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Ottenbräu Märzen

Die Ottenbräu aus Abensberg ist quasi ein Ein-Mann Betrieb. Robert Neumaier ist der Mann am Sudkessel, dessen Familie die Brauerei schon seit über 200 Jahren besitzt. Da wir mometan immer noch Frühling haben und der März noch nicht so weit zurück liegt, werde ich im folgenden Biertest das Ottenbräu Märzen verköstigen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit einem sehr sehr brotigen Aroma. Dieses riecht wirklich intensiv und auch leicht karamellig.

Zum Geschmack: Der Körper des Bieres ist sehr kräftig und hat schöne Aromen im Abgang, die auch an etwas an Lebkuchen erinnern und sogar ganz leicht röstge Züge aufweisen. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und macht das Bier insgesamt schön süffig. Auch gegen Ende bleibt das bier ein schöne kräftig getreidges Bier mit einer guten Karamellnote im Abgang und leichter Röstaromatik bzw. einer gesunden Würzen am Gaumen.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes und ausgewogenes Märzen zwischen Würze und Malzigkeit. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Härtsfelder Mehrkorn

Im nächsten Biertest habe ich das Mehkronweizenbier, der Familienbrauerei Hald aus Dunstelkingen. Das Mehkorn ist ein Weizenbier, bei dem neben Weizen- und Gerstenmalz auch Dinkelmaz verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum und wirkt sehr lebendig.

Zum Geruch: Ein getreidiges und sher brotiges Aroma hat man bei diesem Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein schönes, vor allem sehr intensives und getreidges Bier. Die Kohelsnäure ist durchaus präsent, aber so dezent gehalten, dass sich ein schönes getreidiges Aroma entfalten kann,. Der Malzkröper ist sehr kräftig und auch in jedem Schluck präsent. Insgesmt ist es ein getreidiges Bier mit einer malzigen Süße. Man schmeckt aber auch ein wenig den Dinkel der dem Bier noch eine spezielle Note verleiht udn so ein wenig cerealieger Macht. Man hat so irgendwie etwas von Frühstücks oder Haferflocken.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier. Mir ist das alles aber ein wenig zu getreidig und schlammig. Der Körper ist schon sehr präsent und so geht dem Bier, trotz der vielen Kohlensäure etwas die Spritzig- und Leichtigkeit verloren. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Schwanen Spezial

Von der einen Schwanenbräu zur nächsten. Im folgenden Biertest werde ich das Spezial der ehemaligen Schwanenbrauerei aus Wertingen verkosten, die ihre Biere inzwischen von der Schlossbrauerei Unterbaar brauen lässt, nachdem man den Braubetrieb eingestellt hat. Der Alkoholgehalt des Märzenbieres liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Ich finde es riecht leicht verbrannt.

Zum Geschmack: Ein kernig prickelndes Aroma, bei dem die getreidigen Noten durchkommen, aber nicht süßlich ausfallen. Es ist im Abgang doch sehr mineralisch bis metallisch. Das Bier prickelt sehr stark und so meint es die Kohlensäure doch sehr gut mit dem Bier. Das Bier wirkt insgesamt sehr kantig, aber dadurch nicht so süffig, da die Kohlensäure einem schon zu schaffen macht. Auf der anderen Seite merkt man so überhaupt nicht den Alkoholgehalt des Bieres. Insgesamt hat man ein wenig süßliche Noten, die immer wieder ein wenig anklingen.

Zum Fazit: Ein sehr sehr spritziges Bierchen. Man merkt nicht unbedingt seinen Alkoholgehalt. Süffig ist es aber auch nicht, da die Kohlensäure auf einem Niveau ist die den Magen schon sehr aufbläht. So gibt es nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Puntigamer Panther

Puntigamer ist das Bier der Steiermark. Seine besondere Verbindung zum Bundesland findet besonders in meinem heutigen Testbier Ausdruck. Auf dem Etikett des Bieres zeigt sich ein goldener Panther und auch seinen Namen hat es dem Wappentier der Steiermark zu verdanken. Stilistisch ist der Panther ein klassisches Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht eher fast etwas gerchsneutral und unspektakulär.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer schön getreidigen Note die aber etwas zurückhaltend ist. Es hat einen ordentlichen leicht keksigen Malzgeschmack. Der Körper des Bieres ist durchaus präsent und auch die Kohlensäure prickelt ganz gut und auch der Körper sorgt dafür das es nicht zu wässrig wird. Dennoch ist das Bier wenn man ehrlich ist nur leicht malzsüßlich und insgesamt schon sehr langweilig und nichtssagend. Im Abgang zeigt sich etwas hopfenwürze bzw. Bittere das war es dann aber.

