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Baarer Höllbier dunkel

Für das Bier, welches mir meinen heutigen Trip in die Schweiz beschert, muss ich mich zunächst einmal bei meinem treuen Bierspender fürs besorgen bedanken. Ich darf zum ersten Mal ein Bier der Marke Baarer verkosten, dass aus einer Brauerei in der gleichnamiger Schweizer Stadt stammt. Baar ist eine Stadt im Kanton Zug in der Zentralschweiz, sprich im deutschsprachigen Teil. 1862 gegründet, hat die Brauerei schon einige Jahre auf dem Buckel. Aus dem Sortiment des Bieres mit dem markanten Zwerg im Logo gibt es für mich heute das Höllbier, ein klassisches Dunkles Münchner Brauart. Alkoholmäßig liegt es bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein cremig milchiges Aroma habe ich in der Nase. Es wirkt sehr sehr cremig .

Zum Geschmack: Hier bestätigen sich die cremigen, leicht milchigen Noten. Sie sind röstig, aber nur dezent. Im Abgang bleibt dieses dezente Aroma mit getreidigen und vor allem diesen dezent cremig milchigen Noten bestehen. Es erinnert so irgendwie etwas an einen Milchkaffee. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das diese schönen cremigen Noten beibehält und cremig ist. Es hat eine gewisse Süße, ist aber nicht zu aufdringlich.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles, das vor allem durch seine Cremigkeit zu überzeugen weiß. Mir hat dieses Bier sehr gut geschmeckt und so bekommt es für mich eine Wertung von 4 Sternen.

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Krusovice Cerne

Für den nächsten Biertest geht es wieder über die Tschechische Grenze. Es gibt ein Bier der Marke Krusovice. 1581 gegründet ist sie eine der ältesten tschechischen Bierbraubetriebe und war in Besitz verschiedener Adelsfamilien, darunter auch der Könige von Böhmen. Deshalb heißt die Brauerei heute auch Königliche Brauerei Krusovice. Ihren Standort hat die Brauerei im gleichnamigen Örtchen in Nordwesttschechien. Das Cerne ist ein Schwarzbier und ähnlich wie viel andere tschechische Biere recht schwach und hat nur einen Alkoholgehalt von 3,8%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier und auch der Schaum hat eine bräunliche Note.

Zum Geruch: Ein röstiges, aber zugleich auch zuckrig süßes Aroma ist in diesem Bier zu erkennen. Das röstige leicht süßlich ist dominant. Etwas Kaffee und Toffe habe ich noch in der Nase.

Zum Geschmack: Gar nicht so süßlich wie ich erwartet habe auf den ersten Eindruck. Es schmeckt eher recht wässrig, was ich für ein Dunkelbier erstaunlich finde. Nichts desto trotz hat das Bier auch eine schöne röstige Komponente. Diese klingt vor allem im Antrunk an und kommt dann im Nachgang durch. Man schmeckt dem Bier einfach auch seinen geringen Alkoholgehalt an, da es leicht und nicht so sehr kräftig im Körper wirkt. Hopfen schmecke ich zunächst nur marginal. Zum Schluss wird es ein wenig bitterer, dafür verschwindet aber das Röstaroma und das Bier ist ehrlich gesagt fast nur noch wässrig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Nur die röstigen Noten überzeugen in Relation zum gesamten Geschmackserlebnis. Es ist wohl auch eher als schlankes Bier gedacht, dennoch muss ich das nicht haben. 

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Dithmarscher Dunkel

An der Nordseeküste ist ein beliebter Schlager des Duos Klaus & Klaus, und dorthin verschlägt es mich auch für den folgenden Test. Die Brauerei befindet sich Schleswig-Holsteinischen Marne unweit der Küste. Als eine der wenigen Familienbrauereien in Norddeutschland hat sie sich bis heute am Markt halten können. Aus dem Sortiment dieser Brauerei habe ich heute das Dunkle auf dem Programm, das einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes Bier mit eine bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges und dabei auch getriediges Bier hat man in er Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist etwas getreidig süßlich, bevor man im Nachgang etwas brotige Noten durchkommen. Insgesamt empfinde ich es als eher geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkverlauf kommen die röstigen und getreidigen Noten durch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es zwar röstige Noten hat, diese mir insgesamt aber nicht gut genug durchkommen.

