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St. Georgen Bräu Heller Bock

Zur Optik: Bernsteinfarbenes helles Bier. Klar filtriert, heller schaumd er sich langam zusammenzieht.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig/karamellig. Dazu kommen leicht fruchtigen Aromen von reifen Äpfeln und Pflaumen

Zum Geschmack: Es riecht sehr geschmacksintensiv. Man hat brotige Noten, die sich mit karamelligen und leicht hopfig bitteren Noten vermischen. Es sind sehr karamellige Noten die dieser Bock hat und der dadurch nicht zu süß wirkt. Außerdem kommen leicht harzige Noten des Hopfens in diesem Bock vor. Im Abgang ist es ein wenig herb durch den Hopfen, der jedoch ein wenig von der Kohlensäure überspielt wird. Im Nachgang hat man dann wieder schöne karanmellige Noten, die sich mit dem Hopfen vermischen und so ein wirklich rundes Geschmacksprofil erzeugen. Die Malzaromen sind mit sehr brotigen Tönen veredelt. Auch gegen Ende bleibt der Bock gut trinkbar und besticht vor allem durch seine Hopfenaromen.

Zum Fazit: Was soll ich sagen, ein heller Bock bei dem ich wirklich fast nichts zu bemängeln habe. Die Kohlensäure könnte eine kleinen Ticken niedriger sein. Dennoch möchte ich hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen vergeben.

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Fischers Saphir

In meinem heutigen Biertest widme ich mich dieses mal einem Bier von Fischers Brauhaus aus Mössingen im Kreis Tübingen. Diese haben nämlich auch eine kleine feine Range an Craftbieren im Sortiment. Eines davon ist das Saphir, bei dem wie könnte es anders sein Saphir Hopfen aus Tettnang verwendet wurde. Die Brauart ist untergärig und der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig fruchtiges Aroma. Man hat die Fruchtnote von Äpfeln oder Birnen. Dazu kommt aber trotzdem eine Getreidenote.

Zum Geschmack: Auch hier bringt man zuerst einmal die Geruchsnoten im Geschmack unter. Der dominante Geschmack stammt wie ich herausschmecke vom getreidigen Aroma. Dies hat bisweilen Ausprägungen, die in den obstigen Bereich des oben genannten Fallobstes, namentlich Apfel und Birne geht. Auch gegen Ende ist es ein eher in der getreidgen Richtung orientiertes Bier, das aber durch diese Obstnoten wunderbar abgerundet wird.

Zum Fazit: Ein Bier, das mit diesen Obstnoten wirklich zu überzeugen weis. Gerade jetzt im Herbst sind diese Fruchtnoten wohl passender denn je. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es zwar nichts absolut spektakuläres, aber eine sehr runde Sache ist.

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Berliner Kindl Bock hell

Nachdem der Test heute morgen aus Hamburg war, verschlägt es mich für den zweiten Test heute in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Eine der alteingesessenen Biermarken, die mittlerweile alle unter dem Dach der Radeberger Gruppe vereint sind, ist zweifelsohne Berliner Kindl. Neben ihren bekannten Pils und Weisse Spezialitäten stellt die Brauerei auch zwei Böcke her, einen hellen und einen dunklen. Den Hellen möchte ich heute verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,0%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat eine dunkelgoldene Farbe. Der Schaum ist ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Ein sehr kerniges, getreidiges Bier. Alkoholische und süßliche Noten begleiten den Duft.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher und alkoholischer Geschmack hat dieser Bock. Dazu hat er im Abgang eine etwas unpassende Kohlensäure. Dies finde ich vor allem im Gaumenbereich sehr unangenehm. Außerdem ist die Textur vor allem im Nachgeschmack sehr alkoholisch und so ist auch das Mundgefühl eher unangenehm. Im späteren Verlauf setzt sich dann dass Bier und man hat dann anstatt der sprudelnden Kohlensäure eher eine etwas bittere Note. Außerdem ganz ist es leicht fruchtig . Dies resultiert aus Süßen Noten, die an Nektarine und Apfel erinnern.

Zum Fazit: Ein Bockbier, welches ich doch eher am unteren Ende der Bewertungsskala ansiedeln würde. Es ist viel zu alkoholisch und bitter, jedoch hat es eine gewisse Fruchtigkeit. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Ehringsdorfer Bonifatius

Im heutigen Biertest geht es wieder Mal nach Thüringen. Es gibt wieder ein Bier aus Ehringsdorf und erneut muss ich mich bei meinem treuen Bierspender für dieses Exemplar bedanken. Aus der Weimarer Brauerei gibt es mit dem Bonifatius dieses Mal eine Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Man hat ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen besondern weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr bortig und dabei auch karamellig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auch vor allem durch den sehr brotigen und getreidigen Geschmack überzeugt. Es ist ein Bier, das zwar eine ganz leicht alkoholische Note hat, jedoch nicht so ist wie es scheint. Es ist nur ganz leicht bitter am Gaumen. Es hat teilweise karamellige Anflüge und auch etwas von Dörrobst. Es ist im weiter Trinkverlauf dann aber schon ein eher alkoholisches Bockbier und wird dann auch penetrant.

