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Sternquell Pils

Da gestern der Tag der deutschen Einheit war, geht es im heutigen Biertest in den Osten der Republik. Es geht ins Vogtland, einer sächsischen Region an de grenze zu Bayern bzw. Franken. Dort in der größten Stadt der Region, nämlich in Plauen, hat die Sternquell Brauerei ihren Sitz. Seit der Reprivatisierung 1990 zur Kulmbacher Brauereigruppe gehörend, existiert dieser Betrieb schon seit 1857. Getestet wird heute das Flaggschiff der Brauerei, das Pils. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen, mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Leicht hopfig und blumig. Dazu leichte malzige Noten. Irgendwie auch ein wenig gurkig.

Zum Geschmack: Leicht hopfiger und bitterer Einstieg ins Bier mit einer gewissen Hopfennote im Abgang. Das Grundaroma bestimmt sich aber eher durch ein wenig süßliche Malznoten, die vor allem im Nachgang ein wenig im Gaumen und in der Rachengegend nachhallen. Die Kohlensäure prickelt ordentlich und kratzt sogar ein wenig am Gaumen. Es fehlt einfach ein wenig an entscheidender Hopfenherbe. Diese ist mir insgesamt zu gefällig und zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier für Pilsliebhaber die es eher mild mögen. Mir fehlt hier einfach die entscheidende Portion Hopfen bzw. einfach ein herber Geschmack um dieses Bier abzurunden. Eher Durchschnitt und nicht besonderes. Eigentlich auch nicht so richtig ein Pils. Hierfür gebe ich leider nur 2 Sterne.

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Mauritius Zwickauer Hopfenkrone Original

In meinem heutigen Test geht es zur Abwechslung mal in den Osten der Republik. Genauer gesagt nach Sachsen in die Stadt Zwickau. Denn neben der für Zwickau bekannten Automobilindustrie findet sich in dort auch eine Brauerei wieder. Die Mauritius Brauerei. 1859 gegründet überstand die Brauerei die Nationalsozialisten, die Verstaatlichung durch die DDR und die wirtschaftlich turbulenten Zeiten der deutschen Wiedervereinigung. Was man auch noch erwähnen sollte ist, das die Brauerei auch einen schwäbischen Touch hat, denn die Brauerei gehörte zwischen 1990 und 2004 und jetzt wieder ab Anfang diesen Jahres zur Stuttgarter Traditionsbraueei Dinkelacker. Aus dem Sortiment der Brauerei gibt es heute die Hopfenkrone im Test. Dies ist ein hopfenaromatisches Bier, welches zum 150ten Jubiläum der Brauerei wieder neu aufgelegt wurde. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,1 %.

Zur Optik: Hellgoldenes Bier, mit einem schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hopfig, grasiges Aroma hat das Bier. Aber dennoch hat es auch etwas harziges und das Malz kommt auch leicht durch.

Zur Optik: Schmeckt sehr frisch. Ein sehr würzig frischer Abgang lässt sich ausmachen. Vor allem am Gaumen ist es leicht grasig un etwas herb. Aber es ist für ein Pils sehr gut ausbalanciert. Es ist nicht nur herb wie bei vielen nordischen Pilsenern, aber auch nicht zu süß und man erkennt das es sich um ein Pils handelt. Der hopfen kommt sehr blumig bis sogar ganz leicht fruchtig daher. Insgesamt wirkt das Gebräu recht erfrischend.

Zum Fazit: Ein überraschend gutes Bier, dass von sich wirklich behauten kann, die Krone des Hopfens zu sein. Ich bin jedenfalls wirklich überzeugt von diesem runden Gebräu. Für ein Pils wirklich gut. hierfür gibts 4 Sterne.

