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Poppels Wit

Ostern und die Fastenzeit sind nun vorbei, Zeit also sich wieder einem neuen Biertest zu widmen. Für den heutigen Test mache ich einen Abstecher nach Schweden zur Poppels Bryggeri. Von diesen möchte ich nun ein Witbier belgischer Brauart verkosten. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es ist hefig und hat zitrusartige Noten die in die Nase kommen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man sehr spritzige Noten. Diese dominieren den Geschmack . Vor allem im Abgang setzten auch zitrusartige Noten ein. Diese dominieren dann den Nachgang.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Witbier aus dem hohen Norden. Es muss also nicht immer zwingend aus Belgien kommen und hat sich eine Wertung von 4 Sternen verdient. 

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Anker Hefeweizen

Die Biere der ehemaligen Nagolder Ankerbrauerei werden schon seit längerer Zeit von der weithin bekannten Alpirsbacher Klosterbrauerei gebraut. Aus diesem Fundus wird heute das Hefeweizen bei mir im Glas sein, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes orangenes Bier. Es hat einen weißen Schaum, der ca. 5 cm breit ist.

Zum Geruch: Es ist hefig, aber dennoch frisch im Geruch. Leicht säuerlich ist es, aber auch der Weizen kommt gut durch. Eine dezente Fruchtigkeit nach Banane ist auch noch vorhanden.

Zum Geschmückt: Der fruchtig frische Eindruck bestätigt sich im ersten Eindruck. Im Abgang hat man eine sehr schöne Bananennote, die sich vor allem im Abgang reinlegt und dann im Nachgang so richtig durchkommt. Durch leicht prickelnde Unterstützung des Hopfens wirkt dieses Bier sehr aromatisch und ausgeglichen. Der hefige Ton ist im Weizen ein bisschen zu dominant und mir fehlt hintenheraus ein wenig das spritzige.

Zum Fazit: Ja es mag eine gutenersten Eindruck hinterlassen, aber je länger man es trinkt je mehr lässt doch der Geschmack nach und es ist mir schlussendlich einfach zu hefig. So gibt es von mir eine Wertung von 3 Sternen. 

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Königsbräu Hopsoul

Auch von der Brauerei Königsbräu aus Heidenheim gibt es ein Craftbeer, das es heute zu mir in den Test geschafft hat. Die Rede ist vom Hopsoul, einem hellen Sommerbier, was angesichts des Wetters der letzten Tage auch ganz gut passt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen außerordentlich schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Zitrusnoten mit hopfig bitteren Tönen. Dazu kommen grasige Noten. Dies grasigen Noten sind sehr floraler Natur.

Zum Geschmack: Auch hier ist der Eindruck sehr zitrusmäßig und sehr spritzig. Im Abgang ist es kurz leicht bitter. Der Nachgang ist eher harmonisch und süßlich, aber trocken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr harmonisch. Auf einen prickelnden, spritzigen Zitrusantrunk folgt dieses weiche fruchtig-obstige Aroma, das sich im Mund breit macht wenn ein schluck genommen wurde.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr erfrischendes Sommerbier, das man mit diesen ausprägten Zitrusnoten manchmal sogar für ein Radler halten könnte. ich finde es für den Sommer sehr passend und daher bekommt es von mir 4 Sterne.

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Ladenburger Weizenbock Hell

Da der Karfreitag mit der Kreuzigung Jesu sozusagen den Höhepunkt der Fastenzeit darstellt nehme ich dies als Anlass noch einmal einen schönen Bock aus der Region zu verkosten. Mit dem Weizenbock von der Ladenburger Brauerei aus Neuler hab ich nun heute einen vielfach ausgezeichneten Vertreter seines Bierstils im Glas. Der unter anderen Goldmedaillen beim Europen Beer Star sowie den World Beer Cup und zahlreiche Silbermedaillen gewann. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Der Schaum ist zunächst recht weiß und beständig. Verschwindet dann aber recht schnell wieder.

