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Göller Stout

Mein nächstes Testbier ist wieder eines aus dem wunderbaren Göller Craftbeerkalender. Für jeden Monat das Jahres hat die Brauerei Göller hier ein anderes Bier, welches geschmacklich auch zum Monat bzw. der Jahreszeit passen soll. Für den Winter passend hat die Brauerei Göller etwas dunkles, röstiges im Programm, nämlich ein Stoutbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein trübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen bräunlich weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig süßliches Aroma. Man hat Noten von Kaffee und Milchschokolade.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier mit leicht röstigem Einstieg und einem süßlichen Abgang, der dann auch etwas schokoladig wird. Das schokoladige setzt sich lange im Mundraum fest. Das Bier prickelt gut am Anfang, ist dann etwas röstig und hat einen Abgang mit Kaffeenoten, der röstig herb ist und einen süßlichen Nachgang, der nicht zu trocken ausfällt. Das Bier hat noch eine leichte Säure, diese ist aber marginal. Vor allem aber überzeugt es durch die Kakaonoten im Abgang.

Zum Fazit: Das Stout ist ein gutes Bier mit schöner Röstaromatik. So erwarte ich das von einem Stout. Es ist nicht ganz so trocken wie man es von britischen Stouts kennt, sondern eher noch ein wenig süßlich. Dennoch steht hier die Röstnote klar im Vordergrund. Toll umgesetzt. Das gibt für mich 4 Sterne.

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Grünbacher Winter Weisse

Auch wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, so erlebte man in den vergangen Tagen doch einen ordentlichen Wintereinbruch, inklusive Schnee, Deshalb gibt es im folgenden Biertest die Winter Weiße der Schlossbrauerei Grünbach. Grünbach befindet sich in der Nähe von Erding. Damit befinde ich mich in Oberbayern, was für Weißbiere sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen leichten orangenen Ton. Der weiße Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma. Ansonsten ist es eher geruchsneutral. Eine leichte Banane kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Ein eher farbloses Bier ist das Getränk im ersten Eindruck. Leicht herb ist es im Abgang und der Körper wärmt schon von innen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher derb und kernig, nicht wirklich süßlich. Fruchtigkeit ist nur ganz leicht im Antrunk vorhanden. Auch empfinde ich das Bier als leicht alkoholisch Im weiteren Trinkverlauf wird es süßlicher und hefiger. Man hat dennoch eine gewisse herbe Note, die aber auch vom Alkohol stammen könnte.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. So richtig gut finde ich das Bier nicht wirklich. Mir fehlt für ein Weizen hier einfach ein wenig die Fruchtigkeit. Ich empfinde es auch als nicht wirklich süffig, sondern eher schwerfällig und leicht alkoholisch.

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Schäffler Perfect Moment

Für meinen nächsten Biertest nehme ich euch mit ins Allgäu nach Missen zur Brauerei Schäffler. Das diese Brauerei ihr Handwerk versteht, beweist allein die Tatsache, das sie ein sehr umfangreiches Sortiment an unterschiedlichsten Bierspezialitäten bietet. Auch ein IPA oder Pale Ale hat die Brauerei im Sortiment. Das Perfect Moment wird auf der Website zwar als IPA beworben, aufgrund seines Alkoholgehalts von 5,6% würde ich es aber eher noch als Pale Ale betrachten. Nun denn, ich bin gespannt wie es schmeckt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiger und sehr obstiger Geruch. Man hat allerlei tropischer Aromen in der Nase. Vor allem Mango und Passionsfrucht mache ich aus, da es auch eine leichten säuerlichen Touch hat, der noch einen Hauch Zitrus hinzufügt. Auch etwas Ananas rieche ich.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, mit einem doch eher bitterfruchtigen Aroma, das mich so diese schönen saftigen Fruchtaromen aus dem Geruch schon etwas vermissen lässt. Auch im Körper wirkt es durchaus eher leicht. bestechen tut das Bier vor allem durch sein knackiges Hopfenaroma, das durchaus auch eine gewisse Bittere hat. Im weiteren Trinkverlauf ist das Bier nicht mehr ganz so bitter, aber dafür kommt etwas mehr Fruchtigkeit hinzu. Auch das malz schmeckt man nun leicht. Im Nachgang wird das Mundgefühl auch ein wenig saftiger, obstiger und nicht mehr ganz so trocken.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Der Geruch und der Geschmack gehen zwar etwas auseinander. Wenn man es aber rein geschmacklich betrachtet, dann hat man hier ein knackig-hopfiges IPA, bei dem ab und an durchaus auch die Frucht durchkommt.

