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Karg Helles hefe Weissbier

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein typisch bayerisches Weissbier, welches schon fast zu den bayerischen Weissbierklassikern gehört. Es dreht sich hierbei um das Weissbier der Karg Brauerei aus Murnau am Staffelsee. Diese Brauerei hat sich im Jahre 1980 darauf spezialisiert nur noch Weizenbiere herzustellen. In den letzten Jahren erstreckt sich das Verteibsgebiet der Brauerei auch immer weiter auserhalb Oberbayerns und so sind die Karg Biere im ein oder anderen gut sortierten Getränkehandel sogar auch außerhalb Bayerns zu finden. Besonders bekannt wurde das Karg Weissbier als Barack Obama anlässlich des G7 Gipfels 2015 mit einem Kargglas posierte.  Die helle Version des Weissbieres, welche heute verkostet wird hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Orangenes Bier mit einem leichten Bernsteinstich. Ein wirklich schöner weißer Schaum. Es ist naturtrüb.

Zum Geruch: Sehr süßlich und fruchtig. Teilweise Aromen von Beeren und Apfelsine. Auch die klassische Banane ist vorhanden.

Zum Geschmack: Sehr herb, spritzig und grobschrozig im ersten Eindruck. Vor allem der Abgang ist überraschend hopfenbetont und so hat man eine durchaus grasig bis herbe Note am Gaumen hängen. Leider geht dem Bier die Fruchtigkeit ab. Nachdem das herbe nachlässt, ist das Bier irgendwie einfach nicht so viel geschmacksbeladen wie andere Weissbiere. Auf der einen Seite ist es sicherlich gut, dass es nicht Fehlaromenhat oder schlammig wirkt. Aber es könnte einfach mehr sein als nur dieses leichte prickeln mt einer Getreidenote die zwar da ist und auch leicht süßlich und vanillig schmeckt.

Zum Fazit: Ich bin ein wenig enttäuscht, hatte ich mir doch einen Geheimtipp zu den übrigen gängigen Weissbieren versprochen. Hier ist es aber teilweise sogar etwas schwächer als eben jene, da es einfach grundlegend an Geschmack fehlt. Daher leider nur 2 Sterne auch wenn es weit entfernt von eklig oder untrinkbar ist.

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Flötzinger Hell

Im heutigen Biertest möchte ich euch ins tiefste Oberbayern nach Rosenheim entführen. In der nach München größten Stadt im südlichen Oberbayern befinden sich heutzutage noch 2 große Brauereien. In Privatbesitz befindet sich dabei aber nur noch eine der beiden, nämlich die Flötzinger Bräu, von der ich euch heute ein Bier vorstellen möchte. Die Brauerei ist sehr alt, denn ihre Geschichte lässt sich bis ins Jahre 1543 zurückverfolgen. Aus dem Sortiment möchte ich euch heute den Klassiker vorstellen, nämlich das Helle. Dieses Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier.  Der weiße Schaum ist durchaus üppig.

Zum Geruch: Eher einigermaßen geruchsneutral. Leichte brotige Aromen.

Zum Geschmack: Ein feinmalziges und vor allem sehr sehr frisches Bier. Auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr süßlicher Körper mit einer gewissen Honigsüße. Im Nachgang hat man eine gewisse Würzigkeit die aber jeweils nur lurz anklingt. Die Kohlensäure ist eigentlich ganz gut dosiert und passt zum Gesamtkonzept des Bieres. Sie ist weder zu aufringlich noch zu schwach.Manchmal insbesondere gegen Ende ist das Bier aber etwas zu süßlich und verliert etwas an Süffigkeit.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich gutes Helles, welches jedoch sehr schnell getrunken werden sollte, da es sehr schnell an Süffigkeit verliert. Gut gekühlt im Sommer aber ein Helles, welches durchaus mit den Spitzenbieren in seiner Klasse mithalten kann. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Braukollektiv Dark Saison

Im heutigen Biertest geht nach Freiburg im Breisgau. In den letzten Jahren hat sich in Deutschlands südlichster Großstadt auch eine Craftbeerszene etabliert. Eine der größten und maßgeblich an deren Entstehung beteiligt, sind die Jungs von Braukollektiv. Seit 2014 bereichern sie den Biermarkt mit ihren Kreativbieren, die sie bei der Brauerei Rogg in Lenzkirch brauen. Eines davon hat es heute in den Test geschaft. Das Dark Saison, ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Bier, sind doch klassische belgische Saisonbiere in der regel hell und nicht dunkel. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Bräunliches, trübes Bier. Es hat einen ausgeprägten weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr spritzig schon im Geruch. Sehr ausgeprägt Note von Zitrone bzw. Zitronengras ist in der Nase. Dazu noch leicht Erdbeere. Zusätzlich hat es noch einen ganz kurzen Anklang von Getreidenoten.

