Veröffentlicht in 5-Sterne

Braukollektiv Ziggy

Mit dem Ziggy habe ich heute ein American Pale Ale von Braukollektiv aus Freiburg im Breisgau im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein orangegoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr schönes fruchtiges Aroma. Man hat einen wahrlichen Obstkorb vor sich, der Noten von Mandarine, Apfelsine, Trauben und leicht tropischen Früchten wie Maracuja enthält. Dazu kommt ein ganz leichter herber Ton.

Zum Geschmack: Auch hier im Geschmack ist es im Vergleich zu vielen anderen Pale Ales zunächst einmal ein recht fruchtiges Bier, vor allem der Antrunk und Mittelteil sind sehr schön fruchtig. Es hat ein sehr schönes fruchtiges Aroma, das an die schon im Geruch beschriebenen Früchte erinnert. Vor allem Mandarine und Apfelsine sind hier die dominanten Komponenten. Im Abgang wird es ein wenig herb und kribbelt leicht am Gaumen.

Zum Fazit: So stelle ich mir ein etwas moderneres Pale Ale, wie es in den USA üblich ist, vor, fruchtig, leicht herb aber nicht zu extrem. Ich gebe dem Bier daher auch 5 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Superfreunde Monumental Pale Ale

Heute habe ich wieder ein Bier der Superfreunde aus Hamburg im Test. Es handelt sich dabei um das Monumental Pale Ale, ein klassisches bitterfruchtiges Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein helloranges, mitteltrübes Bier. Es hat eine ordentliche Schaumhaube.

Zum Geruch: Es ist leicht fruchtig in der Nase. Man hat schöne Noten von Traube und etwas Litschi. Außerdem noch Papaya und eventuell Ananas in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist leicht herb mit Anflügen von leichter Fruchtigkeit. Im Geschmack ist es aber leider bei Weitem nicht so fruchtig wie im Geruch. Es ist eher leicht herb mit einer gewissen Süße. Die Fruchtigkeit spielt zwar mit und man hat so einen grundlegen fruchtigen Ton im Mund, der auch in den Nachgang übergeht. Dieser paart sich am Gaumen bisweilen aber immer wieder mit trockenen hopfig herben Tönen und hat keine Chance sich gegen diese durchzusetzten.

Zum Fazit: Ein klassisches harzig-hopfiges Pale Ale, von dem ich mir aber aufgrund des Geruches etwas mehr versprochen hätte. Sicherlich ist es ein recht gutes Pale Ale, ich bin aber etwas enttäuscht aufgrund der zu schwachen Fruchtigkeit. So gibt es von mir sehr gute 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Maso Alto Ruspante Pale Ale

In meinem heutigen ersten Biertest geht es italienische Trentino. Im dortigen Örtchen Lavis befindet sich die kleine Mikrobrauerei Maso Alto. Die Brauerei selbst ist auf dem Nahe zum Ort gelegenen Pressano in einem kleinen Bauernhof beheimatet. Die Biere selbst werden alle ausschließlich nach Bio Richtlinien gebraut, wobei die Rohstoffe größtenteils aus eigenem Anbau sind. Auch mein heutiges Testobjekt, das Ruspante, ist so ein Bier. Stilistisch ist es ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein aromatisches, getreidiges Aroma in der Nase. Es sind neben den hopfigen Noten auch deutlich brotige Getreidenoten wahrnehmbar. Ich nehme eine leichte Melone bzw. Wassermelone sowie etwas Litschi wahr. Dazu noch Granatapfel und etwas leicht karamelliges, das an einen Bratapfel erinenrt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das fruchtig aromatische Noten in sich vereint. Im Abgang wird es dann dezent bitter, bleibt aber aromatisch und nur leicht trocken. Es hat dabei in den Backen immer etwas von Nektar. Dazu kommen die getreidgen Noten, die auch etwas ganz leichtes von Kakao haben. Vor allem im Antrunk hat man dezent obstige Noten, die sich aber dann mit dem Malz verbinden und etwas auflösen, bevor man dann im Abgang etwas herbe Noten am Gaumen hat. Das Mundgefühl ist aber voll und leicht saftig sogar.

