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Gold Ochsen Kellerweizen

Im heutigen Biertest bleiben wir dieses mal wieder in der Region. Verkostet wird heute wieder ein Bier der Brauerei Gold Ochsen aus Ulm. Aus deren breitem Sortiment wird dieses mal das Kellerweizen unter die Lupe genommen. Das Kellerweizen ist ein Weizen bei dem 4 verschiedene Malzsorten verwendet wurden und mit einem Alkoholgehalt von 5,4 %.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, trübes Bier. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Sehr fruchtig und ein richtiger frischer Geruch. Es riecht nach Pflaume und Bananen . Dazu kommt ein kräutrige Note die an Gewürznelke und Koriander erinnert.

Zum Gechmack: Auch hier ein sehr harmonisches Aroma. Das Bier wirkt sehr frisch und vom Mundgefühl auch recht gut zu trinken. Es ist fruchtig angehaucht und man hat sehr schöne Bananennoten die sehr reif wirken. Dazu kommt auch die Pflaume recht gut durch. Das Bier besitzt eine auch im weiteren Trinkverlauf ausgeprägte Fruchtigkeit. Vor allem die Banane ist sehr schön zu schmecken. Dazu hat man im Abgang leicht vanillige Töne. Das Bier wirkt von den fruchtigen Tönen ausgehend sehr reif und gut ausbalanciert. Natürlich trägt auch das Malzbett seinen Teil dazu bei. Im Antunk prickelt es leicht auf der Zunge. Der hopfen kommt wenn überhaupt nur ganz leicht durch und prickelt ganz ganz leicht an der Zunge im Abgang.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Weizen, welches für Liebhaber von kräftigen und weniger spritzigen Weizenbieren wirklich perfekt ist. Einfach guter Dulf! Bis auf den etwas fehlenden Hopfen kann ich nicht bemängeln, wobei dieser auch nicht zu diesem Bier passen würde. Ich bin wirklich sehr zufrieden und gebe hier die Höchstnote von 5 Sternen.

 

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White Rabbit Dark Ale

White Rabbit Dark Ale, der Name an sich klingt schon wie ein Widerspruch in sich selbst, ein weißer Hase, der das Etikett dieses dunklen Bieres ziert, man darf gespannt sein. Wäre dies nicht schon spannend genug, so verschlägt uns dieses Bier heute auch noch auf die andere Seite der Erde nach Australien. Mitgebracht hat mir dieses Bier ein Freund aus seinem Urlaub in Down Under. Vielen Dank hierfür. Gebraut wird das bier von der White Rabbit Brewery, welche sich in Halesville in Victoria befindet. Die Brauerei an sich ist eine Zweigstelle der Little Creatures Brewing Company, welche wiederum zum Lion Nathan Konzern gehört. Lion Nathan ist einer der größten Lebensmittelhersteller im Südpazifik und gehört seineszeichens wiederum zur japanischen Kirin Brauerei. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Tiefschwarzes, trübes Bier, Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum, der cremig wirkt.

Zum Geruch: Ein röstiges Aroma, dass aber nicht besonders intensiv ist. Man hat gewisse Kaffenoten.

Zum Geschmack: Der erste Eidnruck ist mit einem leicht röstigen Aroma, aber zugleich etwas süßlichen geschmackseindruck verbunden. Diese Noten gehen aber eher ins getreidge als ins schokladige oder fruchtige. Das Mundegfühl ist allgemein sehr weich und cremig. Fruchtige Noten hat man macht man hier nicht aus, eher geht es etwas ins milchige. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches mit leichten Röstaromen daherkommt. Die Röstaromen sind aber sehr dezent und nicht besonders intensiv. Auch gegen Ende ist es ein Bier, mit einer nur leichten Röstaromatik.

Zum Fazit: Ein Bier mit guten Ansätzen, aber insgesamt ist der Name dann doch spannender als das Bier. Um die halbe Welt reisen muss man für dieses Erzeugnis dazu schon gleich gar nicht, denn vergleichbare Biere gibt es hier zu Hauf. Es ist nicht schlecht, aber einfach auch nicht spektakulär. Hierfür gibt es nur 3 Sterne.

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Dinkelacker Volksfestbier

Momentan läuft wieder der 174 Cannstatter Wasen. Was liegt also näher als heute ein Bier zu verkosten, welches auf dem Volksfest zum Ausschank kommt. Von den 3 Stuttgarter Biermarken, die auf dem Fest vertreten sind, möchte ich heute das Volksfestbier von Dinkelacker verkosten, welches im Klaus und Klaus Festzelt zum Ausschank kommt. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,5%.

Zur Optik: Dunkelgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Relativ geruchsneutral. Ein wenig malzig, mit leicht würzig hopfiger Note.

