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Freigeist, Emma, Hertl Room 309

Im heutigen Biertest wird es dieses mal ein wenig skurril und auch ein wenig komplex. Nicht weniger als 4 Akteure waren an meinem heutigen Testobjekt dem Room 309 beteiligt. Das Bier ist ein Kooperationssud von Freigeist Bierkultur, Emma Biere ohne Bart und der Braumanufaktur Hertl. Gebraut wurde das ganze dann bei der Brauerei Vormann in Hagen. Herausgekommen ist schlussendlich ein Trüffel Ale, bei dem eben jener sowie schwarzer Pfeffer verwendet wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein rötliches Bier. Dazu ist es klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht ganz deutlich diese trüffeligen erdigen Töne. Dieses pilzige zugleich aber auch leicht scharfe ist schon ganz klar dominant. Ganz leicht hat man eine Malzsüße die noch dazu kommt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck finde ich kommt dieses sehr dominante Trüffel bzw erdige gar nicht so dominant rüber. Es ist zwar im Mundgefühl da und darauf baut es auf, jedoch hält es sich so dezent im Hintergrund. Der Abgang ist sogar erst leicht spritzig und leicht hopfig am Gaumen, bevor dann langsam der Trüffel durchkommt und den Nachgang dominiert. Insbesondere der Hopfen ist aber auch da und harmoniert sehr gut mit dem Trüffel. Es hat ganz leicht etwas von Champagner bzw. trockener Traube. Gegen Ende kommt das erdig trüffelige eventuell etwas mehr durch. Das Malz ist so gut wie gar nicht zu schmecken.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein spannendes und zugleich auch komplexes Bier. Es ist durchaus sehr gewöhnungsbedürftig und man muss mit ihm definitiv erst warm werden. Mir hat es dennoch ganz gut geschmeckt, auch wenn ich es nicht unbedingt erneut trinken möchte. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Poppels Passion Pale Ale

Im heutigen Test geht es mal wieder zur Brauerei Poppels nach Schweden. Verkosten aus der breiten Angebotspalette an Bieren möchte ich heute das Passion Pale Ale das einen Alkoholgehalt von 5,4% hat.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma hat man in der Nase. Man hat sehr tropische Aromen, vor allem von Passiosnfrucht und Pappaya. Eventuell gibt es noch etwas Maracuja.

Zum Geschmack: Vor allem im Nachtrunk, so der erste Eindruck, breiten sich die Fruchtnoten sehr gut aus. Im Antrunk ist es etwas bitter und der Hopfen kitzelt kurz am Gaumen. Die Kohlensäure könnte für meinen Geschmack etwas mehr sein. Natürlich ist der Alkoholgehalt relativ niedrig, aber nach der Aromaexplosion im Geruch bin ich etwas enttäuscht, dass der Geschmack nicht so ganz intensiv ist. Er ist eher noch etwas dünn. Gegen Ende kommt die Fruchtigkeit wie ich finde dann etwas besser hinzu und man hat dann auch dieses Aroma von Passionsfrucht. Der Hopfen spiet aber gleichzeitig auch mit bitteren Noten in den Backen einen gewissen herben Gegenpart, der die Fruchtnoten sehr gut ergänzt.

Zum Fazit: Ein wie ich finde ich finde ganz passables Pale Ale, von dem ich allerdings etwas enttäuscht bin, das die Aromen die man aus dem Geruch kennt sich so im Geschmack nicht unbedingt wiederfinden. Ich gebe dem Ganzen daher nur 3 Sterne.

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The Musketeers Ride a Bull

Im heutigen Biertest verschlägt es uns dieses Mal wieder über die Grenze zu unseren belgischen Nachbarn. Die Brauerei von der ich heute ein Bier verkosten werde ist dabei noch vergleichsweise jung. 1999 erst wurde die Brauerei The Musketeers von 4 Ingenieuren gegründet, für die Bier bisher nicht mehr als nur ein Hobby war. Aus der Bucket List Series der Brauerei, in welcher besondere und limitierte Biere erscheinen möchte ich heute den Ride a Bull verkosten, seines Zeichens ein Bockbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, schokobraunes bis rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier ist es ein ausgeglichenes Bier mit einem relativ neutralen Geruch. Es ist dabei etwas getreidig,

Zum Geschmack: Im ersten eindruck ist es leicht gedrteidug und etwas röstig. Ansonsten ist es meinem Empfinden nach ein recht neutrales Bier, auch was den Alkoholgehalt anbelangt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus aromatisches Bier, bei dem der röstige Charackter aber bestehen bleibt. Der Körper ist sehr kräftig und präsent, ohne aber zu sehr aufzufallen.

Zum Fazit: Ein doch eher unspektakuläres Bier, das auf der einen Seite zwar für einen Bock recht rund und auch alkoholisch nicht besonders auffällig ist, auf der anderen Seite aber auch ein wenig langweilig. So lande ich schlussendlich bei 3 Sternen.