Zum Fazit. Ein leicht würziges Bier mit einer feinen Malzsüße. Ansonsten ist das Bier aber eher langweilig und nichtssagend. Hier gibt es durchaus spannendere Lagerbiere aus Österreich. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Schwanen Hubertus

Die Schwanenbräu aus Burgebrach ist eine der ältesten Braustätten im Landkreis Bamberg. Bereits 1394 wird sie das erste mal erwähnt. Heute ist Brauerei und Gasthaus in Besitz der Familie Lechner. Verkosten werde ich aus dem Sortiment der Schwanenbräu den Hubertus. Der Hubertus ist stilistisch ein dunkles Märzenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtrierets Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht nussig getreidig in der Nase mit gewissen kramelligen Noten. Etwas herbbrotig und mit Karamellnote versehen ist das Bier sehr vielschichtig im Geruch.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack ein ordentlich nussiges Bier mit einem schönen Abgang der leicht röstig und leicht süßlich ist. Es schmeckt fast schon ein wenig nach holzig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses nussige Aroma dominierend, welches schon fast karamelig wird. Der Abgang ist herbaromatisch brotig und erinnert an kroß gebackenes Landbrot.

Zum Fazit: Ein süffiges, vorzügliches Bier mit schöner Röstaromatik und einem nussige karamelligen Malzaroma. Die Würzigkeit und das schöne Zusammenspiel von Hopfen und Röstaromatik sorgt für einen sehr urigen würzigen Abgang und macht Lust auf den nächsten Schluck. Ich gebe dem Bier die Höchstnote von 5 Sternen.

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Schwaben Bräu Das Pils

Im nächsten Biertest verkoste ich das Pils von Schwaben Bräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Deruch: Das Bier hat irgendwie einen pappigen Geruch mit leicht hefigen Elementen. Es riecht süßlich getreidig und parfümig. Aber auch hopfenaromatisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk doch recht süßlich und auch sonst finde ich, das es ein eher milderes Bier ist. Es hat am Gaumen eine gewisse herbe Note, die aber eher zurückhalten ist und nur kurz aufblitzt. Ansonsten finde ich den Abgang eher wässrig. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein eher nur dezent hopfiges Pils. Es wirkt zwar irgendwie aromatisch, aber eben nicht wie ein Pils. Dazu ist es im Mundgefühl irgendwie leicht seifig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Das Bier schmeckt nicht wie ein Pils und hat insgesamt eher wenig Substanz und ist teils schon sehr wässrig. Dazu ist es, wenn man überhaupt etwas schmeckt eher süßlich, als das man wirklich Hopfen schmeckt.

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Ketterer Maibock

Bis zum 1. Mai ist es zwar noch eine Weile hin, jedoch wirft der Wonnemonat bereits seinen Schatten voraus und die ersten Maiböcke stehen bereits im Regal. Im Hofbräuhaus in München fand zum Beispiel bereits der traditionelle Maibockanstich statt, der ähnlich prominent besucht wird, wie sein Pendant auf dem Nockherberg. Nichst desto trotz werde ich im folgenden Test den Maibock der Brauerei Ketterer aus Pforzheim vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlicher, leicht obstiger Geruch. Das Bier hat auch etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es einsüßgetreidiges Bier mit einer leicht alkoholishen Note bevor es im im Abgang wieder süßlicher wird. Es ist dabei fast schon zu süßlich, jeoch dennoch einigermaßen angenehm trinkbar. Teilweise ist es ein sehr toastiges Bier mit dennoch weithin wahrnehmbarem kräftigem Körper.

Zum Fazit: Ein wirklich guter Bocj. Er wirkt zwar aufs erste recht mächtig, jedoch ist er insgesamt gut trinkbar und süffig. Von mir gibts eine Wertung von 4 Sternen.