Zum Geschmack: Ein feinmalziges Bier, welches auch eine leichte Hopfenote hat, jedoch ist diese relativ moderat. Ein erstaunlich weiches Mundgefühl hat dieses Bier trotz seines erhöhten Alkoholgehalts. Im Abgang hat man am Gaumen diese ganz leichten Hopfennoten, die aber von einer feinen Malznote ummalt werden. Es ist auch sogar ein wenig karamellig. gegen Ende wird das Bier auch nicht lack sondern bleibt getreidig aromatisch, wobei ich auch nur einen halbe Liter von diesem Bier trinke und keine Mass.

Zum Fazit: Ein Bier, welches ganz in Ordnung ist und vor allem relativ gute Malznoten hat. Ich finde es aber insgesamt ein wenig zu flach und nicht ausdrucksstark genug. Hierfür gibt es solide 3 Sterne wobei es von 4 Sternen nicht weit entfernt ist.

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Ulmer Oktobergold

Der Oktober hat Einzug gehalten und damit ist der Sommer wohl nun auch endgültig vorbei. Was liegt da also näher, als im heutigen Test ein Bier zu verkosten, welches den Oktober im Namen trägt. Ausgesucht habe ich mir hierbei das Oktobergold der Brauerei Bauhöfer aus dem Renchener Stadtteil Ulm. Mit einem Alkoholgehalt von 5,9% bringt dieses Festbier auch ordentlich Wumms mit.

Zur Optik: Satt goldenes, bis bernsteinfarbenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Brotig, getreidiges Aroma. Ansonsten aber recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem mir zunächst einmal der hohe Kohelnsäuregehalt störend zu Buche fällt. Er überdeckt so ziemlich jeglichen Geschmack. Es hat auch einen sehr metallischen Nachgeschmack und wirkt ein wenig alkoholisch bitter. Wenn die Kohlensäure ein wenig verflogen ist kommt die süße etwas mehr durch und macht das Bier runder. Dennoch bleibt ein gewisser alkoholischer Ton am Gaumen haften. Das malzbett ist kräftig und hat teilweise auch feie Bisquitoten.

Zum Fazit: Mir iste s für ein Festbier zu bitter, was der Süffigkeit leider enorm schadet. Auch im weiteren Trinkverlauf werde ich mit dem nicht so recht warm, da der Alkohol schlecht kaschiert wurde. Hierfür kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Berg Hefeweizen

Im heutigen Biertest bleiben wir wieder regional. Dieses mal geht es nach Ehingen zur Berg Brauerei, die sich im gleichnamigen Stadtteil Ehingens befindet. Von den noch aktiven 4 Brauereien in Ehingen ist sie die mit Abstand die größte und hat auch das größte Verbreitungsgebiet. Aus ihrem Sortiment möchte ich heute das Hefeweizen verkosten, welches mit seinen 5,1% Alkohol eher schlank daherkommt.

Zur Optik: Helloranges Bier. Es ist trüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr hefiges Aroma. Was auffällt ist ein schönes bananiges Aroma. Auch leichte Erdbeere und Pflaume hat man. Die Fruchtigkeit fällt sehr positiv auf. Ganz leichte machen sich auch getreidige Noten breit.

Zum Geschmack: Sehr schönes vollmundiges, getreidiges Aroma. Sehr hefiges Aroma durch das schöne Bananennoten durchkommen. Im Abgang hat man einen leichten Anflug des Hopfens der den Gaumen kitzelt. Insgesamt leidet die sprtzigkeit des Bieres leider ein wenig unter der zu wenigen Kohlensäure. Dadurch schmeckt es sehr hefig und wirkt so ein wenig schwer im Glas. Außerdem hat es ein leicht schlammiges Mundgefühl. Vor allem gegen ende liegt das Bier dann wirklich schwer im Glas und ist dann einfach viel zu hefig und sorgt so auch für ein unangenehmes Mundgefühl. Hier fehlt einfach einfach die Spritzigkeit .

Zum Fazit. Trotz nur 5,1% Alkohol ist das Bier eher schwerfällig. Ich hatte es irgendwie auch spritziger in Erinnerung. Wenn es mehr Kohlensäure hätte wäre es ein wirklich gelungenes Weizen, da die Fruchtigkeit und die Banane sehr gut umgesetzt werden. So reicht es aber nur für 3 Sterne.

