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Hersbrucker Dampfsud

Heute habe ich in meinem Test ein Bier aus der im Nürnberger Land gelegenen Stadt Hersbruck. Von einem Hopfenanbaugebiet umgeben, finden sich in der Stadt also beste Voraussetzungen um eine Brauerei zu betreiben. Das dachten sich auch die Bürger der Stadt und so gründeten sie im Jahre 1920 um den Brauersohn Hans Deinlein die Bürgerbräu Hersbruck, welche inzwischen komplett in Familienbesitz ist. Der Dampfsud, den ich vor mir stehen habe ist ein Dunkles, wie es zur damaligen Zeit üblicherweise getrunken wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein rötlich-braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, leicht beeriges Aroma. Etwas vanilliges mache ich zusätzlich aus.

Zum Geschmack: Ein röstiges Bier mit beerigen Noten und auch einer guten würze. Die Kohlensäurekonzentration ist sehr hoch. Im Abgang kommt zudem eine gute Hopfennote. Es ist es zunächst etwas wässrig, bevor dann eine röstige Note durchkommt. Gegen Ende wird das Bier etwas klebrig und verliert auch seine Spritzigkeit. Auch wenn durch das Zurückgehen der Kohlensäure der andere Geschmack durchkommt, ist es doch ein wenig zu klebrig/süßlich.

Zum Fazit: Schade, nach einem starken Einstieg wird es mir leider etwas zu klebrig und so zieht sich die zweite Hälfte des Biergenusses. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Nattheimer Schwarzer Ochs

In meinem heutigen zweiten Biertest habe ich dieses Mal erneut ein Bier der Nattheimer Ochsenbrauerei im Test.. Verkosten möchte ich mit dem Schwarzen Ochs ein dunkles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr brotiges Aroma. Es ist getreidg und leicht röstig.

Zum Geschmack: Ein röstiges und schokoladiges Aroma mache ich im ersten Eindruck aus. Es hat so etwas leicht milchiges am Gaumen. Man schmeckt leicht röstige Noten, sodass man auf jeden Fall von einem dunklen Bier sprechen kann. Es hat einen leicht milchig-süßlichen Nachgeschmack am Gaumen.

Zum Fazit: Ein ordentliches dunkles Bier, mit einem milchig schokoladigen Aroma. Es hat keine störenden Nebengeräusche und gibt ein rundes Bild ab, wenngleich es noch etwas spanender sein könnte. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Altenmünster Winterbier

Am Wochenende gab es mit dem ersten Schneefall den ersten Wintereinbruch dieses Herbstes. Grund genug also für mich mal wieder ein Winterbier zu verkosten. Das Winterbier der Marke Altenmüntser ist dabei passenderweis ab jetzt auch wieder erhältlich. Der Alkoholgehalt des in einer sehr schönen Reliefflasche verpackten Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Aroma. Ansonsten kommt nicht bei mir nicht viel rüber. Eventuell ist es noch etwas nussig.

Zum Geschmack: Ein leicht röstiges und lakritzartiges Aroma. Es hat aber auch etwas nussiges im Abgang. Vor allem im Abgang kommen auch leichte grobgetreidge Noten die an ein dunkles Brot erinnern. Diese Noten werden durch eine ganz leichte Schokosüße flankioert. Es hat einen gewissen herben Charakter und dieser harmoniert auch ganz gut mit den bisweilen röstig anklingenden getreidigen Noten, sodass es nicht zu schmierig wirkt. Ich finde es aber insgesamt betrachtet zu schwach.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Winterbier, das im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen als dunkle Variante daherkommt. Ich finde es jetzt aber nicht so besonders spektakulär und deshalb gebe ich dem Bier auch nur 3 Sterne.

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Budels Batavier

Mein heutiger Biertets führt mich wieder in die Niederlande. Es geht ins Brabant nach Budel einer Ortschaft in der Nähe von Eindhoven. Dort hat mit der Budelse Brouwerij eine echte Traditionsbrauerei ihren Sitz. Seit 1870 wird dort schon gebraut. Als eine der wenigen niederländischen Traditionsbrauereien hat sie die Jahre überstanden und befindet sich auch heute noch in Familienhand. Mein heutiges Testobjekt wird dabei der Batavier sein. Beim Batavier handelt es sich um ein Amberbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und zugleich auch leicht süßlich im Geruch. Es hat etwas toffeeartiges und riecht auch leicht holzig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es röstig, aber ohne zu süßlich zu sein. Es hat einen sehr nussigen und dabei aber auch getreidige Noten. Es prickelt leicht. Es ist aber auch leicht hopfig am Gaumen. Der Nachgeschmack bleibt holzig und nussig, ist jedoch dezent mild. Es ist ab und an im Gaumen etwas zu prickelnd und gegen Ende wird es zu toastig.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr gut ausbalanciertes dunkles Bier. Man hat toastige aber auch röstige und leicht hopfige Noten. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 4 Sterne.