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Bürgerbräu Alte Weisse

Das Bürgerliche Brauhaus im Augsburger Stadtteil Göggingen war zeitweise eine der größten Brauereien in ganz Schwaben. Dennoch braut die Brauerei schon seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr. 1896 von Ludwig Glück gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1992 von der ebenfalls in Augsburg ansässigen Hasenbräu übernommen. Die Produktion in Göggingen wurde relativ schnell eingestellt und die Biere seither bei der inzwischen zu Radeberger gehörenden Hasenbräu gebraut. Die Alte Weisse vom Bürgerbräu, die ich heute verkoste, kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein bräunliches, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges Aroma. Es hat auch etwas von Kakao, jedoch eher süßliche Schokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein Bier, welches auf jeden Fall sehr süßlich ist, aber eine sehr schöne schokoladige Note hat, die lange in den Abgang nachklingt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier durchaus schmackhaft und weiß zu überzeugen, auch wenn das schokoladige nachlässt.

Zum Fazit: Ein solides dunkles Weizenbier, ein bisschen ist es mir zu generisch. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Rother Bräu Export

Die Rhön ist ein deutsches Mittelgebirge im Dreiländereck Thüringen, Hessen und Bayern. Mitten in dieser atemberaubenden Landschaft befindet sich die Rother Bräu im Örtchen Hausen, welches zum fränkischen Teil der Rhön gehört. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1788 in der alten Rother Mühle. Als am 8. August 1872 Gottfried Schneider die Brauerei kauft, begründet er damit die Familientradition des Betriebes, die noch bis heute anhält. Heut ist mit Xaver Weydriger bereits die 5. Generation in der Brauerei tätig. Da sich die Brauerei mitten im Nationalpark Rhön befindet, entschloss man sich bereits im Jahre 1989 Öko-Biere anzubieten. Mein heutiges Testbier ist zwar kein Ökobier, aber einer der Klassiker aus dem Hause. Es handelt sich um das Export. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kraftiges, süßlich malziges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich hab ein angenehmes, kräftig malziges Bier, das wohlschmeckend im Körper ist. Das Bier ist kräftig getreidig und hat auch in Richtung Abgang eine durchaus passabele Malzsüße, die sich im Nachgang auch noch etwas mehr zeigt. Auch im weiteren Trinkverlauf weiß das Bier durchaus zu überzeugen, vor allem mit dem kräftigen Malzkörper. Positiv ist zudem, das das Bier nicht zu süß ist und vor allem werden die Malznoten auch durch eine gewisse Hopfenwürze ergänzt.

Zum Fazit: Ein gutes, süffiges Exportbier. Genau so sollte eine gute Halbe schmecken. Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Lindenbräu Vollbier