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Bräunlinger Black Lion

Im heutigen Biertest gibt es die neueste Kreation der Löwenbrauerei aus Bräunlingen, den Black Lion. Beim Black Lion handelt es sich um ein besonders röstiges Schwarzbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Es handelt sich um ein schwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr röstiges Aroma. Dazu aber auch etwas milchiges mit an schokolade erinnernden Tönen sowie Milchkaffee.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein Aroma , welches zunächst sehr röstig ist und auch im Abgang die Noten von röstigem Getreide verbreitet. Dazu gesellt sich aber eine kleine milchige Note. Im weiteren Trinkverlauf hat man eine gewisse herbe Note die mitschwingt und die Röstaromen unterstützt. Auch gegen Ende bleibt es ein von röstigen Aromen dominiertes Bier, auch wenn es etwas süßer wird im Abgang.

Zum Fazit: Für mich ist es ein Bier, welches sich sehr sehr gut trinken lässt. Bei den Schwarzbieren definitiv eines der Besseren die ich hatte, da die Röstnoten ganz gut getroffen sind. ich gebe hierfür 3 sehr gute Sterne.

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Schussenrieder Weissbräu

Im folgenden Biertest gibt es dieses Mal ein Bier von der Brauerei Ott aus Bad Schussenried. Das Weissbräu, welches ich von Schussenrieder verkosten möchte ist ein Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb, der Schaum ist so mittel.

Zum Geruch: Es riecht hefig und natürlich nach Banane. Es hat eine sehr schöne Fruchtigkeit. Ich mache zudem noch etwas reife Pflaume aus. Eventuell hat man noch etwas Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein herb fruchtiges Bier mit einer spritzigen, aber auch leicht fruchtigen Abgang. Man schmeckt die Banane. Der Antrunk ist für mich ein bisschen zu spritzig und im Abgang könnte es auch vollmundiger sein, denn es kommen sehr oft wässrige Aromen. Auch insgesamt nimmt es im weiteren Trinkverlauf doch ein sehr wässrigen Verlauf, außer ein wenig leichte Hopfennoten im Abgang schmecke ich gar nicht sonderlich viel.

Zum Fazit: Ein doch sehr durchschnittliches Weissbier, das vor allem gegen Ende sehr stark abbaut. Ich gebe dem Ganzen daher auch nur 3 Sterne.

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Mohrenbräu Spezial

Im heutigen Test geht es dieses Mal ins österreichische Vorarlberg nach Dornbirn zur Mohrenbrauerei. Die Brauerei hat ihren Namen vom Gründer Josef Mohr, der die Brauerei 1784 eröffnete. Seit 1834 ist die Brauerei in Besitz der Familie Huber, die die Geschicke noch heute leitet. Das Spezial, welches ich heute verkosten werde liegt mit 5,6% Alkohol irgendwo in dem Bereich von Export und Märzen.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Ein schöner weißer Schaum bedeckt das Gebräu.

Zum Geruch: Man hat einen bierigen, würzigen Geruch. Dazu schöne kräftige Getreidenoten die sich in der Nase breit machen.

Zum Geschmack: Man hat ein lecker würziges Bier. Es ist sehr cremig und hat ein ausgesprochen weiches Mundgefühl. Im Abgang hat es eine schöne Würze, in der schön das Getreide durchkommt. Außerdem prickelt es dort leicht am Gaumen. Insgesamt wirkt das Bier sehr frisch. Der Hopfen kommt im Abgang nur ganz leicht durch. Gegen Ende kommt der Hopfen etwas besser zum tragen und wirkt durch seine leichten herben Noten auch noch einmal präsenter.

Zum Fazit: EIn recht solides Bier, welche sman durchaus trinken kann. Es wirkt für seinen Alkoholgehalt gar nicht so kräftig, aber dennoch recht erfrischend. Ich gebe dem Bier daher solide 3 Sterne.

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Perle Hop Lemondrop

20190211_145606.jpgIm heutigen Biertest wagen wir den Sprung über den Rhein ins französische Elsass, genauer gesagt nach Straßbourg. Die dortige Brauerei Perle, von der mein heutiges Bier stammt ist eigentlich eine alteingesessene Marke, die vom Urenkel des Brauerei Gründers 2009 wieder zum Leben erweckt wurde, nachdem sie in den 1970er Jahren geschlossen worden war. Christian Artzner, Gründer und Braumeister von Perle braut dabei vor allem auch hopfenbetonte Biere. Eines davon ist die Hop Perle Serie, eine Reihe von Single Hop Pale Ales, bei dem jedes Mal ein anderer Hopfen verwendet wurde. In meinem heutigen Fall ist das die Hopfensorte Lemondrop. Der Alkoholgehalt beläuft sich dabei auf 6,2%.

