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Engelbräu Jubiläumsbier

Zum 325 jährigen Jubiläum hat die 1668 gegründet Engelbräu aus Rettenberg im Allgäu ein spezielles Jubiläumsbier auf den Markt gebracht. Dieses bernsteinfarbene Festbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma mit durchaus dezenter Karamellaromatik

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein kräftiges Bier mit einem durchs leicht karamellig-röstigen Abgang. Es hat auch leicht süßliche Nuancen. Vor allem dieses leicht karamellige weiß zu überzeugen. Der Malzkörper ist kräftig und das Malz dominiert hier klar den Geschmack. Der Hopfen ist eher dezent gehalten und sorgt nur für eine ganz leichte bittere am Gaumen. Insgesamt ist es ein vollmundiges, malz karamelliges Bier, das ich durchaus aus süffig beschreiben würde.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Man hat ein vollmundiges, sehr schön malziges Bier mit gutem karamelligen Abgang.

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Bruckmüller Hell

Im nächsten Biertest habe ich nun ein Helles aus Bayern, genauer gesagt aus der Region Oberpfalz. Von einer der in Amberg ansässigen Brauereien, nämlich der Brauerei Bruckmüller, verkoste ich im folgenden Test nun das Helle. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hefig, süßlich mit schöner Honignote.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr erfrischendes Helles Bier. Es hat nicht so viel Geschmackstiefe, aber einen schönen, leicht süßlichen Abgang, der auch etwas an Honig erinnert. Eine leichte Säure hat das Bier im Antrunk, diese passt aber gut zum Malz und auch im Abgang bleibt diese am Rand bestehen. Dennoch verspührt man am Gaumen durchaus auch eine leichte Würze, die den Geschmack abrundet. Sie sorgt dafür das Bier nicht zu süß wirkt und somit eine eher leicht hopfigeres helles ist. Die sehr lebendige kohlensöure sorgt, dafür das es süffig und sehr lebendig wirkt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein rundum gelungenes und süffiges Helles.

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Hofmühl Märzen

Es ist März, der Winter ist nun hoffentlich vorbei und auch die Temperaturen ziehen immer mehr an. Was gibt es dann besseres als den Monat stilecht mit einem Märzenbier zu begrüßen. Im folgenden Beitrag stelle ich nun jenes der Eichstätter Brauerei Hofmühl vor. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, platingoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger und teilweise auch keksiges Aroma. Es hat so etwas leicht teigiges und karamelliges im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier, dass vor allem im Antrunk auch diesen keksig malzigen Geschmack hat, der aber in Richtung Abgang eher noch ein wenig an Geschmack verliert. Es ist ein kräftiges Bier, bei dem insgesamt der malzige Geschmack klar dominiert und für ein eher süßliches Trinkvergnügen sorgt. Dennoch hat es auch einen leicht würzigen Abgang und im Nachgang eine leichte Karamellaromatik.

Zum Fazit: Ein kräftiges, vollmundiges und kalr Malzbetontes Bier. Mir persönlich fällt es einen Ticken zu süß aus. Hier könnte der Hopfen durchaus noch mehr Würze verleihen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Moritz Fiege Bernstein

Im nächsten Test geht es für mich nach Bochum, mitten ins Herz des Ruhrgebietes. Nebn Kohlen, Stahl und Fußball ist die Region kulinarisch vor allem für die Currywurst und die damit zusammenhängende Imbisskultur bekannt. Doch welches Getränk eignet sich am besten zu Ruhrpottklassikern wie dem zuletzt stark gehypten Taxi-Teller? Die Antwort kann hier natürlich nur Bier lauten und auch da hat der Pott einiges zu bieten. Neben den bekannten Industriebieren, die zumeist aus Dortmund stammen, hat im Pott aber durchaus auch noch die ein oder andere Privatbrauerei überlebt, wie zum Beispiel die Brauerei Moritz Fiege in Bochum. Von dieser verkoste ich nun ein Lagerbier namens Bernstein, das einen Alkoholgehalt von 4,7% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier verfügt über einen karamellig brotigen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Ein erfrischendes, keksig karmalliges Bier. Das kjaramellige kommt vor allem gegen Ende noch deutlicher durch. Im Nachgang ist mir das Bier ein wenig zu teigig, hier könnte es durchaus noch würziger sein. Der Antrunk prickelt noch recht gut. Im Abgang wird es dann malzig. Die Kohlensäure könnte aber dennoch noch etwas mehr sein. Im Körper ist das Bier durchaus eher schlank, auch wenn vor allem der schöne Karamellgeschmack auch bis zum Ende hin noch lange präsent ist. Gegen Ende setzt dann auch eine leichte Hopfenwürzung am Gaumen ein. Im Abgang prickelt es zudem noch recht schön und lange nach.

