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Grünbacher Prinzen Bock Weisse

Nach Grünbach in Bayern zur dort ansässigen Schlossbrauerei verschlägt mich der folgende Biertest. Wie man sich bei einer Schlossbrauerei denken kann, so ist auch bei Grünbacher eine Adelsfamilie involviert, in diesem Fall die Grafen von Seinsheim, die der Brautätigkeit seit dem Jahre 1723 nachgingen. Zu diesem Zweck wurde auch der Braumeister Benno Scharl angeworben, zu dessen ehren es auch ein Bier gibt, das jedoch an anderer Stelle verkostet werden soll. Die Brauerei ist inzwischen jedoch in den Besitz der Familie Noll übergegangen, die im Jahre 2013 eine Partnerschaft mit der Arcobräu aus Moos einging. Das Bier, das ich heute verkosten werde, ist die Prinzen Bock Weisse, ein Weizenbock mit einem Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Vanillige und getreidige Noten vereinigen sich hier mit einer sehr riefen Banane.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es noch sehr Schaum lastig. Man schmeckt ihm aber seinen vollen Körper an. Im Abgang hat man eine leichte Hopfennote, die etwas bitter daherkommt und einen leicht trockenen Nachgang hinterlässt. Der Antrunk gestaltet sich noch eher spritzig und mir ist die Kohlensäure auch etwas zu hoch dosiert. Im Nachgang wird es aber dann noch obstiger mit Banane, Pflaume und Erdbeere. Der Körper ist sehr vollmundig und schwer.

Zum Fazit: Ein solider Weizenbock, jedoch hatte ich in dieser Bierkategorie wirklich schon bessere, sodass es hier knapp nur für 3 Sterne reicht.

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Staudenbräu Stauden Weiße

Die helle Staudenweisse ist das Bier, welches es nun zu verkosten gilt. Die Weiße des Einmann-Familienbetriebs kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein kräutriges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommen eher orangenartige Töne. Es erinnert geruchlich an ein Witt. Banane ist nur mit sehr viel Phantasie heraus zu riechen.

Zum Geschmack: Hier kommt im Antrunk dieser spritzige-getreidige Geschmack durch, welcher sich am Gaumen kurz in einer kräutrigen Note bemerkbar macht. Im Abgang ist dann endlich die Banane da und breitet sich mit sehr viel Geschmack im Mundraum aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut trinkbares Bier. Es ist eher spritzig und nicht ganz so vollmundig. Auch ist es nicht schlammig oder hefig und der Hopfen kommt sehr gut durch und bringt so etwas kräutrig fruchtiges mit.

Zum Fazit: Ein bisschen ein hopfiges Weizen, das auch mit schön getreidigen Noten zu gefallen weiß un dabei nicht zu hefig schmeckt. Mich hat das Ganze überzeugt und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Giengener Bock

Die Brauerei zum Schlüssel in Giengen an der Brenz hat für die kalte Jahreszeit auch einen Bock in ihrem Sortiment. Dieser kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,1%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig, getreidiges Aroma. Ansonsten ist es eher ein gerstig grünliches und sehr urig getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch der Geschmack bestätig den Geruch. Ein urig würziges und zugleich süßliches Bier. Es schmeckt zuckrig gerstig mit dieser grünlichen, fast schon leicht gurkigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher sehr aromatisch veranlagtes Bier mit gewisser Süße. Irgendwie ist es jedoch eher matt im Geschmack.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht anzufangen mit dem Bier. In jedem Fall handelt es sich um einen sehr gewöhnungsbedürftigen Bock. Er hat gutes aber auch einiges was mir nicht so schmeckt. Am Ende lande ich bei 3 Sternen.

