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Gerstenfux Dunkles Weizen

Als nächstes Testbier habe ich das dunkle Weizenbier vom Bierwerk Gerstenfux aus den Nürtinger Stadtteil Zizishausen, das für ein dunkles Weizenbier auf einen durchaus überraschend hohen Alkoholgehalt von 5,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidig fruchtige Noten. Man hat zudem schöne Aromen von Pflaume und sehr reifer Banane. Dazu kommt etwas schokoladiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man sehr schöne schokoladige Noten, die dann im Abgang von reifen Früchten ergänzt werden. Hier möchte ich vor allem die Pflaumen erwähne. Der Nachgang wird dann etwas trockener und man hat hier vor allem Kakaonoten. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr rund im Geschmack, jedoch verliert es gegen Ende etwas von seine intensiven Geschmack und vor allem im Nachgang wird es dann lack.

Zum Fazit. Es ist kräftig und zunächst auch intensiv im Geschmack. gegen Ende trudelt das Bier aber ein bisschen aus und verliert etwas von seinem zu Beginn doch recht intensiven Geschmack. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Held Weizenbock

Beim nächsten Biertest begebe ich mich in die fränkische Schweiz, die neben vieler schöner Kleinstädte und atemberaubender Felsformationen auch in Sachen Bier einiges zu bieten hat. So werde ich im folgenden Test von der Brauerei Held aus Oberailsfeld den Weizenbock, eine in Franken eher untypische Sorte verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein trübes, schokobraunes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr sehr schokoladiges Aroma in der Nase das mich deutlich an Milchschokolade erinnert.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier durchaus mächtig, bestätigt aber den Eindruck aus dem Geruch mit einem langen süßlichen Abgang der sehr an Schokolade erinnert, wobei es im Nachgang dann auch immer mehr in Richtung Kakaopulver geht. Im Körper ist das Bier präsent, aber nicht zu kräftig. Im Abgang ist es leicht süßlich, aber dennoch hat es auch im Nachgang dann dieses schöne schokoladige, leichte Kakaoaroma mit durchaus guter würze. Insgesamt gefällt der schöne schokoladige Abgang, der auch im Nachgang sehr lange im Mundraum bleibt und dennoch auch etwas Malzsüße mit bringt, aber schön dezent und nicht zu übertrieben ist.

Zum Fazit: Ein gutes, wirklich leckeres Bier, bei dem mich vor allem das Schokoladenaroma sehr überzeugt. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Binkert Hefeweizen

Weiter in meinen Tests mache ich mit dem Hefeweizen der Brauerei Binkert die ihren Betrieb leider im letzten Jahr eingestellt hat und ihre Brauanlagen nach Weissenburg zur neu gegründeten Brauerei Pröls verkauft hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat keinen besonders auffälligen Schaum für ein Weizenbier.

Zum Geruch: Ein leicht bananiges aber getreidiges Geruchsaroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es eher getreidig rustikal mit einer leichten Zuckersüße. Im Abgang kommt der Hopfen und es ist dann teilweise etwas würzig. Man hat aber auch bananiges. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es herb fruchtig und im Abgang bleibt es leicht wässrig.

Zum Fazit: Ein solides Weizen, das durchaus auch seine Vorteile hat, vor allem wenn man eher auf getreidigere und würzigere Weizenbiere steht. Mich hat es nicht ganz überzeugt, weshalb ich hier auch nur 3 Sterne vergeben kann.

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Nankendorfer Weizenbier

Im nächsten Biertest habe ich mal wieder ein Weizenbier aus Bayern, aber nicht aus Oberbayern, der klassischen Heimat der Weizenbiere sondern aus Oberfranken, aus Nankendorf von der Brauerei Schroll. Mit einem Alkoholgehalt von 5,5% bringt es auch ordentlich Volumen mit.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht etwas kräutrig, aber auch ein wenig Getreide kommt in die Nase.

Zum Geschmack: Das Bier zeigt sich sehr spritzig und im Abgang auch leicht würzig. Das Bier hat einen erfrischenden Charakter. Durch die gut dosierte Kohlensäure im Abgang kommt etwas die Banane durch, aber nicht zu intensiv. Insgesamt wirkt der Körper überraschend schlank und der Abgang nur leicht hefig. Im Abgang hat man ein gutes Bananenaroma, das im weiteren Trinkverlauf immer besser durchkommt, wenn die Kohlensäure etwas nachlässt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes Weizenbier das nicht zu fruchtig und nicht zu würzig ist und hier die goldene Mitte trifft. Um wirklich herausragend zu sein fehlt aber noch etwas.