Zum Fazit: Ein solides und durchaus leckeres Ber. Der Name ist hier Programm und vor allem die schönen Karamellnoten überzeugen. Aber das Bier hat auch seine schwächen und so finde ich das es hier etwas an Kohlensäure und Hopfen fehlt. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Mager Ur-Hell

Für meinen nächsten Biertest geht es wieder in die wunderschöne fränkische Schweiz. In Pottenstein, der Stadt mit der weithin bekannten Burg, umgeben von malerischen Felsformationen, hat die Brauerei Mager ihren Sitz. Von dieser stelle ich im folgenden Test das Ur-Hell vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe hier einen doch sehr süßlichen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen kräftig süßlichen Geschmack. Es hat eine gewisse Honigsüße, die man oft bei Hellen findet. Insgesamt finde ich es schon sehr süß im Geschmack. Die Kohlensäure prickelt ganz gut und macht das Bier sehr lebendig. Vor allem im Nachgang bleibt aber eine etwas unangenehme Süße hängen. Der Antrunk ist noch etwas spritzig. Im Abgang kommen ganz leichte Hopfennoten, bevor der Nachgang von einem durchaus süßlichen Aroma dominiert wird. Dem Bier fehlt es etwas an Hopfenwürze.

Zum Fazit: Ein gutes Helles, das mir aber leider etwas zu süß ausfällt. Man kann es trinken, ich hatte aber definitiv schon das ein oder andere bessere Helle. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Kaiserdom Lager

Bei der Brauerei Kaiserdom aus der Bamberger Gaustadt hat in den letzten Jahren so etwas wie ein Umdenken stattgefunden. Produzierte man Biere unter der Marke Kaiserdom bisher hauptsächlich für den Exportmarkt, gibt es seit wenigen Jahren die Biere mit dem Bamberger Wahrzeichen auch im lokalen Sortiment. Bisher war man dort eher mit Marken, wie Bürgerbräu Bamberg oder Domfürsten im unteren Preissegment vertreten, was man nun aber von den neuen regionalen Kaiserdombieren nicht behaupten kann. Mit dem Lager hat man nun sogar ein typisch fränkisches Bier, welches speziell für den heimischen Mark entwickelt wurde im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase habe ich ein brotig getreidiges Bier mit leicht zitrusartiger Hefe.

Zum Geschmack: Ich habe ein süffiges Bier mit einem durchaus etwas hopfigen Abgang. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert. Ich finde man hat ein im Körper schlankes und wie ich finde insgesamt auch eher leichteres Bier. Die kommt vor allem im Abgang geschmacklich am meisten durch. Insgesamt ist es geschmacklich recht mild und schlank und überzeugt vor allem durch seine Spritzigkeit, da die Kohlensäure für fränkische Verhältnisse hier doch recht hoch dosiert ist und das Bier dementsprechend sehr sprudelig ist.

Zum Fazit: Auf jeden Fall ein Bier, dass sich durchaus von industriellen Massenprodukten abhebt, die man sonst meist aus Großbrauereien kennt. Dennoch fehlt es ihm etwas an Profil und Charakter, um mit den wirklich guten lokalen Klassikern mithalten zu können. Als gut trinkbares, süffiges Feierabendbier aber allemal geeignet, wenn auch nichts wahnsinnig Originelles oder Besonderes. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Spalter Brombachseer Hell

Der große Brombachsee in Mittelfranken geriet im letzten Sommer vor allem durch einen etwas angriffslustigen Wels in die Schlagzeilen. Dieser hatte innerhalb weniger Tage angeblich mehrere Badegesäte gebissen. Bei einem umstrittenen Polizeieinsatz wurde besagter Wels angeblich von einem Beamten erschossen und landete schlussendlich in einem regionalen Gasthof auf den Teller. Doch auch ohne diesen äußerst kuriosen Vorfall, ist die rund um den See gelegene Region „Fränkisches Seenland ein beliebtes Nah- und Fernreiseziel. Das Besondere ist, dass es sich bei den Seen größtenteils um künstlich angelegte Stauseen handelt, die im Zuge der Donau Main Überleitung angelegt wurden. Das passende Bier zum See kommt von der nahegelegenen Stadtbrauerei Spalt, die sich damit in die Reihe der nach einem See benannten Hellbiere einreiht. Das dieses Konzept ein Erfolgsmodell sein kann, haben der Hype um entsprechende Biere vom Tegern-. oder Chiemsee die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht brotige Noten, etwas Hopfen ansonsten ist es geruchlich nicht so richtig herausstechend.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass auf mich im ersten Eindruck doch sehr würzig wirkt und somit durchaus auch eine hopfige Komponente mitbringt. Es ist dabei auch nicht so süßlich wie andere Helle, die man sonst so trinkt. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich hier ein Bier, dass durchaus Noten eines hellen Bieres aufweist, die auch etwas süßlich sind, dazu kommen aber etwas herbe Hopfennoten, die das ganze dann auch herb machen.