Zum Geruch: Ein sehr reifes Bier mit dementsprechend reifen Fruchtaromen, aber auch leicht alkoholisch ist es in der Nase. Dörrobst, reife Pflaumen und vor allem Banane ist in der Nase wahrnehmbar

Zum Geschmack: Ein recht rundes geschmacksvergnügen mit ein wenig alkoholischen Noten. Es hat aber auch die intensiven fruchtigen Noten, die ein Weizenbock mit sich bringt. Es könnte für meinen Geschmack jedoch noch ein kleines bisschen intensiver sein was die Fruchtaromatik angeht. Ansonsten ist alles vorhanden was von einem Weizenbock erwartet reifen Bananen und Pflaumen, dazu gesellt sich Dörrobst und auch etwa Karamelliges.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von4 Sternen, da es hier und da noch ein paar kleine Schwächen hat aber ansonsten voll überzeugt und dann man durchaus weiterempfehlen kann.

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Funck-Bricher Blonde

Seit 2018 gibt es in Luxemburg ein Bier der Marke Funck-Bricher, dabei ist diese Biermarke gar nicht so neu wie man denken mag, denn ihre Ursprünge reichen zurück bis ins Jahre 1764. Viele Jahre war die Biermarke eine der präsentesten im ganzen Lande und war zwischendurch sogar Hoflieferant des Fürstenhauses. Doch im Zuge der Fusion der Hauptstadtbrauerei mit der Brauerei Bofferding verschwand sie im Jahre 1975 schließlich vom Markt. Vor drei Jahren hatte sie aber ihre Auferstehung und ist nun als Biobier wieder erhältlich. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%. Abschließend möchte ich noch einen Dank an meinen Bierspender aussprechen, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein goldenes Bier mit einer ganz leichten Trübung habe ich hier in meinem Glas. Der Schaum ist sehr ordentlich und feinporig.

Zum Geruch: Das getreidige dominiert hier deutlich den Geruch, ist geht dabei aber auch in die keksige Richtung.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich auch hier ein Bier, bei dem das getreidige dominant ist. Vor allem im Abgang kommen diese keksigen Noten dazu und breiten sich schön im Mundraum aus. Dazu kommt immer wieder eine ganz leicht bittere Hopfennote die sich um den Gaumen legt. Erfrischend ist es zudem, da die Kohlensäure sehr prickelt und dem Bier so Spritzigkeit verleiht.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen da ich es ein wirklich sehr gutes Lager finde, das zudem noch sehr erfrischend ist.

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Härle Lager hell

Von der Brauerei Härle aus Leutkirch im Allgäu hab ich mit dem Lager hell eine naturtrübes Helles Vollbier in meinem Test. Mit 4,7% hat das Bier auch einen moderaten Alkoholgehalt wie es sich für ein Helles gehört.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver brotiger Geruch. Man hat leichte karamellige Töne die beim Geruch noch dazu kommen.

Zum Geschmack: Was als erstes auffällt ist das man am Gaumen leicht moussierende herbe Töne wahrnimmt. Es schmeckt sehr urig, aber irgendwie auch nicht so intensiv wie ich es gedacht habe. Ganz leichte Noten von Honig sind hier im Bier, vor allem auf der Zunge sind sie wahrnehmbar. Im weiteren Trinkverlauf kommen ganz leichte karamellige Noten hinzu. Es bleibt aber in seinem Gruncharkter weiterhin eher derb getreidig mit herben anklängen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es zwar wirklich einen ausgeprägten Geschmack hat mir ist das ganze für ein Helles aber eine bisschen zu urig und zu derb ist. Eventuell spielt hier auch die Tatsache das es naturtrüb ist eine Rolle. 

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Bobeline Black Label

Bei der belgischen Stadt Spa denken die meisten entweder an Bäder und Heilquellen oder an die benachbarte Formel 1 Rennstrecke auf der jedes Jahr der große Preis von Belgien ausgetragen wird. In Spa gibt es aber auch biertechnisch etwas zu entdecken, nämlich die Biere der Brauerei Bobeline. Die Brauerei ist noch relativ jung und existiert erst seit 1991. Das Bobeline Black ist ein kräftiges Stout mit einem Alkoholgehalt von 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Eine lakritzhaltige und fruchtig zuckrige Note die man in der Nase hat. Man hat eine sehr deutliche Note von Kandiszucker.