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Göller Lager

Auch im heutigen Test habe ich wieder eine fränkische Spezialität im Gepäck. Vor langer Zeit hatte ich mit dem Weizenbock schon einmal ein Bier der Brauerei Göller aus Zeil am Main in meinem Test. Das Lager schließt sich diesem nun an. Der Alkoholgehalt des Brauprodukts liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein kernig getreidiges Aroma habe ich hier in der Nase. Es hat eine dominierende süßliche Note.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein schönes getreidiges Bier mit einer sehr schöne toastig-keksigen Note. Es hat eine sehr feine getreidige Noten die sehr keksig sind und auch die Kohlensäure ist so dosierst, das sie den schönen getreidigen Geschmack unterstützen. Es ist schon auch irgendwie toastig und hat so eine ganz leicht buttrige Note. Dazu hat es einen sehr schönen Abgang. Dieser keksige Beigeschmack ist für mich wirklich sehr sehr überzeugend bei diesem Bier udn geht fast shcon ganz leicht ins karamellige.

Zum Fazit: Ein wunderbar zu trinkendes Bier mit wirklich feinen Malznoten, die weder zu süß noch zu kernig sind. Ich finde hier passt alles. Der Hopfen und die Kohlensäure halten sich zurück, was bei diesem Bier aber überhaupt nicht schlimm ist. Ich kann hier einfach nur die Höchstwertung von 5 Sternen vergeben.

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Poppels a Sunny State of Mind

A Sunny State of Mind, bei diesen doch größtenteils trüben, dunklen letzten Tagen bleibt einem oft gar nichts anderes übrig, als zumindest im Kopf etwas die Sonne scheinen zu lassen um sich selbst auf wärmere Gedanken zu bringen. Dieses Motto hat auch mein folgendes Testbier, welches aus Schweden von der Poppels Bryggeri stammt, die sich mit dunklen Tagen wohl noch besser auskennen als wir Stilistisch handelt sich es bei dem Bier um eine Berliner Weisse, der zusätzlich noch Apfelsinen beigemischt wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr säuerlich fruchtiges Aroma. Man riecht Quitte, Apfelsine und grüner Apfel dazu kommt etwas kräutriges.

Zum Geschmack: Auch hier ist der erste Eindruck sehr sauer. Er ist aber nicht so extrem sauer, das es einem den Mund zusammenzieht, sondern wirkt dabei auf eine gewisse Weise sehr erfrischend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein fruchtig-säuerliches Bier. Ich schmecke jedoch nicht wirklich die Vanille raus, die darin enthalten sein soll.

Zum Fazit: Ein Bier, das wirklich sehr sehr sauer ist. Diese Säure wirkt aber sehr natürlich und keines Falls künstlich. Man muss das mögen, gerade im Sommer kann das aber auch sehr erfrischend sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schwarzbräu Schneeflöckchen

In den Bergen sind die ersten Schneeflocken dieses Winters schon gefallen und auch in unseren Gefilden deuten sich in Richtung Wochenende die ersten Schneeschauer an. Deshalb werde ich heute das Schneeflöckchen von Schwarzbräu aus dem bayerischen Zusmarshausen bei Augsburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier, welches jedes Jahr extra zur kalten Jahreszeit gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das süßgetreidig ist und so ist auch sein Auftritt. Es ist im Abgang sehr mineralisch. Das bleibt es auch im weiteren Trinkverlauf. Getreidig süßlich ist es, hat aber einen sehr faden, zu süßlichen und gerstigen Beigeschmack, der nicht so ganz bekömmlich wirkt. Das bleibt leider auch bis zum Ende so.

Zum Fazit: Ich bin nicht so recht überzeugt von diesem Bier. Hier gibt es definitiv bessere alternativen um den ersten Schnee zu begießen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Tettnanger Hopfenkrone

An den Bodensee ins weltbekannte Hopfenanbaugebiet Tettnang führt mich mein nächster Biertest. Mitten im Ort befindet sich mit der Brauerei Krone die einzige Traditionsbrauerei der Kernstadt, die seit über 170 Jahren in Besitz der Familie Tauscher ist. In der 7 Generation wird inzwischen gebraut und für mich gibt es heute die Hopfenkrone zum Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas gerteidig und auch leicht karamellig in der Nase. Dazu ist es auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck ein doch erstaunlich malzbetonts Bier, das einen brotig karamelligen Malzkörper hat, der das Bier dominiert. Es hat sogar etwas von Lebkuchen. Es ist ein Mix aus karamelligen Noten die dann in hopfige Noten übergehen. Es hat aber vor allem im Nachgang so ein karamelliges und an Lebkuchen erinnerndes Aroma. Es ist sicherlich ein Bier, bei dem man den Hopfen schmeckt, aber es erinnert eher an ein karemellig betontes Märzen. Im Abgang ist es immer wieder etwas wässrig. Die Hopfennoten sind sehr harzig, wenn sie denn durchkommen.

