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Neder St. Anna Festbier

Am 25. Juli startet wieder das diesjährige Annafestbier im Forchheimer Kellerwald. Auch dieses Jahr zeichnet das Fest wieder seine einmalige Biervielfalt aus, bei der Brauereien aus der Umgebung, insbesondere aber aus Fochheim, ein speziell für dieses Fest gebrautes Bier ausschenken. So hat natürlich auch die Forchheimer Traditionsbrauerei Neder ein Annafest im Sortiment und da es dieses auch in Flaschen gibt wird es nun heute vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein rötlich bernsteinfarbesn Bier mit einem Stich ins braune.

Zum Geruch: Es riecht karamellig mit einem Hauch brotiger Noten.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck mit einem schönen karamelligen Einstieg verbunden, der um brotige und leicht harzige, derb urige Noten ergänzt wird. Es ist etwas prickelnd, die Kohlensäure ist aber wie zu erwarten doch eher zurückhaltend. Der Körper ist einigermaßen schlank, jedoch dennoch präsent. Durch die fehlende Kohlensäure ist es zwar nicht spritzig, aber dennoch sehr süffige. Die karamellmalzigen Noten sind insgesamt sehr gut und das, was dieses Bier auszeichnet. Man muss es aber recht zugügig trinken, da es im weiteren Trinkverlauf sonst gefahr läuft abegstanden zu wirken.

Zum Fazit: Ein sehr gutes Festbier, das ich bei passender Gelegenheit auf jeden Fall einmal vor Ort verkosten möchte. Es empfiehlt sich jedoch dieses Bier recht zügig zu trinken. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Tucher Übersee Export

Exportbiere wurden ihrsprünglich stärker eingebraut, damit diese auch nach den lagen Trasportwegen nach Übersee noch haltbar bzw. genießbar waren und nicht so schnell verdarben. Da aber auch die Einheimischen rasch den guten Geschmack dieses Bieres bemerkten, etablierte sich diese Art von Bier auch im heimischen Markt. Seinen Names als Exportbier hat diese Sorte aber dennoch diesem Umstand zu verdanken. Mit dieser Tradition spielt auch das Übersee Export der Tucher Brauerei aus Nürnberg, was sich dementsprechend in einem Alkoholgehalt von 5,5% ausdrückt.

Zur Optik: Ein klar filtrieteres Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher süßlicher Geruch mit getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein würzig süßlichs Bier, welches im Antrunk schon leicht auf der Zunge prickelt. Es ist insgesamt ein brotig getreidiges Bier mit einer gewissen süßmalzigen Komponente. Im Abgang ist es leicht würzig. Zudem fehlt es dem Bier jedoch etwas die Kohlensäure und gegen Ende wird es zwar etwas lack bzw. fahle der Malzkörper bleibt aber kräftig und hält seinen Geschmack relativ.

Zum Fazit: Naja das Bier ist kräftig getreidg und durchaus würzig am Gaumen. Auf der anderen Seite fehlt es ihm aber eindeutig an Kohlensäure. Darunter leidet dann leider auch seine Süffigkeit. So kann ich dem Bier leider nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Argus 11 Premium

Im nächsten Test habe ich wieder ein Bier, welches lediglich als Marke, nicht aber als Brauerei existiert. Es handelt sich um ein Bier der Marke Argus, welche von der Pivovar Platan für die tschechischen Filialen der Discounter Kette Lidl gebraut wird. Ab und an findet man diese aber auch in deutschen Filialen und so werde ich im folgenden Test nun die Version eines typisch tschechischen Lagerbieres verkosten, das einen Alkoholgehalt von 4,8% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht süßlich und getreidig. Am ehesten würde ich es aber geruchlich als neutral beschreiben.

Zum Geschmack: Es ist sehr bitter im Abgang und irgendwie finde ich auch das es metallisch schmeckt. Dannach kommt der typisch für ein tschechisches Pils leicht buttrige Nachgang. Bis auf dieses Bittere mit leicht komisch süßlichen Noten versetzte, hat dieses Bier gar nicht so viel zu bieten. Die Kohlensäure ist ganz in Ordnung gestaltet, jedoch ist es im Abgang einfach viel zu bitter und die Bittere hängt einfach eklig am Gaumen und zeigt sich dann auch metallisch.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Bier leider überhaupt gar nicht und so kann ich aufgrund der oben beschriebenen Eigenschaften auch nur die Wertung von 1 Stern vergeben.

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Pfungstädter Weizen Kristallklar

Die kritallklare Version des Pfungstädter Weizenbieres ist nun mein nähstes Testobjekt auf diesem Blog. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen sehr süßlich fruchtigen Geruch. Man riecht Zitrone und eine ordentliche Banane.