Zum Geschmack: Hier zeigt sich eine zunächst sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die leider viele der Geschmacksnuance überdeckt und die Geschmacksnerven der Zunge betäubt. Im Abgnag hat man eine interessante Kombination. Man hat diese etwas herben, leicht säuerlichen Zitrusnoten gepaart mit eine wenig ein süßlichen ja sogar schokoladigen Anklängen des Malzes. Eine interessante Kombination, auch wenn man das Dunkel nicht so herausschmeckt. Auch ist es nicht so intensiev, wie belgische Vertreter und vor allem die Kohlensäure bzw. die Spritzigkeit lässt im Trinkverlauf stark nach.

Zum Fazit: Ein Bier bei dem man zuerst von der >Kohlensäure überflutet wird, die dann aber stark nächlässt. Auch fehlt einfach hier und da noch etwas um seinem Namen gerecht zu werden. Aber die Idee, welche sehr kreativ ist sind mir dann doch noch 4 Sterne wert.

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Söhnstetter Edel Pils

Im heutigen Biertest geht es mal wieder auf die Ostalb, genauer gesagt in das zwischen Böhmenkirch und Heidenheim gelegene Söhnstetten. Eigentlich nur ein größeres Dorf, hat sich die Brauerei dieses Örtchens bis heute gehalten und trotzt jeglicher Konkurrenz. Ob dies am guten Bier liegt? wir werden sehen. Aus dem Sortiment der Hirschbrauerei jedenfalls, verkoste ich heute das Edelpils mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum.

Zum geruch: Ein hopfig herbes Aroma mit einer leichten Zitrusnote in der Nase. Es hat leichte Anflüge von Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Ein hopfig herbes Pilsvergnügen bietet sich hier in den ersten Schlücken. Vor allem im Abgang ist es schön feinherb prickelnd. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es feinherb, jeodoch ist der Nachgang wie ich finde nicht intensiv genug sondern eher ein wenig schwach. Dort könnt es meiner Meinung anch herber sein. Es ist insegsamt dann auch nicht prickelnd genug und stößt pilstechnisch leider immer wieder an gewisse Grenzen, da die Hopfenbittere insgesamt einen Ticken zu mild ist.

Zum Fazit: Ein gutes Bier, welches vor allem Pilstrinker anspricht, die es nicht ganz so herb mögen. Mir fehlt hier trotz des schönen feinen Mundgefühls einfach ein wenig der richtig herbe Pilscharackter. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Farny Alt Dürrener Weisse

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Brauerei Farny. Die Brauerei, ihreszeichen Erfinder des Kristallweizens, befindet sich im württembergischen Teil des Allgäus. Seit 1933 braut die Brauerei schon im Hofgut Dürren. Nach eben diesem ist auch mein heutiges Testbier benannt. Die alt Dürrener Weisse, ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,3%.

Zur Optik: Schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Leicht schokoladiges aber vor allem auch fruchtiges Aroma. Man hat Noten von Pflaumen bzw. Zwetschgen.

Zum Geschmack: Schön röstiges Bier mit deutlichen Kakaonoten. Schokoladig, süßlich wird es nur ganz selten in den Backen . Hier ist es wirklich eher Kakaoartig. Auch im  weitern Trinkverlauf ist diese Kakaonote bedeutend. Man schmeckt aber dann auch diese Pflaume/ Zwetschge durch-. Röstige Noten spielen bei diesem Bier auch eine auch ein Rolle, sind aber nicht so tragend wie die Kakaonote.

Zum Fazit: Ein wirklich tolles Bier mit sehr schönen Aromen. Die Kakaonoten sind echt überzeugend. Da es aber noch röstiger sein könnte gebe ich dem Bier nur 4 Sterne.

 

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Zwiefalter Spezial

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder einen regionalen Klassiker. Von der Klosterbräu aus Zwiefalten verkoste ich heute das Spezial. Dieses Exportbier ist das beliebteste Bier im Sortiment der Brauerei und entspricht mit einem Alkoholgehalt von 5,3% genau dieser Sorte.

Zur Optik: Hellgoldenes, klares Bier. Hat eine schöne weisse Schaumhaube.