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Pfungstädter Schwarzbier

Von der Pfungstädter Brauerei aus Südhessen gibt es im zweiten Biertest nun das Schwarzbier zur Verkostung. Da Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein röstbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat eine leicht röstige Kaffeenote.

Zum Geschmack: Ein eher mildes Bier im ersten Eindruck, bei dem die ganz leicht röstigen Noten erst ganz fein im Abgang anklingen. Hier sind sie aber auch nur ganz fein, denn das allgemeine mundegfühl ist eher in Richtung getreidig und es ist sogar ein eher süßliches Bier. Im Abgang ist es leicht herb. Ja man hat süßliche Noten, die doch auch weiterhin dominant sind, jedoch auch immer weiter ergänzt werden durch röstig-herbe Noten, die immer aufdringlicher werden.

Zum Fazit: Ein wie ich finde eher mäßiges Schwarzbier, das mich nicht besonders überzeugt. Von mir gibt es daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier fehlen einfach die typischen Schwarzbieraromen zu sehr. 

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Schussenrieder Schwarzbräu No. 1

In meinem heutigen zweiten Biertest widme ich mich dem Schwarbräu No. 1 der Brauerei Ott aus Bad Schussenried. Dabei habe ich mit diesem Bier heute etwas schwarzes im Gepäck. Das dunkle Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein schwarzbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig, süßliches Aroma. Es ist dazu leicht fruchtig.

Zum Geschmack: Im Antrunk sind es zuerst eher süßliche Noten, die eher auf ein helles Exportbier hinweisen. Im Nachgang kommen dann ganz leicht brotige und röstige Noten hinzu. Im weiteren Trinkverlauf wird man die süßlichen Noten am Anfang nicht los. Es kommt einfach nicht wirklich etwas röstiges hinzu und auch in die Toffeerichtung geht es nur ganz leicht. Die Getreidenoten sind auch hier eher von süßlichen Natur. Auch gegen Ende ist es eher süßlich, eventuell ein wenig schokoladig. Der Hopfen kommt aber gar nicht durch und auch sonst ist es eher nicht schwarzbiermäßiges.

Zum Fazit: Mich überzeugt es nur wenig. Es hat nur ganz selten Anflüge, die mich bei diesem Bier auf ein Schwarzbier tippen lassen. So kann ich dem Gebräu auch nur eine Wertung von 2 Sternen verpassen.

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Bräunlinger Black Lion

Im heutigen Biertest gibt es die neueste Kreation der Löwenbrauerei aus Bräunlingen, den Black Lion. Beim Black Lion handelt es sich um ein besonders röstiges Schwarzbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Es handelt sich um ein schwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr röstiges Aroma. Dazu aber auch etwas milchiges mit an schokolade erinnernden Tönen sowie Milchkaffee.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein Aroma , welches zunächst sehr röstig ist und auch im Abgang die Noten von röstigem Getreide verbreitet. Dazu gesellt sich aber eine kleine milchige Note. Im weiteren Trinkverlauf hat man eine gewisse herbe Note die mitschwingt und die Röstaromen unterstützt. Auch gegen Ende bleibt es ein von röstigen Aromen dominiertes Bier, auch wenn es etwas süßer wird im Abgang.

Zum Fazit: Für mich ist es ein Bier, welches sich sehr sehr gut trinken lässt. Bei den Schwarzbieren definitiv eines der Besseren die ich hatte, da die Röstnoten ganz gut getroffen sind. ich gebe hierfür 3 sehr gute Sterne.

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Hopfenstopfer Sacknacht

Es ist Winter und die Tage werden immer kürzer. Demzufolge ist es inzwischen bereits zwischen 4 und 5 dunkel. Daher passt unser heutiges Bier mit dem Namen Sacknacht, wohl perfekt zur aktuellen Jahreszeit. Hergestellt wird es bei der Häffner Bräu in Bad Rappenau. Hier in der schönen Kurstadt bei Heilbronn braut der Braumeister der Häffner Bräu, Thomas Wachno, unter dem Label Hopfenstopfer, zusätzlich zum normalen Sortiment der Häffner Bräu, abwechselnd die verschiedensten Craft Beer Spezialitäten. Unser heutiges Testbier ist ein schwarzes Lager. und daher eher einem der klassischen heimischen Bierstile zuzuordnen. Im Unterschied zu normalen Schwarzbieren, ist es aber dreifach gehopft. Ich bin gespannt auf den Geschmack. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Tiefschwarzes Bier. Es ist außerdem trüb und mit einem bräunlich angehauchtem Schaum.

