Veröffentlicht in 4-Sterne

Yankee & Kraut Woda Portowa

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder eine Kollaborationssud, sprich ein Bier, welches von mindestens 2 Brauereien gemeinsam gebraut wurde. Die beteiligten Akteure am heutigen Testobjekt sind zum einen Yankee & Kraut aus Ingolsstadt sowie die Tschechische Craftbrauerei Pivovar Raven. Gebraut wurde dabei bei der Brauerei Binkert in Franken. Herausgekommen ist schlußendlich das Woda Portowa, ein Baltic Porter mit stattlichen 10% Alkohol.

Zur Optik: Tiefschwarzes Bier. Es ist leicht trüb und hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch. Sehr röstiges aber zugleich auch fruchtig süßliches Bier nach reifem getrockenten Obst in der Nase. Man hat eine sehr ausgeprägte Kaffeenote und auch etwas rauchiges. Dazu kommt Schokolade.

Zum Geschmack: Auch hier bekommt man zunächst einen sehr sehr röstigen Eindruck, der im Nahcgnag sogar hopfig bitter Nuancen zeigt, bevor er sehr röstig kaffeartigen Noten weicht. Ein wirklich extrem rösiges Bier im Aroma. Im weiteren Trinkverauf verfestigt sich dieser eindruck von geröstetem kaffee. Es bleibt aber dennoch Raum, sodass auch die Malznoten durchkommen. Dazu gesellen sich hier und da Schokolade und etwas rauchig/holzige Töne.

Zum Fazit: EIn wirklich serh spannendes Bier mit sehr komplexen Röst- und Kafeenoten. Mir ist es aber schlußendlich ein wenig zu sehr auf diese Kaffeearomatik zentriert. Hier wäre noch etwas Spielraum für andere Nuancen gewesen. Dennoch bekommt das Bier sehr gute 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Edelweiss naturtrüb

Im heutigen Biertest gibt es nach längerer Zeit mal wieder ein Weizenbier im Test. Dafür bewegen wir uns aber diesesmal nicht innerhalb Deutschlands, sondern wagen einen Abstecher in unser Nachbarland Österreich. Das dort mit Abstand beliebteste einheimische Weissbier ist das Edelweissbier und genau diesem widmet sich die heutige Verkostung. Das Edelweissbier an sich ist Ursprüunglich eine Schöpfung des Hofbräuhaus Kaltenhausen, in der Nähe von Salzburg. Nachdem das Hofbräuhaus seinen ursprünglichen Braubetrieb im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen der Braunion, deren Gründungsmitglied sie war, 2010 eingestellt wurde, wird das Bier inzwischen bei der Zipfer Brauerei gebraut. Unter dem Motto „Pflück dir eins“ werden heute 5 verschiedene Edelweisssorten vertieben. Das beliebteste ist das naturtrüb, welches ich heute auch Testen werde. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zu Geruch: Ein sehr getreidiges Bier, mit einem sehr hefigen Aroma.

Zum Geschmack: Ein eher spritziges Weizenbier, mit auch dementsprechend eher wenig Aroma im Antrunk, da die Geschmacksknospen der Zunge von der Kohlensäure blockiert werden. Im Nachgang kommen dann aber dann doch noch erstaunlich getreidge und fast schon ein wenig zu hefige Töne durch. Im weiteren Trinkverlauf gestaltet sich das Bier dann eher als recht unspektakulär. Es bleibt spritzig, jedoch wird es gegen Ende doch auch sehr hefig und hinterlässt ein bisweilen unangenehm schlammiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ein Bier, welches insgesamt okay ist und durch seine Spritzigkeit sehr erfrischend schmeckt. Gegen Ende wird es etwas komisch, jedoch kann es auch sein, dass ich das Bier einfach nicht schnell genug getrunken habe. Insgesamt bleibt es unspektakulär und daher bekommt es auch nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Sudden death mr. cinnamon bun