Zum Fazit: Eine etwas brotigeres Pale Ale, bei dem der Hopfen aber definitiv nicht zu kurz kommt. Dazu wirkt das ganze sehr urig und bodenständig und auch etwas rustikal, was ganz gut zu seiner Herkunft passt. Für mich ist diese Sache recht stimmig und 4 Sterne wert.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Freistil Lust now Pale Ale

Im heutigen Biertest hab ich ein Bier aus Tübingen im Test. Nicht wirklich als Bierstadt bekannt, gibt es seit 2017 wieder eine kleine Brauerei in der Universitätsstadt. Das Lust now, benannt nach einem Tübinger Stadtteil, ist ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat fruchtige Noten, die an Kiwi und Papaya erinnern. Dazu kommen noch etwas andere tropische Fruchtnoten ala Maracuja.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck wirklich eine Fruchtbombe. Man hat eine sehr schöne Kiwinote, die mit Maracuja ergänzt wird. Die Noten bleiben sehr lange im Mundraum erhalten, bevor  im Nachgang leicht bittere und trockenere Noten übernehmen. Im weiteren Trinkverauf wird es etwas herber, jedoch bleibt eine gewisse Fruchtigkeit immer bestehen auch im Nachgang.

Zum Fazit: Nach diesem schönen fruchtigen-grasigen Einstig wird der Hopfen etwas herber. Mir schmeckt dieses Bier wirklich sehr gut und ich empfinde es als erfrischend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Steamworks Killer Cucumber Ale

Im heutigen Biertest wird es gurkig, denn beim folgenden Testbier wurden zum brauen tatsächlich auch Gurken mitverwendet. Hergestellt wird das Ganze von der kanadischen Steamworks Brewery. Der Alkoholgehalt dieses obergärigen Bieres liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes. trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Auf der einen Seite hat man sehr süßliche Noten, aber auch die Gurke kommt ganz leicht durch. Dazu geht es in Richtung eines beerigen Aroma in etrwa Richtung Himbeere und Erdbeere.

Zum Geschmack: Es ist sehr sehr süßlich und beschert im ersten Eindruck die sehr sehr beerigen und blütigen Noten, man wirklich den Eindruck von Himbeere und Erdbeere und im Nachgang gesellt sich auch noch die Gurke ein wenig dazu. Es wirkt auf mich vor allem dann im Nachgang sogar ein wenig penetrant künstlich süßlich. Auch gegen Ende ist es ein gewöhnungsbedürftiges Bier, wobei es, wenn die Süße nachlässt und die Kohlensäure durchkommt durchaus trinkbar ist. Vor allem an den Geschmack von Gurke, der unverkennbar wahrnehmbar ist muss man sich gewöhnen. Er ist jedoch so eingebaut das er nicht penetrant ist oder das Bier dominiert.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es seine Licht und Schattenseiten hat. An den Geschmack von Gurke muss man sich gewöhnen und er ist eigentlich auch gar nicht meins, für jemanden der das mag ist sie aber gut eingebunden.

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Becks Pale Ale

Im heutigen Biertest habe ich ein weiteres Bier aus der Craftbeerserie des Brauriesen Becks im Test. Das Pale Ale ist dabei inspiriert von seinem Ursprungsland England. Der Alkoholwert des Bieres beziffert sich auf 6,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht nur leicht fruchtig, ansonsten ist es sehr getreidig bzw. sogar muffig und irgendwie abgestanden und alt.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im Antrunmk sehr bitter und im Abgang kommen leicht süßliche Noten des Malzes. Das Malz wirkt insgesamt aber irgendwie nicht frisch und abgestanden. Es hat zwar einen gewissen Gesamteindruck bzw. versucht das Bier diesen von Anfang an zu vermitteln, jedoch wird der Anflug vom Malz unterdrückt bzw von einer dann buttrig aufkommenden Note einkassiert. Es wirkt im ganzen Verlauf auch irgendwie nicht echt sondern künstlich/chemisch. Auch im weiteren trinkverlauf besticht dieses Bier nicht gerade durch Trinkfreundlichkeit, auch wenn dieses aufdringliche und abgestanden wirkende deutlich deutlich zurückgeht. Es schmeckt mir dann ainsgesamt auch zu zuckrig.

Zum Fazit: Also für mich das überhaupt nichts. Das Bier hat so viele Fehler, die ich oben Beschrieben habe, dass es mir wirklich absolut nicht geschmeckt hat. Daher kann ich hier auch nur 1 Stern vergeben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Bevog Tak

Mein heutiger Test führt mich zu unseren österreichischen Nachbarn in die Steiermark. Dort in Bad Radkersburg, direkt an der Mur und damit unweit der slowenischen Grenze gelegen befindet sich die in Österreich recht bekannte Craftbeer Brauerei Bevog. Der Kopf hinter Bevog ist Vasja Golar. Eigentlich Slowene entschloss er sich aufgrund hoher Bürokratischer Hürden in seinem Heimatland, kurzerhand seine Brauerei auf der anderen Seite der Mur zu eröffnen, was dort deutlich einfach war. Das ist nun schon 5 Jahre her und so braut er nun schon seit dieser Zeit in der Steiermark. Und das mit wachsendem Erfolg, denn Produktionsmenge hat sich seither stetig gesteigert. Aus dem Sortiment verkosten möchte ich das Tak, ein klassisches Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen doch recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein mild fruchtiges Aroma, bei dem die Fruchtigkeit aber sehr dezent gehalten ist. Es hat aber auch etwas tropisches, was mich an Maracuja, Kiwi und etwas Litschi erinnert.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im ersten Eindruck fruchtig mit einer dann aber auch im Abgang langsam kommenden Bittere. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann bitterer und mir leider auch zu bitter bzw. ist es zu sehr auf die Bitterkeit zentriert. Ich finde es bleibt somit ein bisschen zu wenig Raum damit sich andere Geschmacksnuancen entfalten können.