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Vocation Life & Death

In unserem heutigen Biertest geht es zur Abwechslung auf die britischen Inseln, genauer gesagt nach West Yorkshire in die Nähe von Halifax bzw. die nächste Großstadt ist Manchester. Dort am Rand des Dorfes Cragg Vale in der Landchaft Hebden Bridge, hat die Vocation Brewery ihren Sitz. Ihres Zeichens noch eine recht junge Craft Bier Brauerei sind ihre Biere hierzulande relativ unbekannt. In England sind sie aber schon ein echter Geheimtipp und Craftbeerfreunden. Für das Bier möchte ich mich ausdrücklich bei einem Freund bedanken, der mir dieses Bier aus London mitgebracht hat. Beim Bier selbst handelt es sich um ein IPA mit 6,5% Alkohol.

Zur Optik: Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum. Die Farbe ist dunkelgold.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges, fast schon saftiges Aroma hat man in der Nase. Man hat tropische Früchte wie Ananas und Litschi, aber auch etwas Zitrusartiges. Eventuell noch etwas Granatapfel und Passionsfrucht. In jedem Fall sehr tropisch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck vermittelt grundsätzlich auch die fruchtigen Aromen und das Mundgefühl ist im wesentlichen von tropischen Fruchtaromen dominiert. Jedoch findet auch der Hopfen seinen Weg und man hat einen ordentliche Bitterheit. Jedoch macht der Hopfen das Bier keines wegs trocken, sondern es bleibt wunderbar saftig bis weit in den Nachgang hinaus. Die Kohlensäue prickelt schön an, bleibt sonst aber dezent. Der Hopfen ist schön aromatisch bitter und ergänzt das Bier sehr gut, sodas es nicht zu fruchtig wird und verleit ihm die nötige Würze. Insgesamt hält er sich aber für ein IPA eher dezent. Auch gegen Ende bleibt die Fruchtigkeit dominant, auch wenn der Hopfen etwas mehr zuschlägt und das Bier etwas an Saftigkeit verliert. es wird im Abgang bitterer und trockener vor allem am Gaumen,

Ein wirklich super IPA, bei dem man fast nichts abziehen kann. Einzig der wirkliche aha Effekt fehlt, damit ich sagen würde es wäre ein Bier, welches sich von vergleichbaren wirklich abhebt. Dennoch spielt es bei den IPAs in der obersten Liga vorne mit. Hierfür gibts sehr gute 4 Sterne mit Tendenz nach oben.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Buddelship Eisbrecher

Im heutigen Biertest wird es stark, denn es gibt ein Bier, welches eine Alkoholgehalt von stolzen 11,8% besitzt. Dementsprechend vermittelt der nNme Eisbracher auch etwas brachiales, das sprichwörtlich die Stimmung lockert bzw. das Eis bricht. Beim Bier selbst handelt es sich um eine russich-deutsche Kollaboration zwischen der Brauerei Bakunin aus St. Petersburg und dem Hamburger Buddelship. Das Bier selbst ist, wie könnte es passender nicht sein ein Russian Imperial Stout. Das Besondere ist das es ein Verschnitt ist von zwei doch recht uterschiedlichen obergärigen Bieren. Das eien Bier ist ein weizenähnliches Bier, das andere ein kräftiges dunkles Stoutbier mit einer Stammwürze um die 30 Grad Plato. Beide Biere wurden zu je 50/50 geblendet. Dies verspricht ein interessantes Experiment zu werden.

Zur Optik: Naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Ein schaum ist erwartbarerweise nicht vorhanden.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges und getrieiges Aroma, was man hier in der Nase hat. Man hat Noten von Lakritz, Schokolade und Espresso aber auch leicht milchige Aromen. Den Alkohol riecht man komischerweise nicht so.

Zum Geschmack: Auch hier bleiben zunächst im Antrunk sehr süßliche leicht milchige Noten, die dann immer röstiger und bitterer werden. Es geht dann in die Kaffee und Espresso Richtung. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein esehr intensive Bier, weches sehr rötsig, aber zugleich auch ene gewisse Süße daherbirgt. Im abgang ist es sehr herb und röstig. Alkoholische Noten schmeckt man nur ganz leicht am Rande, auch wenn das Bier eine ordentliche schwere mitbringt und teilweise an Rotweine rinnert. Der Geschmack bleibt bis zum Ende recht komplex, auch wenn es hinter raus bitterer wird.

Zum Fazit: Ein wirklich spannendes und zugleich auch komplexes Bier. Wenn man weis worauf man sich einlässt und sich dementsprechnd einstellt, ist es eines der besten Biere die ich bisher getrunken habe. Hierfür gibt es volle 5 Sterne.