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Fürstenberg Weizen Kristall

Nach längerer Zeit habe ich wieder etwas von der Brauerei Fürstenberg in meinem Test. Zugegeben lag dies vor allem daran, das ich einen Großteil des Sortiments hier schon vorgestellt habe, aber ein paar Biere die ich noch nicht hatte gibt es dann doch wie z.B. heute das Kristallweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht süßliches Aroma, bei dem man das Getreide bzw. den Weizen deutlich herausriecht. Dazu hat man leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack. Im ersten Moment vermittelt Das Bier hier einen sehr prickelnden und damit auch erfrischenden Eindruck. Geschmacklich ist es eher getreidig, leicht süßlich. Man hat deutlich zitronige Noten am Gaumen und damit auch eine leichte Säure. Auch im weiteren Trinkverlauf prickelt es schön am Gaumen, ist dabei aber auch herb und gar nicht mal so fruchtig weizig wie erwartet, es zeig sich nur eine leichte Banane im Abgang. Auch gegen Ende bleibt es ein spritzig und ein leicht säuerliches Bier, dass vor allem im Abgang durchaus auch über eine gewisse Würze verfügt. Im Körper fehlt dem Bier etwas Substanz.

Zum Fazit: Ich bin durchaus positiv überrascht. Andere Bier aus Donaueschingen haben mich nicht unbedingt immer überzeugt, dieses hier ist aber ein wirklich gutes und vor allem erfrischendes Kristallweizen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Vogelsberger Schöppchen Landweizen

Der Vogelsberg ist ein Mittelgebirge in der Mitte von Hessen zwischen Gießen und Fulda. Im Hauptort der Region in Lauterbach gibt es die Lauterbacher Burgbrauerei, welche nach dem Zusammenschluss mit der Auerhahn und der Alsfelder Brauerei als Vogelsberger Landbrauereien unter dem Dach der Hochstiftbrauerei in Fulda operieren. Vom Vogelsberger Schöppchen gibt es neben dem Hellen auch ein Weizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig frisch mit einer leichten Banane.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das mich durchaus mit seinem etwas leichter wirkenden Körper überrascht. Dazu hat es eine schöne fruchtig bananige Nuance. Es ist auch durchaus würzig in Richtung Abgang und wirkt sehr urig. Man hat insgesamt betrachtet nicht wirklich eine bananige Fruchtigkeit wie im ersten Eindruck. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr sprudelndes und lebendiges Weizen, aber auch sehr würzig und nur wenig süßlich und bananig.

Zum Fazit: Ein würziges und spritziges Weizen, bei dem man den Alkoholgehalt nicht unbedingt merkt. Von mir gibt es dafür 3 Sternen, absolut solide.

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Arolser Weizen

Bis zu seiner Schließung im Jahre 2013 war die vermutlich erstmals 1131 erwähnte Hofbrauerei im nordhessischen Arolsen die älteste noch aktive Brauerei in Hessen. Nach der Schließung verschwand die Marke aber zum Glück nicht und wurde stattdessen in Niedersachen bei der Allersheimer Brauerei gebraut. Nach deren Fusion mit der Westheimer Brauerei und der daraus resultierenden Schließung in Allersheim wurde die Produktion des Arolser Bieres wie auch die der Allersheimer Biere nach Marsberg-Westheim verlagert. Ich verkoste nun in folgendem Test das Arolser Weizen, das einen Alkoholgehalt von 5,2% besitzt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier, das ein wenig brotig reicht, ansonsten kommt auch etwas Banane und leicht hopfige Noten durch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck durchaus recht würzig wirkt und daher im Abgang eine leichte Hopfennuance zu bieten hat. Im Nachgang kommt ein ganz klein wenig dann die obligatorische Banane durch. Es ist aber dennoch für ein Weizen überraschend würzig. Die Kohlensäure macht das Bier zudem recht spritzig und erfrischend. Der Körper des Bieres ist einigermaßen leicht und es ist auch gegen Ende noch gut trinkbar. Insgesamt ist es eine eher getreidiges und würzigeres Weizenbier und die Hefe und damit auch die Banane spielen eher eine Nebenrolle.