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Ringwood Razorback

Für meinen nächsten Biertets geht es auf die Britischen Inseln. Ich finde mich geographisch im Süden Englands wieder in der Grafschaft Hampshire. In der Stadt Ringwood gab es seit 1978 die gleichnamige Ringwood Brewery die sich auf klassische britische Ales spezialisiert hat. Sie wurde von Peter Austin, einem vormaligen Brauer aus Hull und seinen Partnern gegründet. Nachdem Peter Austin ursprünglich nach Hampshire gekommen war, um seinen Ruhestand mit Segeln zu verbringen, gründete er schließlich eine eigene Brauerei, da er wieder neue Lust am Brauen versprühte. Peter Austin selbst war einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der britischen Brauereszene und half auch weltweit beim Bau neuer Brauanlagen mit seiner Experiste und seinen Kontakten. Nachdem sich Austin langsam aus dem Betrieb zurückzog verkaufte er schieße seine Anteile an David Welsh, welcher wiederum 2007 an den zu Carlsberg gehörenden Marstons Konzern verkaufte. Ende 2024 beschloss dieser den Braubetrieb einzustellen und die Biere werden seither in Wolverhampton und Burton gebraut. Das Razorback, welches zuvor schlicht den Namen Ringwoos Best Bitter trug, ist das Flagschiff der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 3,6%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht fruchtig nach Sauerkirsche und etwas Beere, eventuell geht es in Richtung Johannisbeere.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist vor allem im Antrunk sehr bitter und es zeigt sich ein sehr feinporiges Mundgefühl. Der Abgang ist aber auch gepaart durch herbe, etwas aromatischere Hopfennoten, die von einem ganz leichten röstig karamelligen Malz umspült werden. Im weiteren Trinkverlauf, wenn die Bittere aus dem Antrunk nächslässt, wird es ein schön würziges Bier mit diesen herben Noten, gepaart mit den brotigen, leicht röstigen Getreidenoten. Man könnte den gesammt Geschmack mit einer knusprig gebackenen Brotkruste vergleichen. Man schmeckt aber auch, das es ein leichteres Bier ist, da der Körper doch noch recht flach ist und das Bier insgesamt nicht sehr kräftig wirkt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das eine Wertung von 3 Sternen. Als die Brauerei noch unabhängig war muss dieses Bier bestimmt noch viel besser geschmeckt haben. So ist es aber doch ein wenig mau im Geschmack, vor allem im Körper ist das Bier dünn. Dennoch hat es auch einen schönen röstig-herben Abgang.

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Potts Urstoff

Im nächsten Biertest werde ich den Urstoff der Pott’s Naturpark Brauerei verkosten. Geographisch befinde ich mich im Münsterland. Der Neubau der Brauerei etwas außerhalb der Gemeinde Oelde wurde als gläserne Brauerei konzipiert, sodass man während einer Besichtung dem kompletten Brauprozess beiwohnen und den Brauern quasi über die Schulter blicken kann. Daneben bietet die Brauerei auch eine eigene Bäcker und Metzgerei, sowie einen Gasthof, in dem sich all die leckeren Köstlichkeiten und natürlich auch das Bier genießen lassen. Aus dem Sortiment verkoste ich heute den Urstoff, ein Kellerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, cerealiges Bier. Es hat durchaus auch leichte Fruchtaromen, die mich an Pfirsich oder ähnliches eirnnern lassen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das getreidig und vor allem sehr hefig schmeckt. Es hat dadurch etwas von einem Müsli oder lässt mich auch an Cornflakes denken. Vor allem im Nachgang hängt schon ein stärkerer süßlich bis teigiger Eindruck nach. Die Süße kommt im Nachgang recht schön auf. Der Grundcharakter des Bieres ist aber recht spritzig gehalten. Dementsprechend wirkt es im Körper auch schlank. Zudem hat das Bier auch etwas Honigsüße. Es schwank geschmacklich immer ein bisschen zwischen einem komischen leicht schmierigen Mundgefühl und einem würzig ausgewogenen Bier.

Zum Fazit: Das Bier ist insgesamt betrachtet recht lecker, jedoch hat es auch seine Schattenseiten und ist mir geschmacklich etwas zu schmierig. Von Mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Blanks Spezial Dunkel

Mein nächster Biertest dreht sich um das Spezial Dunkel der Brauerei Blank aus dem Riedlinger Ortsteil Zwiefaltendorf. Damit bin ich dieses Mal nach längerer Zeit wieder in meiner Heimatregion, dem Schwabenland. Die Brauerei Blank ist relativ klein und verkauft ihre Biere eigentlich nur um den Kirchtum herum. Dennoch findet man in dem ein oder anderen Spezialgeschäft ihre Biere und unter Kennern sind diese echte Geheimtipps. Aus dem Sortiment verkoste ich heute das Spezial Dunkel. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen leicht röstigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Erstaunlich fruchtige Noten mit einer leicht röstigen Komponente und etwas nussiges.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure prickelt zunächst, aber im Abgang kommt dann etwas schokoladiges. Der Nachgang wird dann aber doch relativ fruchtig und ist vor allem mit beerigen Noten versehen. Auch im weiteren Trikverlauf ist es vor allem im Antrunk und Mitteltel ein sehr schöne fruchtig-süßes Bier und erinnert auch stark an Pflaumen. Dennoch schwingt bei allem auch immer eine leichte Schokoladennote mit.

Zum Fazit: Ein sehr gutes Bier. Es hat schöne fruchtige Aromen und ein gutes Schokoladenaroma. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.