Zum Geruch: Röstige, getreidige und dazu noch wie ich finde Lakritze und ein wenig Beere

Zum Geschmack: Auch hier spiegelt sich das zunächst röstige Aroma im gesamten Mundgefühl wieder. Etwas überraschend und auch gut finde ich, dass es durch leicht grasige bzw. hopfige Noten im Abgang ergänzt wird. Der Nachgang gestaltet sich wie ich finde ein wenig trocken.

Zum Fazit. Ein etwas anderes Schwarzbier, das sich vor allem durch die hopfigen Noten auszeichnet. Durchaus eine Abwechslung. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Schwaben Bräu Das Schwarze

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus dem reichhaltigen Sortiment von Dinkelacker Schwaben Bräu, nämlich das Schwarze. Das Schwarze soll ein klassisches Schwarzbier sein das angeblich durch seine feinen Malznoten besticht. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Tiefschwarzes Bier. Der leicht bräunliche Schaum ist nicht besonders üppig.

Zum Geruch: Feinherbe Noten. zusätzlich auch leicht karamellige Noten. Bei ganz intensivem Riechen kommen feinen Röstnoten in die Nase die aber sehr dezent sind. Insgesamt geruchlich für ein Schwarzbier doch sehr flach.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist doch überraschend süßmalzig und nicht unbedingt schwarzbiertypisch. Erst im Nachgang kommen dann feine Röstnoten in den Mund, die aber dennoch von einem doch recht moderaten Malzgschmack begleitet werden. Schmeckt eigentlich erstmal wie ein normales Bier, bis auf einen etwas stärkere Hopfenton und eine im Abgang etwas dezente Röstnote. Bis auf die leichten Röstnoten im Abgang schmeckt man eigentlich nicht einen wirklichen Unterschied zu hellen Bieren. vor allem der süßmalzige Antrunk macht einen stutzig und ist einfach nicht schwarzbiertypisch. Daher bin ich mir nicht ganz sicher ob dieses Bier wirklich wie ein Schwarzbier gebraut wurde oder einfach nur mit Farbebier dunkel gemacht wurde.

Zum Fazit: Naja nicht wirklich überzeugend dieses Bier, da fast alle Charakteristika eines Schwarzbiers fehlen. Da es aber trinkbar ist und nicht eklig schmeckt gibt es immerhin 2 Sterne, wenngleich es eigentlich am Thema vorbei gebraut wurde.

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Zwiefalter Schwarzbier

Heute gibt es einen Sondersud. Dieser wird hergestellt von der Zwiefalter Brauerei von der schwäbischen Alb. Von dieser waren schon ein paar Biere im Test, weshalb ich direkt zum Bier übergehe. Das Bier ist ein Schwarzbier und deshalb ein Sondersud, weil es nur zu Winterzeit hergestellt wird.  Schwarzbier und dunkle Biere sind sowiso generell in der dunklen Jahreszeit als kräftige Stärkung beliebter. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Teifdunkles Bier, weches wirklich sehr schwarz ist. Der weiße Schaum kann sich sehen lassen, ist jetzt aber nicht besonders.

Zum Geruch: Tolle röstige Noten. Vor allem Schokolade und Mocca hat man in der Nase. Wirklich ein intesiver Geruch, der durch leichte Lakritz und Kaffeearomen ergänzt wird.

Zum Geschmack: Wirklich feine Röstnoten, aber auf der anderen Seite auch bitter. Die Bittere erinnert an Bitterkaffee. Auch im Abgang dominieren die Kaffee und Moccanoten. Im Antrunk wiederum kitzeln leicht schokoladige Töne die Zunge. Jedoch hat man im Abgnag auch ein enorems Sprudeln der Kohelnsäure durch das sich der Geschmack erst so richtig im Nachgang entfalten kann.

Zum Fazit: Interessantes Bier, welches wirklich ein gutes Schwarzbier ist. Jedoch fehlt mir im Vergleich z.B. zu bestimmten fränkischen Schwarzbieren der letzte Tick. Und auch die Kohlensäure ist ein wenig zu hoch. Dennoch gute Ansätze und vor allem der Abgnag ist wirklich intesniv. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.