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Held Bräu Hell

Im heutigen Test habe ich wieder etwas Fränkisches in meinem Köcher. Es handelt sich um ein Bier der Brauerei Held aus Oberailsfeld in der fränkischen Schweiz. Die Brauerei kann auf ein sehr lange Geschichte zurückblicken und ist seit über 300 Jahre in Familienbesitz. Das Helle ist das Standarbier der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidge Noten die leicht süßlich sind. Ansonsten hält es ich recht bedeckt.

Zum Geschmack: Man hat getreidige Noten im ersten Eindruck mit leicht süßlichen Noten. Im Abgang bzw. Nachgang kommt so eine leicht muffig Note auf, die aber sehr schnell verschwindet. Der Nachgang ist dann etwas süßlich. Im Abgang kommen ab und an ein wenig herbe Hopfennoten durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr gefälliges Helles, welches hier und da etwas süßliche Malznoten hat, die noch um ein wenig Honig ergänzt werden. Auch der Hopfen klingt hier und da an, was sehr gut ist. Es ist sehr erfrischend.

Zum Fazit: Ich gebe diesem wirklich erfrischenden Hellen eine Wertung von guten 4 Sternen. Mehr braucht man nicht dazu zu sagen. 

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Roman Gentse Strop

Mit dem Gentse Strop habe ich im heutigen Test wieder ein Bier, das eine Geschichte zu erzählen hat. Denn den Namen hat mein heutiges Bier vom Wiederstand der Einwohner Gents gegen die Habsburger Herrscher vor Ort. Zur Demonstration seiner Macht zwang Kaiser Karl die stolzen Bürger Gents mit einer Art schlinge um den Hals, den sogenannten Strops, umherzulaufen. Als Zeichen des Wiederstands hat sich dieses Symbol bis heute erhalten und wird bei zahlreichen Festlichkeiten getragen. Das Gentse Strop selbst ist ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 6,9% und wird von der Brauerei Roman hergestellt.

Zur Optik: Ein trübes bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräutrig getreidiges Aroma in der Nase. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr herb und auch bitter am Gaumen. Es bleibt aber doch recht geschmacksneutral zunächst. Es ist leicht herb am Gaumen und irgendwie sehr kräutrig, Nach Wermut oder ähnlichen schärferen Kräutern, wie Koriander und eine leichte Minze.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ich finde es einfach geschmacklich ein wenig flach. 

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ST Erhard Puffbohne Export

Das Hausbier der Bierothek Erfurt, das Puffbohne Export hat es heute zu mir in den Test geschafft. Gebraut wird es vom Bamberger Bierprojekt St Erhard, deren Gründer Christian Klemenz sich auch für die Bierotheken vernatwortlich zeigt. Puffbohne ist eine Bezeichnung für gebürtige Erfurter, die auf Erzählungen beruht. Stilistisch habe ich hier ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klares dunkelgoldenes Bier. Der weiße Schaum ist in Ordnung und passt perfekt.

Zum Geruch: Ein getreidig grasiges Bier mit einen getreidigen typisch grünlich zuckrig-gerstigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein getreidig kerniges Bier. Es hat einen eher hopfigeren Abgang, der eine gewisse Herbheit aufweist. Einen sehr würzigen Gesamteindruck vermittelt das Bier. Es ist eher ein wenig schmierig, aber dennoch hat es ein klares geschmackliches Profil, welches aber bisweilen ein wenig zu schmierig wirkt und etwas ledrig ist. Es fehlt hier ein wenig die süßliche Komponente.

Zum Fazit: Ein sehr eigenwilliges Bier, das hier auf gewisse Weise auch ein wenig Kante zeigt. Dennoch finde ich es ein wenig gewöhnungsbedürftigund so gebe ich dem Bier nur eine Wertung von 3 Sternen.

 

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Söhnstetter Zwicklpils

Von der Söhnstetter Brauerei habe ich heute im zweiten Test das Zwickelpils im Programm. Verpackt in einer außergewöhnlichen Flasche aus blauem Glas hat es einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hefig getreidiges Aroma. Es hat leicht grasige Hopfennoten.

Zum Geschmack. Ein getreidiges Aroma mit einem leicht schmierigen Unterton. Danach hat es aber eine grasige hopfige Note am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus prickelndes Bier mit einer leicht hopfig getreidigen Note. Vor allem die Hefe kommt durch und macht eine leicht teigigen Nachgeschmack.