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Anker Gartenwichtel

Sommerzeit ist Gartenzeit. Auch wenn die letzten Tage das Wetter nicht mehr unbedingt zu 100% Gartebtauglich war, so gibt es in der warmen Jahreszeit wohl nichts schöneres als im eigenen Garten ein kühles Bier zu genießen. Daher passt unser heutiges Bier, der Gartenwichtel, sehr gut. Unter dem Label der Ankerbrauerei Nagold verkauft, wird dieses Bier mittlerweile von der Alpirsbacher Klosterbräu gebraut. Den im Jahre 2011 stellt die Ankerbrauerei Nagold ihren betrieb ein. Damit schloss auch die letzte verbliebene Brauerei im Kernstadtbereich von Nagold ihre Pforten. Auch die Brauereigebäude direkt am Ufer der Nagold gelegen, wurden mittlerweile abgerissen und im Zuge der Landesgartenschau 2012 überbaut. Das Bier ist jedoch noch lange nicht verschwunden und beliebt wie seit jeher. Daher wird es heute auch verköstigt. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Klares, goldenes Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Malziger, getreidiger Geruch. Riecht ein wenig ölig. Die feinmalzige Note überwiegt aber.

Zum Geschmack: Malzbetontes Bier. Das jedoch eine deutliche Hopfennote aufweist. Es versucht frisch wie Blumen im Garten zu schmecken. Jedoch ist mir die bittere zu dominant und eindimensional. Außerdem hat es einen mir zu stark metallischen Geschmack. Nach den ersten paar Schlücken legt sich diese zu aufdringliche Bittere aber und das Bier wird deutlich malziger und würziger. Jedoch schwingt immer so ein muffiger, ledriger geschmack mit, der das Bier nicht wirklich genießbar macht und dadurch einen sehr unangenehmen Nebengeschmack erzeugt.

Zum Fazit: Wahrlich nicht das gelbe Vom Ei. Ob dieses Bier nun eine Genuss für einen fleisigen Wichtel im Garten wäre. Ich glaube eher nicht so richtig daran. Daher gibt es hier auch leider nur 2 Sterne dafür.

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Fürstenberg Pilsener

Im heutigen Biertest wird es royal. Warum? Das werden euch die folgenden Zeilen verraten.

Im heutigen Bierstet widmen wir uns mal wieder einem klassischen Pilsner. Das Testobjekt stammt von der fürstlich Fürstenbergischen Brauerei kurz Fürstenberg aus Donaueschingen. Laut Website soll dieses Pils eines der ersten in Deutschland gewesen sein, als die Brauart gerade frisch entwickelt worden war. Das Pilsner soll sogar so gut sein, dass es der deutsche Kaiser Wilhelm zu seinem Tafelgetränk erhoben hat. Dies liegt auch in sofern nahe, als das der Stammsitz der Hohenzollern, die Burg Hohenzollern sich nicht weit entfernt von Donaueschinegn befindet. Das Pilsner, welches in einer Dose vor mir steht hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist wirklich recht ordentlich

Zum Geruch: Leicht hopfiger Geruch, der eine süßliche malzige Komponente hat. Dominant sind aber die grasigen Hopfennoten.

Zum Geschmack: Im Antrunk leicht süßlich, macht sich im Abgang eine grasige Hopfennote breit. Im Nachgang vermischen sich die grasigen hopfigen Noten mit der Malznote. Die grasigen leicht bitteren Noten sind jedoch dominant und bestimmen den Geschmack klar. Auch im weitern Trinkverlauf ist dieses Pilsner spritzig und hat eine edle Hopfenbittere. Es ist jetzt nicht so herb wie ein norddeutsches Pilsener, aber man schmeckt deutlich das es sich hier um ein Pils handelt.

Zum Fazit: Ein grundsolides süddeutsches Pilsner, das aber wie ich finde ein wenig zu eindimensional bitter ist. Da kenne ich Pilsner die noch ein wenig floraler und auch fruchtiger sind. Dennoch ein gutes Pils bei dem an Hopfen nicht gespart wurde. Der Kaiser wird wissen was gut für ihn ist. 4 Sterne.

