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Tongerlo Nox

Im heutigen Biertest verschlägt es mich dieses Mal wieder nach Belgien. Zur dortigen Bierkultur habe ich schon genug Worte verloren und so möchte ich direkt zu meinem heutigen Bier kommen. Das Tongerlo Nox ist ein Bier, welches auf die Abtei Tongerlo zurückgeht, die sich in Westerlo befindet und heute noch immer von Mönchen bewohnt wird. Gebraut wird das Bier aber nicht im Kloster, sondern von der Brouwerij Haacht aus Boortmeerbeek. Die Ursprünge der Marke Tongerlo liegen im Jahre 1954, als Jan van Milders, von der gleichnamigen ehemaligen Geeler Brauerei, mit der Abtei Tongerlo ein entsprechendes Abkommen schloss, das ihm erlaubte Biere der Marke Tongerlo zu brauen und zu verkaufen. Über mehrere Umwege gelangte dieses Recht nun zur Brauerei Haacht, die es nun schon seit 1990 innehat. Das Tongerlo Nox, Nox ist das lateinische Wort für Nacht, ist ein obergäriges Braunbier mit einem Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Man hat ein teifschwarzes Bier. Es hat einen sehr üppigen, bräunlich weißen Schaum.

Zum Geruch:  Es riecht sehr alkoholisch und bitter, aber man hat auch deutliche Lakritz Aromen und etwas röstiges.

Zum Geschmack: Hier erwartet einen ein komplexer Mix aus zuerst sehr malzig/röstigen Noten, die dann sehr ins lakritzige abdriften und die sich weit in den Abgang ziehen und so im Mund und Rachenraum präsent bleiben. Auffällig ist, das sie dabei nicht zu penetrant werden oder irgendwie unangenehm klebrig wirken. Es schwebt aber immer irgendwie etwas alkoholisch bitteres über dem Bier und es kann seine Stärke nicht verstecken. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein, bis auf die alkoholischen Noten, ganz geselliges Bier, welches jedoch dann hier und da etwas zu schmierg wirkt, wenn die Kohlensäure nachlässt.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches Bier, das sehr süffig ist und auch im Großen und Ganzen sehr rund wirkt. Ich hatte in diesem Kontext aber schon komplexere und spannendere Bier, bei denen auch der Alkohol nicht ganz so durchkam. Dennoch gebe ich dem Ganzen sehr gute 3 Sterne.

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Ottakringer Helles

Zu später Stunde gibt es heute noch den Biertest eines echten österreichischen Klassikers aus Wien. Und zwar gibt es das Helle von der Ottakringer Brauerei aus dem gleichnamigen 16 Wiener Gemeindebezirk. Die Wurzeln des Betriebes reichen zurück bis ins Jahre 1838, als sie von Heinrich Plank gegründet wird. Das Helle vonottakringer ist dabei nicht unbedingt eines nach bayerischem Vorbild, sondern steht eher in der Tradition der österreichischen Märzenbiere. Der Alkoholgehalt beläuft sich folgerichtig auch auf 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist eher verschwindend gering.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges aroma. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Es ist getreidg, aber irgendwie auch ein ein wenig künstlich wirkendes Aroma. Ich kann diesen Beigschmack noch nicht genau definieren. Er könnte eher auch etwas hölzernes haben. Im weiteren Trinkverluf wandelt es sich dieses Bier dann zu einem eher zu ertenden süßlichen Gebräu. Gegen Ende hat man dann sogar noch herbe Noten am Gaumen. Der Nachgang ist dann wie gewohnt doch süßlich.

Zum Fazit: Nach einem etwas holprigen Einstieg entwickelt sich das Bier zu dem, was ich von ihm erwarte nämlich zu einem getreidig süßlichen Lagerbier. Es ist nicht besonders spektakuläres schmeckt aber recht ordentlich, sodass ich dem Ganzen 3 Sterne gebe.

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Lübzer Urkraft

Im heutien Biertest geht es dieses Mal nach Mecklenburg Vorpommern zur Brauerei Lübz. Die Brauerei gehört seit der Reprivatisierung nach der Wende zur Holsten Brauerei aus Hamburg. Diese wiederum ist Teil vom dänischen Carlsbergkonzern, einem der größten Braukonzerne der Welt. Das Urkraft, welches ich heute verkoste ist ein ganz eigenes Bier. Es ist ein untergäriges Bier, welches mit einem Alkoholgehalt von 6,0% schon in Richtung eines Märzens geht.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr süßliches, getreidiges Aroma welches hier in der Nase präsent ist. Das süßliche überwiegt hier deutlich.

