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Bräustübl Sunlight Hops

Mein heutiger Biertest verschlägt mich dieses mal ins südhessische Darmstadt. Neben der Brauerei Grohe gibt es hier mit der Darmstädter Privatbrauerei noch eine zweite Brauerei in der Stadt. In Betrieb ist die Brauerei bereits seit 1847 und ist seither auch in Familienbesitz geblieben. Nach einer Markenumstellung im Jahre 2014 werden die Biere seither unter dem Namen Bräustübl verkauft. Zuvor wurden sie einfach unter dem schlichten Namen Darmstädter vertrieben. Neben ihrem klassischen Sortiment hat die Brauerei aber auch drei Craftbiere im Angebot. Eines davon ist das Sunlight Hops, was angesichts des momentanen Wetters sehr gut passt. Beim Sunlight Hops handelt es sich um ein Pilsner, welches mit dem Hopfen Simcoe kaltgehopft wurde. Mit einem Alkoholgehalt von 4,6% ist es auch sehr leicht.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat fruchtige, aber zugleich auch brotige Noten. Dominiert wird es aber zunächst von den fruchtigen, tropischen Noten, die dann durch Malz ergänzt werden. Es hat Noten von Litschi und Maracuja

Zum Geschmack: Ein fruchtig und frisches Bier, welches überhaupt nicht bitter ist, dafür aber dezent fruchtig. Man hat etwas von Honigmelone und Litschi, welches sich schön um den Gaumen schmiegt. Dabei ist das ganze Bier wunderbar leicht und sehr erfrischend. Oft hat man bei derart leichten Bieren eher die Problematik, das es zu bitter ist und es keinen Körper hat der dem entgegenwirkt. Hier hat man zumindest diese Bitterproblematik nicht. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein auch im Körper leichtes Bier, bei dem immer dieser leicht fruchtige Geschmack mitschwebt.

Zum Fazit: Es ist sicher nichts, was den gemeinen Craftbeertrinker von den Socken haut, aber ich finde es eine sehr gute Interpretation eines leichten, dezent fruchtigen Sommerbiers. Daher gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, wobei die Tendenz klar noch oben in Richtung 4 Sterne geht. Dafür müsste es aber noch etwas komplexer und facettenreicher sein.

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Hofmühl Hell

Die Coronakrise trifft vor allem auch die Bierbranche ziemlich hart, durch die fehlende Gastronomie und die Absage von Sport und Festen, fehlt vielen, vor allem mittelständischen Brauereien ein Großteil der Einnahmen. Der Biermarkt wie wir ihn bisher kennen, mit seinen vielen Regionalen Anbietern droht sich zu zentralisieren und seine Vielfalt zu verlieren, wenn viele Betriebe aufgeben müssen. Daher sehe ich es als meine Pflicht an meine Leser dazu aufzurufen die Brauereien zu unterstützen, indem ich jedem ans Herz legen möchte beim Bierkauf für daheim zu regionalen Bierspezialitäten zu greifen und dafür auch einmal ein paar Euro mehr auszugeben, anstatt die billige Angebotskiste der bekannten Großbrauerien mitzunehmen. Nur so können wir uns diese Biervielfalt die wir gewohnt sind auch auf lange Sicht bewahren. Außerdem möchte ich auch in meinem Blog vermehrt Biere von kleineren und mittleren Herstellern verkosten, um zu zeigen wie vielfältig unsere Bierlandschaft eigentlich noch ist. Den Anfang mache ich mit dem Hellen der Brauerei Hofmühl aus Eichstätt. Gegründet wurde die Brauerei bereits 1492 vom damaligen Fürsbischof, welche in Willibaldsburg, direkt oberhalb der Brauerei residierten. Seit 1860 ist die Brauerei mittlerweile in Privatbesitz und ist eine der größeren Mittelständler in Westbayern. Der Alkoholgehalt des Hellen beträgt 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat eine golde Farbe und einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziger Geruch. Die schöne süßliche note bleibt im Geruch erhalten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruc hat man ein getreidges Aroma mit einer kräftigen Malznote. Es prickelt schön am Gaumen und im Nachgang hat man eine schöne Malzsüße. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier mit süßmalzigen Tönen. Es könnte etwas süßlicher sein im Vergleich zu anderen bayerischen Hellen. Auf der anderen Seite ist dies auch sein Vorteil, das es nicht nur über die penetrante Süße kommt. Etwas zu im Mundgefühl etws zu hart, was vermutlich am Brauwasser liegt, wenn man mich fragt. Der Hopfen kommt hin und wieder durch. Es ist aber schön leicht ohne zu wässrig zu werden.