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Franken Bräu Festbier

Herbstzeit ist Festzeit, daher möchte ich im heutigen Biertest mal wieder ein Festbier verkosten. Auch wenn das heute vorgestellte Festbier inzwischen ganzjährig verfügbar ist, so war es ursprünglich für diese Art Herbst- und Oktoberfeste gedacht. Das heutige Festbier stammt von der Franken Bräu aus Mitwitz, welches wie man sich denken kann in Franken liegt. Hier im nördlichen Teil Frankens, an der Grenze zu Thüringen wird schon seit 1520 Bier gebraut. Die Franken Bräu ist dabei über die Jahre zu einer der größeren Brauereien der Region gewachsen und so sind ihre Produkte in einem größeren Umkreis erhältlich.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schönes getreidiges und leicht röstiges Aroma in der Nase. Teilweise sogar ein wenig karamelliger Einfluss.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einem schönen Mundgefühl im ersten Eindruck. Feinmalzige Noten, die sich bis in den Abgang durchziehen. Es prickelt insgesamt sehr schön und ist am Gaumen auch gut harzig bzw. bringt eine gewisse Hopfennote mit. Irgendwie hat es aber einen leichten Fehlgeschmack. Dabei schmeck es eventuell ein wenig zu nussig bzw. holzig. Dies legt sich jedoch und das Bier wird insgesamt doch sehr bekömmlich, wenn auch mit gewissen Nebengeschmäckern.

Zum Fazit: Ein süffiges und kräftiges Bier, bei dem diese nussigen Noten ein wenig stören. Dennoch sehr süffig. Insgesamt reicht es aber nur zu 3 Sternen.

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Gutmann Hefeweizen Hell

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Gutmann Brauerei aus Titting. Für ihre Weissbiere ist die Brauerei weit über die Grenzen Bayerns bekannt. Bekanntestes Bier ist dabei das klassische helle Hefeweizen, welches ich heute auch verkosten möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein sehr sprudeliges Weissbier, welches einen außerordentlichen Schaum hat. Ansonsten ist es dunkelgold und recht trüb.

Zum Geruch: Relativ hefig mit sehr beerigen und getreidigen Aromen. Es ist vor allem sehr süßlich fruchtig mit der typischen Banane. Dazu gesellen sich noch etwas Gewürze wie Nelke und Vanille.

Zum Geschmack: Eine auch hier eher würzig und hefiges Bier, bei dem jetzt im Geschmack vor allem die Banane und Vanille durchkommt. Es ist wirklich sehr fruchtig mir fast schon ein wenig zu fruchtig und die Banane wird zu intensiv. Auch gegen Ende bleibt das Bier aromatisch nd büßt wenig von seinem Geschmack ein. Die Kohlensäure ist recht dosiert und wenn sich die süße eingependelt hat ist es sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Weissbier, bei dem es nicht viele Kritikpunkte gibt. Nur die Süße ist mir etwas zu viel . Hierfür gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Rosa Blanca Hoppy Lager

Male ist nur einmal im Jahr? Bei Mallorca und Bier denken viele natürlich sofort an den Ballermann und den Bierkönig, doch abseits der Schinkenstraße hat Mallorca auch einheimisches Craftbeer zu bieten. Eines davon hat mir ein Freund aus dem Urlaub mitgebracht, welches ich euch heute vorstellen möchte. Herzlichen dank hierfür. Es handelt sich hierbei um das Rosa Blanca Hoppy Lager. Die Geschichte des Biers begann 1927, als es erstmal auf den Markt kam. Jahrelang war Rosa Blanca das dominierende Bier auf der Insel, aber nach einem Hoch in den 1950er und 60er Jahren, verlor das Bier im Zuge des Massentourismus immer mehr an Bedeutung bis es 1998 ganz verschwand. Seit ein paar Jahren ist das Bier aber wieder zurück auf der Insel, dieses mal in einer hopfigeren, dem Craftbiertrend angepassten Version

Zur Optik: Klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Grasiges Aroma, welches einem hier zunächst in die Nase kommt. Dazu zitronige Noten, die aber eher ins fruchtige gehen.

Zum Geschmack: Auch hier ein vom Hopfen geprägtes Aroma, welches aber auch seine Fruchtigkeit entfaltet. Alles in allem ist das Bier geprägt von säuerlich/fruchtigen  Zitrusoten. Der Körper ist sehr leicht und so ist dieses Bier wirklich sehr erfrischend. Auch gegen Ende bleibt es wirklich ein gut trinkbares Bier, auch wenn die Zitrusnoten ein wenig nachlassen und es wässriger wird.

Zum Fazit. Ein wirklich sehr erfrischendes Bier welches ich mir auf Mallorca in der Hitze als optimalen Durstlöscher vorstellen kann. Es ist hier und da vielleicht ein bisschen Flach, aber allemal besser als die Alltagsplörre, die man größtenteils dort erhält. Hierfür gibts 4 Sterne.