Zum Geschmack: Es ist ein getreidig brotiges Aroma, weches mich hier im Mund erwartet. Es ist sehr intensiv getreidig und kräftig, aber nicht alkoholisch. das fällt sofort positiv auf. Auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus kräftiges und kerniges Bier, welchem man seinen Alkoholgehalt nicht unbedingt ansieht. Gegen Ende wird es dann schon ein wenig kerniger und auch ab und an spielen alkoholische Noten mit. Im Abgang ist es teilweise irgendwie wässrig, auch wenn gewisse Getreidenoten mitschwingen.

Zum Fazit: Ein sehr kräftiges und vor allem intensiv getreidiges Bier. Es ist sehr kernig, aber auch auf gewisse Weise süffig. Es ist ab und an leicht karamellig. Ich gebe de Ganze 3 Sterne, da es hier und da schon noch ausbaufähig ist.

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Nittenauer Hopfenkreuzfahrt

Kreuzfahrten sind momentan durch die Coronakrise ja nicht möglich und auch Umweltpolitisch stehen die Ozeanriesen in der Kritik. Die Brauerei Nittenau nimmt uns aber dennoch mit auf eine Hopfenkreuzfahrt und lässt uns den Zeiten des Daheimbleibens etwas von der Ferne träumen. Die Serie Hopfenkreuzfahrt umfasst fünf Biere, von denen jeweiles 4 mit einer anderen Hopfensorte kaltgehopft sind. Unsere heutiges Testbier, die Hopfenkreuzfahrt selbst, vereint all diese 4 Hopfensorten in einem Bier. Bei den Sorten handelt es sich um Vic Secret, Amarillo, Hüll Melon und Bramling Cross. Der Alkoholgehalt beträgt 7,5%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist leicht trüb.

Zum Geruch: Es riecht sehr fruchtig und etwas nach Kräutern. Dazu kommen dezente tropische Einflüsse, die auch etwas grasiges von einer Wiese haben. Auch ein wenig herbe Noten machen sich in der NAse breit und kitzeln diese ein wenig.

Zum Geschmack: Das Bier macht einen sehr herben vom Hopfen dominierten ersten Eindruck, der aber dennoch auch sehr frisch rüberkommt. Es hat leicht fruchtige Aromen. Jedoch ist das Bier in gewisser Weise auch vor allem im hinteren Teil des Trinkerlebnisses eher flach gestaltet. Es hat einen leicht hefig getreidigen Nachgeschmack und der Hopfen ist hier ein wenig zu dominant und die bittere etwas penetrant. Was aber sehr positiv ist sind diese grasigen sehr frischen Hopfennoten, bei denen man meinen könnte der Hopfen kommt direkt vom Feld.

Zum Fazit: Ein Bier das ich vor allem für die frischen grasigen Hopfennoten schätze. Auf der anderen Seite sind aber auch immer wieder leichte Fehler zu erkennen die hier und da zu unerwünschten Nebengeschmäckern führen. Ich gebe dem Ganzen daher 3 Sterne.

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Wulle Pils

Von der Stuttgarter Kultmarke Wulle gibt es etwas Neues und zwar gibt es neben dem Vollbier nun ein Pils. Nachdem es vor ein paar Jahren schon einmal das Wulle Weizen gab, welches inzwischen aber eingestellt ist, wagt Dinkelacker mit dem Pils nun erneut einen Versuch die erfolgreiche Wullefamilie um eine Sorte zu ergänzen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,3% ist es schon ein kräftiges Pils.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, matt bis dunkelgoldenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Man hat eine würzige Hopfennote, die aber eher derb daherkommt. Dazu kommt auch die getreidige Note durch.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein sehr uriges Bier, das mich zunächst nicht an ein typisches Pils erinnert. Mir fällt vor allem auf das der Körper deutliche kräftiger ist als man das von herkömmlichen Pilsbieren gewohnt ist. Er ist nicht schlank und ach im Nachgang noch sehr präsent. Dennoch ist das Bier nicht von Malztönen dominiert und diese klinge nur am Rande an. Der Hopfen ist sehr würzig gestaltet und nur dezent bitter. Eine gewisse Malzsüße kann das Bier aber im weiteren Trinkverlauf nicht leugnen und erst im Nachgang setzt sich der Hopfen wirklich nachhaltig durch. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein eher kräftigeres Pils das aber durchaus auch kantig wirkt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Pils, gerade weil es nicht so leicht ist, sondern auch einen Körper hat. Es ist urig, dafür aber nicht süffig oder spritzig. Der Hopfen kommt wie das Bier unangepasster und nicht geradlinig daher. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne

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Berliner Berg Dull Gret IPA

Wochenende, Zeit also mal wieder ein Fass aufzumachen, oder zumindest ein Bier. Der folgende Test führt uns dieses Mal wieder zur Berliner Berg Brauerei, die aber einen Großteil ihrer Biere im bayerischen Hohenthann brauen lässt. Verkosten möchte ich von ihnen dabei das Dull Gret IPA, mit einem Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes, dunkelgoldenes bis orangenes Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Es ist ein eher etwas unspektakulärer Duft mit leichten fruchtigen Anklängen. Ansonsten finde ich nichts Nenneswertes.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein doch eher hopfiges Bier mit leicht herbe und vor allem trockenen Hopfentönen, die gegen Abgang immer trockener im Hals werden. Im Antrunk ist es noch ein wenig fruchtig. Die Kohlensäure ist mir etwas zu hoch dosiert. Auch gegen Ende bleibt es vor allem eins, nämlich trocken und herb, wobei immer wieder fruchtige Noten durchschimmern.

Zum Fazit: Ein Bier, das vor allem für alle die eher auf trockene und kräutrige IPAs stehen. Mein Fall ist das nicht so ganz, da ich die fruchtigen lieber mag. Dennoch gibt es für dieses Bier sehr gute 3 Sterne.

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Steam Brew Imperial IPA

Der Discount Riese Lidl versucht schon seit einiger Zeit im Craftbeersegment Fuß zu fassen. Zunächst mit den Maltos Bieren. Seitdem Dosen nun der neueste Trend im Craftbeer Bereich sind, gibt es die Steam Brew Serie in eben dieser Verpackung zu kaufen. Das Design ist vermutlich angelegt an eine kanadische Brauerei, deren Name auch ähnlich klingt. Hergestellt wird das Ganze wie auch schon die Maltos Biere von der Mannheimer Privatbrauerei Eichbaum. Bisher sind 5 Biersorten, sowie ein Radler unter dem Steambew Label erschienen. Eines davon ist mein heutiges Testobjekt, das Imperial IPA. Das dreifachgehopfte IPA hat einen Alkoholgehalt von 7,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat ein mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und tropische Aroma hat man hier in der Nase. Es erinnert an Melone, Ananas und Mango und dazu kommt etwas Kiwi.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es fruchtig mit einer gewissen Hopfennote, jedoch ist das fruchtige dominant und zieht sich sehr schön in den Abgang, wo es seine Geschmack entfaltet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es dann nicht mehr so fruchtig, sondern es geht eher in die hopfigere Richtung. Diese Fruchtaromatik bleibt auch bis zum Ende bestehen. Es ist für ein Imperial IPA, aber doch sehr eindimensional und die Fruchtigkeit geht ihm dann schon ab. Es bräuchte einfach auch noch andere Geschmacksnuancen um spannend zu bleiben.

Zum Fazit: Ein doch recht eindimensionales und langweiliges Bier. Für den Preis sicherlich unschlagbar, aber das Bier ist einfach so gar nicht das, was das Label Craft ausmacht und verkörpert. Da man es aber trinken kann bekommt es 3 Sterne.

