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Schübel Drachenseidla

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Schübel Drachenseidla wieder ein schönes fränkisches Kellerbier in meinem Test. DAs Bier stammt von der Brauerei Schübel aus Stadtsteinach aus dem Kreis Kulmbach. Der Betrieb ist bis heute in Familienhand geblieben. Das Bier selbst kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfabenes Bier mit ganz leichter Trübung. Der Schaum ist eher dürftig, aber vorhanden.

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und karamellig, aber auch etwas von Kellernoten hat man. Das karamellmalzige überwiegt im Geruch.

Zum Geschmack: Ein kernig uriger Geschmack mit einem recht herben Einschlag. Die Bittere ist in diesem Bier zunächst dominant. Es ist ein sehr würziges Bier, bei dem der Hopfen wirklich gut durchkommt und mit grasigen Noten punktet. Ich finde es aber schade, das die leicht röstigen Ansätze und damit das Malz nicht so richtig durchkommen. Ein wirklich würziges Gebräu liegt hier vor, das im Abgang zunächst etwas abflacht, dann aber einen etwas beerigen Nachgeschmack verursacht, welcher ein wirklich weiches Mundgefühl hinterlässt.

Zum fazit: Ich find man hat hier ein wirklich schönes Kellerbier mit einem sehr schönen angenehmen Mundgefühl. Es weiß wirklich sehr zu überzeugen und so gebe ich dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. 

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Clausel Gezwickelt

Im heutigen Test springe ich wieder über die Grenze, zu unseren Nachbarn, was in meinem Fall momentan deutlich einfacher zu sein scheint, als bei den momentan vorherrschenden und drohenden Grenzschließungen. Mich verschlägt es dabei nach Luxemburg, von wo mir ein Kumpel ein paar Biere zur Verkostung mitgebracht hat. Vielen Dank hierfür. Eines dieser Bier ist das Gezwickelt von Clausel. Die Luxemburger Stadtbrauerei, in der das Clausel gebraut wird, gibt es zwar offiziell erst seit 2007, jedoch befindet sich die Brauerei an einem braugeschichtlich sehr traditionellen Ort. Clausel leitet sich dabei vom Standort der Brauerei, dem Luxemburger Stadtteil Clausen ab. Am Ort, an dem heute das Clausel gebraut wird, wurde zuvor über hundert Jahre die Luxemburger Traditionsmarke Mousel gebraut, bis diese vom Großkonzern Inbev geschluckt wurde und mit der Diekirch Brauerei fusionieren musste. Clausel versucht sich nun in die Tradition dieser ehemals stolzen Marke einzureihen und befindet sich in Besitz eines Erben des Gründers der Mousel Brauerei. Das Gezwickelt, welches ich verkoste ist dabei ein simples untergäriges Lager, welches unfiltriert in die vor mir stehende Dose gefüllt wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, aber auch hefiges und leicht zitroniges Aroma habe ich in der Nase,

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck ist es ein Bier, das ich doch recht erfrischend finde. Es wirkt getreidig, hat aber auch eine sehr urige Hopfennote dabei, die auch eine leicht harzige Komponente hat. Dazu kommen leichte Zitrusnoten und etwas teigiges von der Hefe. Diese werden aber vom Hopfen unterdrückt. Der Hopfen ist würzig dezent und bleibt auch im Nachgang lange am Gaumen hängen. Dazu kommt das urig getreidge, was für mich sehr stimmig wirkt. Eine ganz leichte Zitrusnote im Abgang bleibt bestehen.

Zum Fazit: Dieses Zwickel ist ein wirklich sehr uriges Bier und für mich passt hier vieles zusammen. Dieses urige etwas unrunde Bier ist bisweilen aber noch etwas gewöhnungsbedürftig. Dennoch gebe ich hierfür eine Wertung von 4 Sternen.

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Braufactum Kellerpils

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier von Braufactum, der Craftbeermarke von Radeberger. Diese hat vor einiger Zeit zwei neue Biere in Dosen herausgebracht, von denen eines heute von mir verkostet wird. Bei dem Bier handelt es sich um das Hoppy Kellerpils, ein unfiltriertes Bier mit einer Extragabe Aromahopfen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig blumiger Geruch, den man in der Nase hat. Man hat Noten von Melone und Maracuja. Dazu Ananas und Zitrusfrüchte.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist fruchtig aromatisch. Der einstieg ist fruchtig süßlich und im Abgang wird es dann bitterer, jedoch nicht zu bitter, sondern angenehm prickelnd bitter auf der Zunge. Es hat einen sehr leichten Gesamteidruck und ist gut trinkbar. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann grasig. Blumige und fruchtige Noten kommen dann nicht mehr in diesem Aumas vor.