Zum Geschmack: Man schmeckt Lakritze in der ersten Geschmacksnuance und hat einen sehr süßlichen Geschmack. Natürlich schmeckt man auch die süßliche Komponente herau, die schon fast etwas zuckrig wirkt. Es ist insgesamt für ein Stout sehr rezent, respektive die Kohlensäure prickelt sehr stark nd so nimmt dies leider dem Bier den raum noch mehr von seiner Geschmacksvarietät preiszugeben.

Zum Fazit: Mir ist das Bier einfach deutlich zu sprudelig und so erhält es von mir eine Wertung von 3 Sternen da es ansonsten gute Eindrücke hat.

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Braukatz Dark Cat

Ich habe in meinen zweiten Test wieder ein Bier aus der Braukatz Serie der Braumanufactur Allgäu aus dem Hotel Post in Nesselwang. Mit einem Alkoholgehalt von 4,9% ist dieses dunkle Bier eher schlank gehalten.

Zur Optik: Ein naturtrübs, schokobraunes Bier. Es sprudelt sehr und hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schokoröstiges Bier. Es hat etwas beeriges an sich. Dazu ist es sehr brotig und auch leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es hier doch zunächst recht geschmacksneutral, aber mit einer karamelligen Süße im Abgang. Es ist eine Mischung aus leicht fruchtigen und karamelligen Noten gepaart mit etwas toastigem, das sich schön um den Gaumen schmiegt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von knappen 4 Sternen, da es zwar ein doch typisches Dunkles ist, aber hier und da ein paar kleine Highlights setzt und ein doch annehmbares Geschmacksvolumen mitbringt.

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Riegele Commerzienrat

Mit dem Commerzienrat habe ich in meinen heutigen Test ein Bier der Augsburger Traditionsbrauerei Riegele im Test. Das untergärige Lagerbier, bei dem mehrere Spezialmalze verwendet wurden hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Unter Anderem wurde es vom Probier-Club als Bier des Jahrzehnts ausgezeichnet, was dem Bier durchaus eine gewisse Referenz verleiht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher fruchtiges Aroma, welches mich an Äpfel erinnert. Dazu kommen natürlich sehr schöne feinmalzige Noten.

Zum Geschmack. Ein würziger erster Eindruck, bei dem man die Apfelnoten auch schon ein wenig herausschmeckt. Im Abgang ist es leicht herb und so kann der Hopfen auch seine Visitenkarte abgeben. Die Kohlensäure prickelt sehr stark, dies tut dem Geschmackserlebnis jedoch keinen Abbruch, sondern macht es im Gegenteil auch noch wirklich süffig.

Zum Fazit: Ein sehr rundes Bier, das sich von mir eine Wertung von 4 Sternen verdient hat. Mehr braucht man hier eigentlich nicht zu sagen, als zurücklehnen und genießen.

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Scherdel Landbier

Im heutigen Test habe ich ein fränkisches Bier von der Hofer Brauerei Scherdel Im Test. Gegründet im Jahre 1831 ist die Brauerei nach einem Insolvenzverfahren im Jahre 2003 in Besitz der Kulmbacher Brauerei gelangt, jedoch produziert sie weiterhin in ihrem Ursprünglichen Standort. Das Landbier, im Stile eines Exportes wurde extra zum 175 Geburtstag der Brauerei eingeführt und hat es geschafft im Sortiment zu bleiben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein brotig getreidiges Aroma mit einer gewissen leicht süßlichen Note. Es ist es sehr urig und vor allem recht würzig. Man hat leichte karamellig-getreidge Noten im Abgang. Der Hopfen kommt ganz ganz leicht durch und sorgt für das I Tüpfelchen an Würziogkeit. Auch im weiteren trinkverlauf hat man ein sehr würziges Bier mit einem sehr süffigen Aroma, welches dazu noch ein weiches Mundgefühl verursacht. Die getreidig bis in den Nachgang auswirkenden, leicht karamelligen Noten sind wirklich sehr aromatisch.

Zum Fazit: Ein gutes Exportbier das mich vor allem mit seiner karamelligen Note überzeugt die für ein Bier dieser Art recht ungewöhnlich ist. So gibt es von mir 4 Sterne nach Hof.