Zur Optik: EIn hellorangenes Bier, Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Wie zu erwarten hat man einen sehr zitronigen Geruch in der Nase. Es ist nicht richtig intensiv, aber schon einen gute Portion.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im ersten Eindruck eindeutige zitronige Noten, die leicht süßlich sind. Im Nachgang kommt dann aber auch noch eine Bittere hinzu, sowie leicht säuerliche Note die einer typischen Zitrone entspricht. Es hat dazu noch etwas leicht süßliche, an Pflaume erinnernde Geschmacksnuancen die dazu kommen. Die Kohlensäure ist vergleichsweise hoch, passt aber ganz gut zu den Zitrusnoten.

Zum Fazit: Ein Bier, welches nicht überraschend nach Zitrus schmeckt. Mir ist die Note aber nicht intensiv genug, auch wenn sie dafür recht dezent ist und das Bier so zu einem eher unkomplizierten Trinkerlebniss macht. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne

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Brlo German IPA

Nach einer kleinen Pause über das Wochenende gibt es zum Wochenstart heute wieder einen Biertest. Dieser verschlägt uns dieses Mal wieder in die Bundeshauptstadt zur Brauerei Brlo, die sich in den letzten Jahren als feste Größe in der Craftbeerszene etabliert hat. Verkosten möchte ich heute das German IPA, bei dem wie der Name schon sagt ausschließlich deutscher Hopfen verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt hierbei bei 7%.

Zur Optik: Ein orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hefiges, aber zugleich auch ein wenig getreidiges Bier. Man hat leichte fruchtige Noten, die ein wenig tropisch an Litschi und Maracuja erinnern.

Zum Geschmack: Auch hier hat man einen schönen herben Geschmack, der im Abgang auf der einen  Seite gewisse herbe Töne bietet, aber grundsätzlich ein sehr leichtes und fuchtiges Mundgefühl hat. Es hat im Antrunk einen schönen Malzkörper, der die Kohlensäure recht gut zurückhält und so süffig macht. Es ist sehr bekömmlich und im Abgang kommen dann Bitternoten des Hopfens durch.

Zum Fazit: Ein Bier, welches gut zu trinken ist und auch eine sehr schöne Bittere mitbringt. Es fehlt mir allerdings ein wenig die Fruchtigkeit. Ja sie ist da, aber sie könnte präsenter sein. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Pyraser Angerwirtsweizen hell

Zu später Stunde gibt es heute noch einen zweiten Biertest. In diesem geht es in das kleine fränkische Dorf Pyras. 1870 wurde die Pyraser Brauerei gegründet und befindet sich bis heute in den Händen der Familie Bernreuther. Mein heutiges Testbier, das Angerwirtsweizen hat seinen Namen von der Lage des Stammhauses der Braurei, denn eben jenes Wirtshaus befindet sich am zentralen Dorfplatz, dem sogenannten Anger. Sein Wirt, der Gründer der Brauerei wurde somit von allem nur Angerwirt genannt. Der Alkoholgehalt des Weizenbieres beläuft sich auf 5,2%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bananiges Aroma hat man in der Nase zudem sich noch ein wenig Nelke und Vanille gesellen.

Zum Geschmack: Man hat eine leicht süßliche Bierspezialität mit feinen Weizennoten. Im Abgang am Gaumen ist es ein wenig herb. Man hat dezente Noten von Nelke am Gaumen. Dazu kommt eine gute Banane die man auch schmeckt, die jedoch insgesamt sehr dezent zurückhaltend ist. Insgesamt ist es vom Malzkörper her ein recht leichtes und auch nicht zu intensives Bier, das auch nicht wirklich spritzig, aber dennoch recht süffig und vor allem bekömmlich wirkt.

Zum Fazit: Eine wirklich sehr süffige Angelegenheit, die an sich aber nichts wirklich besonderes ist. Ich habe hier schon bessere, geschmackvollere Weizen getrunken. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Ketterer Black Forest Summer Ale

Der Sommer ist momentan zumindest wettertechnisch noch ein wenig von uns entfernt, mit meinem heutigen Testobjekt hole ich ihn mir aber ins Glas. Verkostet wird nämlich das Black Forest Summer Ale von der Brauerei M. Ketterer aus Hornberg im Schwarzwald. Mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist es auch ein eher leichtes Trinkvergnügen.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral. Man hat leichte dezente Fruchtnoten, dei ein wenig an Ananas erinnern.

Zum Geschmack: Hier ist es deutlich fruchtiger, wenn auch ein wenig dezent. Die Fruchtigkeit zeigt sich vor allem im Mittelteil. Im Abgang kling sie ein wenig ab, bleibt aber dennoch ein wenig bestehen. Das Malz wirkt gut unterstützend und gibt dem Bier ein wenig einen Körper. Die Kohlensäure ist ein wenig zu lasch dosiert wie ich finde und könnte noch etwas besser sein.

Zum Fazit: Ein entspanntes Bier, was um eine wirkliche Erfrischung zu sein noch etwas Kohlensäure vertragen könnte. Ich gebe dem Bier daher 3 Sterne.