Veröffentlicht in 3-Sterne

Kulmbacher Festbier

Im heutigen Biertest geht es in die laut Etikett heimliche Hauptstadt des Bieres. Es geht nach Kulmbach in Oberfranken. Sicher ist die Stadt für ihre Bier bekannt, jedoch werden alle bekannte Marken mittlerweile von einer Brauerei gebraut. So werden sowohl Eku als auch Mönchshof und Kapuziner bei der Kulmbacher Brauerei, vormals Reichelbräu, gebraut und abgefüllt. Somit trügt also der schein, was der Vielfalt aber dennoch keinen Abbruch tut, denn die Kulmacher Brauerei bringt unter dem Dach dieser verschieden Marken um die 30 verschiedene Biere auf den Markt. Aus diesem riesen Sortiment wird heute ein Festbier verkostet, welches exklusiv für die Kulmabacher Bierwoche gebraut und abgefüllt wird. Die Kulmabacher Bierwoche wird jedes Jahr ende Juli gefeiert, um die Kulmabacher Biertradition zu feieren, und dieses Bier kommt dort zum Ausschank. Mit seinen 5,8% hat dieses Bier schon ordentlich wums.

Zur Optik: Tief goldenes Bier mit rötlichem Stich. Es ist klar filtriert und hat eine stabile grobporige Schaumhaube.

Zum Geruch: Sehr intensiver, maziger Duft. Hat Noten von Biskuit und Karamell. Aber auch leicht erdige Noten. Der Hopfen sendet ein wenig ein blumiges Aroma aus, dennoch beherrscht das Malz den Geruch.

Zum Geschmack: Sehr intensiver Malzgeschmack. Jedoch bin ich überrascht, dass man im Abgang eine schöne Hopfennote hat. Intensive Karamellnoten hat man in der Backen und Gaumengegend, die auch im nach dem Schluck noch nachklingen. Im Antrunk ist es sogar ein wenig wässrig. Jedoch hat man im ganzen Bier auch immer eine gewisse alkoholische Note. Die 5,8% schmeckt man also schon. Wirklich ein recht ordentliches Festbier, welches ich aber summasumarum nicht ganz so süffig finde. Dies resultiert daraus, da es einfach schwerfällig und ein wenig zu malzig wirkt. Es bleibt einfach so eine schwere Malzsüße am Gaumen hängen, die nicht unbedingt nach dem nächsten Schluck verlangt. Hat teilweise wirklich auch nussige Töne.

Zum Fazit: Naja nicht wirklich das gelbe vom Ei, da es einfach viel zu malzig schmeckt und eine Alkoholische Note durchkommt die echt unangenehm ist. Aber nichts desto Trotz hat man auch wirklich feine Malznote, vor allem im Antrunk und Mittelteil. Somit halten sich für und wieder die Waage. Auch wenn es für mich zumindest nicht wirklich ein Bier zum zechen wäre, da es einfach nicht süffig ist. Hierfür gitbs 3 Sterne.

 

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