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Hacker Pschorr Münchner Hell

Zum langersehnten Topsiel Bayern gegen Dortmund, dem deutschen Classico, gibt es heute ein Bier aus der bayrischen Landeshauptstadt. Verkosten möchte ich dabei den Klassiker von Hacker Pschorr und zwar das Münchner Hell. Das untergärige Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtritertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist wirklich ordentlich fällt aber eher schnell in sich zusammen.

zum Geruch: Ein malziger, brotiger Geruch. Es ist auf ein brotiges Aroma fixiert mit etwas leicht süßlichen Akzenten.

Zum Geschmack: Es ist eher ein wenig ein etwas wässriges Bier im ersten Eindruck. Vor allem im Abgang ist es zunächst eher wässrig. Man hat aber auch die süßlichen getreidigen Aromen, die sogar leicht zum karamelligen neigen. Der Hopfen ist hier und da ganz leicht vorhanden und setzt immer wieder kurze hopfig-herbe Stiche. Das Bier ist insgesamt sehr erfrischend, aber grundsätzlich fehlt dem Bier die Tiefgründigkeit. Es hat zwar Geschmack und ist nicht wirklich wässrig, aber es kommt dann schlussendlich doch sehr charakterlos daher.

Zum Fazit: Ein recht passables Bier, das aber überhaupt nichts hat was es jetzt besonders machen würde. Wenn man nichts anderes zur Auswahl hat kann man es sicherlich trinken, aber ansonsten gibt es da bessere Helle. Daher gibts auch nur 3 Sterne.

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Superfreunde Hang Loose

Bei meinem heutigen Biertest wird es australisch und doch bleiben wir irgendwie in Deutschland. Das heutige Bier das Hang Loose von den Superfreunden vereint beides. Der Name des Bieres kommt daher, das bei diesem Pale Ale die australische Hopfensorte Ella verwendet wurde. Hergestellt wird das Ganze von den Superfreunden einem Hamburger Brauprojekt, die als Gipsybrauer durch deutsche Lande zeihen und freie Braukapazitäten ausnutzen. Das Hang Loose hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma, welches leicht tropische Einflüsse hat. Man hat vor allem Noten von Kiwi wie ich finde. Dazu kommt Mango und Melone.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bleibt es ein herbes Bier, welches eine gewisse Fruchtigkeit versprüht. Man hat auf der einen Seite hopfige und grasige Noten, die aber immer von obstigen Noten umrahmt werden. Man hat vor allem Melone und Kiwi im Mund. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein einer spritzig bitteres Bier.

Zum Fazit: Ein leichtes Bier, dem es keines Wegs am Tiefgang fehlt. Die Fruchtaromatik ist recht gut getroffen und auch die bittere kommt nicht zu kurz. Dennoch bleibt es irgendwie auch nur ein Standard Pale Ale ohne groß aufzufallen. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Braukatz Red Ale

Der heutige Biertest verschlägt uns dieses Mal ins Allgäu nach Nesselwang. Hier existiert bereits seit 1650 die Brauerei Post. Seit 1883 ist sie in Besitz der Familie Mayer. Nach dem verkauf der Markenrechte an Zötler. Entschlossen sich die Geschwister Kathrin und Stephanie Mayer unter dem Namen Braumanufactur Allgäu neu zu starten. Eines ihrer Biere ist das unter dem Braukatz Label erschienene Red Ale, mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötlich angehauchtes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig. Man hat ein leicht beeriges Aroma in der Nase. Es riecht sehr nach Erdbeere.

Zum Geschmack: Auf der einen Seite ist es getreidig, auf der anderen Seite aber auch leicht herb. Man hat teilweise sogar leicht röstige Noten in der Aromatik. Das Mundgefühl ist dominiert von erdbeerig wirkenden Noten. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann der Hopfen etwas mehr und es wird herber. Auch gegen Ende ein sehr trinkbares Bier der Hopfen ist nicht zu aufdringlich und auch sonst ist es sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ein recht gefälliges Bier. Es ist nicht wirklich etwas spezielles und auch keine Aromenbombe. Aber ist es mal etwas anderes und sehr gut trinkbar. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

 

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Fischers Pilsner

Im folgenden Test möchte ich dieses Mal wieder ein Bier der Brauerei Fischer aus Mössingen, welches in der nähe von Tübingen liegt verkosten. Getestet wird dabei das Pils auch als Dreifürsten Pils bekannt. Mit einem Alkoholgehalt von 4,6% ist es eher leicht.

Zur Optik: Klar filtriertes goldenes Bier. Der Schaum ist sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Man hat leichte hopfige Noten, die ein wenig grasig sind, ansonsten hat man aber fast kein Geruch.