Zum Fazit: Typisch für Spalt spielt auch bei diesem Hellen der Hopfen nicht nur eine Nebenrolle, sondern ist hier durchaus sehr präsent im Geschmack. Von mir gibt es dafür 4 Sterne für dieses etwas andere, würzigere Helle aus Franken.

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Leitner Lager

Ein Bier, welches leider auch seit nunmehr 16 Jahren nur noch als Marke existiert, ist jenes der Brauerei Leitner aus Schwabach. Bei der 1649 gegründeten Brauerei entschloss man sich im Jahre 2010 mangels Nachfolge zu einer Aufgabe des betriebs und verkaufte die Markenrechte an Herrnbräu aus Ingolstadt, welche die Biere seitdem braut und vertreibt. Mit ihrer Schließung endete auch die Jahrhundertealte Brautradition in Schwabach die ihren Höhepunkt in den 1920er und 1930er Jahre hatte. Dennoch bliebt zumindest mein heutiges Testbier erhalten, welches ich in diesem Beitrag nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiges Aroma, mehr gibt das Bier leider nicht her.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es brotig und getreidig, mir aber fast schon zu süßlich bzw. teigig.  Im Abgang hat man leicht bittere Nuancen des Hopfens. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßgetreidiges Bier, das aber ansonsten nicht viel zu bieten hat und mir doch zu süß ausfällt.

Zum Fazit. Ein solides, aber etwas zu süßes und durchaus auch langweiliges Lagerbier. Ich bin mi sicher, dass das Original durchaus mehr Kanten aufzuweisen hat. Daher gibt’s auch nur 3 Sterne von mir für dieses Bier.

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Püttner Basalter Dunkel

Im nächsten Bier wird es wieder ein wenig dunkler. Zu Ehren des Naturparks nördlicher Oberpfälzer Wald wurde 2014 erstmals das Basalter Dunkel der Brauerei Püttner aus Schlammersdorf gebraut. Dies hat einen Alkoholgehalt von 5,2% und wird in nun folgendem Beitrag vorgestellt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig aber auch eine gute Portion schokoladig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier leicht röstig im Abgang, bevor es dann ins etwas süßlichere übergeht. Im Körper ist das Bier durchaus kräftiger und auch nach hinten heraus zeigt sich ein Wechsel mit durchaus schokoladig süßlichen und röstigen Malznoten. Diese ergänzen sich gut. Trotz des kräftigen Körpers finde ich, dass es dem Bier etwas an Substanz bzw. geschmacklicher Tiefe fehlt.

Zum Fazit: Ich finde das Bier hat ein gutes Wechselspiel aus leicht süßlichen und etwas röstigen Noten. Insgesamt ein gutes Dunkles, dem aber noch ein Tick zu einem sehr guten fehlt. Von mir gibt das 4 Sterne.

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Mayers Pfalzstoff

Eine der letzten Brauereien in der Pfalz ist bekanntlich die Brauerei Mayer aus Oggersheim, jenem Ludwigshafener Stadtteil, den auch der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl seine Heimat nennt. Ihrer Heimat zu ehren haben die Mayers den Pfalzstoff auf den Markt gebracht, ein untergäriges Lagerbier, dass eher in die Pilsrichtung geht, aber mit 5% Alkohol etwas stärker als das eigentliche Pils eingebraut wurde.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber auch sehr süßliches Aroma, das ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich finde es ist ein Bier, bei dem mir im zunächst einmal eine harmonische Hopfenbittere auffällt, die gut in den Gesamteidruck passt. Das Bier schmeckt aber insgesamt irgendwie komisch pappig, man hat aber einen etwas grasigen – zitronigen sehr frisch wirkenden Hopfengeschmack. Für ein Pils ist es aber eher etwas milder gehalten und auch der Malzkörper kommt mit leicht süßlichen Noten im Geschmack etwas durch. Die Kohlensäure ist ok und macht das Bier recht süffig.

Zum Fazit: Solides Pils, das mir für ein Bier pilsener Brauart aber nicht pilsig genug ist. Ich würde es daher eher als Lager bezeichnen. Dennoch ein eher milderes Bier, dem ich dafür 3 Sterne gebe.