In meinem nächsten Biertest darf ich wieder eine fränkische Brauerei vorstellen, von der ich bisher noch kein Bier verkosten konnte. Es handelt sich um die Lindenbräu aus Gräfenberg. Das diese noch nicht so alt ist, hat seinen Ursrung darin, das sie ihre Wurzeln im städtischen Kommunbräuhaus hat. Bis 1932 wurde dies von der Geminde Gräfenberg betrieben. Erst dann entschloss man sich zum Verkauf an Fritz Brehmer, der den Betrieb in die Lindenbräu umwandelte. Heute führen Irene Brehmer-Stockum und Ralf Stockum den Betrieb in 3. Generation und die Lindebräu ist eine der wenigen Brauereien, die noch eine eigene Malztenne betriebt. Hausbier und heutiges Testbier ist das Vollbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filriertes, bernsteinfarbenes bis dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es riecht getreidig und geht in die brotige Richtung.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen malzigen Note, die etwas fein karamelliges hat. Man hat eine auch im weiteren Trinkverlauf ein aromatisches Bier mit einem würzig-karamelligen Mundgefühl, das einen leicht karamelligen Nachgang hat. Es verliert deshalb auch im weiteren Trinkverlauf nichts von seinem feinmalzigen, leicht röstigen Geschmack. Der Hopfen klingt nur leicht an und hier sorgt eher das etwas röstige Malz für den urig-würzigen Geschmack. Zudem ist die Kohlensäure, wie für fränkische Biere typisch, nicht unbedingt besonders sprudelig.

Zum Fazit: Ein typisch fränkisches Vollbier wie ich es wirklich liebe. Das gefällt mir sehr und so gibt es von mir auch die Höchstwertung von 5 Sternen für das Vollbier. Super süffig, super lecker.

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Thisted Brown Ale

Ich mache im weitesten Sinne weiter mit britischen Bieren, dieses Mal aber nicht aus England sondern aus Dänemark. Ich verkoste ein Brown Ale vom Thisted Bryghus aus der gleichnamigen Stadt Thisted. Thisted liegt ganz im Norden Dänemarks, im Westen der Insel Vendyssel-Thy, welche vom dänischen Festland durch den Limfjord getrennt wird, an dessen Ufer sich die Stadt Thisted befindet. Das dort ansässige Thisted Bryghus wurde im Jahre 1902 gegründet, nach dem die nur 2 Jahre zuvor gegründete Vorgängerfirma bereits nach kurzer Zeit in die Insolvenz gerutscht war. Bis heute ist die Brauerei eine der wenigen in Dänemark, die noch zu keiner größeren Brauereigruppe gehören. Das Brown Ale kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis rötliches Bier. Es ist sehr trüb und der Schaum ist eher schnell verschwunden.

Zum Geruch: Es riecht leicht süßlich malzig im Geruch.

Zum Geschmack: Sehr malzig, im Abgang ist es ein wenig tofeeartig bzw. rauchig. Es  ist im Abgang am Gaumen sogar leicht bitterhopfig. Der Nachgang hinterlässt dann eher ein karamelliges Mundgefühl. Insgesamt ist der Körper zwar kräftig aber nicht unbedingt zu präsent sonder man hat eher ein leicht an Lakritze erinnerndes Bier mit etwas röstigen Noten.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist durchaus kräftig und ich finde auch das Lakritzaroma, das sich vor allem auch im Nachgang zeigt durchaus gelungen.

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Weiherer Keller

Ein Kellerbier das bereits 4 Mal mit dem European Beer star Award ausgezeichnet wurde ist jenes der Brauerei Kundmüller. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes Bier das farblich in Richtung eines dunklen Bernsteintones einzuordnen ist. Es hat einen ganz ordentlichen weißen sSchaum.

Zum Geruch: Es reicht kernig mit brotig getredigen Noten. Es ist dabei auch sehr urig im Geschmacksprofil.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das sehr süffig daherkommt und bei dem auch die hefige Note sehr präsent ist. Es prickelt leicht am Gaumen und hat eine schöne teigige Note, die das Bier insgesamt sehr erfrischend macht. Es hat ganz leichte Anflüge von Zitrus. Zu diesen sehr schönen hefigen Noten am Gaumen gesellt sich auch ein schönes Zitrusaroma. Das Bier könnte noch etwas mehr Kohlensäure vertragen, sodass es nicht zu sehr getreidig und hefig wirkt.

