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Klasik Svetle Pivo

Im heutigen Test habe ich ein Bier von unseren Tschechischen Freunden, das auf den Namen Klasik hört. Bis auf das es von der Pilsener Brauerei, die sich auch für das berühmte Urquell verantwortlich zeigt, gebraut wird, lässt sich über dieses Bier nicht viel herausfinden. Lediglich das es mit 3,8% einen äußerst geringen Alkoholgehalt aufweist und sich eher im untersten Preissegment bewegt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat süßlich getreidige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr mildes Aroma mit einer dezenten Süße, die man im ganzen Mundraum hat. Die Kohlensöure prickelt ganz leicht. Diese dezente Süße weiß noch zu gefallen, ohne das sie zu süß ist. Das Wasser ist ein wenig hart und wirkt mineralisch, bis leichte Anflüge von metallischen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf schmeckt es ganz ok und für seinen Alkoholgehalt hat es relativ viel Aroma.

Zum Fazit: Ich hätte es mir deutlich schlimmer vorgestellt als es letztendlich ist. Man hat eine ganz annehmbaren Geschmack und hat in dieser Kategorie schon deutlich schlechtere Tschechische Biere. Dennoch ist das Gesamtergebnis ein nicht wirklich besonderes Bier, bei dem es für 3 Sterne reicht.

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Eschenbacher Urtyp

Für meinen heutigen zweiten Test mache ich einen Abstecher in benachbarte Frankenland. Von der Eschenbacher Brauerei hatte ich bisher noch gar nichts im Test, es handelt sich bei folgenden Bericht quasi um eine kleine Premiere. Die Brauerei, die in dem gleichnamigen kleinen fränkischen Dorf beheimatet ist, hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1750 zurückreicht. Die Geschichte des Betriebes ist eng mit der Familie Wagner verbunden die bis zum Jahre 2018 Eigentümer der Brauerei war. Aus Mangel eines Nachfolgers wurde der Betrieb im Jahre 2018 an die Arcobräu verkauft, die den Betrieb aber unverändert weiterführt. Aus dem Sortiment gibt es in meinem Glas den Urtyp, ein sehr leichtes Bier mit einem Alkoholgehalt von nur 4,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Mix aus brotigen und getreidig süßlichen und leicht karamelligen Noten.

Zum Geschmack: Ein frisches, leicht prickelndes Aroma. Im ersten Eindruck hat man noch keine besonderen geschmacklichen Vorkommnisse. Es ist eher noch leicht bitter im Aroma. Es ist sehr getreidig, bringt jedoch eine ordentliche Portion Hopfenbittere mit. Dadurch wird es sehr würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf sind sie getreidg süßlich, mit einer würzigen Note. Es hat so eine gewisse süßliche Leichte.

Zum Fazit: Für mich ist dieses Bier wahrlich nichts Besonderes. Ich finde es teilweise auch wirklich schwach. Ob das nun am geringen Alkoholgehalt liegt weiß ich nicht, jedenfalls finde ich es sehr flach. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Funck-Bricher Blonde

Seit 2018 gibt es in Luxemburg ein Bier der Marke Funck-Bricher, dabei ist diese Biermarke gar nicht so neu wie man denken mag, denn ihre Ursprünge reichen zurück bis ins Jahre 1764. Viele Jahre war die Biermarke eine der präsentesten im ganzen Lande und war zwischendurch sogar Hoflieferant des Fürstenhauses. Doch im Zuge der Fusion der Hauptstadtbrauerei mit der Brauerei Bofferding verschwand sie im Jahre 1975 schließlich vom Markt. Vor drei Jahren hatte sie aber ihre Auferstehung und ist nun als Biobier wieder erhältlich. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%. Abschließend möchte ich noch einen Dank an meinen Bierspender aussprechen, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein goldenes Bier mit einer ganz leichten Trübung habe ich hier in meinem Glas. Der Schaum ist sehr ordentlich und feinporig.

Zum Geruch: Das getreidige dominiert hier deutlich den Geruch, ist geht dabei aber auch in die keksige Richtung.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich auch hier ein Bier, bei dem das getreidige dominant ist. Vor allem im Abgang kommen diese keksigen Noten dazu und breiten sich schön im Mundraum aus. Dazu kommt immer wieder eine ganz leicht bittere Hopfennote die sich um den Gaumen legt. Erfrischend ist es zudem, da die Kohlensäure sehr prickelt und dem Bier so Spritzigkeit verleiht.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen da ich es ein wirklich sehr gutes Lager finde, das zudem noch sehr erfrischend ist.