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0711 Dunkel

In meinem heutigen zweiten Biertets möchte ich dieses Mal ein Bier der Stuttgarter Craftbierbrauerei Cast vorstellen. Neben ihren craftigen Sorten stellt die Brauerei unter dem Label 0711 auch eine Reihe traditioneller Biersorten her. 0711 steht dabei für die Vorwahl von Stuttgart und die Biere sind gleichzeitig auch die Hausmarke der Bierothek Stuttgart. Aus dem Sortiment möchte ich heute das dunkle verkosten mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein braunes, leicht trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat hefige, aber auch leicht säuerliche, teigige Noten und auch ein cremiges Kakoaroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch spritzig und auch herb, aber man hat am gaumen auch eine Kakaonote die aber eher pulvrig als cremig wirkt. Es hat dabei irgendwie auch etwas leicht pappiges. Der Nachgang ist im Hals sehr trocken un lechzt nach dem nächsten Schluck, aber auch dezent hopfig. Aber nicht so das es bitter wäre, aber man spürt die Präsenz des Hopfens. Es ist im Antrunk leicht säuerlich, was darauf schließen könnte, das es nicht mehr ganz frisch ist. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann aber nicht mehr so frisch wie ursprünglich und es ist irgendwie ein leicht hopfiges, etwas röstgig getreidges brotiges Bier.

Zum Fazit: Es ist ein Bier, was als dunkles Bier, erkannbar ist, jedoch ist es eher krustig und trocken. Immer wieder hat man leicht süßliche Schokonoten und so ist es eher kakaoartig. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Wicklow Wolf Bear with us

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal eine irisch-deutsche Kombo. Den beim heutigen Bier handelt es sich um eine Kollaboration von Wicklow Wolf aus der gleichnamigen irischen Ortschaft Wicklow und Brlo aus Berlin. Herausgekommen ist mit dem Bear with us ein hoppy dark Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlich röstigen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten die an Cappuccino erinnern, gleichzeitig ist aber auch eine Fruchtigkeit vorhanden. Ich habe etwas Ananas und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr röstiges und auch hopfig bitteres Bier am Gaumen. Es hat auch eine dezente Fruchtigkeit die dort anspielt. Vor allem diese Hopfenbittere, die dann am Gaumen leicht fruchtige Noten schafft finde ich doch recht gut gelungen. Das Bier selbst zeichnet sich vor allem durch einen rötigen Einstieg und ein hopfig herbes Aroma aus, das auch lange am Gaumen bleibt. Man muss aber auch sagen, dass das Bier im Großteil ein röstig bitteres Bier bleibt, bei dem mir auch ein wenig der Körper fehlt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes dunkles Lager, das vor allem für die gute Kombo von röstigen und herben Noten steht. Auch leicht fruchtige Noten werden ganz gut in das Geschmacksprofil eingebaut. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Weissenoher Bonifatius Dunkel

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal ein Bier aus der Weissenoher Klosterbrauerei. Diese befindet sich im gleichnamigen Kloster in der Nähe von Forchheim. Die Brauerei ist 1827 in Familienbesitz und stellt eine breite Palette an Bieren her. Eines davon ist das Bonifatius ein untergäriges Dunkelbier mit einem Alkoholgehalt 5,1%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes Bier. Es hat einen schönen röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma hat man in der Nase. Es riecht wirklich derb brotig, sodass es an ein sehr intensives Schwarzbrot erinnert. Zusätzlich kommt ein wenig Schokolade hinzu.

Zum Geschmack: Ein uriges Bier, dass diesen Charakter auch im Antrunk vermittelt. Im Abgang wird es süßlich, bisweilen sogar zuckrig. Es prickelt leicht im Antrunk. Im Abgang wird es leicht schokoladig, aber nur ganz leicht. Es bleibt eher derb und urig, auch wenn es eine gewissen süßen Grundcharakter behält. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein wirklich gut trinkbares dunkels Bier, bei dem nichts zu sehr in den Vordergrund dringt und man es so gut trinken kann ohne das es zu pappig und zu süßlich wirkt, auch wenn es manchmal zu süße Noten im Gaumen hinterlässt. Dieses leicht schokoladige, was einen aber durch den Geschmack begleitet, ist aber dennoch äußerst ansprechend.