Zum Fazit: Man hat hier einen Bock der für mich in den ersten Schlücken doch sehr überzeugend daherkommt. Er wird dann aber im weiteren Trinkverlauf immer bitterer und das macht ihn nur schwer erträglich. Ich gebe ihn 2 Sterne. Schade eigentlich.

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ABK Belli Bock

Im heutigen zweiten Biertest gibt es ein Bier, bei dem ich mich zunächst einmal bei einm Kumpel bedanken muss, der mir dieses Bier mitgebracht hat, welches in einer Mixbox aus hellen Böcken enthalten war. Es handelt sich hierbei um den Belli Bock von der Aktienbrauerei aus Kaufbeuren. Die Wurzeln der Brauerei reichen angeblich bis ins Jahre 1308 zurück, als sie zum ersten Mal erwähnt wurde. Obwohl die Brauerei bereits seit 1799 in Besitz der Familie Walch ist wurde sie 1885 zur Aktiengesellschaft, deren Aktien bis heute an der Münchner Börse gehandelt werden. Seit dem Jahr 2000 durchlebte die Brauerei turbulente Zeiten, was zu einem mehrfachen Wechsel der Aktienmehrheit führte, welche inzwischen bei US Amerikanischen Investoren liegt. Der Belli Bock, mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Es ist klar filtriert und dunkelgolden. Man hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr intensiven Malzgeruch und Noten von Apfel und Birne. Es riecht sehr süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr aromatisches Bier. Es ist dabei süßlich und auch karamellig. Man hat obstige Noten am Gaumen, die auch lange nachhallen. Es hat ein recht kerniges Aroma. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßliches Bier mit einer ausgeglichenen malzig süßlichen Note, die zwar sehr süßlich ist, aber noch den Absprung schaft bevor es zu süßlich wird, sondern eher etwas obstig bleibt. Alkoholische Noten mache ich gar nicht aus.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr guter heller Bock und für mich einer der besten die ich bisher von diesem Stil hatte. Dieses schön obstige nicht zu malzig süßliche Aroma gepaart mit der fehlenden Alkoholbittere macht ihn sehr gut trinkbar. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Schnitzlbaumer Doppelbock Hell

Im heutigen Biertest widmen wir uns mal wieder einem Bock, einem hellen Bock. Das Bier war Teil einer Maibock-Box die mir ein Kumpel freundlicherweise mitgebracht hat. Vielen Dank hierfür. Der Bock stammt von der Brauerei Schnitzlbaumer, eine von drei Braubetrieben aus dem oberbayerischen Traunstein und zugleich älteste Brauerei der Stadt. Die Wurzeln des Betriebes reichen bis ins Jahr 1575 zurück. Ihren Namen erhielt die Brauerei, als sie die gleichnamige Familie im Jahre 1889 erwirbt. Bis 2014 lenkt sie die Geschicke des Betriebs bevor er an die Familie Frauendorfer weiterverkauft wurde. Den Doppelbock den ich heute verkoste ist nichts für schwache nerven und bringt einen Alkoholgehalt von 8,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es  hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein würziges und obstiges Bier, welches man in der Nase so wahrnimmt. Die obstigen noten riechen nach Birne und Apfel, vor allem aber Birne.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit sehr schönen obstigen Noten. Es bleibt im Ab- und Nachgang getreidig und eigentlich leider auch viel zu süßlich. Das getreidige Aroma bleibt auch im weiteren Trinkverlauf sehr dominant, wenngleich es auf gewisse Weiße auch zurückhaltend ist. Gegen Ende ist es ein durchaus aromatisches Bier, welches vor Allem nicht alkoholisch ist, aber doch sehr sehr süßlich und ohne getreidige Noten auskommt.

