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Holsten Speichergold Festbier

Holsten, die mittlerweile letzte traditionelle Großbrauerei in Hamburg die vor 1900 gegründet wurde, ist der Hersteller unseres heutigen Testbiers. Es ist aber nicht etwa eines der Biere aus der eigentlichen Holstenbrauerei, sondern eines aus der Holsten Brauwelt. Dies ist eine Gasthaus und Erlebnissbrauerei, die Holsten eingerichtet hat, um mit anderen Bierstilen zu experimentieren aber auch um die Marke für die Kunden noch erlebbarer zu machen. Den hier werden zum einen besondere Bierspezialitäten in begrenzter Stückzahl hergestellt zum anderen kann man hier aber auch essen und es werden Brauseminare und Verkostungen als Events angeboten. Aus dem Sortiment der Bierspezilitäten habe ich nun passend zum Herbst heute ein Festbier vor mir stehen. Das Festbier bei dem die Hopfen Pacific Gem und Monroe verwendet werden hat einen Alkoholgehalt von 6,2%.

Zur Optik: Bernstein bis Rötliches Bier. Das Bier ist klar filtriert und hat eine grobprige, beständige Schaumhaube.

Zum Geruch: Röstige und fruchtige Noten geben sich hier die Hand. Man hat Noten von wilden Beeren. Vornehmlich Johannisbeere ist zu riechen. Dazu leicht brotige und leichte Kaffenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wechseln sich bittere Noten im Antrunk mit einem vorzüglichen süßlichen Abgang ab. Die Malznoten sind sehr weich carameliig mit einem Hauch von Lakritz. Im Antrunk hat man im späteren Trinkverlauf tolle Noten von Erdbeere die ganz langsam an der Seite über Zunge laufen. Man hat im Nachgeschmack wirklich einen leicht fruchtig bis getreidig süßlichen Geschmack, der sich wohlwollend im Mund breit macht. Man hat am Gaumen aber auch getreidge Noten die sogar eine leicht röstige Noten haben. Die hopfigen Noten enthalten aber auch ein paar blumige Töne. Zusätzlich hat die Malzsüße ein wenig den Charakter von Kandiszucker. Es fehlt insgesamt noch ein wenig der malzige Charakter, der typisch für ein Festbier ist, den das körnig getreidige und malzig süßliche wird hier eher durch das fruchtig frisches ersetzt. Aber es ist mal etwas Anderes.

Zum Fazit: Dieses Bier ist wirklich nicht schlecht, aber es könnt mir wirklich noch ein wenig malziger und getreidiger sein. Vor allem die tollen Erdbeernoten sind überzeugend Aber es ist wirklich sehr frisch und weich sodass ich es wirklich empfehlen kann. Hierfür gibt’s 4 Sterne.

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Schwaben Bräu Weihnachtsbier

Nach längerer Pause gibt es heute mal wieder einen Test im Programm. Passend zur Jahreszeit hab ich mir natürlich wie könnte es anders sein ein Weihnachtsbier ausgesucht. Schön verpackt in der 0,5 Liter Bügelflasche steht es da vor mir und wartet darauf genossen zu werden. Also Plopp und hinein ins Glas. Zuerst einmal bin ich echt überrascht welch Schaumentwicklung dieses Bier hat eine schön stabile weiße Schaumhaube, welche auch nach längerer Zeit noch sehr stabile ist. Es fällt desweiteren auch auf das, dass Bier sehr sprudelig und lebhaft ist. In dem klaren opalen Gebräu sieht man nämlich schön wie die Kohlesäurebläschen nach oben steigen. Da bin ich ja nun mal gespannt ob sich dieser erste optisch positive Eindruck nun auch Geschmacklich bestätigt.

Zum Geschmack: man schmeckt als aller erstes diese wahnsinns frische des Bieres welche zuerst einmal für ein wohliges Mundgefühl sorgt, auf der anderen Seite jedoch auch ein wenig wässrig wirkt. Allerdings ist die im Unterton so eine leichte unpassende Bittere im Mittelteil des Gebräus zum Einstieg ein wehnig hinderlich. Diese verblasst jedoch im zunehmenden Trinkverlauf. Die süße des Malzes kommt leicht durch hält sich aber allgemein sehr bedeckt. Im Nachtrunk schmeckt man vielleicht ein bisschen diesen nach Plätzchenteig anmutenden leicht süß-säuerlichen Geschmack mit ein bisschen Lakritznoten. So muss man jedoch sagen, dass der Geschmack dieses Bieres allenfalls unterer Durchschnitt darstellt. Es ist zwar sehr süffig und lässt sich gut trinken, jedoch hat es nun mal auch nichts herausstechendes zu bieten und ist teilweise ein wenig pappig und penetrant auf der Zunge. So kann ich als Fazit sagen die Optik und der Eindruck zwar toll jedoch Geschmacklich eher im unteren mittleren Bereich. Ich würde sagen mit einer 3 von 5 ist dieses Bier relativ treffend bewertet.