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Härle Lager hell

Von der Brauerei Härle aus Leutkirch im Allgäu hab ich mit dem Lager hell eine naturtrübes Helles Vollbier in meinem Test. Mit 4,7% hat das Bier auch einen moderaten Alkoholgehalt wie es sich für ein Helles gehört.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver brotiger Geruch. Man hat leichte karamellige Töne die beim Geruch noch dazu kommen.

Zum Geschmack: Was als erstes auffällt ist das man am Gaumen leicht moussierende herbe Töne wahrnimmt. Es schmeckt sehr urig, aber irgendwie auch nicht so intensiv wie ich es gedacht habe. Ganz leichte Noten von Honig sind hier im Bier, vor allem auf der Zunge sind sie wahrnehmbar. Im weiteren Trinkverlauf kommen ganz leichte karamellige Noten hinzu. Es bleibt aber in seinem Gruncharkter weiterhin eher derb getreidig mit herben anklängen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es zwar wirklich einen ausgeprägten Geschmack hat mir ist das ganze für ein Helles aber eine bisschen zu urig und zu derb ist. Eventuell spielt hier auch die Tatsache das es naturtrüb ist eine Rolle. 

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Riegele Commerzienrat

Mit dem Commerzienrat habe ich in meinen heutigen Test ein Bier der Augsburger Traditionsbrauerei Riegele im Test. Das untergärige Lagerbier, bei dem mehrere Spezialmalze verwendet wurden hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Unter Anderem wurde es vom Probier-Club als Bier des Jahrzehnts ausgezeichnet, was dem Bier durchaus eine gewisse Referenz verleiht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher fruchtiges Aroma, welches mich an Äpfel erinnert. Dazu kommen natürlich sehr schöne feinmalzige Noten.

Zum Geschmack. Ein würziger erster Eindruck, bei dem man die Apfelnoten auch schon ein wenig herausschmeckt. Im Abgang ist es leicht herb und so kann der Hopfen auch seine Visitenkarte abgeben. Die Kohlensäure prickelt sehr stark, dies tut dem Geschmackserlebnis jedoch keinen Abbruch, sondern macht es im Gegenteil auch noch wirklich süffig.

Zum Fazit: Ein sehr rundes Bier, das sich von mir eine Wertung von 4 Sternen verdient hat. Mehr braucht man hier eigentlich nicht zu sagen, als zurücklehnen und genießen.

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Bofferding Pils de Tradition

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier im Programm, bei dem ich mich bei meinem Kumpel und treuen Bierspender für das mitbringen bedanken muss. Es handelt sich um eines der beliebtesten Biere unseres kleinen Nachbarn Luxemburg, nämlich dem Pils von Bofferding. Bofferding ist die Hauptmarke der Brasserie Nationale, der größten Brauerei des Landes. Die Brauerei Nationale entstand im Jahre 1975, als sich die beiden Brauereien Funck-Bricher und Bofferding zusammenschlossen. Trotz seiner Größe ist die Brauerei noch immer in Privatbesitz und auch Mitglied der freien Brauer. Das Pils ist das Flaggschiff der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leicht hopfig-keksigen Note.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein mildes Pilsner mit einer feinen süßmalzigen Note. Es hat nur im Antrunk eine ganz kleine feinherbe Note. Der Körper ist schlank und das Malz ist geschmacklich in Richtung eines Pils/Lagerbieres, sodass ein schlanker Körper entsteht. Insgesamt kommt in diesem Bier einfach zu wenig um einen nachhaltigen Eindrukc im Mund zu hinterlassen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen, da man es zwar trinken kann ich es aber nicht wirklich überzeugend finde, da geschmacklich nicht wirklich etwas ankommt.

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Kauzen Bräu Käuzle

Von der Kauzenbräu aus Ochsenfurt verkoste ich heute deren Kultbier Käuzle. Mittlerweile in verschiedenen Sorten erhältlich gibt es von mir einen Bericht zum ursprünglichen Käuzle, einem Pils mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes klares Bier mit einem ca. 1 cm breiten und stabilen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht öliger Geruch. Eine gewisse Malzsüße ist wahrnehmbar. Ansonsten ist es kein besonderer Geruch.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist prickelnd und geht dann im Abgang in leicht grasige Hopfennoten über. Sogar ein wenig Zitrus schwingt mit. Irgendwie ist dieses Bier aber insgesamt nicht gut zusammengestellt. Der Hopfen wirkt nicht frisch. Und irgendwie ist das Bier im Abgang eher störend kratzig im Hals, als das es wohlwollend spritzig wirkt. Die Kohlensäure ist einfach viel zu aufdringlich und macht das Bier nicht wirklich bekömmlich. Der Hopfen mit seinen leicht grasigen Noten die man so nicht immer findet rettet das Ganze ein bisschen. Gegen Ende wird das Bier dann durchaus trinkbarer und die schönen Zitrusnoten  des Hopfens kommen immer besser zu tragen und dominieren den Geschmack gepaart mit einer feinen Malzsüße, die jetzt gut aufeinander abgestimmt wirkt.

