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Trumer Pils

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal einen österreichischen Klassiker, das Trumer Pils. Dieses Bier wurde schon mehrfach mit Medaillen, unter anderem mit dem World Beer cup ausgezeichnet. Hergestellt wird das Ganze von der Trumer Brauerei, die sich in Obertrum am See im Salzburger Land befindet. Seit 1601 gibt es dieses Brauerei und seit 1775 ist sie in Besitz der Familie Sigl, welche mittlerweile in 8ter Generation im Unternehmen ist. Das Pils ist das bekannteste Produkt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein brotig, getreidiges Aroma. Es ist leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur ganz leicht durch.

Zum Geschmack: Hier ist es dann schon bitterer und hopfiger. Es hat aber etwas aromatisches und ist nicht nur auf die Bittere aus. Insgesamt ist es ein Bier, dass von seinem Grundcharakter eher süßlich ist. Der Körper ist zwar schlank und es ist auch spritzig, jedoch kommt mir der Hopfen am Gaumen zu wenig durch, als das ich es eindeutig als Pils identifizieren kann. So ist es eher ein hopfig angehauchtes Helles. Aber es ist süffig und angenehm zu trinken. Es hat ein sehr weiches Mundgefühl.

Zum Fazit: Ein wirklich gut zu trinkendes und erfrischendes Bier, das mir wie ich finde aber nicht Pilsig genug ist. Ich mag es aber dennoch und möchte es keinesfalls schlecht machen, nur sollte man nicht unbedingt ein Pils erwarten wenn man dieses Bier trinkt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Brauhaus Pforzheim Ratskeller Pils

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal in eine der schönsten und lebenswertesten Städte Deutschlands. Richtig, dass kann nur Pforzheim sein. Bekannt für seine wunderschöne Nachkriegsarchitektur, die das Stadtbild prägt, sind auch seine Einwohner regelmäßig positiv in den Schlagzeilen. Nach so einer Flut an Informationen kommen wir nun zum seriösen Teil des Beitrags, dem Bier, dass dem Keller des wunderschönen Pforzheimer Ratshauses gilt. Denn den Ratskeller, in dem sich heute eine Pizzeria befindet, gibt es tatsächlich. Ob das heutige Testbier, das Ratskeller Pils dort auch zu haben ist ließ sich leider nicht herausfinden. Das Ratskeller Pils ist ein Kellerpils mit 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein bis orangenes Bier. Es hat einen  mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hefig mit einem zitrusartigen Geruch.

Zum Geschmack: Auch hier ein eher im ersten Eindruck recht mildes Bier. Es hat aber zitrusartige Noten im Abgang und im Nachgang sogar ein wenig blumige Noten, die im ersten Eindruck durchkommt. Die Kohlensäure ist leider nicht so vorhanden wie man sich das vorstellt. Es ist mir bisweilen ein wenig zu hefig im Geschmack. Der Hopfen kommt mir hier zu wenig durch.

Zum Fazit: Ein ganz angenehmes Bier, bei dem mir aber der Pilscharakter nicht so richtig durchkommt. Ich gebe dem Ganzen daher 3 Sterne.

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Hertl Muttis Sonnenschein

Zum heutigen Muttertag gibt es im zweiten Test auch noch das passende Bier für diesen Anlass. Als Hommage an seine Mutter hat Braumeister David Hertl von der gleichnamigen fränkischen Braumanufaktur. Dieser ist übrigend auch das Etikett gewidmet. Bei Bier selbst handelt es sich um ein Helles mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, oranges Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, leicht tropisches Aroma was man hier in der Nase hat. Dazu Leichte Minze Aromen wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein solides Aroma, welches geschmacklich einem typisch Hellen nahe kommt. Es ist aber etwas hopfenbetonter und es ist im Abgang am Gaumen etwas herber. Ja der Hopfen ist schon dominant man muss im Weiteren Trinkverlauf die leichten süßgetreidigen Noten etwas stärker herausschmecken. Die Kohlensäure ist mir hier ein wenig zu hoch dosiert. Wenn die Kohlensäure im weiteren Trinkverlauf nachlässt ist dieses Bier wirklich sehr gut genießbar und hat sogar diese leicht typischen Honignoten im Abgang.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Helles, das hier und da noch seine schwächen hat es kommt den besseren Hellen aber schon nahe. Wenn man noch an der ein order anderen Stellschraube dreht ist es wirklich ganz gut. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Schwaben Bräu Heller Bock

Im folgenden Biertest geht es dieses Mal um den Hellen Bock von Schwaben Bräu. Eigentlich ein Bier das in der kalten Jahreszeit zuhause ist, jedoch sind gerade helle Böcke auch im Frühjahr sehr beliebt. Der Bock hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, süßlicher Geruch. Man hat einen schönen getreidigen Geruch.

Zum Geschmack: Ein sehr bitteres Bier, bei dem ein wenig der alkoholische Charakter durchkommt. Ansonsten aber sehr süßlich im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher sehr süßliches bockartiges Bier. Es ist teilweise etwas zu süßlich ,aber dafür kommen die alkoholischen Noten nicht zu sehr durch.