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Munich Brew Mafia Don Limone

Heute gibt es mal wieder etwas von der jungen Craftbrauerei Munich Brew Mafia. Nachdem das letzte Bier schon recht gut im Test abgeschnitten hat, bin ich echt auch auf dieses Erzeugnis gespannt.

Zur Optik: Fein goldenes bis bernsteinfarbenes Bier, das vor allem durch die Hefetrübung etwas orange wirkt. Schöner 2-3 Zentimeter breiter weißer Schaum.

Zum Geruch: Schon von weitem schwebt einem eine schönes Zitrusaroma entgegen. Aber auch leicht tropische Fruchtaromen.

Zum Geschmack: Sehr intensives Bitteraroma, was auch wirklich Zitrus und Limettentöne hat. Im Abgang wird es sogar noch leicht fruchtig und nicht nur bitter. Habe aber auch das Gefühl einen leichten Anflug von Melone und Mandarine zu erschmecken. Negativ ist leider die sehr pulsierende und sprudelnde Kohlensäure im Antrunk, die so dort leider ein wenig die Zitrusnoten aus dem Spiel nimmt. Auch ist es im Nachgang ein wenig arg trocken. Aber die Zitrusaromen in diesem Bier sind wirklich hervorragend gelungen und ich hatte bisher selten soetwas in einem Bier.

Zum Fazit: Auch wieder ein wirklich spannendes Bier, dass nur ganz kleine Abzüge wegen der Kohlensäure. Wirklich top Zitrusaromen. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Pyraser Pils

Mal wieder Franken, diesmal gehts aber nach Pyras, einem Ort der gerade einmal 203 Einwohner zählt. Dennoch gibt es in dem Ort, wie häufig in Franken eine Brauerei. Nämlich die Pyrasser Landbrauerei. Und die ist gar nicht mal so klein, denn die 1870 gegründete Brauerei ist mittlerweile auf eine Jahrsproduktion von 190.000 Hektolitern angewachsen und kann sich nun getrost als mittelständige Brauerei bezeichnen. Das große Sortiment, das mittlerweile rund ein Dutzend verschiedener Bierspezialtäten bietet, lässt für keinen Berfreund einen Wunsch offen. Aus diesem breiten Sortiment wird heute das Pils verkostet.

Zur Optik: Klares goldgelbes Bier mit einer 1cm breiten Schaumhaube.

Zum Geruch: Grasige Noten und leichte Noten von Plätzchen, die durch das feine süßmalzige kommen. Jedoch sind die grasigen, blumigen und feinheben Noten des Hopfens dominant.

Zum Geschmack: Gar nicht mal so bitter. Aber man schmeckt schon heraus, dass es sich um ein Pils handelt. Dies resultiert daraus, dass man einen blumigen und grasigen Grundton hat und nicht malzig süße Noten im Vordergrund stehen. Im Antrunk prickelt es leicht auf der Zunge ,aber insgesamt könnte dieses Bier doch noch einen Schuss mehr Kohlensäure vertragen, da es nicht wirklich spritzig wirkt. Irgendwie fehlt diesem Pils einfach so ein bisschen der Wums.

Zum Fazit: Eher ein durchschnittliches Bier, dem an allen ecken noch ein Schuss fehlt um positiv aufzufallen. Dennoch ist es nicht schlecht und durchaus trinkbar. Aber eben hald nur Durchschnitt. So gibt es nur 3 Sterne.

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Edelmeister Pilsener

Zu unserem heutigen Test geht es nach Polen. Es geht zur Brauerei van Pur, die in Polen gleich 5 Brauereien betreibt, ihren Hauptsitz aber in Warschau hat. Die Brauerei wurde erst 1989 gegründet und ist mehr eine Bierfabrik als eine Traditionsbrauerei. Sie stellt zwar auch einige traditionelle polnische Biermnarken her, von Brauereien die sie geschluckt hat, produziert aber doch hauptsächlich Handelsmarken, die in ganz Polen und auch Europa vertreiben werden. Davon ist mir das Edelmeister über den Weg gelaufen, eine Bier ohne traditionellen Bezug. Es ist ein Pilsner und mit 4,5% eher ein leichtes Bier.

