer Bowle, respektive Erdbeerbowle. Es ist so ein Erdbeeraroma, das mit prickelnden Noten versehen ist, die leicht sektartig wirken. Es ist aber irgendwie auch ein Bier, das vor allem von seiner spritzigen Kohlensäure lebet, die es belebt. geschmacklich ist es bis auf die Erdbeere doch eher limitiert und wirkt zeitweise auch etwas künstlich. Säuerlich finde ich es auch nicht so richtig.

Zum Fazit. Ich weiß nicht so recht, so richtig überzeugen tut mich dieses Bier nicht. Für alle die es eher prickelnd mögen und als Erfrischung bei Sommerhitze halte ich dieses Bier durchaus für sehr brauchbar. Ansonsten ist es geschmacklich nicht ganz so meins, reicht aber noch für 3 Sterne.

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Reckendorfer Lagerbier

Mein nächster Biertest führt mich wie soft wieder einmal nach Franken. Was die Anzahl traditioneller Brauerei betrifft, so darf sich dieser Flecken Erde wohl wahrlich als Heimat des Bieres bezeichnen. Nun gibt es also ein Bier der Schlossbrauerei Reckendorf. Ihren Ursprung hat die Brauerei wie man sich wohl denken kann in einem Schloss, dem ehemaligen Schloss Reckendorf von dem heute leider außer eben der Brauerei nichts mehr erhalten ist. Das Bräu und Schankrecht der Brauerei lässt sich bis ins Jahr 1597 zurückverfolgen, jedoch kann es auch gut und gerne sein dass schon länger im Schlösschen gebraut wurde. Seit Georg Dirauf die Brauerei 1952 käuflich erwerben konnte ist sie im Besitz seiner Familie. Ich widme mich heute dem Lagerbier, einer der Klassiker des Betriebs. Alkoholtechnisch bewegt man sich hier bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es ist goldenfarben und hat ein wenig Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidg malziges Bier. Es ist hauptsächlich auf der brotigen Seite zuhause.

Zum Geschmack: Ein karamellig brotig getreidiges Bier. Es ist recht gut aufeinander abgestimmt und am Ende prickelt es leicht im Rachen. Man hat so einen gewissen grasigen Nachgeschmack im Mund. Es ist insgesamt ein Bier, welches ganz solide ist, aber im weiteren Trinkverlauf ein wenig Tiefe vermissen lässt und gerade im Abgang doch ein wenig wässrig wirkt. Es ist durchaus würzig, aber dem Bier fehlt so der letzte Schliff. Für ein Lager schon fast zu pilsig und hopfig und ehrlicherweise nicht huderprozentig süffig.

Zum Fazit. Ja wenn ich so meine ganzen kleinen Kritikpunkte zusammenzähle komme ich schlussendlich auf 3 Sterne. Es sind zwar doch einige, jedoch ist das Gesamtergebnis ein solides Lagerbier, das manchmal etwas in wässrige neigt, aber man problemlos trinken kann.

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Lehner Hefeweizen Hell

Von der Brauerei Lehner aus Rosenfeld in der Zollernalb Region habe ich heute ein Weizenbier im Test. Der Alkoholgehalt dieses Erzeugnisses liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein orange golden trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr fruchtig banaig. Dazu kommt noch etwas Vanille und Nelke.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtig herbes Weizen, bei dem nur im Abgang ein wenig die Fruchtigkeit zunächst am Gaumen hängen bleibt. Ansonsten hat es eine ganz schöne Hopfenherbe. Auch das getreidige kommt ganz gut durch. Nachdem die kohlensaure ein wenig nachlässt, wird das Bier deutlich bekömmlicher. Es ist nicht so schwer, sondern eher von leichterer Natur. Dafür geht dem Bier aber auch etwas an Geschmacksmomenten ab.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen es ist schlank und spritzig, aber übertreibt auch etwas mit der Kohlensäure.

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Fürst Wallerstein Zwickl

Aus dem Brauhaus der Fürsten von Wallerstein habe ich im folgenden Test das Zwicklbier zur verkostung im Glas. Es kommt final auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hell bernsteinenes Bier, das eine klare Trübung hat. Der Schaum ist nicht so besonders in etwa bei 2 cm

Zum Geruch: Es riecht getreidig hefig, sogar leicht röstig. Zusätzlich hat man Zitrusnoten im Abgang.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier sehr spritzig und man weiterhin eine leichte Zitrusnote. Im Abgang ist es leicht hefig und sogar ein bisschen karamellig. Insgesamt ist es vom Mundgefühl sehr angenehm und nicht so schlammig schmierig wie bei einigen anderen Kellerbieren. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt diese Bier recht spritig. Das Malzbett ist ganz in Ordnung, jedoch lässt es an Teifgründigkeit vermissen und könnte intensiver sein.

 

Zum Fazit: Ein Kellerbier das im großen und ganzen in Ordnung ist. Ab und an ist es mir ein wenig zu schmierig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Heubacher Altes Sudhaus Hell

Bevor die Heubacher Hirschbrauerei 1954 auf die andere Straßenseite zog und dort eine neue moderne Brauerei baute wurde im Alten Sudhaus Bier gebraut. Heute wird das alte Gemäuer gastronomisch genutzt und dient unter Anderem als Eventlocation. Man kann hier zwischen den alten Sudkesseln und Brauanlagen speisen und das ein oder andere Heubacher Bier genießen unter anderem auch die nach der Location benannten Biere. Das „Alte Suhaus hell“ verkoste ich heute und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein sehr hellorangenes trübes Bier. Der Schaum ist eher dürftig.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges und boriges Bier. Es riecht leicht süßlich. Es ist etwas fruchtig, aber erinnert eher leicht an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses hefig-fruchtige und leicht karamelliges und an Plätzchenteig erinnernde Bier. Es ist sehr hefig, schmeckt ein wenig nach Keller aber keines Weges muffig. Es ist im Abgang ein wenig herb, aber man hat nur ganz marginal ein kitzeln am Gaumen und der Hopfen kommt kurz durch.

Zum Fazit: Ein nettes kleines Kellerbier, von dem es aber viele gibt. So hebt es sich nicht entscheidend aus der Masse ab und bekommt von mir daher 3 Sterne.