Zum Fazit: Ein Bockbier, das mir auf der einen Seite etwas zu süß ist und auf der anderen Seite auch zu alkoholisch. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Dortmunder Union Export

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses Mal ein Bier, welches für seinen Bierstil prägend war, den das Union Export, gilt gemeinhin als erstes seiner Art überhaupt. Entstanden aus einem Fehlsud hat sich das Bier schnell überraschender Beliebtheit erfreut. Hersteller war die Union Brauerei aus Dortmund, deren Gär und Lagerturm als Dortmunder U heute immer noch eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Die dazugehörige Brauerei gibt es leider seit 2006 nicht mehr, die Marke aber schon noch. Sie wird bei der letzten verbliebenen Dortmunder Großbrauerei, der Actienbrauerei gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Der Schaum ist leider nicht wirklich vorhanden.

Zum Geruch: Der Geruch ist recht nichtssagend. Ein wenig Malz und sogar leicht seifig/parfümig

Zum Geschmack: Auch der Geschmack ist recht neutral. Der erst Eindruck ist noch einigermaßen würzig. Jedoch ist hier ein fast schon zu arger Fokus auf den Hopfen gerichtet. Sogar ein leichten Apfel hat man im Abgang. Vom Malz ist leider gar nicht so viel zu schmecken und so fehlt der süßlich malzige Geschmack, wie man es sich von einem Export erhofft. Jedoch ist dieser würzige, leicht hopfige Eindruck nur in den ersten Schlücken. Man hat im Antrunk einen leicht malzigen Geschmack, der im Abgang dann in ein wenig herbe Noten übergeht. An sich recht unspektakulär und ein normales Export Bier der etwas leichteren Sorte. Es istinsgesamt schon würzig und an sich ein schon recht gut ausbalanciertes Bier, das eine Kante hat, aber hier und da ein wenig zu künstlich bzw leicht metallisch wirkt. Im Nachgang ist es leider recht wässrig.

Zum Fazit. Ein Bier, das Ganz gut Seiten hat, aber hier und da ist es schon auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Licht und Schatten halten sich hier die Waage und daher gebe ich 3 Sterne für das Union Export.

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Kloster Scheyern Klostergold Hell

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier aus dem Kloster Scheyern. Die Brauerei und das Kloster Existieren bereits seit 1119, jedoch sind die meisten Biere die unter dem Label Kloster Scheyern verkauft werden gar nicht im Kloster gebraut. Lediglich die Biere, die im weiteren Umkreis der Brauerei erhältlich sind stammen auch wirklich von dort. Die Biere die wir kennen und die weitläufig vertrieben werden, werden von der Tucher Brauerei in Lizenz für das Kloster gebraut und vertrieben. Verkosten möchte ich dabei das Klostergold, ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein sehr helles und goldenes Bier. Der Schaum ist aber nicht so ausgeprägt und nur 1 cm breit.

Zum Geruch: Ein malziger Geruch. Ein leicht süßlicher Mix aus brotigen und gerstigen Aromen in der Nase.

Zum Geschmack: Ein frischmalziges Bier mit leichten Karamellnoten. Es ist ein würziges Bier, dem aber auch ein bisschen Geschmack abgeht und es bisweilen wässrig wirkten lässt. Insgesamt ist es also sehr mild. Im Abgang schmeckt man ein wenig die Würze des Hopfens. Diese ist jedoch nur ganz marginal schmeckbar. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und macht das Bier auf der einen Seite recht süffig und auf der anderen Seite auch nicht zu schal.

Zum Fazit: Einrecht süffiges Bier, das trotz seines Alkoholgehalts noch als Helles durchgehen würde. Ich finde es aber geschmacklich nicht wirklich berauschend sondern eher sehr langweilig. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Lemke Spreecoast

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer Berliner Brauerei, die für Craftbeerverhältnisse schon länger am Markt ist. Es handelt sich hierbei um die Brauerei Lemke die schon 1998 mit dem brauen begann. Lemke, das ist in erster Linie Oliver Lemke, der Gründer und Inhaber des Ganzen ist. Lange Jahre nur als Fassbier in den eigenen Lokalitäten in Berlin erhältlich, gibt es Lemke seit 2015 auch als Flaschenbier. Verkosten möchte ich mit dem Spreecoast heute ein West Coast-IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Bier mit einer gewissen harzigen Note. Es hat aber auch gewisse fruchtige Aromen, die im Bereich Orange, Mandarine liegen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es harzig fruchtig, im Abgang aber auch ein wenig bitter. Es ist auf der eine Seite sehr erfrischend, aber hat einfach auch diese gewissen harzigen Noten. Im weiteren Trinkverlauf wirkt es sogar etwas saftig im Mundgefühl. Es bleibt jedoch auch im weitern Trinkverlauf nicht wirklich intensiv, sondern hält sich eher defensiv. Gegen Ende wird es zwar auch noch einmal fruchtig, aber das Gesamtkonzept ist mir zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier, das nicht so recht aus der Reserve kommen möchte. Es sind sehr gute Ansätze da, jedoch kommen diese wie ich finde nicht immer gut durch. Es könnte mehr, wenn vor allem die Fruchtnoten noch etwas mehr durchkommen und die harzigen Noten ergänzen würden. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Alpirsbacher Klosterstoff