Zum Fazit: Ein gut trinkbares Helles, welches nicht so süß ist wie andere Bier, dafür aber schön prickelnd und erfrischend. Es ist manchmal etwas zu metallisch undhart, aber ein Bier welches man im Sommer sehr gut trinken kann. Ich gebe hierfür 3 Sterne und mehr denn je gilt think global drink regional.

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Brooklyn East IPA

Im heutigen Biertest geht es in das momentan so gebeutelte New York, genauer gesagt in den Stadtteil Brooklyn. Die dort ansässige Brooklyn Brewery hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der Big Player der Craftbeerszene gemausert. Nicht zuletzt durch die Partnerschaft mit Carlsberg, die die Biere in Europa vertreibt und sogar in Lizenz herstellt, sind ihre Biere bestimmt schon dem ein oder anderen über den Weg gelaufen. Seit 1984 gibt es die Brauerei schon und damit für die Craftbeerszene doch schon recht lange. Verkosten möchte ich mit dem East IPA heute einen Klassiker der Brauerei. Der Alkoholgehalt beträgt 6,9%.

Zur Optik: Ein eicht trübes, dunkeloranges Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus fruchtiges Aroma mit aber auch deutlich kräutrigen Noten. Es hat irgendwie etwas mentholartiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch eher hopfenbetontes Bier. Es ist im Abgang dann durchaus bitter und geht in ein schönes grasiges Aroma über. Man hat etwas leicht tropische Noten von Kiwi und Melone, jedoch ist es weit davon entfernt saftig oder ähnliches zu sein. Auch im weiteren Trinkverlauf präsentiert es sich als gefälliges IPA, welches hier und da fruchtige Noten aufblitzen lässt. Die Bittere ist gut dosiert, ohne dabei zu sehr zu stören oder es zu bitter werden zu lassen.

Zum Fazit: Ein für mich eher durchschnittliches IPA. Für Einsteiger mag es etwas neues sein, für mich ist es aber eher etwas fruchtiger und bitterer als ein Standardbier. Eventuell schmeckt es direkt vor Ort noch deutlich besser. ich gebe so 3 Sterne. Absoluter Durchschnitt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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Petra Weizen

Im heutigen Biertest gibt es noch einmal ein Bier aus Jordanien. Vielen dank an dieser Stelle noch einmal für das Urlaubsmitbringsel. Das heute Bier ist das Petra Weizen, welches nach der legendären Ruinenstadt mit ihrem weltbekannten Tempel benannt ist. Hergestellt wird das ganze von der Jordan Brewery welche die erste und größte Brauerei Jordaniens Ist. gegründet 1958, braute sie zunächst Amstelbier in Lizenz. Seit 1964 hat das Land mit der Markteinführung der Petra Biere auch seine eigene Markte. Verkosten werde ich heute das Weizen, also es gibt auch in Arabien ein Weizenbier. Der Alkoholgehalt beträgt 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und bananiges Aroma dazu etwas getreidiges.  und Vanille.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf jeden Fall getreidig mit einem dezent fruchtigen Aroma, Das nach Banane und Vanille schmeckt. Es ist vor allem sehr auf die hefige Note bedacht. Man hat auch hier und da eine etwas bittere Hopfennote am Start. Auch im weiteren Trinkverlauf überzeugt das weizen vor alldem dadurch, dass es nicht zu hefig wird, sondern auch eine schöne herbe Hopfenbittere hat, die der doch sehr aufdringlich wirkenden Hefe Einhalt gebietet. Es wirkt mir aber zu abgedroschen und ein wenig unrund. Es könnte mehr fruchtig sein.

Zum Fazit: Ein zwar am Anfang doch relativ überzeugendes Bier und ich hätte nicht erwartet das es so gut trinkbar ist. Im vergleich zu deutschen Weizen ist es aber dann doch noch etwas anderes. Ich vergebe hierfür noch 3 Sterne, auch wenn es hintenraus etwas komisch schmeckt.

