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Schneider Meine Helle Weisse Tap 1

Hinter dem Tap 1 von Schneider Weisse verbirgt sich das klassische helle Weissbier. Mit einem Alkoholgehalt von 4,9% ist es zudem recht schlank.

Zur Optik: Ein hellorangenes, trübes Bier. Der Schaum ist jedoch recht schnell wieder verflogen.

Zum Geruch: Es riecht vanillig fruchtig mit einer schönen Banane. Jedoch ist es insgesamt doch ein wenig zurückhaltend im Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr prickelndes Weizen, welches eher auf der milderen Seite zuhause ist. Gut ist aber, dass es im ersten Eindruck nicht zu schwer ist und vor allem nicht schlammig und hefig wirkt. Der Hopfen prickelt kurz am Gaumen. Die Banane vermisse ich aber bisher ein wenig. Das Getreide klingt auch an, jedoch nur ein wenig süßlich. Insgesamt ist der Abgang für mich ein wenig zu schwach. Irgendwie ist es auch im weiteren Trinkverlauf eher flach. Der Malzkörper ist nicht so kräftig und vor allem die Banane fehlt mir einfach ein bisschen.

Zum Fazit: Es ist ein solides schlankes und spritziges Weißbier, gerade im Vergleich zum Originalen von Schneider aber ein wenig aromenarm. Deshalb reicht es auch nur zu 3 Sternen.

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Allgäuer Brauhaus Original

Im Jahre 1911 nahm das neu gegründete Allgäuer Brauhaus erstmals seinen Braubetrieb auf und sollte 100 Jahre später dafür verantwortlich sein, dass im Laufe seiner Betriebstätigkeit ein Konzentrationsprozess des Allgäuer Biermarktes zugunsten des Brauhauses stattfand. Von Anfang an als Großbrauerei gegründet sind so manche Brauereien im weitläufigen Umland in das Brauhaus integriert worden. Ob durch Übernahme oder Fusion spielt letztendlich keine Rolle, den die Brauerei hatte von Anfang an das Ziel sich als zentrales Brauhaus der Region zu etablieren und das Allgäuer Bier von Kempten aus in den Welt zu tragen.  Das Original wurde im Jahre 2011 anlässlich des 100 jährigen Jubiläums auf den Markt gebracht und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen eher mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein brotiges Aroma, das aber eher ein wenig zurückhaltend ist.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist ein Bier, welches eher dezent ist und nur leicht prickelt. Es ist hier und da etwas süßlich und leicht brotig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches eher dezent aromatisch ist und eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration hat. Es ist in den Backen etwas süßlich, wirkt aber auch leicht pappig.

Zum Fazit: Es ist ein solides Lagerbier, bei dem das pappige etwas stört. Ansonsten ist es eventuell noch etwas zu süßlich, was jedoch im Großen und Ganzen zum Bier passt und von der Kohlensäure ausgeglichen wird. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Battin Christmas

Am Freitag schon heißt es wieder Weihnachten steht vor der Tür und dazu werde ich nun heute wieder ein entsprechendes Bier vorstellen. Dieses Mal dreht es sich um ein Weihnachtsbier aus dem Hause Battin, einer Luxemburgischen Biermarke von der schon das ein oder andere hier im Blog verkostet wurde. Dazu geht auch heute wieder ein Dank an meinen treuen Bierspender der mich regelmäßig mit neuen Bieren versorgt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelrotes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma habe ich in der Nase. Ich habe hier karamellig-beerige Noten und auch etwas Lebkuchen.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier das im ersten Eindruck gar nicht so geschmackvoll ist, jedoch gegen Abgang ein wenig herbe Noten mitbringt. Es ist ein Bier das im Abgang prickelt durch die kohlensaure, aber ansonsten geschmacklich eher etwas zurückhaltend ist.

Zum Fazit: Ein Bier ohne besondere Highlights. Es ist nicht schlecht aber absolut nichts spektakuläres. Das gibt eine Wertung von 3 Sternen.