Zum Fazit: So richtig werde ich nicht warm mit diesem Pils. Es schmeckt nicht so richtig hopfig und von einer Hopfenkrone kann man hier nun wahrlich nicht sprechen. Ich gebe dem Bier, da es dennoch einigermaßen schmeckt 2 Sterne.

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Hopfmeister Costa Rican Road Trip

Auf einen Road Trip nach Costa Rica nimmt mich Marc Gallo mit seinem Brauprojekt Hopfmeister im nun folgenden Test. Ein Frühstück wie auf dr Peninsula de Osa verspricht die Brauerei auf ihrer Website, aufgrund der tropischen Fruchtaromen des Bieres. Alkoholtechnisch kommt das American Pale Ale auf einen Wert von 6,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat Noten von Litschi und Mango und anderen tropischen Früchten. Auch etwas nektarartiges/saftiges hat das Bier.

Zum Geschmack: Ich habe auch im ersten Eindruck ein wirklich sehr fruchtiges Bier im Geschmack. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure und es kommen etwas bitteraromatische Hopfennoten, bevor es dann in Richtung Abgang im Rachen und Halsbereich fruchtiger wird und sich diese auch in der Mundhöhle ein wenig durchzieht. Man hat hierbei ein Potpourri an tropischen Aromen wie Grapefruit und Mango.

Zum Fazit. 4 Sterne hat sich dieses Bier wirklich verdient. Es ist spritzig-bitter und auch die Fruchtaromatik kommt nicht zu kurz, für eine höhere Wertung müsste es dann doch noch etwas fruchtiger sein.

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Weiherer Hopferla

Ein fränkisch-amerikanische Kooperation ist mein folgendes Testbier. Es handelt sich hier um einen Gemeinschaftssud der Weiherer Brauerei Kundmüller und Fat Hats Brewery aus Ohio. Das daraus entstandene Produkt, das Hopferla ist ein West Coast IPA, das auf einen Alkoholgehalt von 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein fruchtiges Aroma habe ich in der Nase bei dem mir zunächst leicht tropische Noten in die Nase gelangen. Ich habe Maracuja und Mango in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich Fruchtaromen, die auch im Nachgang im Mund bleiben. Gepaart sind sie aber mit etwas bitteren Noten, die sich dann im Nachgang immer mehr durchsetzen und sich zunächst recht gut mit den Fruchtnoten paaren. Wenn es sich im weiteren Trinkverlauf einspielt ist es ein bitterfruchtiges Aroma, das aber durchaus mit einer recht harmonischen harzig-fruchtigen Bittere ankommt. Der Malzkörper ist präsent und untersetzt den Gesamteindruck.

Zum Fazit: Ein gutes IPA, aber speziell von der Weiherer Brauerei hatte ich noch eine Reihe noch besserer Biere. Dennoch hat man auch hier eine IPA von hervorragender Qualität bei dem es aber knapp nicht für die Spitzenposition reicht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Superfreunde the future looks bright

Ein Black IPA ist das the future looks bright IPA der Superfreunde aus Hamburg. Diese wird nun heute den Weg in mein Glas finden und kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunschwarzes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig mit gewissen schokoladigen Noten in der Nase. Man hat eine deutliche Kaffeenote und auch etwas beeriges.

Zum Geschmack. Es ist im ersten Eindruck ein sehr sehr röstiges Bier, das im Abgang leicht süßlich wird und Schokonoten in Richtung Nachgang verbreitetet. Es bahnt sich ein Wechselspiel zwischen röst- und süßlichen Noten an. Dabei hat es auch eine gewisse herbe übrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein hopfig herbes, aber auch röstiges Bier mit einer gewissen aromatischen Note.

Zum Fazit: Ein leckeres Brown Ale mit der gewissen röstigen Note. Es ist aber nichts was absolut heraussticht und einen ins staunen versetzt. Ich gebe hier 4 Sterne.