Zum Fazit: Ich bin überrascht ein durchaus gutes Kellerpils, bei dem man auch die Hefe schmeckt. Man muss dieses leicht teigige mögen, aber es wirkt sehr frisch und hat 4 Sterne verdient. 

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Stuff Revolution IPA

Mit besten Dankeswünschen an meinen treuen Bierspender habe ich heute wieder die Möglichkeit ein Bier aus dem Großherzogtum Luxemburg zu verkosten. Es handelt sich um ein Bier der Brauerei Stuff aus dem kleinen Örtlichen Steinsel nördlich der Hauptstadt. 2015 gegründet ist die Brauerei noch relativ jung, hat sich aber auf handwerklich produzierte Craftbiere spezialisiert. So habe ich heute das vergnügen das Revolution IPA im Glas zu haben. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat Noten von Mandarine und Orange in der Nase wie ich finde, dazu kommt etwas ganz leicht tropisches dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein IPA, das auf eine dezente Bitternote setzt und von einer ganz leichten obstigen Note umrahmt wird die in Richtung Mandarine geht. Man spürt auch den vollmundigen Malzkörper. Man hat sehr schöne Bitternoten, die sich vom Antrunk bis in den Abgang hindurchziehen.

Zum Fazit: Ja es ist ein wirklich ganz nettes IPA das man gut trinken kann und das einige ganz brauchbare Nuancen hat. Es ist aber insgesamt eher gefällig und nicht wirklich etwas besonders, aber handwerklich top gebraut und wie ich finde auch für Einsteiger geeignet, da es nicht zu extrem sondern moderat gehalten ist. Das gibt 3 gute Sterne.

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Günzburger Hopfengold

Die Radbrauerei ist Günzburg ist hauptsächlich bekannt für ihr Weizen, jedoch produziert sie auch untergärige Biere. Eines davon ist das Hopfengold, das sich heute zu mir ins Glas gesellt hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist ganz ordentlich, jedoch nur ca. 2cm breit.

Zum Geruch: Es ist eher geruchsneutral. Ein bisschen getreidige Noten kommen durch. Dazu kommen leichte Noten von Honig.

Zum Geschmack: Es ist ein gehaltvolles Bier hier im Glas. Es ist jedoch im ersten Eindruck recht mild. Man hat im Abgang eine leichte Malznote. Der Abgang ist ein wenig harzig, mit einer etwas dezenten Bittere. Diese ist aber wirklich nur sehr dezent. Ansonsten ist das Bier auch im weiteren Trinkverlauf eher mild und nicht wirklich eine Geschmacksexplosion.

Zum Fazit: Mild ist ein Wort, das dieses Bier relativ treffend beschreibt. Ansonsten ist es geschmacklich doch eher zurückhaltend. Von mir bekommt dieses Bier eine Wertung von 3 Sternen. 

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Superfreunde 5 Years are not enough

Anlässlich ihres 5 Geburtstags haben die Superfreunde aus Hamburg ein neues Bier gebraut, welches ich heute verkosten möchte. Mit dem 5 Years are not enough setzten die Superfreunde nun ein Zeichen, das es auch in Zukunft weitere Biere geben wird und es das noch lange nicht gewesen ist. Stilistisch haben wir hier ein Double Dry Hopped IPA, bei dem die Hopfensorten Enigma und Amarillo. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma habe ich hier mit einer schönen Note die an Melone erinnert und eventuell auch etwas tropisches in sich hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein dezent bitteres Bier, das im Abgang aber dann auch eine gewisse Fruchtaromatik hat. Es ist aber nicht besonders bitter, sondern allgemein sehr angenehm und auch etwas harzig. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein Bier mit einer leicht bitteren Zitrusaromatik im Geschmack die sich in Richtung Abgang immer mehr verstärkt. Insgesamt hat das Bier aber eine sehr schöne Obstaromtik bis in den Rachen ausstreckt und die an Zitrus und ähnliche Obssorten erinnert. Nur eine ganze leichte Bittere macht sich im Geschmack breit.