Im heutigen Biertest geht es ganz in den Norden der Republik und zwar nach Timmendorfer Strand an der Nordseeküste. Dort befindet sich die Sudden Death Brewing Company. Hierbei handelt es sich um ein noch recht junges Craftbeerprojekt, welches sich Biertechnisch sehr stark an der amerikanischen Craftbeerszene orientiert. Da verwundert es auch nicht das es sich bei dem heutigen Testbier, dem Mr. Cinnamon Bun, um ein Bier handelt, bei dem Hafervlocken, Vanille und Zimt verwendet wurden. Bierstiltechnisch handelt es sich dabei um ein Stout. Gerade jetzt in der dunkleren Jahresezeit erinnert ein Bier mit Zimt und Vanille doch stark an Weihnachtsgebäck. Apropos stark, mit 10% Alkohol ist das Bier auch alles andere als ein Leichtbier.

Zur Optik: Naturtrübes, braunschwarzes Bier mit einem bräunlichen Schaum der doch sehr ordnetlich ist.

Zum Geruch: Ein Geruch der wie erwartet nach Zimt reicht . Dazu kommen auch Haselnuss und andere Kräuter/Gewürze, wie die Vanille. Auch etwas ganz leicht röstiges kommt dazu.

Zum Geschmack: Auch im ersten Eindruck hat man hier den Geschmack eines würzigen Weihnachtsbieres . Es schmeckt dermasen nach Lebkuchen und enthält auch die typischen Gewürztöne, die man bei weihnachtlichem Gebäck ausmachen würde. Allen voran Anis und Zimt. Im Prinzip ist es ein Mix aus Plätzchenteig und Glühwein. Auch das Mundgefühl bzw. der Malzkörper hat etwas Biscuitartiges. Trotz seiner eher dunklen Farbe ist es nicht so sehr röstig.

Zum Fazit: Ein wirklich spannendes Bier, welches man so nicht oft findet. Es passt auf jedenfall zur dunkleren Jahreszeit und den länger werdenden Tagen. Hierfür gebe ich 5 Sterne, weil es wirklich außergewöhnlich ist ohne dabei ungenießbar zu sein.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Oakham Citra

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ien Bier, bei dem ich mich ausdrücklich bei einem Freund bedanken muss, der mir dieses Bier aus England mitgebracht hat. Es handelt sich hierbei um das Citra Ale der Oakham Brewery. Die Oakham Brewery befindet sich in Peterborough in Ostengland. Gegründet 1993 ist die Brauerei noch relativ jung. Das Citra welches ich verkoste ist gewissermaßen so ein wenig das Aushängeschild der Brauerei. Grund hierfür ist, das die Brauerei damit wirbt, dass es das erste Bier im vereinigten Königreich ist, welches zu 100% mit dem Aromahopfen Citra gebraut wurde. Der Alkoholgehalt beträgt 4,6%.

Zur Optik: Naturtrübes, hellorangenes Bier. Der Schaum ist nicht besonders.

Zum Geruch; Man hat im ersten Eindruck zitronige Noten. Dazu kommen aber auch grasige Hopfennoten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man auch hier ein sehr hopfenbetontes Bier, bei dem zunächst auch die erwarteten fruchtige Noten, vor alle in Richtung Zitrone durchkommen . Danach wird es Richtiung Abgang etwas herb, bevor es im Nachgang ein Wechselspiel zwischen fruchtigen und säuerlich bitteren armen gibt. Ganz am Ende im Abgang setzt sich dann aber die bittere und sauren Noten der Zitrone durch. Im weiteren Trinkverlauf fällt das Bier durch durchaus gekonnte Fruchtaromen auf die sehr schön ins zitronige, mandrinige gehen.