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Maisel and Friends Hoppy Hell

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bier des Projekts Maisel and Friends. Mit dem Hoppy Hell wagen sich Maisel and Friends mit ihrer neuesten Kreation nun an den bayrischen Klassiker schlechthin. Dabei verpassen sie dem Bierstil natürlich auch einen eigenen Anstrich, in dem das Bier noch kaltgehopft wird. Der Alkoholgehalt beträgt 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Bier mit einem mittleren weißen Schaum. Man hat wie ich finde leichte Noten von Melone und auch etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein schön dezent fruchtige Noten mit auch einer ganz leichten Hopfenaromatik im Abgang. Der Nachgang ist im ersten Eindruck sogar eher ein bisschen wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es eher zurückhaltend bis auf eine ganz leichte Süße im Abgang. Auch gegen Ende ein Bier, welches zwar fruchtig ist und diese Fruchtigkeit schwimmt auch immer irgendwo mit, jedoch ist diese nur immer in Anklängen zum schmecken. Ich mache leichte Noten von Steinobst und etwas Apfel und Melone aus. Das macht das Bier auf der einen Seite sehr mild auf der anderen Geschmacklich auch sehr flach. Feinmalzige Noten lassen das Bier ausklingen.

Zum Fazit: Das Bier ist für mich weder Fisch noch Fleisch. Es ist ganz nett und sehr schön trinkbar, jedoch ist es insgesamt auch sehr unscheinbar. Ich gebe hierfür 3 Sterne, da es sehr erfrischend ist und etwas grasig/fruchtigen Hopfen mitbringt.

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Buddelship Mr. W

Zu später Stunde gibt es heute noch einen Biertest. Dieses mal gibt es wieder was von der Buddelship Brauerei aus dem Hamburger Stadtteil Altona. Dabei werde ich heute das Mr. W, ein New England Style Pilsner, verkosten. Wie bei einem NEIPA üblich wurde zum brauen das Bieres zusätzlich auch noch Weizen und Hafermalz verwendet. Auch ist es mit einem Alkoholgehalt von 5,9% deutlich stärker als ein typisches Pils.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat enen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier hat man tropische Aromen von Ananas und etwas Kiwi in der Nase. Dazu etwas Maracuja.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich dieses Aroma, wobei mir hier vor allem die Kiwi und die Maracuja duchkommt. Es is tauf der einen Seite sehr erfrischend aber auf der andern Seite setzt sich dieses fruchtige Aroma auch sehr schön am Gaumen fest. Im weiteren Trinkverlauf würde ich das Bier nicht auf eine Frucht festmachen, denn es hat so einen gewissen obstigen Unterton, dennoch bleibt es hier nicht dominant. Hier kommen sogar grasige Hoofennoten durch.

Zum Fazit: Eine wahre Fruchtbombe ist dieses Bier. Es ist sehr obstig und saftig. Auch sind die blumigen Noten sehr gut ausblanciert. Ich gebe hierfür 4 Sterne, da es mir wirklich gut geschmeckt hat und es ein etwas anderes Pils ist.

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Heidelberger Osterbier

An Ostern gibt es, wie könnte es anders sein ein Osterbier. Auch wenn es nicht sehr viele Osterbiere gibt, so habe ich dennoch eines gefunden und zwar eines von der Heidelberger Brauerei. Da Ostern im Frühling stattfindet handelt es sich beim Bier folgerichtig auch um ein Märzen, welches seinen namen dem Monat März zu verdanken hatte und welche traditionell im März gebraut wurden. Dies lag daran, dass die untergärige Hefe nur bei kühlen Temperaturen arbeitet. So wurde in Zeiten vor der künstlichen Kühlung im März, dem letzten kälteren Monat, die Biere extra stark gebraut, sodass sie bis in den Oktober  ausgeschenkt werden konnten. Der Alkoholgehalt beträgt 5,8%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht brotig, süßlich mit ausgeprägten Getreidenoten. Man hat Äpfel und Birnen in der Nase wie ich finde.

Zum Geschmack. Ein im ersten Eindruck ist es ein vor allem im Nachgang leicht bitteres Bier und so entsteht ein alkoholischer Eindruck. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus doch recht frisch wirken Malznoten und diesem zu bitteren alkoholischen Geschmack. Die Kohlensäure ist recht dezent dosiert und so wirkt es im Mundgefühl vor allem als Bier mit einem kräftigen und malzigen Körper. Auch macht es das Bier nicht unbedingt süffig, wenn das alkoholische verhindert, das es zu süß wird.

Zum Fazit: Ein Bier, welches ich nicht unbedingt brauche. Mir ist es zu unausgewogen. Das Malz ist ganz ok, aber irgendwie auch fast zu süß. Die alkoholische Note ist wirklich penetrant. Ich gebe hierfür 2 Sterne. In diesem Sinne wünsche ich euch frohe Ostern mit einem hoffentlich besseren Bier.