Zum Geschmack: Ein ganz komischer Antrunk, der irgendwie sehr süßlich wirkt. Dann setzt aber der Hopfen ein, der das Bier sehr blumig werden lässt. Es wirkt aber irgendwie ein wenig zu schwach. Es erinnert teilweise an das Kellerbier, nur des nicht so eine furchtige Apfelnote hat. Dieser zu süßliche Antrunk bessert sich aber dann und wird deutlich moderater. Insgesamt ist es ein sehr spritziges und sprudeliges Bier. Die Hopfung ist insgesamt viel zu schwach. Mit seinem feinmalzigen Körper der sich eigentlich durchs ganze Bier zieht erinnert das Bier eigentlich deutlich mehr an ein bayerisches helles als an ein Pils. Der Hopfen klingt nämlich nur ganz zart am Gaumen an. Stattdessen gibt das Malz den Charakter des Bieres vor, der durch den Hopfen lediglich abgerundet wird. Das Malzbett ist für ein Pils wirklich gut, daran gibt es nichts zu kritisieren, nur sollte ab einem gewissen Punkt dann der Hopfen dazustossen, was er hier jedoch leider nicht tut. Ein Nachgang ist quasi nicht vorhanden. Das Mundegfühl ist bei dem Bier insgesamt sehr weich und so wirkt es sehr bekömmlich. Ein gewisse Fruchtigkeit bringt das Bier mit, diese ist aber auch nur ganz marginal und fast eher der Malzsüße entlehnt.

Zum Fazit: Ich finde, das es ein eher schwaches Bier, welches im Gesamtgeschmack zwar ganz rund wirkt, aber wirklich viel kommt bei mir geschmacklich nicht rum.Vor allem der Abgang ist nichtssagend und wässrig. An ein Pils ist obendrein wegen Hopfenmangels ohnehin nicht zu denken. ich gebe 3 Sterne, da es dennoch süffig und erfrischend ist.

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Hanscraft Bohemia Crown

Im heutigen Biertest gibt es, nach dem ich bereits das Gegenstück Yakima River verkostet habe nun die Bohemia Crown. Die Bohemia Crown ist genau gleich gebraut wie der Yakima River, nur die Hopfensorten unterscheiden sich. Als ob man es ahnen könnte wurde beim Bohamia Crown ausschließlich tschechische Aromahopfen verwendet. Der Alkoholgehalt des DDH Pale Ales liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein  fruchtiges Bier das aber auch harzigen Noten hat. Dazu kommen noch florale, aber auch gewürzige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es hier ein kantiges und sehr florales Bier mit einer leichten Frucht und Gewürzaromatik. Mir stechen hier vor allem Noten in Richtung Orange oder ähnlichen Früchten heraus, die von dieser floralen Note unterlegt werden. Hinten raus könnte es kräftiger bzw. aromatischer sein. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch ein wenig ein herberes Bier, wobei es dann auch fruchtige Noten hat. Es fehlt aber auch irgendwie ein Malzbett. Es ist im Abgang eher trocken, aber auch harzig.

Zum Fazit: Wer auf eher trockenere Pale Ales steht, die ihre Betonung auf die Bittere anstatt auf die Fruchtigkeit legen, ist hier ganz gut aufgehoben. Mir persönlich fehlt aber ein bisschen die Aromatik und es ist zu bitter und floral, sodass andere Geschmacksnuancen gar keine Chance haben. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Kronen Export

Passend zum Revierderby, welches heute Mittag in Dortmund stattgefunden hat, gibt es nun einen Test eines Bieres aus dieser Stadt, die lange Zeit die Bierhauptstadt Europas war. Auch wenn mittlerweile fast alle Biere in einer Großbrauerei gebraut werden, so hat sich die Markenvielvalt bis heute erhalten. Ein davon ist die Marken Kronen aus der gleichnamigen ehemaligen Brauerei, die bis zum Jahr 2000 existierte. Natürlich möchte ich ein Export, die für Dortmund typische Sorte verkosten. Innerhalb, der Dortmunder Marken hat Kronen so etwas wie ein Premium Image, da die marke sehr stark gepflegt und auch beworben wird und sich nicht im Billigbiersegment Positioniert.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und intensiv brotiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ein würziges und sehr getreidiges Aroma habe ich im ersten Eindruck. Vor allem der Nachgang weiss wirklich sehr zu überzeugen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr intensives Bier mit einer gewissen süßliche Note, die aber nicht zu dominant ist und vom Mundgefühl her sehr weich ist. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas zu süßlich und das getreidige ist mir zu penetrant. Es fehlt wirklich an Spritzigkeit. Den Hopfen sucht man ebenfalls vergeblich.