Zum Geruch: Sehr interessanter Duft. Hat zunächst etwas fruchtiges von Äpfeln. Aber auch ganz feine Malz und Honignoten hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr feines Bier mit einer sehr dezenten Malznote. Wirkt mit dieser feinen Apfelnote sogar ein wenig fruchtig. Nicht ganz so süffig, da es einen kleinen Anflug von etwas zu viel Kohlensäure hat. Dennoch wirkt es frisch und hat ein recht weiches Mundgefühl. Diese Apfelnote ist ganz fein von leicht süßlichen Malznoten umrahmt. Die Malznoten sind wirklich sehr fein. Aber dieser etwas zu süße Malznoten im Abgang mit dieser fruchtigen Apfelnote sind im weiteren Trinkverlauf ein wenig zu pennetrant und finden keinen richtigen Gegenpart. Das brotige könnte etwas mehr durchkommen. Auch vom Hopfen schmeckt man nichts.

Zum Fazit: Eine Halbe, welche ganz gut trinkbar ist. Jedoch hat es hier und da etwas unangenehme Nuancen. Hierfür gibt es daher nur 3 Sterne.

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Zötler Maibock

Der Mai hat Einzug gehalten und mit ihm auch wieder einige Maiböcke. Dieses normalerweise helle Starkbier ist traditionell vor allem in Norddeutschland sehr verbreitet. Aber auch im Süden, vor allem in Bayern, gibt es einige Exemplare zu verkosten. Eines davon möchte ich heute vorstellen, den Maibock der Brauerei Zötler aus Rettenberg im Allgäu. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einem sehr schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, malzige Aromen mit einer deutlichen süßlichen Note.

Zum Geschmack: Hier auf der einen Seite ein sehr vollmundiger kräftiger Körper, der auch eine gewisse Würze mit bringt und im Abgang eine schöne süßliche Fruchtigkeit mitbringt ,die an reifes einheimisches Fallobst wie Äpfel und Birnen erinnert. Auf der anderen Seite aber auch mit einem ganz leichten alkoholischen Geshcmack, der eine gewisse bittere mit sich bringt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr vollmundig und schmackhaft es macht eine wirklich guten Eindruck und wird nicht schal.

Zum Fazit: Einer der besten Maiböcke die ich bisher getrunken habe, ein wirklich vollmundiges Bier, welches zusammengefasst sehr süffig ist. Hierfür sind mir 4 Sterne absolut angebracht.

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Schäffler Zwickl

Im heutigen Biertest nehme ich euch mit ins beschauliche Allgäu. Es geht nach Missen in den bayerischen Teil der Region. Dort braut seit 1868 die Privatbrauerei Schäffler. Diese Brauerei wuchs in den letzten Jahren immer mehr, blieb aber dennoch bis heute in Familienbesitz Neben einem neuen Webauftritt folgten in letzter Zeit auch einige neue Sorten, wie das Allgäuer hell und das Hausbier. Heute möchte ich euch aber eine traditionellere Sorte vorstellen, die sich schon länger im Sortiment befindet. Es handelt sich hierbei um das Zwickl, ein unfiltriertes Lagerbier mit 4,9% Alkoholgehalt.

Zur Optik: Trübes, recht dunkles Bier. Hellbraune bis bernsteinene Farbe. Der Schaum ist sehr flukativ.

Zum Geruch: Schöne karamellige Note. Eine gewisse Fruchtigkeit nach Apfelsine und Himbeere schwingt im Geruch mit.

Zum Geschmack: Sehr karamelliges Bier, bei dem man auch klar die hefige Note herausschmeckt. Im Abgang sind sogar ganz feine röstige Noten erkennbar. Insgesamt aber ein wenig zu süß im ersten Eindruck. Es ist ein sehr frisches Bier, welches ein wirklich weiches Mundgefühl hat. Im Abgang könnt man ein wenig mehr Geschmack haben, denn vor allem im Nachgang bleibt nicht mehr viel übrig von den schönen Karamellnoten. Der Hopfen ist in diesem Bier leider nicht so intensiv zu spüren und somit fehlt irgendwie eine Nuance. Gegen Ende liegt es dann auch ein bisschen schwer im Glas, was dem Bier aber nur einen leichten Abzug verschafft.

Zum Fazit: EIn wirklich süffiges Bier mit herrlichen Karamellnoten. Hier und da gibt es noch kleine Unstimmigkeiten und vor allem der Hopfen wird schon vermisst. Dennoch reicht es für mich noch knapp für 4 Sterne, da einfach herrlich süffig und erfrischend.