Zum Fazit: Ein leichtes prickelnd erfrischendes Bier. Ich würde es wirklich empfehlen um sich im Sommer eine leichte Erfrischung zu gönnen. Die Wertung die ich vergebe beläuft sich auf 3 Sternen, da es aber auch nicht Außergewöhnliches ist.

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Hasenbräu Augsburger Original

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Augsburger Hasenbrauerei im Test. Von dieser widme ich mich dem Augsburger Original, einem Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein grüner, leicht gerstiger Geruch. Es riecht ein wenig erdig. Dazu ist es leicht süßlich und zuckrig.

Zum Geschmack: Ein wenig karamellig ist es im ersten Eindruck und es prickelt leicht. Es wirkt ein wenig süßlich und erinnert ein wenig an Plätzchenteig. Manchmal ist es eventuell noch ein wenig säuerlich und passt nicht so ganz gut zusammen. Irgendwie ist mir das Bier aber auch zu hefig und vor allem zu süßlich und zuckrig.

Zum Fazit: Mit den Bieren von Hasenbräu werde ich einfach nicht so richtig warm. Auch dieses Bier überzeugt mich nicht so wirklich und hat sich nur eine Wertung von 2 Sternen verdient.

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Th. König Zwickel

Im heutigen Test habe ich ein Bier der weltbekannten Marke König aus Duisburg-Beeck. Die Brauerei hat neben ihrem bekannten Pilsner auch ein Zwickel im Angebot, das sie nach ihrem Gründer Theodor König benannt ist. Dieser eröffnete die Brauerei im 1858 und profitierte von der rasch einsetzenden Industrialisierung, indem er die Arbeiter der umliegenden Fabriken mit Bier versorgte. So konnte die Brauerei schnell Wachsen und hatte bis weit in die 1980er Jahre die Marktführerschaft in Sachen Pils in Deutschland. Nach einem länger andauernden Abschwung wurde die Brauerei im Jahre 2000 an Carlsberg verkauft. Dieser wiederum veräußerte den Betrieb im Jahre 2007 an die Bitburger Gruppe. Das Zwickel mein heutiges Testbier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein getreidges Aroma mit hefigen Noten. Dazu etwas obstiges, das an Apfelsine erinnert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr rustikal. Die kohlensaure ist hier sehr zurückhaltend und auch der Hopfen kommt nicht so durch. Man hat auf der einen Seite sehr intensive süßliche  Getreidenoten. Dazu kommen im Abgang hefige Noten, die aber auch etwas schleimig haferig sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich brotiges Kellerbier.

Zum Fazit: Ein ganz nettes Bier, dem jedoch etwas fehlt und das ich nicht gut aufeinander abgestimmt finde. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Alpirsbacher Zwickl

Im heutigen zweiten Biertest gibt es wieder ein Bier der Klosterbrauerei aus Alpirsbach. Das Zwickl, mein heutiges Testbier ist ein Bier, das zu einem der Topvertreter seine Stils gehört, wurde es doch schon mit dem World Beer Award ausgezeichnet. Der Alkoholgehalt des Kellerbieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes trübes Bier. Es hat einen Stich ins bernsteinenerne. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein hefig karamellliges, aber auch ein wenig fruchtiges Aroma. Man hat ein wenig Apfel und Birne in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist leicht hefig mit karamelliger Note, die sich im Nachgang im Mundraum ausbreitet. Mit einer dezent hopfigen Note. die im Abgang ein wenig ins hefige übergeht wird das Ganze abgerundet. Insgesamt ist es ein sehr weiches Mundgefühl das das Bier vermittelt.

Zum Fazit: ich muss schon zugeben, das das Bier ein wirklich gutes Kellerbier ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Mohrenbräu Kellerbier

Für den heutigen zweiten Biertest verlassen wir Deutschland und machen uns auf gen Süden zur Mohrenbräu ins österreichische Bundesland Vorarlberg. Aus dem Sortiment hat es dieses Mal das Kellerbier zu mir ins Glas geschafft, das auf einen Alkoholgehalt von  5,7% kommt.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier mit einem schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger Geruch. Sogar leicht karamellige Anklänge hat das Bier. Dazu habe ich ganz dezente harzige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr hopfenbetontes Bier ist es im ersten Eindruck, das mit einem schönen karamelligen Abgang auf sich aufmerksam macht.  Vor allem  im Nachgang breitet er sich im Mundraum aus und sorgt so für ein rundes, bekömmliches Mundgefühl  Auch im weiteren trinkverlauf ist es sehr getreidg/ kernig und karamellig was sich so im Mundgefühl abspielt.