Im folgenden Biertest geht es dieses mal um ein Bier von der Alpirsbacher Klosterbräu. Verkosten möchte ich dabei mit dem Klosterstoff ein Märzenbier. Auf der Website wird zu dem Bier eine schöne Geschichte über einen Wirt aus Stuttgart geschrieben, die aber zu lang wäre um hier ausführlich darauf einzugehen. Ich komme daher nun direkt zum Bier. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidig süßliche Noten in der Nase. Zeitweise hat man sogar ganz leicht karamellige Einflüssen.

Zum Geschmack: Eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration sticht zunächst einmal heraus. Es überdeckt so ein bisschen den Geschmack, der sehr getreidg daherkommt. Auf eine gewisse weiße ist es aber auch herb/bitter bzw. getreidg und herb/schrotig wie Brotkruste. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein ganz aromatisches Bier und wenn die Kohlensäure nachlässt kommt ein sehr schönes brotiges Aroma, welches weder zu süß noch zu brotige ist. Irgendwie hat man aber immer so einen leicht muffigen Beigeschmack.

Zum Fazit: Ein Bier das Licht und Schatten hat. Auf der einen Seite hat man brotige Noten während man auf der anderen Seite leicht muffige hat. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

 

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Germeringer Bavarian Ale

Im heutigen Biertest geht es dieses mal nach Germering in der Nähe von München. Hier gibt es mit dem Brauhaus Germering ein Brauprojekt, welches aus einer Idee von 11 Freunden entstand, die selbst ihr eigenes Bier brauen wollten. Seit 2018 gibt es dieses Projekt, welches mittlerweile eine eigene Braunanlage in einer ehemaligen Molkerei betreibt. Verkosten möchte ich heute das Gupf No. 4 Bavarian Ale. Der Alkoholgehalt beträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange-goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein relativ unspektakulärerer Geruch. Man hat etwas von Äpfeln und Orangen wie ich finde. Dazu kommt noch Mandarine.

Zum Geschmack: Hier schmeckt man zunächst getreidge Noten im Antrunk, bei denen sich dann im weiteren Trinkverlauf aber dann auch fruchtigr und hopfige Noten hinzugesellen. Man hat im Abgang Noten von Mandarine und Orange, die aber einen gewissen Unterton haben, der bitter schmeckt. Das Malz sorgt für einen guten Körper. Auch gegen Ende ein Bier, welches von seiner Fruchtigkeit lebt, wobei es dann doch etwas sehr lasch wird.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittliches Bier. Es ist hier und da hopfig und eine gewisse Fruchtigkeit kling an, aber so richtig was dahinter steckt finde ich nicht. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Zoller Hof Old Fred

Was hat die kleine Brauerei Zoller Hof aus Sigmaringen mit dem amerikanischen Braugiganten Miller gemeinsam? Die Antwort liefert mein heutiges Testbier. Friedrich Müller, in den USA als Fredrick Miller bekannt, lernte sein Brauhandwerk nämlich bei Zoller Hof, bevor er sich entschloss 1855 in die USA auszuwandern. Der Rest ist bekanntlich Geschichte und Millers Brauerei heute eine der größten der Welt. Als Hommage an ihren berühmten Schüler hat sich die Brauerei Zoller Hof entschlossen ihm ein Bier zu widmen, den Old Fred. Genau hier kommen wir wieder zum heutigen Biertest, denn dieses Bier möchte ich heute verkosten. Beim Old Fred handelt es sich um ein Amber Lager mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht fruchtige Note. Man hat etwas tropisches, was an Ananas erinnert, aber auch eine reife Birne finde ich kommt irgendwie durch. Dazu eventuell noch eine leichte Traube

Zum Geschmack: Es ist zunächst sehr Kohlensäurelastig, aber einen aromatisch bitteren Hopfengeschmack im körper. Das Malz spielt nur eine ganz kleine Randrolle in den ersten Eindrücken. Im Nachgang bleibt zum einen diese fruchtige Note nach Birne und diesem tropischen ich vermute Ananas oder Litschi. Der Körper fällt mir zu lasch aus und so hat es im Abgang zwar diese fruchtige Note, aber der Körper bleibt wässrig und bildet keinen Gegenpol zur Fruchtigkeit. Im weiteren Trinkverlauf legt sich dieses süße ein wenig und es kommt etwas brotigkrustiges durch, aber nur ganz leicht. Der Hopfen mit seinen herben Noten dominiert.

Zum Fazit: Ein Bier welches ganz nette Nuancen andeutet, mehr ist es aber auch nicht. Die einzelnen Nuancen sind einfach nicht ausgeprägt und flachen gegen Ende auch stark ab. Ich kann daher hierfür nur 3 Sterne vergeben.