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Braukollektiv Bruce

Im heutigen Biertest gibt es wieder etwas neues von den Jungs vom Braukollektiv aus Freiburg. Mit dem Bruce haben sie ein New England IPA auf den Markt gebracht, was momentan natürlich gerade voll im Trend ist. Neben der Gerste werden hier auch Weizen und Hafer mit verwendet, was typisch für diese Sorte ist. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein  bis oranges Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig-tropisches Aroma, bei dem ich vor allem Ananas und Maracuja rieche. Ich finde es riecht sehr saftig und ausgesprochen fruchtig. Dazu kommt noch Litschi und Passionsfrucht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigen sich die fruchtigen Noten aus dem Geruch. Das Mundgefühl wirkt sehr saftig und ist vollmundig. Hier und da werden die Fruchtnoten von etwas bitteren Hopfentönen begleitet. Im weiteren Trinkverlauf flacht es etwas ab und pendelt sich ein. Es geht eher in das bittere und das fruchtig kommt leider nur noch leicht durch, jedoch wird es dabei keineswegs flach. Nur im Abgang könnte der Hopfen etwas mehr durchkommen.

Zum Fazit: Ein wirklich gut trinkbares Bier, das in de Kategorie New England IPA aber etwas absäuft. Hier hätte ich mir schon etwas mehr fruchtigere und saftigere noten gewünscht die vor allem auch länger anhalten. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Du Bocq Gauloise Ambree

Der heutige Biertest verschlägt uns dieses Mal wieder zu unseren belgischen Nachbarn mit ihrer einzigartigen Bierkultur. Dabei geht es in die französischsprachige Wallonie nach Purnode. Dort hat die Brasserie du Bocq ihren Sitz, deren Ursprünge bis ins Jahr 1858 zurückgehen. Seit 1949 ist die Brauerei kommerziell aktiv und die Marke Gauloise ist die, mit der alles begann. Von diesen Bieren möchte ich heute das Ambree verkosten, welches schon Auszeichnung beim World Beer Cup sowie beim European Beer Star gewonnen hat. Der Alkoholgehalt ist für belgische Verhältnisse recht moderat und liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives kräutriges und beeriges Aroma hat man in der Nase. Man hat dazu noch Noten von Kandiszucker.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr spritziges Aroma, das mit kräutrigen Noten, aber auch vor allem noch getreidigen und beerigen Noten versehen ist. Im Abgang hat man erstaunlicherweise eher etwas hopfige und kräutrige sowie auch bisschen wässrige Note, wie man ehrlicher weiße zugeben muss. Auch im weiteren Trinkverlauf  bleibt es ein eher leichteres Bier, welches aber die beerig-röstigen Noten beibehält. Im Abgang büßt es aber leider einiges an Geschmack ein.

Zum Fazit: Ich bin etwas enttäuscht. Von einem Bier, welches schon so viele Auszeichnungen gewonnen hat hätte ich etwas mehr erwartet. Ich empfinde es vor allem gegen Ende als flach und so bekommt das Ganze von mir nur 3 Sterne.

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Schäffler Hausbier

Im heutigen zweiten Biertest geht es ins Allgäu nach Missen. Dort existiert seit 1868 Schäffler Bräu, die seither auch in Familienbesitz geblieben ist. Verkosten möchte ich dabei das Hausbier, sozusagen das Stammbier der Brauerei, welches viele Jahre lang nur vom Fass angeboten wurde. Diese halbdunkle Bierspezialität hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein brotiges, getreidiges Bier. Es hat aber auch einen leichten schokoladigen Geruch. Und auch etwas nussiges.

Zum Geschmack: Eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die schon fast ein wenig zu viel wirkt und am Gaumen kratzt. Der Nachgang ist ein Mix aus süßmalzigen Noten, aber auch leicht wässrigen Einflüssen. Im Antrunk geht es nach ein paar Schlücken, aber irgendwie kratzt die Kohlensäure immer noch am Gaumen. Ansonsten bleibt es bei einem nussig brotigen Mundgefühl, welches eher in die süßliche, als in röstige Richtung geht. Wenn die Kohlensäure etwas weniger wird kommt ein sehr süßlicher, schokoladiger Geschmack durch. Der Hopfen kommt so gar nicht wirklich durch. Gegen Ende wird es ein durchaus süffiges, der schokoladigen Richtung zugewandtes Bier. Diese leichte süßliche Note bleibt schön im Abgang erhalten.

Zum Fazit: Ein ganz abwechslungsreiches Bier. Es hat auf der einen Seite brotige Noten, aber die Kohlensäure kratzt mir hier und da zu sehr am Gaumen. Nach Abwägung dieser Tatsachen gebe ich 3 Sterne.