Zum Fazit: Ein etwas anderes, aber keinesfalls schlechtes Weizen. Mir gefällt der würzige Ansatz und so bekommt das Bier von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Bischofshof Helles Weissbier

Neben den Weltenburger Klosterbieren hat die Brauerei Schneider aus Kelheim auch die Markenrechte des Regensburger Bischofshof Bier vom dort ansässigen Bistum übernommen. Anders als in Weltenburg soll die Regensburger Brauerei aber Ende des Jahres geschlossen werden und die Produktion der Biere dann in den beiden anderen Brauereien erfolgen. Also immerhin die Marke wird auf jeden Fall erhalten bleiben. Im folgenden Test stelle ich nun das Weizenbier aus Regensburg vor, das einen Alkoholgehalt von 5,1% hat.

Zur Optik. Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine etwas bananiger Geruch. Man hat zudem Noten von leichter Nelke.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das wie ich finde einen eher leichten Körper hat, aber ihm fehlt es wie ich finde klar an Spritzigkeit bzw. Kohlensäure. Der Abgang ist hefig hat aber eine schöne Banane. Deshalb habe ich ein Bier, das im Abgang etwas süßlich ist und eine sehr sehr schöne Banane hat, die dort wunderbar zur Entfaltung kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf fehlt es dem Bier einfach etwas an Kohlensäure, da es ansonsten aber eine gute Geschmacksaromatik hat.

Zum Fazit: Ein eher leichter wirkendes, sehr hefiges und damit auch sehr bananiges Weizen. Ich finde es trinkt sich teilweise etwas schwerfällig, da ihm eindeutig die Kohlensäure fehlt, sodass dies hier klar zu Lasten der Spritzigkeit geht. Von mir gibt’s dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Rieder Helle Weiße

Die Stadt Ried am Inn hat historisch eine lange Verbindung. Erst 1813 wurde es endgültig Österreich zugesprochen. Die lange Verbindung zu Bayern sieht man nicht nur im Wappen, sondern auch im Bier. Denn das Sortiment der Rieder Brauerei umfasst nämlich schon seit längerer Zeit viele eigentlich eher für Bayern typische Bierklassiker. Unter anderen gibt es auch ein helles und ein dunkles Weissbier, wovon die helle Version nun in meinem Blog verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr hefiges und bananiges Aroma habe ich in der Nase, wie sich das für ein Weißbier gehört.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit mit sehr kräftigem Körper, dass vor allem auch durch einen bananig fruchtigen Abgang auffällt, der dennoch auch etwas hefelastig ist. Insgesamt ist die Hefe geschmacklich schon sehr dominant und dementsprechend verfügt der Abgang auch über eine lange Banane. Es ist ein Bier mit mittlerem Körper und für meinen Geschmack dürfte es gerne noch etwas spritziger sein.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich muss sagen, dass es sich hier um einen wirklich sehr erfrischenden und vor allem sehr schön fruchtig, bananigen Vertreter seiner Zunft handelt. Deshalb bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Brau Masters Hefeweizen

Die Marke Brau Masters ist eine der vielen Handelsmarken die die Memminger Brauerei seiner Zeit gebraut hatte um ihre enormen Überkapazitäten in den Mark zu bringen. Deshalb verwunderte es auch niemanden mehr so wirklich als die Brauerei 2023 Insolvenz anmeldete und in diesem Zug liquidiert wurde. Auch die Marke Memminger die zwar noch eine Zeit lang von andere Brauereien gebraut wurde ist inzwischen vom Mark verschwunden. Ob es noch einmal ein Comeback der Marke geben wird ist sicherlich nicht komplett auszuschließen aktuell aber eher unwahrscheinlich. Viele der Handelsmarken unter anderem auch Brau Masters gibt es aber noch nach wie vor, von wem sie jetzt gebraut werden weiß ich aber leider nicht. Der Alkoholgehalt des Brau Masters Hefeweizen liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr schrotig/getreidig und wirkt nicht mehr so ganz frisch in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist im ersten einrücke auch ein sehr getreidelastiges Bier, dass sich dann mit einer sehr hefig vanilligen Note in den Abgang verabschiedet. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier, welches dann auch eher unspektakulär ist und geschmacklich nicht besonders heraussticht. Man hat nur einen leichte Banane und auch sonst fehlt ihm etwas die Würze. Auch die Kohlensäure dürfte für meinen Geschmack gerne etwas präsenter sein.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 2 Sternen. Es handelt sich um kein besonders gutes und auch nicht besonders auffälliges Weizenbier. Dazu ist es gerade gegen Ende geschmacklich dann auch zu hefig.