 

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Buddelship High on Rye

Roggen und Bier passt das? Wenn man an Bier denkt, denkt man meistens an Gersten oder Weizenmalz, aber Roggen bringt zunächst niemand so richtig mit Bier in Verbindung. Traditionell ist Roggen auch ein Getreide, welches eher zum Backen als zum Brauen verwendet wird. Doch in den letzten Jahren wurde bei Craft Bieren nicht nur mit dem Hopfen experimentiert, sondern auch beim Malz werden immer mehr verschiedene Getreidesorten wieder zum Brauen verwednet. Dies ist so auch bei der Buddelship Brauerei in Hamburg geschehen. Diese braute aus dem Roggen ein sogenanntes Rye Ale. Dieses obergärige Ale auf Roggenbasis hat einen Alkoholgehalt von 6,9%. Besonders ist zusätzlich die Verwendung von Heideblüten.

Zur Optik: Oranges, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtig getreidiger Mix. Man reicht eindeutig Orange und etwas Ananas dazu etwas Mango und Litschi.

Zum Geschmack: Blumig-bitteres Aroma, dass aber gleichzeitig einen enorme Fruchtigkeit mitbringt. Im Abgang schwimmt immer eine gewisse Süße mit. Im Abgang ist es recht herb und eher großkörnig. Die verwendeten Heideblüten lassen sich jetzt nicht unbedingt explizit herrausschemcken. Auch im weiteren Trinkverlauf herrscht ein etwas herberer Antrunk gepaart mit eben jenen fruchtigen Aromen, die schon im Geruch erklungen sind. Der Körper ist voll und getreidig und es klingt auch ein wenig durch, dass ein etwas anderes Getreide als Gerste verwednet wurde, da es etwas süßlicher ist.

Zum Fazit: Ein wirklich spannendes Bier, wobei es sich dann letztlich doch auch eher in Richtung Pale Ale bzw. IPA orientiert. Seine Besonderheiten kommen mir nicht so zur Geltung und wenn man es nicht wüsste, wäre es auch schwierig ihre Nuancen zu finden. Dennoch ein herrlicher fruchtiger Geschmack. Hierfür gibts 3 Sterne mit Tendenz nach oben.

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Pyraser Rotbier

Heute ist Tag des deutschen Bieres. Grund hierfür ist die Verkündung des deutschen Reinheitsgebotes, welche am 23.04. 1516 in Ingolstadt erfolgte. Diesem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt zufolge, darf Bier nur aus Wasser, Malz und Hopfen bestehen. Die Hefe, welche freilich auch zum Bierbrauen gebraucht wird, war damals noch gänzlich unerforscht. Um dieses Ereignis zu ehren, feiert der deutsche Brauerbund seit 1994 jährlich an diesem Tag den „Tag des deutschen Bieres“. 2016 zum 500 Jubiläum des Reinheitsgebotes, wurde dieses Ereignis sogar ganz groß gefeiert. Natürlich wird sich auch mein Bierblog diesen besonderen Tag als Anlass nehmen, um einen neuen Biertest zu präsentieren. Diesmal habe ich mir eine Sorte ausgesucht, welche nicht so in aller Munde ist, ein Rotbier. Diese, hauptsächlich in Franken verbreitete Spezialität, besticht wie man sich denken kann durch ihre rötliche Farbe. Zum Test ausgesucht, habe ich mir das Rotbier der Pyraser Landbrauerei, von der des Öfteren schon Biere im Test waren. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,6%.

Zur Optik: Rotblondes , klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges und krustiges Aroma. Es ist darüber hinaus sehr brotig . Man könnte den Geruch zusammengefasst mit einem kernigen Bauernbrot vergleichen. Dazu noch leicht beerige Noten.

Zum Geschmack: Ein intensives Aroma, bei dem die brotigen und leicht röstigen Noten sich durchsetzten. Bisweilen noch ganz leichte nussige Noten und etwas beeriges. Am Gaumen setzt sich vor allem dieser krustig, herbe Geschmack fest, den man hat, wenn man von einem dunkleren Brot eine Brotkruste isst. Ein sehr bekömmliches Bier ist es obendrein, da die Kohlensäure perfekt dosiert ist. Dennoch ist auch eine gewisse Würzigkeit vorhanden und es ist nicht so wässrig. Leichte beerige Noten hat man im Geschmacksprofil zusätzlich noch dazu und diese runden auch den gute Gesamteindruck ab.

Zum Fazit: Dieses Bier ist eine runde Sache und eine Abwechslung für all diejenigen, die auf der Suche nach einem etwas anderen Lagerbier sind. Freilich könnte es noch etwas kräftiger sein aber für mich sind es ganz gute 4 Sterne, da das gewisse etwas noch fehlt.