Zum Fazit: Ich finde es ei wirklich überraschend gutes Bier, das für ein Dunkles wirklich nicht zu süß ist. Vor allem das brotige und urige finde ich sehr überzeugend. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Meinel Dark Lager

Im zweiten Biertest gibt es dieses Mal ein Bier, der Meinel Bräu aus dem fränkischen Hof. Die Brauerei Meinel hat erst kürzlich ihr Sortiment ausgetauscht und die NRW Flasche auf dem Foto durch die kultige Euroflasche ersetzt. Außerdem heißt das Bier nicht mehr dark Lager sondern schlicht Dunkles. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 4,2%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen richtig üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und vor allem vanillig wie ich finde. Dazu eine fein schokoladige Note. Es hat einen sehr starken Geruch von Milchschokolade.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein feinaromtisches Aroma mit dieser milchschokoladigen Note, die sich bis in den Abgang zieht und den Gaumen bereichert. Man hat immer so einen leicht vanilligen Eindruck. Ich habe selten ein Bier erlebt, dass so eine schöne schokoladige Note bzw milchschokoladige Note hatte. Es fehlt in diesem Bier aber etwas Hopfen bzw. Kohlensäure, die als Gegenpart funktioniert. Denn wenn die schokoladigen Noten etwas nachlassen, wirkt es nicht mehr so weich im Mundgefühl und etwas zu zäh malzig.

Zum Fazit: Es ist ein Bier, welches vor allem durch seine schokoladigen Noten besticht. Es ist aber auch ein wenig dünn und ihm fehlt die Kohlensäure. Gegen Ende ist es dann auch eine komische Mischung zwischen den Schokonoten und dem zu süßlich werdenen Aroma. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Gessner Alt Sumbacher

Im heutigen zweiten Biertest geht es dieses mal in den Thüringer Wald nach Sonneberg. Dort hat nämlich die Brauerei Gessner ihren Sitz. Seit 1622 existiert die Brauerei schon befindet sich inzwischen in der Hand der nun schon 14ten Generation. Verkosten möchte dabei mit dem Alt Sumbacher heute ein Dunkles, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig/getreidges Aroma. Es riecht aber auch etwas verbrannt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt es doch recht neutral, bevor es dann im Abgang eine schokoladige und süßliche Note entfaltet. Diese bleibt auch bis in den Abgang bestehen. Es kratzt etwas am Gaumen. Im Nachgang stellt sich aber ein schön süßliches Mundgefühl ein. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, dass einen gewissen röstigen Geschmack mitbringt, aber vor allem auch ein milchig getreidiges Aroma dabei hat, das süßen Noten aufweist.

Zum Fazit: Wenn auf eher süßliche Biere steht kann man dieses Bier durchaus weiterempfehlen. Es ist sehr facettenreich und bringt aber auch etwas leicht röstiges mit. Ich gebe dem ganzen 4 Sterne.

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Ritter St. Georgen Bräu Georgi Sud

Im heutigen Biertest geht es dieses mal wieder nach Franken. Es geht nach Nennslingen in Mittelfranken, Dort befindet sich die Ritter St Georgen Brauerei, die nach gleichnamigen Heiligen benannt ist. Sie existiert bereits seit 1645 und befindet sich seit 230 Jahren in Besitz der Familie Gloßner. Verkosten möchte ich heute den Georgi Sud ein dunkles Bier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig und intensiv. Es erinnert an ein Bauernbrot oder dunkles Landmischbrot. Es kommen aber auch leicht süßliche und schokoladige Komponenten hinzu.

Zum Geschmack: Auch hier kommt das brotige durch, welches im Mix mit den leicht süßlichen Noten daherkommt. Dazu kommt eine doch recht ordentliche Kohlensäure, die das Bier sehr schön prickeln lässt. Im Abgang ist es leicht kratzig und da kommt mir das malzige ein wenig zu pennetrant rüber. Eventuell ist es ein wenig zu süßlich oder zuckrig. Es wirkt aber insegsamt sehr gut abgestimmt und süffig für ein dunkles. Was mir sehr gut gefällt ist, das es nicht zu süßlich und auch nicht zu herbgetreidig schrotig ist. Es ist eventuell hier und da ein wenig zu milchig.

Zum Fazit: Ein Bier. welches für ein Dunkles ganz in Ordnung ist, mir insgesamt aber doch eher nur durchschnittlich geschmeckt hat. Ich vergebe hierfür 3 Sterne.