Zum Geschmack: Es riecht sehr prickelnd und leicht säuerlich. Man hat einen expliziete Zitronennote im Geschmack. im Abgang ist es dagegen leicht süßlich. Es ist sehr spritzig im Gesamteindruck, ohne jedoch das die Kohlensäure komplett den Geschmack überdeck. Im Abgang kommt gut etwas durch. Gegen Ende lässt die Kohlensäure nach und das entfaltet die Noten die in die Zitrus eventuell Orangenrictung gehen. Auch die Süße ist nicht mehr so vorhanden und es ist eher säurlich mit bitterer Hopfennote.

Zum Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Des Weiteren bin ich sowieso nicht der allergrßte Fan dieser Biersorte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Oscar Maxxum Pils

Wer mein folgendes Testbier braut, lässt sich nicht einhunderprotzentig sagen, es wird aber vermutet, dass es aus den Sudkesseln von Oettinger in Mönchengladbach oder der Herforder Brauerei stammt. Nun fragt man sich natürlich welches Bier ist das, von dem man nicht so genau weiß, wo es eigentlich herkommt? Nun, die Rede ist vom Oscar Maxxum Pils, einem Bier welches für die Getränkekette Trinkgut gebraut wird und in den entsprechenden Getränkemärkten zu finden ist. Warum man keine näheren Angaben zum Produktionsort macht kann ich nicht sagen, verkosten werde ich dieses Bier aber dennoch, wenn auch mit etwas Skepsis. Wer Oscar Maxxum ist, oder ob eine reale Person dahinter steht weiß ich nicht, ich vermute aber ich eher nicht. Vermutlich ist er der Bruder von Traugott Simon, einer ebenfalls für Trinkgut produzierten Marke. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen überaus schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht keksiges, ansonsten eher hopfiges leicht metallisches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus eine gewisse Hopfenherbe mitbringt, aber insgesamt eher zurückhaltend wirkt. Der schmeckt auch ein wenig künstlich bzw. metallisch. Die Kohelsnäure könnte dazu noch präsenter sein. Ich finde, dass das Bier dann im weiteren Trinkverlauf nicht mehr wirklich an ein Pils erinnert. Es ist eher süßlich und Hopfenherbe ist nur ganz leicht vorhanden. Vor allem der Nachgang bleibt auch eher süßlich bis sogar teigig.

Zum Fazit: Es ist nicht die absolute Vollkatastrophe wie ich zu Anfangs aufgrund der doch recht billigen Aufmachung befürchtet habe. Dennoch bietet das Pils mir nicht wirklich viel und ich finde es ein eher unterdurchsncittliches Exemplar, welches ich freiwilig nicht noch einmal trinken werde. Das gibt 2 Sterne, da man es immerhin nicht in den Ausguss kippen muss

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Saalfelder Summer Ale

Mein nächster Biertest führt mich wieder in den Osten der Republik nach Thüringen. Es geht in die beschauliche Kleinstadt Saalfeld, die ihren Namen der durch den Ort fließenden Saale zu verdanken hat. Die im Ort ansässige Brauerei hat nicht nur bei den Einheimischen einen guten Ruf, sondern hat für den Sommer auch noch das passende Bier im Sortiment. Darum wird sich der folgenden Test um das Saalfelder Summer Ale drehen, das einen Alkoholgehalt von 4,8% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgodenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen fruchtig Geruch, der vor allem an Zitrusnoten erinnert. Dazu kommt auch etwas tropisches das mich an Mango oder Ananas erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck des Bieres ist bitterfruchtig. Man hat einen etwas bitteren, leicht säuerlichen Einstieg, bevor dann etwas Frucht kommt. Der Hopfen sorgt für eine angenehme Bitterkeit, welche aber auch etwas Säure mitbringt. So erinnert das Bier stark an Zitrusfrüchte. Die Kohlensäure prickelt zudem sehr stark und kratz dabei auch etwas im Abgang am Hals. Insgesamt hat man eine harzig bittere Hopfennote, die auch im Nachgang im Mund verbleibt und dann schön auch eine leichte Zitrusaromatik entfaltet.

Zum Fazit: Die Kohlensäure ist ein wenig hoch dosiert, ansonsten ist das Bier aber ein ideales Sommergtränk, welches leicht ist aber dennoch nicht ohen Geschmack, da der Hopfen hier viel mitbringt. Sehr süffig und von mir mit der Höchstnote von 5 Sternen versehen.

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Martinsbräu Helles

Weiter mache ich mit meinen Biertests in Unterfranken. Dieses mal mit dem Hellen der Brauerei Martin aus Marktheidenfeld. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent getreidiges Aroma. Ansonsten ist eher nichts in der Nase vorhanden.

Zum Geschmack: Ein Bier, dass geschmacklich im ersten Eindruck ganz klar getreidige Noten in den Vordergrund bringt. Die Kohlensäure ist zunächst sehr präsant, lässt den getreidigen Noten aber dennoch Zeit sich etwas zu entfalten. Insgesamt bleibt ein Bier, das dann aber ganz gut trinkbar ist, irgendwie aber trotzdem eine gewisse langeweilie versprüht. Es fehlt etwas die Malzsüße für ein Helles und ist irgendwie ist es im Abgang auch rasch ziemlich tot.