Zum Fazit: Insgesamt ein sehr gutes Bier, bei dem mir aber noch etwas der Aha Effekt fehlt, das ich sagen könnte dieses Bier ist etwas absolut besonderes. Es fehlt einfach noch ein kleines bisschen Geschmackstiefe. Dennoch gibt es von mir gute 4 Sterne die es sich alle Mal verdient hat.

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Samuel Smith India Ale

Für den heutigen Test habe ich etwas von Yorkshires ältester Brauerei der Samuel Smiths Old Brewery aus Tadcaster. Das India Ale, welches ich heute verkosten möchte ist dabei eines britischer Art, sprich es ist nicht ganz so stark und hat nur einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rot bis dunkler bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtig süßliches Aroma, bei dem auch karamellige und toastige Noten zugegen sind. Es riecht auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck vor allem in Antrunk süß fruchtig und etwas karamellig. Am Gaumen und im Abgang kommen dann herbe Hopfennoten dazu. Diese kommen auch im Nachgang vor aber sind dezent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein schönes Bier mit leicht harzigen und hopfigen Noten, ohne aber zu bitter zu werden. Es ist im Körper eher schlank und teilweise auch wässrig was etwas Abzug gibt.

Zum Fazit: Man muss britische Ales mögen. Dieses ist aber ein sehr guter Vertreter dieser Art bis auf den etwas wässrigen Körper bringt es alles mit was ein Bier dieser Stilrichtung auszeichnet. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. 

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Klasik Svetle Pivo

Im heutigen Test habe ich ein Bier von unseren Tschechischen Freunden, das auf den Namen Klasik hört. Bis auf das es von der Pilsener Brauerei, die sich auch für das berühmte Urquell verantwortlich zeigt, gebraut wird, lässt sich über dieses Bier nicht viel herausfinden. Lediglich das es mit 3,8% einen äußerst geringen Alkoholgehalt aufweist und sich eher im untersten Preissegment bewegt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat süßlich getreidige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr mildes Aroma mit einer dezenten Süße, die man im ganzen Mundraum hat. Die Kohlensöure prickelt ganz leicht. Diese dezente Süße weiß noch zu gefallen, ohne das sie zu süß ist. Das Wasser ist ein wenig hart und wirkt mineralisch, bis leichte Anflüge von metallischen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf schmeckt es ganz ok und für seinen Alkoholgehalt hat es relativ viel Aroma.

Zum Fazit: Ich hätte es mir deutlich schlimmer vorgestellt als es letztendlich ist. Man hat eine ganz annehmbaren Geschmack und hat in dieser Kategorie schon deutlich schlechtere Tschechische Biere. Dennoch ist das Gesamtergebnis ein nicht wirklich besonderes Bier, bei dem es für 3 Sterne reicht.

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Eschenbacher Urtyp

Für meinen heutigen zweiten Test mache ich einen Abstecher in benachbarte Frankenland. Von der Eschenbacher Brauerei hatte ich bisher noch gar nichts im Test, es handelt sich bei folgenden Bericht quasi um eine kleine Premiere. Die Brauerei, die in dem gleichnamigen kleinen fränkischen Dorf beheimatet ist, hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1750 zurückreicht. Die Geschichte des Betriebes ist eng mit der Familie Wagner verbunden die bis zum Jahre 2018 Eigentümer der Brauerei war. Aus Mangel eines Nachfolgers wurde der Betrieb im Jahre 2018 an die Arcobräu verkauft, die den Betrieb aber unverändert weiterführt. Aus dem Sortiment gibt es in meinem Glas den Urtyp, ein sehr leichtes Bier mit einem Alkoholgehalt von nur 4,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus brotigen und getreidig süßlichen und leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ein frisches, leicht prickelndes Aroma. Im ersten Eindruck hat man noch keine besonderen geschmacklichen Vorkommnisse. Es ist eher noch leicht bitter im Aroma. Es ist sehr getreidig, bringt jedoch eine ordentliche Portion Hopfenbittere mit. Dadurch wird es sehr würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf sind sie getreidg süßlich, mit einer würzigen Note. Es hat so eine gewisse süßliche Leichte.

Zum Fazit: Für mich ist dieses Bier wahrlich nichts Besonderes. Ich finde es teilweise auch wirklich schwach. Ob das nun am geringen Alkoholgehalt liegt weiß ich nicht, jedenfalls finde ich es sehr flach. So reicht es nur für 2 Sterne.