Zum Fazit: Ein richtig vollmundiges Bier, das eine sehr sehr dominante getreidige Note hat. Gepaart mit leichten Karamellnoten ergibt das ein gutes Kellerbier das sich eine Wertung von 4 Sternen verdient hat.

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Bierschau Unhelles

Die Bierschau ein Bierprojekt von Uwe Janssen aus Tiefenbach gibt es seit 2013. Tiefenbach ist eine Gemeinde in Niederbayern bei Landshut. Die Bierschau ist dabei auf klassische deutsche und bayerische Bierstile spezialisiert, die hier und da noch etwas moderner interpretiert werden. Das Unhelle, mein heutiges Testbier ist zum Beispiel ein dunkles Kellerbier. Der Alkoholgehalt ist mit 6% etwas höher als bei einem gewöhnlichen Kellerbier.

Zur Optik: Ein dunkelbraun bis schwarzes Bier. Es ist trüb und hat keine besonders große Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Röstige und Kaffeenoten wechseln sich ab. Es riecht eher nach der bitteren Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr intensives röstiges Aroma, das vor allem im Abgang stark am Kaffee erinnert, da sich hier zusätzlich noch schöne bittere Noten entfalten. Auch im Nachgang sind sie spürbar und machen so Lust auf den nächsten Schluck. Im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier recht auch noch recht trinkbar, auch wenn die Kohlensäure ein wenig zu stark dosiert ist und der röstige Charakter eines dunklen Bieres noch mehr durchkommen könnte.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes dunkles mit einer schönen röstig bitteren Note. Mich hat es insgesamt ganz gut überzeugt hier und da lässt es aber gegen Ende nach. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Paderborner Pilgerbier

Zum heutigen Sonntag wird es in meinem Test mit dem Paderborner Pilgerbier ein wenig christlich. Paderborn ist als Bischofssitz mit Dom eine seit Jahrhunderten katholisch geprägte Stadt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass so mancher Pilgerweg durch die Stadt führt. Diesen Umstand nahm sich die Paderborner Brauerei nun zum Anlass, ein Pilgerbier auf den Markt zu bringen, das stilistisch ein naturtrübes Landbier bzw. einfach ein Kellerbier sein soll. Bedanken muss ich mich für dieses Bier mal wieder bei einem sehr guten Freund der mir dieses Bier zum Testen mitgebracht hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht hefiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das gewisse herbe Noten hat und im Abgang dann ein wenig süßlich ist. Es ist ein Bier, das geschmacklich etwas durchaus hefiges hat, dieses aber noch gekonnt zurückhält, bevor sich diese Nuance immer mehr durchsetzt und mir dann auch etwas zu viel wird. Es ist aber leicht herb am Gaumen, aber nur sehr dezent.

Zum Fazit: Ein sehr von der Hefe geprägtes die Bier, die mir in machen Fällen hier etwas zu sehr den Geschmack dominiert und schon fast ein wenig schlammig wirkt. So kann ich dem Bier nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Park Spezial

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal in die Pfalz nach Pirmasens. Ursprünglich als Parkbrauerei in Zweibrücken gegründet verlegte die Brauerei nach mehreren Übernamen und Fusionen ihren Sitz nach Pirmasens. 1995 schloss sie sich mit der Bellheimer Brauerei zur Park & Bellheimer AG. Das Spezial welches ich heute verkosten möchte ist ein naturtrübes Kellerbier, welches einen Alkoholgehalt von 5,2% hat. Auf diesem Wege möchte ich mich auch bei einem Kumpel für das Besorgen des Objekts bedanken.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender, brotig getreidiger Geruch. Dazu kommt etwas leicht karamelliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr würziges Bier, mit leicht herben Noten am Gaumen. Im Abgang hat es am Gaumen eine leicht karamellige Note. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein brotig-getreidiges Bier, das karamellig-herbe Noten am Gaumen hat. Insgesamt ist es zwar sehr moderat, aber diese feinherbe Würzigkeit gepaart mit einer leicht karamelligen Hefe schmeckt sehr gut.

Zum Fazit: Ein würzig karamelliges Kellerbier, das mir wirklich gut geschmeckt hat. Daher bin ich auch bereit diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen zu geben.