Zum Fazit: Ein wirklich interessantes Bier mit einer sehr schönen Fruchtigkeit. Mir sind die Aromen aber insgesamt nicht intensiv genug, das habe ich schon deutlich anders erlebt. Deshalb gebe ich hierfür nur 3 Sterne, auch wenn die Zitrusnoten durchaus sehr schmackhaft sind.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Lehner Reformations Bräu

Heute ist nicht nur Halloween sondern auch Reformationstag. Dementsprechend gibt es heute auch kein Halloweenbier sonder ein Reformationsbräu. Hergestellt wird das Bier von der Brauerei Lehner, welche dieses Bier extra zum 500 Jubiläum der Reformation 2017 gebraut hat. Die Brauerei Lehner selbst befindet sich momentan leider in einem Insolvenzverfahren, jedoch sieht es so aus das die Brauerei mit neuem Investor vortbestehen kann. Dementsprechend läuft die Produktion auch immer noch und das Bier bleibt vorerst weiterhin erhältlich. Beim reformationsbräu selbst handelt es sich um ein dunkles Bier, so wie die meisten Biere zu Martin Luthers lebzeiten waren.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, leicht bräunlich angehauichtes klar filtriertes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr malziger, brotig angehauchter Geruch ,der das Geruchsbild in der Nase dominiert. Dazu gesellen sich leichte Toffe und Karamelltöne.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck doch recht mildes Bier. Es hat aber im Abgang auch eine leicht malzige Note, die eine recht frische, leicht fruchtige Note mit einbringt, die an Pflaume und reife Äpfel erinnert. Diese dazu leicht karamellige Note im abgang ist für das Bier wirklich sehr angenehm. Etwas negativ finde ich die zu hohe Kohlensäurekonzentration. Auch gegen Ende ist mir das Bier zu prickelnd und die kohlensäure nimmt dem Bier tiefergreifnde Geschmackseindrücke.

Zum Fazit: Eines der besseren Dunklen die ich bisher hatte, jedoch stört mich die Kohlensäure wirklich massiv, was ich sehr schade finde. Daher reicht es schlussendlich nur für 3 Sterne.

 

 

Veröffentlicht in 4-Sterne

Munich Brew Mafia Green Bussines

Im heutigen Biertest geht es mal wieder in die bayerische Landeshauptstadt. Von dort werde ich nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Munich Brew Mafia verkosten. Seit den letzten Tests sind bei der Brew Mafia einige Biere hinzugekommen und so wird es mal wieder Zeit eines dieser neuen Bier zu verkosten. Dabei werde ich mich heute dem Green Bussines widemn, bei dem wie man schon auf Grund des names vermuten könnte der Hopfen im Vordergrund steht. Laut Website entsteht dieses bier in Zusammenarbeit mit dem Hopfenerlebnishof Stigmair. Das besondere an diesem Bier ist, dass es sich um ein Frischhopfenbier handelt, bei dem jedes Jahr der Hopfen nach der Ernte direkt vom Feld ebens jenes Anbaubetriebs in den Braukessel wandert. Heraus kommt ein Exportbier mit 6,0% Alkohol, bei dem der Hopfen Hallertauer Blanc im Vordergrund steht. Erhältich ist das Bier demenstprechnd auch nur saisonal ab Mitte Oktober, anschließend an die Erntezeit.

Zur Optik: Naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen  weissen Schuam.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, leicht tropisches Aroma befindet sich in der Nase. Man hat intensive Aromen von Trauben, bzw. vor allem Weißweintrauben. Dazu etwas Litschi.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist leicht bitter, aber der Abgang und allgemein das Mundgefühl wird von süßlich fruchtigen Noten übertrumpft, die das traubenartige Aroma wiederpsiegeln. Je länger der Abgang anhält, desto herber wird es. Der Hopfen tritt hier allgemein etwas Bitterer zu Tage. Im weiteren Trinkverlauf ist die Fruchtigkeit zwar vorhanden, jedoch weicht sie einem herb fruchtigien Mix ,wobei die Hofenherbe eher aromatisch ist und ins grasige übergeht. Der Hopfen wirkt allgemein sehr frisch und dies macht sich auch die grasige blattige Hopfenaromatik sehr gut bemerkbar. Auch das mundgefühl allgemein spiegelt dies vorstellung eines frisch geerneten Hopfens mit einer gewisen grünlichen Näse und Weichheit wieder.