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Berg Kristallweizen

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal nach längerer Zeit wieder ein Kristallweizen. verkosten möchte ich dabei das Kristall der Berg Brauerei aus dem gleichnamigen Ehinger Teilort. Der Alkoholgehalt beträgt 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein zitroniges und fruchtiges Aroma. Sogar die Banane kommt leicht durch. Dazu ein süßmalziges und getreidiges Weizenaroma. Auch ein leichte Nelke mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein spritzig frisches Bier. Im Abgang ist es sehr ztronig mit einem fruchtigen Touch, der auch im Nachgang anhält. Im Antrunk ist es aber eher recht mild, bevor es sich dann langsam steigert und seine getreidige Note voll ausspielt. Das spritzige und sprudelige Aroma lässt im weiteren Trinkverlauf leider nach und so wird das Bier dann eher von den getreidigen Aromen dominiert, die dann gegen aber auch sehr im Glas hängenbleiben und fast schon penetrant sind

Zum Fazit: Ein ganz passables Kristall, dem mir aber die Spritzigkeit abgeht. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Schlenkerla Fastenbier

Karfreitag, der Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde, ist einer der Höhepunkte der Fastenzeit und für viele Christen ein Tag des Fastens und Verzichts. Daher ist wohl passend heute ein Fastenbier zu verkosten. Das Bier stammt von der traditionsreichen Bamberger Brauerei Schlenkerla, die sich auf Rauchbiere spezialisiert hat und für die sie weltweit bekannt ist. Das Schlenkerla ist mittlerweile in vielen Ländern vertreten und ist mittlerweile so etwas wie ein Synonym für Rauchbier aus Deutschland. Das Fastenbier ist ein untergäriges Bier, welches jedes Jahr extra zur Fastentzeit gebraut wird und einen Alkoholgehalt von 5,9% hat.

Zur Optik: Klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma, bei dem ich auch Schokonoten ausmache. Dazu auch etwas rauchiges und holziges und ganz leicht glasierter Schinken. Es geht aber eher ins süßliche.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein spannendes Bier, das viele verschiedene Geschmackseindrücke in sich vereint. Es ist zum Einen leicht schokoladig süßlich was sich auch am Gaumen festmacht. Es ist dabei zum Anderen aber auch leicht herb und bitter und vermittelt so den Eindruck einer Zartbitterschokolade. Dazu kommen die ganz dezente rauchige und vor allem holzige Noten, die hier aber nicht so präsent sind. Im weiteren Trinkverlauf verhält es sich dann so, dass Kohlensäure zwar prickelt, dann aber nur noch die süßbitteren Schokonoten im Mund vorhanden sind und sie sich fast schon penetrant verhalten.

Zum Fazit: Ein Bier welches vor allem im Antrunk stark ist gegen ende aber etwas penetrant wird. Es ist aber gar nicht so rauchig wie andere Rauchbiere, sondern angenehm süßlich. Ich gebe hierfür 4 Sterne, auch wenn es etwas ist, das vermutlich nicht jedem schmeckt.

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Heubacher Banana Bitter

Am letzten Abendmahl wurde zwar Wein getrunken, dennoch wird es am heutigen Gründonnerstag wieder einen Biertest geben. Dieses mal möchte ich das Banana Bitter aus der Craftbierlinie der Heubacher Hirschbrauerei. Das Bier, welches stilistisch in die Richtung eines Wheat IPAs geht hat einen Alkoholgehalt von 7,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig mit bananigen Noten, aber auch harzigen Komponenten. Man hat eine sehr reife Banane, aber auch malzige Noten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist dominiert von bananigen Aromen. Diese ziehen sich durch den ganzen Geschmack und werden im Abgang von hopfigeren begleitet, die leicht bitter sind. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßlich herbes Bier. Die Idee ist gut, jedoch ist mir die Herbe am Gaumen zu penetrant und störend. Die Bananennote hingegen bleibt auch bis zum Ende sehr schön harmonisch und ist wirklich schön im Mund und Gaumen.

Zum Fazit: Ein Bier mit für und wieder. Ich gebe hierfür 3 Sterne, da die Bananennoten zwar sehr schön sind die Hopfennoten aber ab und an nicht so gut mit diesen zusammenpassen.