Zur Optik: Kräftig goldenes Bier. Und ich muss zugeben, dass es einen schönen und stabilen weißen Schaum hat.

Zum Geruch: Sehr süßes Bier. Aber es riecht auch seifig und ein wenig metallisch nach Industrie. Aber auch Noten von Honig riecht man.

Zum Geschmack: Boah, also irgendwie ist mir dieses Bier gleich von Anfang an zu süß. Aber nach diesem Kurzen süßlichen Antrunk wird dieses Bier erstaunlich wässrig. Und es schmeckt dann abgesehen von einer leicht metallischen Note nach nichts mehr. Also was daran ein Pils sein soll ist mir wahrlich ein Rätsel. Mit viel Wohlwollen kann man eine ganz ganz kleine Hopfenbittere am Gaumen ausmachen. Auch im weiteren Trinkverlauf wirds nicht besser, dieses Bier wirkt wässrig und nicht natürlich. Alle Aromen wirken ein wenig künstlich.

Zum Fazit: Wahrlich kein Gaumenschmaus, Dieses Bier schmeckt hauptsächlich nach Wasser und einer komischen Malzsüße, die aber sehr künstlich wirkt. Ist überhaupt nicht mein Fall. folglich also nur 1 Stern.

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Wolfshöher Pilsner

heute geht es mal wieder nach Franken zu einer der unzähligen kleineren Familienbrauereien. Es geht nach Neunkirchen im Nürnberger Land. Dort befindet sich die Brauerei Wolfshöher.  Sie braut seit 1882 dort Biere. Aus ihrem sehr umfangreichen Sortiment an vielfälftigen Bierspezialitäten, wird heute das Pilsner verkostet. Mal schauen ob dies ein wenig herber ist als das letzte Testbbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Klares, goldenes Bier. Es hat jedoch keinen wirklich stabilen Schaum.

Zum Geruch: Sehr sehr hopfiger Geruch. Richtig schöne, grasige und florale Noten. Aber auch leichte Zitrusnoten sind wahrnehmbar. Vom Malz kommen leicht süßliche Noten, die aber nur am Rande wahrnehmbar sind.

Zum Geschmack: Herbes Bier, welches aber nicht zu extrem ist. Hat im Abgang herbe Noten, die aber auch leicht fruchtig und floral sind. Der Antrunk ist eher wässrig und die bittere und Hopfenaromatik kommt erst im Mittelteil. Der Malzkörper dagegen ist jedoch so gut wie gar nicht vorhanden. Denn das Bier wird entweder von den herben Hopfenoten, oder dem wirklich sehr weichen Brauwasser dominiert.

Zum Fazit: Schönes herbes Bier, welches tolle Hopfenoten hat. Jedoch fehlt der Malzkörper als Hintergrund und so wirkt das Bier wässrig wenn dieser nicht durchkommt. Hierfür gibts drei Sterne.

 

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Gilde das hopfenfrische Pilsner

Heute gibt es ein Bier aus der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Dort ist die Brauerei Gilde ansässig. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1526 zurück, als sich hannoveraner Brauer zur Braugilde zusammenschlossen. Die Brauerei blieb bis zum Jahr 2003 unabhängig, wurde jedoch dann von INbev geschluckt. Da Inbev die Produktion immer mehr drosselte und sogar eine Schließung drohte, wurde die Brauerei jedoch schlussendlich 2016 an die TCB Gruppe verkauft. Diese will in Zukunft wieder investieren und die Brauerei in eine neue Zukunft führen. Verkostet wird heute das Pilsener, welches als das Hopfenfrische vermarktet wird. Bemerkenswert ist, dass zumindest laut Etikett kein Hopfenextrakt verwendet wurde. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Kräftig, goldenes Bier. Das klar filtrierte Bier hat einen ordentlichen weißen Schaum, der stabil zu sein scheint.