Zum Fazit: Ein solides Bier, bei dem man ganz klar schmeckt, das frischer Hopfen verwendet wurde. Man schmeckt aber auch, dass es ich nur um ein Exportbier handelt und die Hopfenaromatik nicht so vielfältig ist wie es bei einem Ipa der Fall wäre. Dennoch ist es gut trinkbar und sehr erfrischend. Daher gebe ich 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Camba Hop Gun

Im heutigen Biertest gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Camba Bavaria. Camba ist für sein sehr breites Sortiment mit immer wieder wechselnden Bierspezialtätn bekannt und bietet so eine vielzahl an einheimischen und internationalen Bierstilen. Eine Konstante im Sortiment der Camba ist die Hop Gun. Hierbei handelt es sich um ein hopfiges Brown Ale mit 6,4%.

Zu Optik: Bernsteinfarbenes bis bräunlihes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weissen Schaum,

Zum Geruch: Es ist sehr fruchitg und vor allem tropisch, was sich in der Nase bemerkbar macht. Man hat eine gewisse Melone in der Nase und Maracuja. Diese Fruchtigkeit macht den Großteil des geruchs aus.

Zum Geschmack: Es ist im Antrunk ganz ok und solide, bevor es dann im Abgang sehr fruchtig wird. Im Antrunk schmeckt es eher noch neutral, aber prickelt dann am Gaumen ein wenig. Insgesammt hat man aber einen leicht süßlichen Grundton mit herben Hopfenelementen. Es bleibt ein leicht fruchtiger tTn der an Maracuja erinnert. Dazu gesellt sich noch etwas Litschi und Melone und Pfirsich. Das Malz komtm immer mal wieder leicht durch

Zum Fazit: Ich hatte das bier noch fruchtiger in Erinnerung. Hier wirkt es eher trocken herb im Mund und bleibt einer geschmscksexplosion schuldig. Hierfür gebe ich nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Bayreuther Hell

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier, welches eines der bekanntesten seienr Sorte ist. Die Rede ist vom Bayreutehr Hell, welches mittlerweile in fast jedem halbwegs sortiertem Getränkemarkt zu finden ist. Da der Trend momentan sowieso in Richtung des hellen geht ist das für das Bayreutehr natürlich von vorteil. Offiziell unter dem Label des Bayreuther Brauhaus vertrieben, wird das Bier aber in Wirklichkeit von der ebenfalls in Bayreuth ansässigen Brauerei Maisel hergestellt und vertrieben. Der Alkoholgehalt beträgt 4,9%.

Zur Optik: Ein sehr hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßgetreidiges Bier. Es hat ein schönes Getreidearoma in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein süßgetreidiges Bier. Es hat eine sehr ausgeprägte Malznote, die typisch für ein helles Bier ist. Es wirkt im Trenkverlauf irgendwie aber nicht ganz so frisch und etwas schlammig. Auf der anderen Seite hat es aber ein feines Malzaroma mit einer wirklich gut dosierten Süße. Diese hat schönen Noten mit einem leichten Honigstich und weiß sich in den Vordergrund zu stellen, ohne aber zu süßlich zu werden. Was vor allem gefällt ist, dass sie im Abgnag nur leicht anklingt und dann allmächlich verschwindt, ohne dabei einen zu süßlichen klebrigen Nachgeschmack zu hinterlassen. Die Kohlensäure könnte bei diesem Bier mehr sein und auch vom Hopfen schmeckt man fast nichts

Zum Fazit: Ein wirklich gelungenes Helles, bei dem mir aber vor allem der Hopfen fehlt. Daher reicht es hier nur zu 4 Sternen..