Zum Fazit: Ein kräftiges und würziges Export. Ich finde vor allem die Getreidenote sehr überzeugend. Auf der anderen Seit geht dem Bier aber auch vieles andere ab. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Kehrwieder El Duderino

Zum Restart der Bundesliga ist ein Bier natürlich Pflicht. Verkosten möchte ich dabei ein Bier aus Hamburg, von wo so viele Craftbiere stammen. Dieses Mal stammt es dabei wieder von den Brauern der Kehrwieder Kreativbrauerei. Verkostet wird der El Duderino, ein imperial Coffee-Milk Stout. Es sind also auch Laktose und Kaffeebohnen zum brauen verwendet worden. Der Alkoholgehalt liegt auch bei stolzen 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes  Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives röstiges Aroma, aber ansonsten nicht viel.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck hat man natürlich herb röstige Kaffeenoten, wobei es hier schon in die Kakaonoten geht. Es ist aber noch nicht besonders intensiv. Auch im weitern Trinkverlauf hält sich ein sehr intensives Röstaroma mit einem gewissen Lakritzpotential. Auch die Kaffeearomen bleiben erhalten. Auch leichte beerige noten mache ich aus. Es wirkt insgesamt aber auch schwer und etwas zäh.

Zum Fazit: Ich bin nicht so ganz überzeugt. Mir ist das Bier insgesamt zu schwer und auch zu sehr auf das röstige und schokoladige reduziert. Ich hatte es mir etwas komplexer vorgestellt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Meinel Dark Lager

Im zweiten Biertest gibt es dieses Mal ein Bier, der Meinel Bräu aus dem fränkischen Hof. Die Brauerei Meinel hat erst kürzlich ihr Sortiment ausgetauscht und die NRW Flasche auf dem Foto durch die kultige Euroflasche ersetzt. Außerdem heißt das Bier nicht mehr dark Lager sondern schlicht Dunkles. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 4,2%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen richtig üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und vor allem vanillig wie ich finde. Dazu eine fein schokoladige Note. Es hat einen sehr starken Geruch von Milchschokolade.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein feinaromtisches Aroma mit dieser milchschokoladigen Note, die sich bis in den Abgang zieht und den Gaumen bereichert. Man hat immer so einen leicht vanilligen Eindruck. Ich habe selten ein Bier erlebt, dass so eine schöne schokoladige Note bzw milchschokoladige Note hatte. Es fehlt in diesem Bier aber etwas Hopfen bzw. Kohlensäure, die als Gegenpart funktioniert. Denn wenn die schokoladigen Noten etwas nachlassen, wirkt es nicht mehr so weich im Mundgefühl und etwas zu zäh malzig.

Zum Fazit: Es ist ein Bier, welches vor allem durch seine schokoladigen Noten besticht. Es ist aber auch ein wenig dünn und ihm fehlt die Kohlensäure. Gegen Ende ist es dann auch eine komische Mischung zwischen den Schokonoten und dem zu süßlich werdenen Aroma. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Bellheimer Kellerbier

Im heutigen Test geht es in das südpfälzische Bellheim, welches unweit des Rheins liegt. Die dortige Brauerei existiert bereits seit 1865. 1995 fusioniert sie mit der in Zweibrücken befindlichen  Parkbrauerei zur Park & Bellheimer AG. Aus dem Sortiment verkoste ich heute das Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen annehmbaren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidg, brotiges Aroma, welches man zuerst in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ein recht hopfenbetontes, leicht herbes Bier im ersten Eindruck. Im Nachgang ist es leicht süßlich und hefig. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch nichts besodners spektakulär. Man hat immer noch dieses dominante herbe Hopfenraoma, sodass man fast von einem Kellerpils ausgehen könnte. Man hat im Abgang so ein leicht brotig, süßes Aroma, mit welchem dann auch auf ein naturtrübes Bier schließen lässt.

Zum Fazit: Ein Ganz interessantes Kellerbier, das irgendwo zwischen Kellerpil sund Kellerbier pendelt. ich gebe dem ganzen 3 Sterne.

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Wagner Weisse

Zum heutigen Tag der Pflege darf natürlich ein gepflegtes Bier nicht fehlen. Deshalb gibt es im zweiten Test ein Bier der Brauerei Wagner aus dem fränkischen Merkendorf. Da von der Brauerei schon das ein oder andere Bier im Test hatte komme ich direkt zum Test. Verkosten möchte ich das Weissbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefiger und getreidiger Geruch mit etwas Hopfen.

Zum Geschmack: Ein sehr getreidiges Aroma, welches durch eine ordentlich bittere Hopfennote flankiert wird. Insgesammt ist es sehr würzig und etwas kräutrig. Es ist ein erstaunlich bitteres Weizen. Auch im weiteren Trinkverlauf ein kräutrig, leicht hefiges Bier mit einer etwas getreidigen Note. Es wirkt aber hier nicht so ganz aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Weizen, das eine gute Hopfennote hat, wer etwas kantigere und würzigere Weizen mag ist hier gut aufgehoben. Mir fehlt aber das fruchtige und hefige. Ich gebe hierfür 3 Sterne.