Zum Fazit: Ein Bier, das mich vor allem im Geruch überzeugt hat. Im Geschmack finde ich es leider ein wenig zu eindimensional, auch wenn die Bittere an sich recht gut dosiert ist und mit der Kohlensäure gut harmoniert. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Heubacher Golden Ale

Im heutigen Biertest entführe ich euch wieder in auf die Ostalb nach Heubach. Aus dem umfangreichen Craftbeersortiment der Hirschbrauerei möchte ich heute das Golden Ale, ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat aber keinen großen Schaum.

Zum Geruch: Man hat dezent fruchtige Noten in der Nase und erinnert ein wenig an Apfel und Birne. Dazu noch ein wenig Honig und Getreide.

Zum Geschmack: Ein dezentes Bier, das im Abgang eine leichte Fruchtigkeit aufweist. Vor allem im Nachgang hat man eine dezente Fruchtigkeit im Mund, bei der Apfel und die Birne voll mit dabei sind. Abgerundet wird dies von leichten Honig noten. Dazu gibt es noch ein bisschen Kräuter. Der Körper des Bieres ist dabei betont schlank, fällt dabei aber gar nicht so auf.

Zum Fazit: Ein nett zu trinkendes Pale Ale, welches ich als sehr erfrischend empfinde. Sein geringer Alkoholgehalt sorgt nicht dafür das es dünn oder wässrig wirkt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Landgang Goldgräber

Mein heutiger Biertest führt mich dieses Mal in die Hansestadt Hamburg zur Landgang Brauerei, vormals Hoppebräu. Diese produziert unter anderem auch seit neustem den Goldgräber, ein klassisches Pale Ale. Der Alkoholgehalt beträgt 5,2%.

Zur Optik : Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma mit getreidiger Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches eher sprudelt und gewisse bittere Noten des Hopfens enthält. Es ist auch etwas fruchtig jedoch ist es hier bei diesem Brauprodukt vor allem die Kohlensäure, die den Ton angibt. So werden leider viele Geschmacksnuancen überdeckt. Der Malzkörper ist präsent und man kann ihn in Anklängen auch schmecken.

Zum Fazit: Ein solides nettes Pale Ale, mehr aber auch dann nicht. Es ist wirklich gut trinkbar, aber bei weitem Nichts besonderes oder eine Geschmacksexplosion. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Poppels Passion Pale Ale

Im heutigen Test geht es mal wieder zur Brauerei Poppels nach Schweden. Verkosten aus der breiten Angebotspalette an Bieren möchte ich heute das Passion Pale Ale das einen Alkoholgehalt von 5,4% hat.

Zur Optik: Man hat ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma hat man in der Nase. Man hat sehr tropische Aromen, vor allem von Passiosnfrucht und Pappaya. Eventuell gibt es noch etwas Maracuja.

Zum Geschmack: Vor allem im Nachtrunk, so der erste Eindruck, breiten sich die Fruchtnoten sehr gut aus. Im Antrunk ist es etwas bitter und der Hopfen kitzelt kurz am Gaumen. Die Kohlensäure könnte für meinen Geschmack etwas mehr sein. Natürlich ist der Alkoholgehalt relativ niedrig, aber nach der Aromaexplosion im Geruch bin ich etwas enttäuscht, dass der Geschmack nicht so ganz intensiv ist. Er ist eher noch etwas dünn. Gegen Ende kommt die Fruchtigkeit wie ich finde dann etwas besser hinzu und man hat dann auch dieses Aroma von Passionsfrucht. Der Hopfen spiet aber gleichzeitig auch mit bitteren Noten in den Backen einen gewissen herben Gegenpart, der die Fruchtnoten sehr gut ergänzt.

Zum Fazit: Ein wie ich finde ich finde ganz passables Pale Ale, von dem ich allerdings etwas enttäuscht bin, das die Aromen die man aus dem Geruch kennt sich so im Geschmack nicht unbedingt wiederfinden. Ich gebe dem Ganzen daher nur 3 Sterne.