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Der Ulmer Winterbock

Aus dem Hause Bäuhöfer lässt mich deren Winterbock eine kleine kulinarische Reise in die Ortenau unternehmen. Stolze 7,5% wirft dieses kräftige Biererzeugnis in die Waagschale und sorgt damit dafür das einem wahrlich warm ums Herz wird, wenn man sich entschließt diese Bierkreation zu verkosten.

Zur Optik: Ein braurotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma. Man hat dazu leichte schokoladige Tendenzen im Bier.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein intensives und malziges Aroma, bei dem auch vor allem röstige Nuancen eine Rolle spielen. Diese machen sich vor allem im Abgang bemerkbar. Dazu hat es doch recht deutliche Anflüge einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration, die fast schon ein wenig zu viel des Guten sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr malzig süßliches Bier mit einem ausgprägten Aroma. Schokoladige Nuancen sind zwar vorhanden, spielen aber geschmacklich eher weniger eine Rolle.

Zum Fazit. Ein solider, trinkbarer Bock, der seine guten , aber auch seine schlechten Seiten hat. Von mir bekommt er eine Wertung von 3 Sternen.

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Post Weizen Bock

Der Weizenbock der Postbrauerei Weiler aus dem Allgäu ist das nächste Bier, das ich heute testen werde. Der Bock wird von der Brauerei jedes Jahr exklusiv zur Winterzeit gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,4%.

Zur Optik: Ein Naturtrübes Bier mit einer ordentlichen Bernsteinfarbe. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch nach reifen Früchten, allen voran Banane. Dazu kommt noch etwas Vanille in die Nase sowie eine ausgereifte Pflaume.

Zum Geschmack: Im Einstieg kommen zunächst alkoholische Noten, die jedoch schon in den ersten Schlucken das gewisse etwas haben. Im Antrunk ist relativ spritzig, aber vor allem der Abgang hat diese bitteren Noten. Es fehlt mir die Fruchtnote, die nur leicht anklingt. Dafür hat es cremige Noten und Noten die an reife Pflaume erinnern. Diese kommen eher zur Geltung wenn die Kohlensäure etwas nachlässt und dann sind auch die alkoholischen Noten des Anfangs nicht mehr so stark. Dazu schwingt immer ein Hauch von Schokolade mit.

Zum Fazit: Der etwas holprige Einstieg gibt etwas Abzug. Dazu wirkt mir das Ganze nicht rund genug. Ein solider Weizenbock, der aber kleine Fehler hat. Diese sind zwar nicht schlimm, aber beim Biertstil Weizenbock gibt es einfach eine hohe Dichte an sehr guten Bieren, sodass dieser knapp an der 4 Sternen scheitert, aber dafür gute 3 bekommt. 

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Einbecker Dunkel

In Einbeck können sie nicht nur Bock sondern auch andere Biersorten werden vom Brauhaus in der ehemaligen Hansestadt gebraut. Alkoholtechnisch bewegt sich das Gebräu bei einem Wert von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißbraunen Schaum.

Zum Geruch: Es ist brotig-röstig und wirkt etwas urig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das sehr komplexe Noten hat. Es ist rostig getreidig mit karamelligen Noten. Dazu hat es eine toastige Note im Abgang die sehr dominant bestehen bliebt. Es ist ein herb getreidiges Bier, das nur im Nachgang etwas süßgetreidige Noten hat. Diese sind aber nicht sehr intensiv sondern bringen auch etwas röstiges daher.

Zum Fazit: Ja ein angenehmes Dunkles, das aber nur in den ersten Schlucken nach einem komplexen Dunklen schmeckt. je länger man es trinkt, desto generischer wird es und die intensive Aromatik lässt langsam aber sicher nach. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Klosterhof Helles

Aus dem Hause Klosterhof hatte ich bisher das Pils sowie das Bernsteinweizen. Von den in bewährter Bioqualität gebrauten Bieren ist heute nun das Helle dran, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein sehr sprudeliges und schaumiges Bier. Es ist helles Bernstein mit einer außerordentlichen Trübung.