Zum Fazit: Wenn die übermäßige Kohlensäure nachlässt, dann weiß das Bier durchaus zu überzeugen. Es ist aber nichts wirklich spektakuläres, als Partybier aber zu gebrauchen. Jedoch ist es in dieser Form austauschbar mit einigen ähnlich gestalteten Bieren. 3 Sterne.

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Ladenburger Helles

Im heutigen zweiten Test habe ich nach einiger Zeit wieder ein Bier der Ladenburger Brauerei aus Neuler im Ostalbkreis im Programm. Das Helle der Brauerei kommt in einer recht ungewöhnlichen sehr langhalsigen Flaschenform daher und ist außerdem in eine Flasche gefüllt, die in für Bier ungewöhnlichem Weißglas daherkommt. Auf der Website wird es dementsprechend auch wie Corona mit einer Zitronenscheibe im Flaschenhals beworben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr grasiger schrotiger Geruch. Es riecht leider nicht ganz rund. Es hat diesen typisch grünen Malzgeruch, der ein wenig an Essiggurke bzw. Essiggurkenwasser.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist zum Glück ganz anders. Dieser leicht nach Essig und grüner Gerste duftende Geruch ist im Geschmack nicht wahrnehmbar. Stattdessen erwartet einen ein spritzig helles Bier, mit einer feinen Zitrusnote. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und man hat eine feine Malzsüße im Bier. Dennoch ist es geschmacklich überhaupt kein Highlight und insgesamt recht flach.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, das es gut Geschmacksansätze hat insgesamt aber etwas flach ist. Als Partybier aber definitiv sehr gut geeignet und eine laut Werbung wie ich finde deutlich bessere Alternativ zu Corona Desperados und Co.

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Schönbuch Fasnet Bier

Trotz dessen das es dieses Jahr keine großen Umzüge und Bälle geben wird und sich die 5te Jahreszeit wenn überhaupt nur digital abspielt, so möchte ich doch im heutigen Test ein Fasnetsbier verkosten. Hergestellt wird mein testobjekt dabei heute von der Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotig süßliche Noten. Ansonten ist es nichts spektakuläres.

Zum Geschmack: Es ist süßlich malzig mit einem gewisse fruchtigen Tuch. Man hat den Eindruck von etwas zuckrigen Noten gepaart mit Apfel und etwas Birne. Die Süße kommt vor allem im Abgang durch. Bis dahin ist es noch etwas geschmacksneutral. Im Antrunk könnte noch es noch etwas mehr sein, jedoch ist es für mich sehr süffig und gut trinkbar, da es läuft.

Zum Fazit: Nichts besonderes aber ein sehr süffiges Bier, das man ganz gut trinken kann. Nichts mehr erwarte ich auch von einem Fasnetsbier. Ich gebe eine Wertung von 3 Sternen.

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Albquell Edelbier

Im heutigen Biertest habe ich ein Bier des Albquell-Bräuhaus aus Trochetlfingen auf der Schwäbischen Alb. Die Brauerei hat eine Geschichte die auf das Alte Bräuhaus, ein historisches Gebäude in der Altstadt Trochtelfingens zurückgeht. An dessen Stelle sich die heutige Brauerei noch befindet. Als Josef Stroppel dieses Gebäude im Jahre 1851 erwirbt ist seither in Familienbesitz. Aus dem Sortiment der Brauerei habe ich mit dem Edelbier, ein klassisches Export bzw. Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist recht ordentlich, aber ein wenig flukativ.

Zum Geruch: Ein wenig süßmalzig, sogar mit ein wenig fruchtiger Note., dazu hat man ein wenig Getreide.

Zum Geschmack: Ein herb süffiges Bier mit einer gewissen süßen Note. Es ist auf jeden Fall sehr süffig und hat ein gutes Geschmacksprofil. Es hat sogar ein wenig herbe Töne im Geschmacksprofil, was man ihm so im ersten Moment gar nicht zutraut. Es hat zwar einen insgesamt recht runden Eindruck, jedoch fehlt ihm etwas an Tiefgründigkeit im Geschmack und es ist hald dann doch recht mild. Dafür ist es aber durch die recht gute Kohelnsäuredosierung recht mild und bekömmlich. Gegen Ende kommt ein wenig ein süßmalziges Profil mit fast schon ein wenig erdigen tönen durch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es sich um eine sehr uriges und würziges Export handelt.