Veröffentlicht in 4-Sterne

Wieninger Helles Lagerbier

Im heutigen zweiten Biertest geht es in den äußersten Südosten Deutschlands ins Berchtesgadener Land. Dort in der beschaulichen Markt Teissendorf hat die Brauerei Wieninger ihre Sitz. Die Brauerei ist seit 1813 in Besitz der Familie Wieninger, nachdem sie Philipp Wieninger im Zuge der Säkularisation vom Fürsterzbistum Salzburg erworben hatte. Das helle lagerbier ist eine Art Kellerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein nur leicht trübes, hellgoldens Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma. Man hat aber auch noch eine gewisse fruchtige Note in der Nase.

Zum Geschmack: Ein im ersten Eindruck eher süßliches bier. Es hat eine gewisse mineralische Aromatik und das Brauwasser wirkt sehr weich. Man hat im Antrunk sogar einen ganz leichten Anflug von tropisch/fruchtigen Aromen. Vor allem in Richtung Honigemlone wie ich finde wobei hier die Betonung eher auf dem Honig liegt. Die Kohlensäure prickelt leicht, aber nicht zu viel. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süffiges Bier, welches dann aber etwas an geschmacklicher Tiefe vermissen lässt.

Zum Fazit: Ein sehr solides Helles, bei dem ich keine Fehler erkennen kann. Es ist süffig spritzig und mild mit einer leichten Malzsüße. Es fehtl aber der wirkliche Ahaeffekt um vollends zu überzeugen. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne. 

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