Zum Fazit: Ich tu mich schwer mit der Einordnung des Bieres. Auf der einen Seite hat es zu Beginn durchaus noch etwas Geschmack, gegen Ende wird das ganze aber schon sehr langweilig und austauschbar. Daher kann es für mich auch nicht über 3 Sterne hinausgehen, da das Bier zwar grundsolide irgendwie aber auch nichts besonderes ist.

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Heller Bräu Kirchweih Bier

Auch wenn sie selbst nicht mehr braut, so erfolgt zu später Stunde noch ein Bericht zum Kirchweih Bier der ehemaligen Heller Bräu aus Herzogenaurach. Dies passt in sofern gut, da momentan überall in Bayern und Franken Kirchweihen stattfinden und auch im Rest von Deutschland findet man dieser Tage an so gut wie jedem Wochenende ein anderes Fest auf dem es ein frischgezapftes Festbier gibt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonders hervorzuhebenden Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr getreidges und brotiges Aroma zeigt sich in der Nase. Es ist im Geruch eher auf der süßlichen Seite.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer wirklich überzegenden süßlich getreidigen Note. Diese bleibt auch lange nach dem Abgang im Mundraum. Insgesamt hat das Bier ein Aroma mt einer zuvorderst getreidigen Note, die aber auch gut von der Kohlensäure unterstützt wird. Insgesamt handelt es sich aber um ein sehr süffiges Bier. das Bier ist im Mundgefühl vollmundig, mir aber irgendwie ein wenig zu unausgewogen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist wirklich süffig, aber gerade etwas zu unausgewogen und dürfte auch noch ein wenig würziger sein.

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Braufactum Colonia

Braufactum wurde einst von der Radeberger Gruppe entwickelt um schon zu Beginn ein Bein im damals aufkommenden Craft Beer Markt zu haben. Braufactum war damit in Deutschland durchaus einer der Pioniere was IPA, Pale Ale oder Stout betrifft und vor allem auch einer der ersten, deren Biere großflächig in Supermräkten vertrieben wurden und damit auch niederschwänglich zugänglich für den gemeinen Verbraucher waren, abseits der damals schon existierenden Brauerszene. Inzwischen ist die Craft Beer Welle seit Corona aber weitesgehend abgeebbt und hat sich wieder in ihre Nische zurückgezogen, denn auch Braufactum gelang es nach anfänglichem Erfolg nicht, IPA und Co dauerhaft im Mainstreammarkt zu etbalieren. Deshalb agiert Braufactum seit 2024 auch weitesgehend unabhängig vom Radeberger Konzern. Verkosten werde ich in diesem Beitrag nun das Braufactum Colonia, ein kaltgehopftes Kölsch Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Im geruch zeigt sich ein fruchtig, florales Bier, bei dem mir vor allem etwas Apfel im Duft auffällt.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich im ersten Eindruck ein obstig fruchtiges Bier. Es hat wirklich sehr intensive Noten die mich geschmacklich an einen grünen Apfel oder Birnen erinnern. Auch eine leichte Ananas und Zitrus nehme ich wahr. Im Abgang zeit sich dann zudem der Hopfen der hier mit einer floral-bitteren Noten daherkommt. Insgesamt macht die Kohlensäure das Bier sehr spritzig, was es auch bis zum Ende beibehält.

Zum Fazit: Ich finde den Versuch Kölsch mal etwas anders zu gestalten durchaus gelungen. Mich überzeugt das Bier aber nicht ganz, da ich es phanensweise nicht mehr ganz so instensiv im Geschmack finde wie in den ersten 1-2 Schlucken. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Michelbacher Gold Adler

Von der doch recht kleinen Adlerbrauerei Schmetzer aus Michelbach aus der Nähe von Schwäbisch Hall verkoste ich heute den Gold Adler. Das Bier wurde extra zum 300-jährigen Bestehen der Brauerei eingebraut, ist aber bis jetzt im Sortiment geblieben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch sehr brotiges Aroma das sich hier im Geruch zeigt.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges würziges Bier. Es hat einen sehr getreidgen Geschmack mit leicht würziger Hopfennote am Gaumen. Der Nachgang gestaltet sich dann sehr getreidig und bleibt so auch im Mund hängen. Der Körper gestaltet sich wiederum trotz des gringeren Alkoholgehalts einigermaßen kräftig. Dennoch geäfllt mir vor allem auch die würzige Note am Gaumen, die trotz des dominanten Malzes nicht zu kurz kommt.

Zum Fazit: Ich kann dem Bier durchaus etwas abgewinnen, es ist ein feinwürziges Lagerbier, das ich auch als gut süffig bezeichnen würde. Von mir gibt das eine Wertung von 4 Sternen.