Zum Geruch: Es riecht sehr gerstig zuckrig wie man es eher von fränkischen Bieren kennt. Es ist ein sehr grasiger und erdiger Geruch. Dazu kommt leicht hefiges und Karamell.

Zum Geschmack: Es ist ein herb süßes Bier das eine gut Würze hat. Es ist mir im ersten Eindruck fast schon ein wenig zu süßund hat einen sehr gerstiger Geschmack. Dazu schmeckt sehr kernig und urtümlich. Der Hopfen kommt ein wenig durch und setzt immer mal wieder ganz leichte bittere Akzente. Es ist leicht süßlich-karamellig, aber irgendwie ist es einfach immer etwas zu süßlich.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein uriges Helles, das mir persönlich einen Tick zu süß ist.

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Aufsesser Pils

Auch etwas fränkisches darf bei den heutigen Biertests nicht fehlen. Für jemanden der sich mit der deutschen Bierkultur auseinandersetzt, bleibt ob der riesigen Auswahl an fränkischen Bieren auch kaum eine andere Wahl. In die Ortschaft mit der weltweit höchsten Brauereidichte, Aufsess führt mich der Test dabei konkret.  Die Brauerei Rothenbach aus dem Kernort, unterhalb des Schlosses gelegen, ist der Produzent des Bieres. Aus dem Sortiment herausgepickt habe ich mir das Pils, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches Aroma mit auch etwas teigigen und etwas zuckrigen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit den süßlichen Getreidenoten. Es ist etwas gerstig und leicht zuckrig. Am Gaumen ist das Bier leicht herb und das süßliche hält sich in Grenzen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer schönen süße, die durch eine gewisse Herbe ergänzt wird, die im Abgang leicht aufkommt.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das sich gut trinken lässt im Großen und Ganzen aber nichts besonderes ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. 

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Ruppaner 1414 extra

1414 begann das Konstanzer Konzil, welches zum Ziel hatte die gespaltene katholische Kirche wieder zu einen und das Schisma zwischen Rom und Avigno beenden sollte. Dieses geschichtsträchtige Ereigniss hat sich die Konstanzer Ruppaner Brauerei zum Anlass genommen ein Bier gleichen Namens auf den Makrt zu bringen, das 1414 extra. Der Alkoholgehalt des dunklen Kellerbieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotes bis hellbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein milchiges, leicht karamelliges Aroma. Dazu kommt etwas röstiges und auch etwas Schokolade und Beeren. Es hat etwas von Milchkaffee oder Milchschokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht bitter und röstig herb. Im Nachgang kommt dann das milchige und beerige durch. Es ist deutlich herber und bitterer am Gaumen als gedacht und irgendwie passt das nicht so richtig zu den leicht milchigen Noten im Abgang. Im weiteren Trinkverlauf pendelt es sich ein wenig ein und die Kohlensäure ist auch nicht mehr so präsent. Auf der anderen Seite bleibt das röstige, leicht milchige im Abgang. Ansonsten ist das Bier aber nicht besonders geschmacksaromatisch.

Zum Fazit: Hier halten sich die Aromen die Waage. Als Fazit ist es aber wahrlich nichts besonderes, was irgendwie herausragt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlappeseppel Kellerbier

Der Schlappeseppel ist mal wieder verantwortlich für ein Bier das sich meinem Test unterziehen muss. Dieses Mal soll es das Kellerbier sein. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, ansonsten recht geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das wie ich finde zuerst über die hopfige Komponente kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf zeichnet sich das Bier durch eine sehr hohe Kohlensäure aus. Es ist auch im Abgang recht herb. Die Hefe ist bei diesem Bier geschmacklich gar nicht so entscheidend wie erwartet.

Zum Fazit: Es wirkt trotz seinem Alkoholgehalt doch einigermaßen schlank. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides, aber kein überragendes Bier.