Zum Geruch: Hopfiger, blumiger Geruch. Riecht sehr frisch, aber auch ein wenig nach Spülmittel und Seife. Auch leicht malzige Noten hat man in der Nase, jedoch dominieren die grasigen und floralen Hopfennuancen.

Zum Geschmack: Herbfrisches Bier, welches jedoch trotzdem nicht so richtig herb ist. Der Abgang ist eher leicht malzig süß, als hopfig herb. Der Hopfen kommt eher im Antrunk durch und im Mittelteil legt er sich sanft um den Gaumen. Insgesamt ist mir dieses Gebräu auch ein wenig zu charakterlos und wässrig. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und macht dieses Bier frisch und lebendig. Im Nachgang bleiben dann auch leicht malzige und sogar caramellige Töne übrig, jedoch ist der Eindruck auch hier ziemlich flach. Vor allem der Nachtrunk bleibt auch weiterhin sehr wässrig und so bleibt vom Bier im Mund nicht viel übrig.

Zum Fazit: Ganz nettes Bier, aber ihm fehlt wirklich ein klares Geschmacksprofil. Für ein Pilsner definitiv zu Flach. Erinnert eher an ein Lagerbier, das ein wenig herber ist. Aber alles in allem wirkt dieses Bier ganz frisch und spritzig. Ich vergebe hierfür 3 Sterne, da es durchaus trinkbar ist, dass Bier jedoch intensiver sein sollte. Vor allem könnte es wie gesagt für ein Pils deutlich herber und bitterer sein.

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Mahrs Pils

Bamberg ein wahrliches Mekka für Biertrinker, denn von ehemals 68 historischen Brauereien existieren heute immer noch 8. Dies ist einzigartig und macht Bamberg zu der deutschen Stadt mit der höchsten Brauereiendichte. Neben dem weltweit bekanntem Rauchbier, gibt es aber auch noch eine Vielzahl anderer vorzüglicher Biere aus Bamberg. Eines möchte ich euch heute vorstellen. Es ist ein Bier von der Brauerei Mahr, die seit 1602 Bier herstellt. Mit einem Bieraustoß zwischen 20000 und 25000 Hektolitern ist sie eine solide mittelständische Brauerei. Im Test befindet sich heute das Pils welches schone einige Preise gewonnen hat und von vielen Kennern gelobt und geschätzt wird. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellgelbes klares Bier. Es sprudelt sehr, aber der Schaum verblasst relativ schnell nach dem eingießen.

Zum Geruch: Grasige, hopfige Noten, so wie es sich für ein Pils gehört. Aber auch ein bisschen Pfirsich und Apfelsine sind zu riechen. Zusätzlich hat man noch eine leichte Malzsüße.

Zum Geschmack: Sehr herbes Bier, welches vor allem im Antrunk und im Mittelteil auch recht sprudelt. Im Abgang ist es sogar so herb, dass es am Gaumen kratzt. Jedoch hat man dann im Nachgang tolle florale und grasige Hopfennoten, wie es sich bei einem guten Pils gehört. Dies ist wirklich sehr schön, da dieses Pils nicht einfach nur herb und bitter ist. Der Malzkörper ist gekonnt dezent und es wird nicht zu süß. Jedoch ist mir dieses Bier teilweise ein wenig zu sprudelig und herb.

Zum Fazit: Nicht ganz das Mahrs aller Dinge aber schon recht nahe dran. Zumindest ist es ein Pils in der gehobenen Spitzenklasse. Leider muss ich einen Punkt abziehen, da es ein wenig zu herb und sprudelig ist. Somit bleiben gute 4 Sterne und ein Daumen nach oben für das Mahrs Pils.