Zum Fazit: Es müsste noch etwas mehr Kohlensäure sein, dann wäre es ein wirklich süffiger, aber auch gefährlicher Bock. Es schwankt zwischen süßlichen und getreidigen Noten. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Schwaben Bräu Heller Bock

Im folgenden Biertest geht es dieses Mal um den Hellen Bock von Schwaben Bräu. Eigentlich ein Bier das in der kalten Jahreszeit zuhause ist, jedoch sind gerade helle Böcke auch im Frühjahr sehr beliebt. Der Bock hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, süßlicher Geruch. Man hat einen schönen getreidigen Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr bitteres Bier, bei dem ein wenig der alkoholische Charakter durchkommt. Ansonsten aber sehr süßlich im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher sehr süßliches bockartiges Bier. Es ist teilweise etwas zu süßlich ,aber dafür kommen die alkoholischen Noten nicht zu sehr durch.

Zum Fazit: Ein Bockbier, das mir auf der einen Seite etwas zu süß ist und auf der anderen Seite auch zu alkoholisch. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Schönramer Saphir Bock

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der oberbayerischen Brauerei Schönram. Schönramer stellt neben ihren klassischen Bieren auch eine reihe an Craftbiere her und waren damit eine der Pioniere in Deutschland. Da Momentan Fasten und damit Starkbierzeit ist möchte ich heute den Saphir Bock vorstellen. Das besondere an diesem Bock ist wie der Name schon sagt die Verwendung des Aromahopfens Saphir. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note mit aber auch fruchtigen Aromen, von reifen einheimischen Früchten sowie von Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist etwas bitter, was vor allem der Hopfen bewerkstelligt, aber auch ein wenig der Alkohol. Im Nachgang wird es dann süßlicher und dann kommen der grüne Apfel und die Birne. In den Backen prickelt es. Es ist für einen Bock doch sehr bitter aber vor allem hopfig bitter. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann nicht mehr so spektakulär. Es ist dann doch eher süßlich und malzig mit einer gewissen hopfigen Note. Für einen hellen Bock ist es schön, dass es nicht so schwer süßmalzig ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr ansprechender und gehaltvoller Bock, der mir aber insgesamt eine Spur zu bitter ist. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Kloster Andechs Bergbock Hell

Im heutigen Biertest geht es mal wieder auf den heiligen Berg ins Kloster Andechs. Von der dortigen Brauerei, in der die Biere noch immer unter Aufsicht der Mönche gebraut werden, sind vor allem ihre Bockbierspezialitäten sehr bekannt. Der recht bekannte dunkle Doppelbock hat mit meinem heutigen Testbier, dem Bergbock auch sein helles Pendant. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 6,9%.

Zur Optik : Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert, hat aber leider keinen bemerkenswerten Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr getreidig und süßlich, aber gleichzeitig auch ordentlich alkoholisch.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches, aber auch fruchtiges Bier. Es hat im Abgang einen sehr schönen Nachgeschmack, der sogar leicht fruchtig nach reifen Dörrobst schmeckt. Man hat den Eindruck, man schmeckt reifes Obst in Form von reifen Äpfeln, Birnen und auch etwas Pflaume. Dazu kommen immer wieder ganz leicht alkoholische Noten durch, aber nur ganz leicht.

Zum Fazit: Ein doch recht harmonisches und rundes Bockbier. Es ist schön obstig und auch sonst ab ich wenig zu bemängeln, Einzig die hin und wieder auftretenden Alkoholnoten. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Tegernseer Blauer Page

Weihnachten geht in seine finale Phase, daher gibt es heute noch einmal ein Bier mit weihnachtlichem Bezug. Es gibt ein Bockbier, den hellen Pagen des Herzoglich Bayerischen Brauhauses Tegernsee. Da ich von dieser Brauerei schon das weit bekannte Helle verkostet habe, möchte ich direkt zum Bier kommen. Beim Blauem Pagen handelt es sich um ein helles Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Auf mich wirkt das Bier leicht trüb und hellgolden. Es hat einen ordnetlichen weißen Schaum.

Zu Geruch: Ein Bier mit gerteidigen Noten und Noten von reifem Obst ala Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr süßlicher Bock mit sehr intensiven Obstnoten . Man hat eine deutliche süße von Äpfeln und Birnen. Aber auch ein kräftiger Malzkörper macht sich bemerkbar. Die Fruchtnote zieht sich auch bis weit in den Abgang hindurch und wirkt mir hier schon fast ein wenig zu penetrant obstig. Die Kohlensäure fehlt ein wenig. Mir ist der Geschmack zu eindeutig obstig und es könnte etwas kerniger und getreidiger sein.  Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein relativ gut trinkbares Bier, auch wenn es etws zu bitter/alkoholisch wird.

Zum Fazit: Ein recht ausgeglichenes Bockbier, welches mir aber deutlich zu süß ist. Hier fehlt dem Bier leider ein wenig ein Gegenpol, de es ausgewogener macht. Hierfür gebe ich dann summa summarum 3 Sterne.