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schwarzwaldgold Tripel

Im heutigen Biertest wird es etwas edler, denn die Schwarzwaldgold Braumanufaktur versteht sich als Hersteller von ganz besonderen Gourmetbieren mit besonderen und ausgewählten Zutaten. Gebraut werden diese von Braumeister Martin Walschebauer, der Beruflich schon in halb Europa herumgekommen ist. Produziert werden die Biere bei der Brauerei Rogg in Lenzkirch im Hochschwarzwald. Der Schwarzwald steht hierbei sinnbildlich für eine Region, in der noch besonders wertvolle und natürlcihe Zutaten vorhanden sind. Nicht weniger wichtig ist, dass die Brauerei Rogg für eine nachhaltige und ökologische Bierproduktion steht, was dem Braumeister besonders wichtig ist. Auch in Zeiten des ökologischen Wandels und des steigenden Klimabewusstseins ist dies ein Fakt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Bier, welchs an die belgischen Tripelbiere angelehnt ist, diesen jedoch nicht eindeutig entspricht. Vielmehr geht es in die Richtung eines Weizenbocks, bei dem gleichermaßen zur Hälfte Weizen und Gerstenmalz verwendet wurde. Dementsprechedn ist es mit 9,5% Alkohol auch ein nicht ganz leichtes Bier.

Zur Optik: Helloranges Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mehr als ordentlichen weissen Schuam.

Zum Geruch: Hier hat man getreidige Noten, eher sogar noch leicht röstige Noten. Es erinnert an ein Saison, da grewisse Zitrusnoten vorhanden sind. Dazu riecht es irgendwie etwas verbrannt.

Zum Geschmack: Sehr spritzig mit orangenartigen Noten. Es hat aber auch Sekt bzw. Champagnerartige Noten die sich in der Mundhöhle breit machen bzw. durch die sich eine sehr spritzige bittere im Mund breit macht. Man hat immer wieder dieses leicht weizig süßliche mit einer dezenten bittere im Abgnag. Dazu kommen harzige und kräutrige Noten die den geschmack abrunden und das Bier sehr frisch wirken lassen. Es bleibt bis zum ende sehr spritzig und erfrischend.

Zum Fazit: Ein Bier, welches seinem Namen als Gourmetbier gerecht wird und geschmacklich in die Champagnerrichtung geht. Es fehlt aber noch so der letzte Kick der das Bier etwas absolut besonderes werden lässt. Ab und an hat es auch Noten eines Tripels. Es bleiben aber immer noch 4 gute Sterne für das Tripel.

Veröffentlicht in 1-Stern

Kauzen Alt Fränkisch

Im heutigen Biertest geht es ins unterfränkische Ochsenfurt. Dort gibt es noch 2 Privatbrauereien die immer noch Produzieren. Eine davon ist die Kauzenbräu, die bereits seit dem jahre 1809 existiert. Aus dem breiten Sortimen möchte ich heute ein eher unbekanntes Bier vorstellen, das Alt Fränkisch. Dabei handelt es sich um ein untergäriges dunkles Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Rötlich, braunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen sehr schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Gtereidig röstig ist es in der Nase. Es hat sehr röstige Noten, aber auch etwas beeriges wie ich finde. Dies hat etwas von Waldbeeren. Dazu gesellen sich noch ganz leichte nussige Aromen.

Zum Geschmack: Es macht einen leicht säuerlichen ersten Eindruck, der dieses typische fränkische leicht gerstig/süßliche aufweist. Der Abgang ist hierbei mir im ersten Moment viel zu zuckrig süßlich. Dieser Geschmack bleibt dann leider auch im Nachgang sehr präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf wirken die einzelen Geschmackskomponenten nicht besodners gut aufeinander abgestimmt. Des Weiteren lässt die Süße zwar nach, die Kohlensäure ist hier aber dann zu doinant. Ja es hat es schokoladiges, jedoch vermisse ich röstige Note bzw. auch etwas cremiges. Ich schmecke nichts heraus, was eindeutig auf ein dunkles Bier hinweist.

Zum Fazit: Für mich nicht wirklich ein gutes Bier. Demenetsprechend macht das Trinken auch keinen großen Spaß. Dafür gibt es nur 1 Stern