Zum Fazit: Ein gutes, abwechslungsreiches und auch süffiges Kellerbier. Für mich dürfte es gerne noch etwas mehr Kohlensäure haben. Ansonsten ist es aber wirklich gut. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Karg Hefe Weissbier Dunkel

Murnau am Staffelsee wird umringt von einem wunderschönen Alpenpanorama. Die oberbayerische Stadt im Landkreis Garmisch hat davon abgesehen mit der Brauerei Karg aber auch einen wahren Spezialisten, wenn es um das Brauen von klassisch bayerischen Weißbieren geht. Im folgenden Biertest werde ich die dunkle Version des obergärigen Klassikers vorstellen, der auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat nur einen leichten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges und leicht schokoladiges Aroma. Es hat etwas von Kakao.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier dezent schokoladig, mit einem leichten prickeln am Gaumen. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein eher dezent schokoladiges Bier, das im Abgang etwas röstige, aber auch süßliche Noten vorzuweisen hat. Die Kohlensäure prickelt sehr gut, betäubt die Zunge aber auch ein wenig. Wenn diese sich etwas zurücknimmt, kommen schokoladige leicht kakaoartige Noten noch etwas mehr durch. Das Bier ist sehr lebendig. Im weitern trinkverlauf nimmt die Kohlensäure etwas ab und man bekommt ein urig würziges Bier mit einer leichten Säure, aber auch getreidigen Noten die durchaus auch schokoladig sind.

Zum Fazit: Ein solides bis gutes dunkles Weizenbier. Es hat von allem etwas, eine leichte Säure, ein wenig Hopfenbittere, ein klein wenig fruchtige Banane, aber auch röstig-schokoldige Noten. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Hook Norton Haymaker

Eine der bekanntesten noch in Familienbesitz verbliebenen Traditionsbrauereien in England ist die Brauerei Hook Norton. Die Brauerei befindet sich im gleichnamigen Ort in Oxfordshire im Süden Mittelenglands. Die 1849 gegründete Brauerei ist vor allem wegen der historischen Gebäude in denen sie noch immer produziert bekannt und definitiv einen Besuch Wert, wenn man sich für die Geschichte des Bierbrauens, aber auch für alte Industrieanlagen interessiert. In einem im victorianischen Stil erbauten Turm wird noch eine mit Dampfmaschine betriebene Anlage genutzt, in der der Brauprozess von oben nach unten erfolgt, bis das Bier schließlich im Keller in Fässern reifen darf. Seit 2006 wird der Dampfbetrieb aber hauptsächlich nur noch zu Museums und Führunsgzwecken genutzt und es wurden inzwischen auch elektrische Antriebe installiert.

Da heute ein eher verregneter, stürmischer Tag ist, habe ich mich entschlossen aus dem Sortiment von Hook Norton den Haymaker zu verkosten. Dieser wird beschrieben als „Like Sunshine dancing on the Tongue“, was wie ich finde genau für Tage wie heute gemacht ist. Der Alkoholgehalt des Ales liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Der Schaum ist nicht besonders ausgeprägt.

Zum Geruch: Im ersten Moment zeigen sich brotig getreidige Noten, mit ganz leicht hopfig fruchtiger Aromatik. Ein wenig nach angebranntem Getreide riecht es aber auch.

Zum Geschmack: Herb und gleichzeitig auch gerstig ist das erste Geschmacksaroma. Es hat so einen leichten Pfirsichabgang. Im Antrunk prickelt es leicht und am Gaumen hat man auch eine gewisse trockene Herbe. Im Nachgang jedioch setzt sich teilweise sogar ein etwas penetrant wirkender süßlicher Nachgeschmack am Gaumen fest. Dennoch hat das Bier schon eine ordentlich bittere Hopfennote, die sich aber nicht nachhaltig auf den Geschmack auswirkt, denn im Nachgang hat man dann eher wieder süßliche Malzaromen.

Zum Fazit: Ich hätte mir das Bier noch fruchtiger und leicht säuerlicher gewünscht. Etwas mehr Zitrus im Hopfen hätte hier nicht schaden können. Mir ist das etwas zu süß. Dennoch hat das Bier eine ordentliche Hopfennote, die aber hauptsächlich trocken-bitter ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. So richtig will der Sonnenschein bei mir auf der Zunge daher leider nicht tanzen.